Agenturen stehen ja nicht gerade in dem Ruf die Generation 40 Plus in Übermaß zu beschäftigen. In der Regeln tummeln sich dort junge Kreative, die gerade ihre Karriere beginnen und hungrig sind nach neuen Erfahrungen. Ihre Lebensläufe sind dabei häufig genau so vielseitig wie ihre Kompetenzen und Talente, die sie mitbringen. Der Einstieg beginnt für die Meisten mit einem Volontariat oder Trainee-Programm und genauso läuft es auch bei cocodibu.

Wer übrigens auch auf der Suche nach einem PR-Volontariat ist, wir suchen gerade Verstärkung! Und damit ihr euch besser vorstellen könnte, wie es in unserer Agentur so ist, haben wir unsere aktuellen und ehemaligen Volos gebeten ein paar Fragen zu beantworten.

5 : 7 Querformat

Unsere Kollegin Taisija Alfreitor hat 2014 ihr Volontariat bei uns angefangen und arbeitet mittlerweile als PR-Managerin in unserem Team. Studiert hat sie eigentlich Slavistik und Osteuropastudien, wobei sie viel Zeit in Russland und der Ukraine verbrachte. Sie startete bei der Forschung zur Digitalisierung der Erinnerungskultur und landete bei der digitalen Kommunikation.

 

  1. Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?

Ganz ehrlich, weil ich einen Job gesucht habe. Als Absolventin einer Geisteswissenschaft, die sich sehr spontan gegen die geplante Promotion entschieden hat, ist man erstmal nicht wählerisch, sondern will einfach nur den Berufseinstieg schaffen. Ich wollte zudem in München bleiben, bei cocodibu war ein Volontariat ausgeschrieben, also habe ich mich beworben.

  1. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?

Kurz, aber sehr sympathisch. Und vor allem ehrlich. Ich hatte keine große PR-Erfahrung vorzuweisen als ich mich beworben habe, hatte aber recht schnell das Gefühl, dass ich das nicht irgendwie überspielen müsste. Wir haben einfach über meine vorherigen Stationen gesprochen und welche Erfahrungen ich daraus mitgenommen habe. Es stellte sich heraus, dass einige davon durchaus auch für den Agenturalltag von Wert waren.

  1. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?

Vom Verfassen einer guten Pressemitteilung über die Konzeption von Gastbeiträgen und Case Studies habe ich während des Volontariats auf jeden Fall gelernt mit unterschiedlichen Textsorten umzugehen. Ein weiterer Teil der Ausbildung war es, neue Kommunikationsstrategien zu entwickeln oder PR-Workshops vorzubereiten. Aber auch Social Media, Blogbetreuung und Blogger Relations standen auf dem Programm. Für mich war es optimal, dass ich alles nicht in Theorie oder aus dem Lehrbuch gelernt habe, sondern Learning by Doing. Jeder Kunde oder jedes Projekt, an dem ich mitarbeiten durfte, hat mir wiederum einen anderen Aspekt der PR-Arbeit vermittelt.

  1. Was hast Du noch nicht gelernt?

Small Talk.

  1. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?

Zu meinen Lieblingsprojekten zählt auf jeden Fall die Zusammenarbeit mit meinem Kunden SOULSURF, den ich auch heute noch betreue. Das Unternehmen kam als Neukunde zu cocodibu und ich hatte die Möglichkeit von Anfang an bei der Aufstellung einer ganz neuen Positionierungs- und Kommunikationsstrategie dabei zu sein. Es war unheimlich spannend über einen längeren Zeitraum die Entwicklung und auch die Erfolge unserer Zusammenarbeit zu beobachten.

  1. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …

… würde ich die Kernarbeitszeiten etwas anpassen, um noch mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten zu schaffen. Und eine große Schale Obst für alle in den Konfi stellen.

  1. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?

Berufserfahrung ist tatsächlich etwas, das man durch verschiedene Erfahrungen beim Ausüben seines Berufs sammelt und nichts was ein Arbeitgeber einfach so in die Stellenausschreibung schreibt, um Berufseinsteiger zu ärgern. 🙂 Das war mir vorher nicht so bewusst.

  1. Was machst Du in zehn Jahren?

Zurückblickend denke ich, dass ich noch nie prophezeien konnte, was ich zwei Jahre später mache. Zu oft haben sich spontan ganz neue tolle Perspektiven eröffnet, an die ich beim Pläneschmieden gar nicht gedacht hatte. Darum habe ich das mit den Lebensentwürfen irgendwann gelassen. Entscheidend ist, dass ich etwas mache, das mich nicht langweilt sondern immer wieder aufs Neue herausfordert. Im Moment habe ich das. Mehr brauche ich gerade nicht zu wissen.

  1. Welcher Ordnungstyp bist Du?

Puristisch und doch etwas chaotisch mit vielen Post-its. Ich bin kein Fan von großen Ablagen.

PR Volontariat cocodibu Taisija Alfreitor Volontärin Agentur

Taisijas Arbeitsplatz

 

   10.   Du in den Augen Deiner Bürokollegin?

Maren: Kaffee-süchtige Detox-Queen, immer hilfsbereit, liebt dreckige (russische) Witze, isst viel – setzt wenig an 🙂

Kommentar schreiben ...