Letzte Woche tauschte ich meinen Arbeitsplatz bei cocodibu gegen einen Arbeitsplatz bei humedica in Kaufbeuren im schönen Allgäu: Denn für mich stand im Rahmen meines Volontariats ein Praktikum bei der internationalen Hilfsorganisation an.

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ 🙂

Montagmorgen, 06:00 Uhr – ich kann mich nicht erinnern, wann mein Wecker mich zuletzt so früh aus dem Bett klingelte, denn ein Frühaufsteher bin ich keineswegs. Nach einer entspannten, aber doch längeren Fahrt Richtung Kaufbeuren, erreichte ich die humedica Zentrale im Stadtteil Neugablonz. Nach einer herzlichen Begrüßung durch das Kommunikationsteam Steffen, Lina, Heinke, Cecilia und Bea lernte ich beim ersten Meeting gleich den Geschäftsführer von humedica, Wolfgang Groß, kennen. Wolfgang Groß gründete gemeinsam mit seinem Bruder 1979 die Hilfsorganisation, die seither in über 90 Ländern weltweit medizinische Not- und Katastrophenhilfe leistet sowie mittel- bis langfristige Hilfsprojekte und Entwicklungszusammenarbeit durchführt.

Nach kurzer Besprechung der Woche und Kennenlernrunde durch die humedica Zentrale, textete ich gleich zum Relaunch der Website.  Seit Monaten arbeitet das Team nämlich an einer Überarbeitung der Website und wie es bei Deadlines so ist – die müssen eingehalten werden. Seid gespannt! Auch die restlichen Tage warteten Textverfassungen und -überarbeitungen für Newsletter und Blog auf meinem Schreibtisch – als Kommunikationsexpertin und coco-Volontärin (Danke dafür :)) für mich eine tolle Herausforderung – wenn auch die Thematik eine völlig andere ist als bei coco.

Ein dominierendes  Thema in der Woche bei humedica war  der Hurrikan „Matthew“, der kurz zuvor mit Geschwindigkeiten von über 200 km/h über die Karibik fegte und eine Schneise der Zerstörung hinterließ. Vor allem Haiti traf der Wirbelsturm schwer. Als eine der ersten Hilfsorganisationen reagierte humedica extrem schnell und entsandte ein Erkundungsteam in das bitterarme Land, um den Menschen dort nach der Katastrophe zu helfen. Mittlerweile ist die Unterstützung auf ein zweites Team aus Medizinern, Pflegern und Koordinatoren angewachsen, die vor Ort die medizinische Versorgung der Betroffenen gewährleisten. Aufgrund dieses Ereignisses hatte ich die Möglichkeit einen Einblick in die Kommunikationsarbeit in Katastrophenfällen zu erhalten und zu sehen, wie das Team hinter humedica solch einen Einsatz kommunikativ begleitet.

Ein Packerl für jedes Kind

Die Woche stand außerdem ganz im Zeichen des Projekts „Geschenk mit Herz“. Seit 2003 gibt es die Weihnachtspäckchen-Aktion, die jedes Jahr durch hunderte engagierte Privatpersonen, Unternehmen, Kindergärten und Schulen bayernweit ermöglicht wird und so zehntausenden Kindern eine besondere Weihnachtsüberraschung bringt. Dieses Jahr ist Bad Reichenhall „Weihnachtspäckchen-Stadt“ – am 10. November wird dort die Aktion mit einem bunten Programm begleitet und viele „Geschenke mit Herz“ eingesammelt, die anschließend von Kaufbeuren aus in die Zielländer wie beispielsweise Kosovo, Litauen, Albanien und Ukraine etc. gebracht werden und ein Lächeln auf das Gesicht von in Armut lebenden Kinder zaubern. Auch cocodibu packt dieses Jahr einige Packerl – das Ergebnis zeigen wir euch dann gerne auf Social Media!

Geschenk mit herz

An meinem letzten Tag durfte ich Lina zu ihrem Vortrag „Rolle der Medien“ bei einem von humedica organisierten Einsatztraining für angehende ehrenamtliche Helfer begleiten. Meine Kollegin Esther gehörte zu der Gruppe der mutigen Helfer, die sich tatsächlich sechs Tage unter Einsatzbedingungen eines Katastrophen- oder Auslandseinsatz durch die Woche in Kaufbeuren schlugen – Respekt! Weitere Infos folgen demnächst dazu in einem Beitrag von Esther 🙂

Alles in allem war die Woche eine spannende Erfahrung. Ein super nettes Team, interessante Einblicke in die Kommunikationsarbeit einer humanitären Hilfsorganisation, viele neue Kontakte sowie spannende Einblicke in humanitäre Hilfsprojekte. Der Unterschied in der Kommunikationsarbeit von humedica und cocodibu? Bei einer humanitären Hilfsorganisation ist die Öffentlichkeitsarbeit wesentlich schwerer von anderen Kommunikationsmaßnahmen zu trennen –  da humedica zum Beispiel auf Spenden angewiesen ist, steht Fundraising hier an erster Stelle. Vor allem emotionale, hautnahe Beiträge und Geschichten  vor Ort bei Katastropheneinsätzen und Hilfsprojekten verkörpern das Wesen und die Zielsetzung einer NGO. Dadurch wird per se auch der Kommunikation einer Hilfsorganisation von den Medien ein großes Vertrauen entgegengebracht. In unserer Agentur  versuchen wir den Kunden und sein Produkt durch unsere Kommunikationsarbeit  in den Medien ins Gespräch zu bringen. Mögliche Ziele sind hier die Ansprache neuer Zielgruppen, Aufbau und/oder Veränderung des Images sowie das Erschließen weiterer Märkte. Hier funktioniert die Kommunikation vor allem durch sachliche und meist nüchterne Inhalte, die gerne mit Zahlen belegt werden sollen.

Danke humedica für die spannende Zeit!

Sommer, Sonne, Sonnenschein: So lässt sich das diesjährige cocodibu Team-Event leider nicht ganz beschreiben. Regen, Berge, Muskelkater – trifft es eher. Aber dazu später mehr. 🙂

Am Sonntag ging es für uns nach Grainau, am Fuße der Zugspitze gelegen, besser gesagt ins 4-Sterne-Hotel am Badersee – Liebe auf den ersten Blick. Wunderschön am kleinen Badersee gelegen, überzeugte uns das Hotel sofort mit einem Mix aus Tradition und Moderne und natürlich einem eigenen Spa. Doch so groß die Vorfreude auch war, ging es direkt nach unserer Ankunft hoch hinauf auf den Berg. Frei nach dem Motto: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.

Mit der Kreuzeckbahn ging es innerhalb von sieben Minuten auf 1651m. Während der Fahrt versorgte uns Claudia mit Gruselgeschichten von abstürzenden Gondeln und Bergunglücken und sorgte so bei einigen für erhöhtes Unwohlsein. Das war jedoch bei dem Ausblick, der uns vom Kreuzeck erwartete, schnell wieder vergessen.

Ausblick vom Kreuzeck

Ausblick vom Kreuzeck

Bevor wir die Wanderung ins Tal in Anlauf nehmen konnten, brauchten wir eine Stärkung. Ob Käsespätzle, Käse-Spinat Nockerl oder Kaspressknödel, die Kreuzalm überzeugte uns mit der super leckeren Stärkung und dem mehr oder weniger guten Blick auf die Alp- und Zugspitze – Petrus was war da los?

IMG_6772

Die Bergab-Wanderung führte uns dann auf Schotterwegen, Pisten (auf denen im Winter Skifahrer ins Tal hinab sausen) über Wiesen und kleine Steilabhänge in Richtung historische Bobbahn am Riessersee. Nach knapp zwei Stunden Wanderung und mit trockenen Füßen, dem Wettergott sei Dank, waren wir wieder an der Talstation Kreuzeckbahn angekommen. Die Erschöpfung stand uns ins Gesicht geschrieben.

Team cocodibu 2016 – erschöpft, aber glücklich

Zurück im Hotel entschieden sich einige der Mädels für Entspannung im Spa, inklusive Finnischer Sauna, eiskaltem Wasserbecken und Schneeraum. Marvin hingegen wählte die sportliche Alternative im kleinen, aber feinen Fitnessraum – Gewissensbisse hatten wir dabei übrigens nicht. 🙂 Frisch herausgeputzt  und erholt ging es anschließend zum Abendessen, wo wir uns an dem wirklich sehr leckeren Buffet die Bäuche voll geschlagen haben. Bei Wein und Bier fand der Abend dann einen gemütlichen Ausklang.

Tag 2 begann mit einem Wahnsinns-Frühstücksbuffet und anschließendem Workshop, bei dem wir einen Rückblick auf das letzte Geschäftsjahr mit allen Höhen und Tiefen warfen und Stefan und Christian uns auch einen Ausblick auf die kommende Zeit gewährten. Anschließend wurde es ernst: Für einen Pitch in den kommenden Wochen war Kreativität gefragt. In einzelnen Gruppen und auch gemeinsam sammelten wir erste Ideen für eine Kommunikationsstrategie und die dazugehörigen Maßnahmen. Verraten dürfen wir natürlich nix, aber nur so viel: eine Herausforderung, die uns auf jeden Fall aus der Komfortzone lockt.

Fazit des Workshops: sehr leckeres Essen und tolles Hotel, das Wetter hat am Outdoor-Tag super mitgespielt, Team-Building mal anders und die cocos erkennt man am heutigen Dienstag an ihrer Gangart – ein Hoch auf den Muskelkater in Waden und Oberschenkeln. Bergab wandere ich nie wieder! 🙂

Und noch ein paar fotografische Eindrücke:

IMG_6780 IMG_6782 IMG_6783IMG_1666IMG_1671 IMG_6816 IMG_6822IMG_6756

 FinTechs werden die Finanzbranche und das Segment der Finanzdienstleister dauerhaft verändern. Damit die verschiedenen Zielgruppen der Öffentlichkeit (Investoren, Kunden, Nutzer) von den Produkten, Plänen und Services der FinTechs erfahren, sollten die Unternehmen sich bestmöglich mit relevanten Journalisten und Multiplikatoren der Szene vernetzen.

Aber wer sind die wichtigsten Influencer für die FinTech-Branche?  Wir haben für Euch 20 wichtige Experten und Journalisten aufgelistet, die man unserer Meinung nach auf jeden Fall kennen sollte, wenn man FinTech-PR betreibt:

Die Influencer für FinTech-PR

André M. Bajorat ist der Tausendsassa der FinTech-Branche. Neben seiner Tätigkeit als CEO von figo ist er auch als Mentor unterwegs und im Advisoryboard von FinLeap tätig. Er twittert erfolgreich unter @ambajorat und betreibt einen eigenen Blog, auf dem sich alles um FinTech, Banking, Payment, Mobile und Loyalty dreht.

Tobias Baumgarten ist gelernter Bankkaufmann und studierter BWLer und bloggt auf aboutfintech.de leidenschaftlich gerne über FinTech und Banken. Er arbeitet als Spezialist für Multikanal-Banking bei der Hamburger Sparkasse AG, den Hamburgern als Haspa bekannt, und twittert unter @aboutfintech.

Clas Beese ist Fintech-Experte und Co-Founder von finletter, einem kostenlosen und empfehlenswerten Newsletter mit aktuellen Nachrichten aus der deutschen FinTech-Szene. Er twittert unter @clasbeese.

Hanno Bender ist Journalist bei der Lebensmittelzeitung und bloggt auf seinem BargeldlosBlog über relevante Themen aus der Welt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Er twittert unter @Hanno_Bender.

Friedemann Brenneis arbeitet als Journalist, Gründer, Dozent sowie als Berater in der Medienbildung. Mit „The Coinspondent“ betreibt er einen vielbeachteten und ausgezeichneten (comdirect Finanzblog-Award 2015) Blog zu den Themen Bitcoins, Blockchains und digitales Geld.

Heinz Roger Dohms ist als freier Finanzjournalist für verschiedene Medien unterwegs und twittert zusammen mit Meike Schreiber (s.u.) unter @SchreiberDohms über Banken, Märkte, Geldanlage und FinTech.

Frank Matthias Drost schreibt für das Handelsblatt unter anderem über Finanzmarktregulierung und Anlegerthemen. Dabei wirft er auch einen Blick auf die Disruption durch Fintechs,  die die Finanzbranche beschäftigt.

Dirk Elsner ist im Hauptberuf Senior Manager Innovation und Digitalisierung bei der DZ Bank und gleichzeitig seit 2008 renommierter Finanzblogger. Außerdem ist er Kolumnist für Capital. Sein ausgezeichnetes Blicklog beschäftigt sich mit Fin Tech genauso wie mit anderen Themen der Wirtschafts- und Finanzwelt. Er twittert unter @blicklog.

Sascha Günnel sammelt auf seiner sehr werbelastigen Seite Fintech-Portal, nationale und internationale News rund um FinTech und InsurTech. Er twittert unter @FinTech_Portal 

Philipp Habdank ist Redakteur beim Finance Magazin und schreibt dort hauptsächlich über Banken und Kapitalmarkt. Häufig finden auch News und Entwicklungen der FinTech-Branche in seinen Texten Erwähnung. Er twittert unter @Philipp_Habdank.

Alexander Hüsing ist Journalist und schreibt für deutsche-startups.de, einem der beiden zentralen Portale für Neuigkeiten aus der Gründerszene. Er interessiert sich für junge, aufstrebende Startups aus der FinTech-Welt. Alexander Hüsing twittert unter @azrael74.

Boris Janek bloggt unter Finance Zweinull über technologische Innovationen in der Finanzbranche. Er beschäftigt sich dabei mit Banken, FinTech-Unternehmen, Finanzlösungen, Innovationen und Trends der digitalen Ökonomie. Auf Twitter kann man ihm unter @electrouncle folgen.

Tim Kanning ist Journalist in der Finanzredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er schreibt kontinuierlich über die Bankbranche und lässt dabei auch die aktuellen FinTech-Entwicklungen und Startups nicht aus dem Auge.

Maik Klotz ist Consultant bei der KI-Finance GmbH. Er ist außerdem als Sprecher, Berater und freier Autor zu den Themen Mobile Payment, Mobile Loyalty, Mobile Wallet, Online-Banking und Design Thinking unterwegs. Auf Twitter findet man ihn unter @klotzbrocken.

Rudolf Linsenbarth arbeitet im Be­reich Mobile Payment und NFC bei COCUS Con­sul­ting. Er ist ein Experte in der Fi­nanz­szene und kommentiert bei Twit­ter un­ter @holimuk die aktuellen Entwicklungen und Trends. Zudem schreibt er u.a. für das IT Finanzmagazin und mobile zeitgeist.

Carolin Neumann ist freie Journalistin und Co-Founder von finletter, dem kostenlosen Newsletter mit aktuellen Nachrichten aus der deutschen FinTech-Szene. Sie twittert unter @CarolinN.

Jochen Siegert ist COO bei traxpay, einem Unternehmen, das den B2B-Commerce revolutionieren will, und zusammen mit André M. Bajorat Gastgeber des FinTech-Podcasts. Er twittert unter @JochenSiegert.

Caspar Tobias Schlenk ist Journalist und seit 2015 Redakteur bei Gründerszene, dem Online-Magazin für die Digitalwirtschaft. Dort schreibt er unter anderem über aktuelle Themen der digitalen Welt und die Startup-Szene der FinTech-Branche. Er twittert unter @casparschlenk.

Katharina Schneider ist Redakteurin beim Handelsblatt. Sie beschäftigt sich mit Verbraucher- und Anlegerrecht, den neuesten Steueränderungen und privater Geldanlage und thematisiert u.a. Überlebensstrategien für FinTechs aber auch die neuesten Trends der Branche. Sie twittert unter @KatharinasNews.

Meike Schreiber ist Redakteurin im Banken- und Finanzressort und seit 2015 für die Süddeutsche Zeitung als Banken-Korrespondentin vom Finanzplatz Frankfurt tätig. Bei der SZ schreibt sie auch über den Boom der FinTechs.

Ihr kennt noch andere empfehlenswerte JournalistInnen und/oder MultiplikatorInnen aus dem FinTech-Segment? Dann schickt gerne weitere Vorschläge an contact@cocodibu.de. Wir erweitern die Liste gerne.

6 Fin Tech-Newsletter, die wir empfehlen

Bitcoin-Newsletter: Kostenloser Newsletter von The Coinspondent zu Bitcoin, Blockchain und digitalem Geld

finletter logo

Finletter: Immer freitags kommt der deutschsprachige kostenlose Newsletter, der die wichtigsten News der Woche zu FinTechs kuratiert zusammenstellt.

it-finanzmagazin: Das Fachmagazin für IT und Organisation bei Banken,Sparkassen und Versicherungen bietet ebenfalls einen deutschprachigen Newsletter, der üblicherweise montags die interessantesten Meldungen der letzten Tage zusammenfasst.

O’Reilly FinTech Newsletter: englischsprachiger Newsletter, der interessante FinTech-Trends zusammenfasst und sowohl auf die O’Reilly-Webseite als auch auf externe Quellen verlinkt.

FinTech-Podcast

Paymentandbanking.com: Immer montags verschickt Andrè M. Bajorat den zu seinem Blog gehörenden Newsletter, der u.a. auf die neuesten Folgen des FinTech-Podcasts verweist und nützliche News-Links liefert.

FinTech Weekly

FinTech Weekly: Seit Oktober 2014 gibt es den internationalen englischsprachigen Newsletter. Dieser versorgt aktuell über 3.000 Leser mit brandheißen News zu den Themen Fintech, Finanzen und Banking.

Die Finanzbranche steht durch die Digitalisierung vor großen Umwälzungen und befindet sich bereits am Anfang eines umfangreichen Transformationsprozesses.  FinTechs, Unternehmen, die neuartige digitale Lösungen für den Finanzsektor entwickeln, spielen dabei eine entscheidende Rolle. Laut Bitkom gibt es davon in Deutschland derzeit etwa 250 (Stand 2015). Eine beachtliche Zahl an technikaffinen Visionären, die das Banking von morgen mit ihren Innovationen und individuellen Lösungsansätzen gestalten und den Fokus dabei auf die neuen Bedürfnisse des Kunden richten: digital, mobil, unabhängig und transparent.

Das Problem vieler Fin Techs: Sie bewegen sich in einer stark regulierten Branche und kämpfen häufig gegen ungleich größere Gegner. Deswegen scheint Kooperation statt Konfrontation die erfolgversprechendere Strategie. Damit große Finanzinstitute und FinTech-Startups sich einander öffnen und voneinander profitieren können, gibt es zahlreiche Veranstaltungen für FinTechs und Banken , um sich wechselseitig kennenzulernen. Um tiefer in das Segment der FinTechs einzusteigen, wertvolle Kontakte zu knüpfen oder selber aktiv zu werden, haben wir Euch die wichtigsten nationalen und internationalen FinTech-Veranstaltungen für 2016 zusammengestellt.

FinTech-Veranstaltungen – 4. Quartal 2016

Swiss Fintech Meetup am 06. Oktober 2016 in Zürich:
Bei diesem Meetup kommt es zum Rollentausch: Statt der Startups müssen die Investoren auf die Bühne zum Pitch. Und warum? Um die Funding-Lücke für Schweizer Fintechs zu schließen.

Fintech Week  vom 10. Oktober bis 14. Oktober 2016 in Hamburg:
Rund 2.000 Akteure aus der Fintech- und der Bankenbranche diskutieren eine Woche lang die zukunftsweisenden Trends und Konzepte im Finanzwesen.

Fintech Frühstück mit UniCredit am 11. Oktober 2016 in Hamburg:
Hier können Gründer oder C-Level Mitarbeiter von Fintech-Startups mit Vertretern der UniCredit Innovationsabteilung bei einem gemütlichen Frühstück in einen Austausch treten. Dieses Frühstück findet im Rahmen des Bankathon statt.

Get together für Banken und Fintechs vom 02. November bis 03. November 2016 in Berlin:
Fintech Hub lädt herzlich zum „Get Together für Banken und Fintechs“ ein. Als Teil von zeb.digital – der Digitalisierungsinitiative von Deutschlands größter Managementberatung für Finanzdienstleister– wird bei inspirierenden Vorträgen und kühlen Getränken mit den Speakern und Teilnehmern über folgende Frage diskutiert: „Schnellere Pferde oder Auto – Wie viel Kundeneinbindung braucht digitale Innovation?“

Digital Payments 2016 am 10. November 2016 in Frankfurt am Main:
Die Konferenz „Digital Payments 2016 – Revolution im Zahlungsverkehr“ bietet einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im digitalen Zahlungsverkehr und präsentiert Experteneinschätzungen, wie sich (Kunden-)Prozesse und Geschäftsmodelle künftig entwickeln werden. Aktuelle Themen des Paymentbereichs, sowohl aus Konsumenten-, Händler- und Regulierungsperspektive betrachtet, stehen im Fokus.

Berlin Fin Tech Day am 11. November 2016 in Berlin:
Der Berliner Börsenkreis lädt gezielt Studierende und Fintechs ein für einen Tag rund um Fintech, Pitch inklusive. Dabei gibt es Vorträge, Podiumsdiskussionen, Pitches und vieles mehr rund um die innovativste Kraft der Finanzbranche.

EURO FINANCE TECH III am 17. November 2016 in Frankfurt am Main:
Die Konferenz ist ein Treffpunkt für Banken, Fintechs, Investoren, Regulierer und alle, die sich für die Digitalisierung der Finanzbranche interessieren. In lockerer Atmosphäre diskutieren Experten über Themen wie die Evolution der Finanzbranche, digitale Identifikation und Sicherheit, Blockchain und über die Auswirkungen des Brexit auf den FinTech-Standort London.

FinTech & InsurTech-Meet up Munich am 23. November in München

Allianz X, HypoVereinsbank, MunichRe, TechFounders, treefin und WERK1 stellen auf einer Veranstaltung die Frage: „Wie stellt sich München für die digitale FinTech- und InsurTech-Zukunft auf?“

FinTechDays Stuttgart vom 28. bis 30. November:

Erstmals stattfindende Veranstaltung mit Hackathon und Pitch. Gastgeber sind die Börse Stuttgart und die L-Bank.

Mittelstandsfinanzierung 4.0 am 30. November 2016 in München und am 1.12. in Berlin:

Business Breakfast der Finetrading AG zu neuen Möglichkeiten der Mittelstandsfinanzierung u.a. mit Referenten von caple, Creditshelf und Lendico.

FinTech-Veranstaltungen – 1. Quartal 2017

Finanzgründerreihe im Rahmen des SZ Finanztags am 22. März 2017 in Frankfurt am Main:
Ausgewählte Gründer dürfen gratis am Finanztag der Süddeutschen Zeitung am 21. und 22. März 2017 in Frankfurt, Hotel Steigenberger, Frankfurter Hof, teilnehmen. Das innovativste Startup darf die Bühne betreten und seine Geschäftsidee kurz vor einem hochkarätig besetzten Publikum vorstellen.

 

Ihr vermisst ein wichtiges FinTech-Event? Dann bitte einfach eine kurze Nachricht an contact@cocodibu.de schicken. Für 2017 haben wir bereits die wichtigsten Events aus der FinTech- und InsurTech-Branche in einem Eventkalender zusammengefasst. Gerne nehmen wir noch Events auf (bitte Logo als jpeg oder png mitschicken).

Was passiert in unserer Branche eigentlich zurzeit im Ausland? Welche Trends schwappen schon bald nach Deutschland? Wer verliert an Relevanz? In unserer neuen Blog-Serie „Blick nach draußen“ beleuchten wir das für Euch an dieser Stelle regelmäßig. Hier unsere neue Folge!

Blick nach draußen

Snapchat macht Chat-Anbietern wie Facebook und WhatsApp mit seinem neuen Update ernsthaft Konkurrenz. Mit mehr als 100 Millionen Nutzern täglich gehört Snapchat schon jetzt zu den erfolgreichsten Instant-Messaging-Diensten. Das neue Update enthält unter anderem mehr als 200 neue Sticker und ermöglicht das Senden von mehreren Fotos zur gleichen Zeit – Chat 2.0. Was das Update noch mit sich bringt, lesen Sie auf Adage.com

Twitter: Eine aktuelle Studie des Kurznachrichtendienstes in Kooperation mit Canvs und Starcom zeigt, in welchem Zusammenhang die emotionalen Reaktionen und Handlungen von TV-Zuschauern auf Twitter mit Markenaffinität, Werbeerinnerung und Kaufabsicht stehen. Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass Zuschauer, die eine hohe Anzahl an Tweets mit starken emotionalen Reaktionen zu einer TV-Show senden, mit einer Wahrscheinlichkeit von 48 Prozent sich eher an eine Werbung erinnern als diejenigen mit zurückhaltender emotionaler Reaktion. Weitere interessante Studienergebnisse bei thedrum.com

Das Zusammenspiel von neuen Digitalkanälen ist der Schlüssel zum Erfolg für Digitalvermarkter, sagt Scott McCorkle, CEO Marketing Cloud bei Salesforce. Durch neue digitale Kanäle, die sich wie eine Schicht auf die bereits existierenden Kanäle legen, entsteht eine enorme Vielfalt, sich mit Kunden zu vernetzen. Auf Adweek zeigt er fünf berühmte Beispiele auf, wo dieses „Layering“ optimal funktioniert.

Instagram ändert seinen Newsfeed-Algorithmus und Social Media Vermarkter stehen vor einer neuen Herausforderung. Die Einbindung sowie die Bedeutung von Influencern auf der Plattform werden für kleine Unternehmen und Marken ab sofort zunehmend wichtiger, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Mehr zu Instagrams-Newsfeed und der zunehmenden Bedeutung von Influencern auf Instagram bei marketingmag.ca

Blick nach draußen

Was passiert in unserer Branche eigentlich zurzeit im Ausland? Welche Trends schwappen schon bald nach Deutschland? Wer verliert an Relevanz? In unserer neuen Blog-Serie „Blick nach draußen“ möchten wir das für Euch künftig an dieser Stelle regelmäßig beleuchten. 

Virtual Reality:  Mit der Erscheinung der Virtual-Reality-Headsets Oculus Rift, Sony´s Playstation 4 Headset und HTC/Valve´s Vive beginnt laut Experten 2016 eine neue Ära der Virtual Reality. Neben mehr Kreativität und Unterhaltung bietet Virtual Reality  Marken neue Möglichkeiten der Interaktion und Investition. Was wir uns im neuen Jahr von VR erwarten können, lesen Sie auf adage.com.

Personalisiertes Online Marketing steckt noch in den Kinderschuhen. Laut des aktuellen 2016 Yesmail Channel Reports personalisieren gerade mal 42 Prozent der Marken ihre E-Mail Marketing Kampagnen und weit mehr als zwei Drittel nutzen nicht die verfügbaren Kundendaten zur Personalisierung von Produkten und Leistungen. Weitere Studienergebnisse des Reports finden sich auf adweek.com.

Twitter arbeitet an einem neuen Anzeigen-Format. Zukünftig sollen Tweets von Endkunden in die Markenkampagnen von Unternehmen integriert werden. Der neue Service ermöglicht Werbetreibenden Tweets, die mit ihren Produkten in Zusammenhang stehen, zu sammeln und nach vorheriger Zusage des Nutzers, die Inhalte in die eigenen Twitter-Werbekampagnen einzubauen.  Ziel: Twitter-Nutzer als vertrauensvolle Werbebotschafter in Social Media zu nutzen. digiday.com

Emoji-Keyboards und Personalisierungs-Apps waren 2015 der große Trend. Laut einer Analyse von Flurry  hatten Emojis und Personalisierungs-Apps einen Reichweitenzuwachs von mehr als 332 Prozent in 2015, gefolgt von News- und Magazin-Apps sowie Productivity-Apps. Emojis machen die digitale Kommunikation persönlicher, sodass sich inzwischen auch Marken wie Burger King  oder Coca-Cola und Celebrities wie Kim Kardashian an der Emoji-Gestaltung beteiligen. marketingmag.ca

Mit PLAN W, dem neuen Supplement der Süddeutschen Zeitung, gibt es seit letzten Samstag ein neues Magazin für karrierebewusste Frauen. Mit einer Auflage von 460.000 Exemplaren erscheint dieses künftig viermal im Jahr. Das Magazin soll Frauen im Berufsleben ansprechen, die sich weiterentwickeln möchten und Führungspositionen in der Wirtschaft anstreben – passender könnte der dazugehörige Claim des Supplements nicht sein:  „Frauen verändern Wirtschaft“.

PLAN W

Intelligente und schöne Cover-Idee: Die Premierenausgabe des SZ-Wirtschafts-Supplements für Frauen.

Klingt alles sehr vielversprechend, aber meiner Meinung nach, trifft nicht jeder Text den Zahn der Zeit. Wie sich Frau im Büro angemessen und trotzdem modisch kleiden sollte, ist bekannt. Dass Frauen in Ländern wie Frankreich und Italien den femininen, eleganten Business-Look besser beherrschen als wir, auch. Die Diskussion in Deutschland, Frauen in hochrangigen Positionen und in der Öffentlichkeit sollten nicht zu viel Bein zeigen, ist daher auch eher ein leidiges Thema. Hingegen sind die Portraits und Erfolgsgeschichten wirklich spannend. Gerade für junge Frauen, die eine hochrangige Karriere anstreben, sind die Artikel sehr interessant und ermutigend geschrieben. Sie geben Einblicke wie der Weg nach ganz oben auch von Frauen gemeistert werden kann.

So berichten unter anderem erfolgreiche Frauen aus Politik und Wirtschaft im Magazin, wie sie es mit Mut, Stärke und harter Arbeit geschafft haben. Ob Startup-Gründerin, Politikerin oder Führungskraft – PLAN W lässt die unterschiedlichsten Frauen zu Wort kommen.

In der ersten Ausgabe des Magazins erzählt Julia Bösch, Gründerin von Outfittery, einem Onlineshop für Männer mit persönlicher Stilberatung, wie ihr das Auslandsstudium im weltoffenen Amerika zur Unternehmensgründung verhalf. Auch die politischen Spitzenämter im US-Bundesstaat New Hampshire werden genauer betrachtet: hier sitzen fast nur Frauen.  Der kleine Bundesstaat nimmt als einer der konservativsten Staaten eine Vorreiterrolle in der feministischen Revolution ein. Dabei wird anregend erzählt, wie Frauen in Spitzenpositionen Machtkämpfen mit männlichen Kollegen trotzen, den Blick nach vorne richten und weiter am Erfolg arbeiten. Nebst einem Portrait über die mächtigste Frau Deutschlands – Angela Merkel – werden auch Styling-und Networking-Tipps für ein erfolgreiches Auftreten von Experten gegeben.

Fazit: Ein Magazin, das in der langwierigen Debatte um Frauen in Führungspositionen, keine neuen Argumente bringt oder Vorurteile beseitigt, aber spannende Geschichten erzählt. Ich werde PLAN W auch zukünftig weiterlesen!

Thilo Heller_CMO

Thilo Heller, CMO bei intelliAd Media GmbH

In unserer Rubrik “Endlich Wochenende” gewähren uns Geschäftsleute aus Wirtschaft und Medien einen kurzen Einblick in ihre Wochenendplanung. Heute verrät uns Thilo Heller, CMO bei intelliAd Media GmbH, führendes Technologieunternehmen in der 360°-Optimierung aller Performance-Marketing-Aktivitäten, was er am Wochenende vorhat.

Wann beginnt heute für Sie der Feierabend?
Freitags meist gegen 18:00 Uhr.

Was ist üblicherweise Ihre letzte Tätigkeit, bevor Sie den Computer runterfahren?
Ich mache mein MacBook nie aus.

Nehmen Sie Arbeit mit ins Wochenende? Wenn ja: Was?
Es gibt einige Blogs und Websites zu denen ich meist nur am Wochenende komme: kaushik.net, thinkwithgoogle.com, inc.com, techcrunch.com und so.

Schalten Sie Ihr Handy am Wochenende ab oder sind Sie always on?
Teilweise schalte ich ab: beim Sport habe ich keine Technik dabei. Kein Pulsmesser, kein GPS, keine Musik: das ist das Beste.

Apropos abschalten: Wie können Sie am besten entspannen, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen?
Indem ich mich nach dem Abendessen in die Wochenend-Süddeutsche vertiefe.

Mit wem werden Sie dieses Wochenende verbringen?
Mit meiner Familie und meinen Freunden.

Reden Sie mit Ihrem Partner/Freundeskreis am Wochenende üblicherweise über Ihren Job?
Ja, kommt ab und an vor. Ist aber nicht negativ besetzt, denn ich mag meinen Job, er ist ein Teil meines Lebens und von mir.

Worauf freuen Sie sich dieses Wochenende am meisten?
Auf die lange Jogging-Runde mit meinen Freunden am Sonntagmorgen.

Gibt es ein Ritual, das Sie üblicherweise jedes Wochenende begehen (zum Beispiel das samstägliche Autowaschen)?
Ich habe seit 10 Jahren kein Auto mehr. Aber ich putze gerne meine Rennräder.

Thilo Heller

Gibt es eine Marotte an Ihnen, die Ihren Partner/Ihre Familie am Wochenende regelmäßig auf die Palme bringt?
Hmm, nicht das ich wüsste.

Was machen Sie am Wochenende, von dem Ihre Kollegen/Ihr Team sagen, würde/n: Donnerwetter, das hätte ich jetzt nicht erwartet?
Ich habe noch eine Harley im Keller an der ich gerne herumschraube. Und gerne auch bewege.

Jogginghose oder Designer-Klamotten: Was ist am Wochenende Ihr Lieblingskleidungsstück?
Jogginghose.

Stichwort Indoor-Aktivitäten: Welche Musik werden Sie dieses Wochenende auf jeden Fall hören, welche TV-Sendung sehen und welches Buch bzw. welche Zeitung/Zeitschrift werden Sie lesen?
Musik aktuell: die letzte CD von Steve Wilson, „Hand cannot erase“. Buch aktuell: Thomas Piketty, „Das Kapital“. Zeitschrift aktuell: Dreammachines.

Stichwort Outdoor-Aktivitäten: Welchen Berg werden Sie dieses Wochenende besteigen, welchen Marathon laufen und welches Theaterstück/Konzert bzw. welchen Kinofilm werden Sie besuchen?
Ich bin Läufer seit 16 Jahren, die Analogie Management = Marathon nervt. Ich habe zwar schon einige Marathons erlebt, aber laufen ist für mich eher Meditation in Bewegung und nicht Wettkampf.

Freuen Sie sich schon auf Montag?
Freue mich auf jeden Tag an dem ich gesund und fröhlich bin.

Das war ein erfolgreicher Einstieg in das laufende Jahr: In den ersten Monaten 2015 haben wir gleich drei neue Kunden, alle aus dem B-to-B-Bereich, gewinnen können: die Werbeagentur 19:13, die Paymorrow GmbH, einer der führenden Anbieter von Zahlungslösungen im Internet, sowie das Münchner Beratungsunternehmen für die digitale Wirtschaft SOULSURF.

Für alle drei Kunden übernehmen wir die klassische PR-Arbeit – Schwerpunkt Fach- und Wirtschaftsmedien –, das Speaker-Placement und beraten in Fragen der strategischen Kommunikation. Für SOULSURF sind wir darüber hinaus im Bereich Social Media aktiv.

Und hier unsere neuen Kunden im Einzelnen:

Die 19:13 Werbeagentur verantwortet die Kommunikation führender Marken Deutschlands. Das 2008 gegründete Unternehmen bietet dabei gleichermaßen Strategie-Beratung und Kreativleistung über alle Kanäle an. Zu den Kunden gehören unter anderem BayWa, real, SinnLeffers, Sixt und WÖHRL.

Geschäftsführer 19:13: Virginie Briand und Michael Meyerh

Geschäftsführung 19:13: Virginie Briand und Michael Meyer

Paymorrow zählt im deutschsprachigen Raum zu den führenden Anbietern von Zahlungslösungen im Internet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg ist spezialisiert auf die in Deutschland beliebtesten Bezahlformen im Internet: den Rechnungskauf und das SEPA-Lastschriftverfahren. Über 2.000 Online-Shops zählen zu den Kunden des Unternehmens.

Paymorrow_Andre Boeder

Geschäftsführung Paymorrow: André Boeder

Die SOULSURF GmbH entwickelt und implementiert digitale Geschäftsmodelle für B-to-B- und B-to-C-Unternehmen: von Corporate Portalen über E-Commerce-Plattformen bis hin zu ganzheitlichen Business Intelligence-Lösungen.

Geschäftsführung soul-surf

Geschäftsführung SOULSURF: Thomas Huber und Alexander Krapp

Wir freuen uns auf die erfolgreiche Zusammenarbeit und sagen Danke für das entgegengebrachte Vertrauen!

Soziale Netzwerke und Blogging-Plattformen sprießen fast täglich aus dem Boden. Insofern ist die bereits 2007 gegründete Plattform Tumblr zwar ein Social Oldie, für die meisten Deutschen jedoch noch immer ein Fremdwort. Was so ähnlich klingt wie ein Fahrgeschäft auf der Wiesn, lohnt aber einen kurzen Blick, denn in Tumblr steckt Potential.

Was ist Tumblr?

Tumblr gilt als Mix zwischen einem sozialem Netzwerk und einer Blogging-Plattform. So können eigene Texte und Medien publiziert werden oder einfach interessante Beiträge anderer Blogger rebloggt werden. Das Besondere an Tumblr ist das Publizieren verschiedener multimedialer Inhalte – so sind dort Texte, Bilder, Audio- und Videodateien oder auch GIFs zu finden. Die Kombination aus klassischem Netzwerk und Blogging-Plattform durch das Nutzen von Hashtags und das Rebloggen, macht es möglich, die eigenen Beiträge schnell und effizient in der Tumblr-Welt zu verbreiten und sie bekannt zu machen.

Mit circa 217,8 Millionen Blogs weltweit gehört Tumblr schon jetzt du den beliebtesten Blogging-Plattformen. Die große Mehrheit der Nutzer ist zwischen 18 und 29 Jahre alt.

Für das Erstellen eines Tumblr-Blogs braucht man lediglich eine E-Mail Adresse, einen Usernamen und ein Passwort. Danach kann sofort los „getumblrt“ werden.

Durch das Rebloggen der favorisierten Inhalte entsteht ein viraler Effekt, der besonders für Unternehmen mit dem Augenmerk auf SEO interessant sein dürfte. Zusätzlich eignet sich Tumblr für Unternehmen als Schnitt- oder Sammelpunkt der eigenen Social Media-Auftritte und ermöglicht es eine eigene Domain zu verwenden – auf Wunsch wird somit – ohne großen Aufwand – ein eigener Firmen- oder Themenblog geschaffen.

Das Besondere an Tumblr ist, dass die Blogs und deren Inhalte gelesen werden können, ohne dass ein eigener Tumblr-Blog oder Account notwendig ist. Somit ist die Zahl der Nutzer weitaus höher als die der registrierten Blogs.

Allerdings weist Tumblr neben den ganzen Vorteilen auch kleine Mängel auf. Wer sich einen professionellen Unternehmensblog mit ausführlichen, tiefgreifenden Texten anlegen möchte, sollte aufgrund mangelnder individueller Anpassung durch Widgets und Plugins auf andere Blogging-Plattformen ausweichen. Tumblr hat hier noch einiges nachzuholen. Zudem eignet sich Tumblr eher als visuelle Blogging-Plattform, bei der ausführliche Texte seltener sind.

Alles in allem ist Tumblr eine Blogging-Plattform, die in Deutschland noch so einiges aufzuholen hat. Tumblr bietet sich vor allem für das visuelle Bloggen an. Alles ist einfach aufgebaut, geht schnell und animiert so zum sofortigen Bloggen von Bildern, GIFs und Videos. Ob Tumblr für Unternehmen eine Alternative zu WordPress & Co. ist oder werden kann, hängt von der Content-Strategie und dem visuellen Ansatz der Firmen ab.  Hier ein paar ausgewählte Beispiele, wie Firmen Tumblr für sich einsetzen:

Beispiele interessanter Tumblr-Blogs

Tumblr_Landrover

Landrover USA zeigte auf seinem Tumblr-Blog wie faszinierend Bilder sein können. Landrover nimmt den Betrachter mit auf eine Reise, die die Autos in den verschiedensten Szenerien und Landschaften, eindrucksvoll in Szene gesetzt, zeigt (nicht mehr existent/April 2018).

 

Zeiss

Carl Zeiss hat für sein neues Virtual Reality Headset VROne ebenfalls eine Tumblr-Seite hauptsächlich mit Videos, Bildern und Apps aufgesetzt (nicht mehr existent/April 2018).

yahoo

Yahoo Deutschland setzt mit seinem Tumblr-Blog einen Social Newsroom um. Hier finden sich aktuelle News zu Yahoos Kooperationen und Unternehmensinfos, witzige Bilder und Aktionen der Mitarbeiter aus der Deutschlandzentrale als auch Ankündigungen zu Live-Stream Konzerten und Mitschnitten von Yahoo.