Mit dem Aufkommen der ersten warmen Sonnenstrahlen steigt bei uns cocos die Lust auf eine cremige Kugel Eis (oder auch zwei oder drei…). Gott sei Dank haben wir in nächster Nähe nicht nur eine große Auswahl an Eisdielen, sondern auch so manchen ausgefallenen Eiscreme-Schatz, den es zu probieren gilt. Dies sind unsere Favoriten – alle natürlich ausgiebig getestet.

  1. Trampolin Eiscafé

1 Kugel: 1,60 Euro
Nordendstraße 62 (200m vom coco-Büro)
http://www.trampolin-eis.de/

Neben unserem Mittagspausen-go-to-Edeka befindet sich die Trampolin Eisdiele mit einer relativ kleinen, aber sehr feinen Auswahl an Eissorten – alle mit Bio-Milch hergestellt. Neben den Klassikern wie Schokolade findet man hier auch Spezialitäten aus exotischen Früchten (auch Sorbets) oder interessante Geschmackskombinationen. Mein Favorit: Mango.

  1. Gelateria Lorenzo Corno

1 Kugel (+ Probierlöffel): 1,60 Euro
Hohenzollernstraße 44 (300m vom coco-Büro)
https://www.facebook.com/Gelateria-Lorenzo-Corno-126435600703265/

In der belebten Hohenzollernstraße fällt der kleine Eisladen von Lorenzo Corno auf den ersten Blick kaum auf. Nur an heißen Tagen, wenn die beiden weißen Bänke vor der Tür voll besetzt sind, fällt der Blick automatisch hinein. Man sollte unbedingt hineingehen – denn das Eis ist herrlich cremig und so manch ausgefallene Sorte sorgt stets für Entscheidungsschwierigkeiten. Als Bonus darf man sich zu jedem Eis noch ein Löffelchen zum Probieren aussuchen.

  1. Bartu Bio Eis & Bio Pizza

1 Kugel: 1,80 Euro (für Kinder 1,50 Euro)
Wilhelmstraße 23 (700m vom coco-Büro)
http://www.bartu-bioeismanufaktur.de/

Eis und Pizza: Eine bessere Kombination gibt es nicht, oder? Bei Bartu wird das Eis wie in Italien mit einem großen Spachtel aus dem altmodischen Eistresen mit Edelstahldeckeln geholt und vorher kräftig umgerührt – für maximale Cremigkeit. Nachteil dieser Eisdiele: Man muss meistens in einer längeren Schlange aus hippen Schwabing-Muttis, -Vatis und -Omis anstehen. Es lohnt sich aber definitiv. Meine Favoriten: Caramel au Beurre salé (Karamel mit Salzbutter) und Schokoladensorbet (ganz ohne Milch, dafür unendlich schokoladig). Die Pizza ist übrigens ebenfalls spitze!

  1. IceGuerilla

1 Kugel: 1,90 €
Leopoldstraße 19 (700m vom coco-Büro)
https://www.iceguerilla.de/static/html/home.html

Wenn einem auf der Leopoldstraße Menschen mit schwarzer Eiswaffel entgegenkommen, weiß man gleich, dass die IceGuerilla dahintersteckt. Das Startup aus Brandenburg, das zunächst mit dem Versand von selbstzusammengestellten Eissorten Furore machte, ist seit 2016 auch in München mit einer Filiale vertreten. Die Besonderheit sind die ausgefallenen Sorten und vor allem die Namen. Von „Uschi Gras“ (Joghurteis mit Hanfsamen) über „Schlagerkoma“ (Eierlikör mit Cookies und Nougatsoße) bis hin zu „Wodka Energy“ für diejenigen, die den Tag zur Nacht machen wollen. Meine Favoriten: „Haselnuss Caramel“ und „Sesam öffne dich“ (Haselnusseis mit Sesamkrokant und Toffee).

* * *

Ok, ab hier befinden wir uns strenggenommen schon in der Maxvorstadt und nicht mehr in Schwabing. Aber man kann die ganzen geschleckerten Eis-Kalorien so herrlich bei einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause wieder loswerden. Zumindest ein paar davon…

  1. IceDate – Die vegane Bio-Eismanufaktur

1 Kugel (+ Mini-Probierkugel): 2,20 €
Amalienstraße 91 (1.100m vom coco-Büro)
https://www.icedate.de/

Eiscreme ohne Zucker und Milchprodukte klingt erst einmal nach einer ziemlich spaßlosen Angelegenheit. Die Gründer der IceDate Eismanufaktur belehren uns aber eines Besseren! Das Eis wird statt Zucker mit Datteln gesüßt (das englische Wort „date“ heißt nicht nur Verabredung, sondern auch Dattel) und die Milch wird durch Cashew-Creme ersetzt. Die Devise des Gründers: Ins Eis kommt nichts, dass man nicht auch so einzeln essen würde. Früchte oder Kakao, Nüsse, das war‘s. Das schmeckt etwas weniger süß als normales Eis, ist aber dennoch sehr lecker und erstaunlich cremig. Die Kugeln sind recht groß und werden entweder im Waffelhörnchen oder in einem kleinen, kompostierbaren Schiffchen serviert. Daumen hoch für diese schöne, nachhaltige Idee, die auch noch köstlich schmeckt!

  1. Der verrückte Eismacher – im Wunderland

1 Kugel (+ Probierlöffel): 1,80 Euro
Amalienstraße 77 (1.200m vom coco-Büro)
https://www.facebook.com/dERvERRUECKTEeISMACHER/

Es gibt immer einen Grund, sich an seinem Nicht-Geburtstag etwas Besonderes zu gönnen – zum Beispiel eine Kugel Eis vom verrückten Eismacher! Das mit dem „verrückt“ wird hier sehr wörtlich genommen, täglich wechselnde Sorten wie Bacon, Weißwurst, süßer Senf, Spinat, aber auch Kombinationen mit Balsamico-Essig oder quitschbunte Sorten wie „Pikachu“ begeistern kleine und große Eisliebhaber. Auch hier lohnt sich definitiv das Anstehen in der Schlange (wenn es zu lange dauert, kann man beim IceDate vorbeischauen) und der Mut, mal etwas Verrücktes auszuprobieren. Immer wieder ein Spaß!

In unserer Serie „Content Formate für B2B“ widmen wir uns in Folge 1 der FALLSTUDIE:

Vorher-nachher-Geschichten, beinahe täglich werden wir im Internet und in der Werbung mit ihnen konfrontiert. Egal, ob es um das modische Umstylen, die renovierte Wohnung oder den restaurierten Oldtimer geht – die Ergebnisse erfolgreicher Projekte werden am liebsten anhand konkreter Beispiele (inklusive dokumentierender Fotos) belegt. Ähnliches tun wir in der PR bzw. Business-to-Business-Kommunikation auch für unsere Kunden. Okay, die Unternehmen verkaufen keine kosmetischen oder handwerklichen Dienstleistungen, sondern Lösungen rund um digitales Marketing, E-Commerce und Unternehmensberatung. Aber das Prinzip ist genau dasselbe.

Eine Fallstudie – auch Case Study, Best Case oder einfach nur Case genannt – ist ein Text, in dem wir ein Projekt oder eine Lösung unserer Kunden beschreiben, die damit wiederum einem ihrer Kunden geholfen haben. Ziel ist es, die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten eines Produktes oder einer Dienstleistung an einem Praxisbeispiel zu beschreiben und damit den Erfolg zu belegen: Die Ausgangssituation (Vorher) konnte mit Hilfe einer Lösung in einen Erfolg verwandelt werden (Nachher). Dabei sollte eine Fallstudie mit Daten und Fakten überzeugen und nicht mit seichtem Marketing-Blabla. Nicht verwechseln darf man eine PR-Fallstudie allerdings mit den Fallstudien, die man im Wirtschaftsstudium oder Assessment Center selber lösen muss.

Zum Einsatz kommen Cases häufig auf den Webseiten unserer Kunden, aber auch Journalisten von Fachpublikationen veröffentlichen sie gelegentlich, um neue Methoden und Möglichkeiten anhand konkreter Beispiele zu beschreiben. Geeignet sind Fallstudien daher für alle Unternehmen, die die tollen Ergebnisse ihrer Produkte oder Dienstleistungen anschaulich aufzeigen wollen. Einzige Prämisse: Die angewandte Methode oder Lösung ist entweder neu und bisher noch nicht häufig verwendet worden oder die beschriebenen Ergebnisse sind so spitzenklasse, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt, als darüber zu berichten. Die xte SEO-Kampagne, die mittelprächtige Ergebnisse bei Google als Resultat gebracht hat, gehört sicher nicht dazu. Zusätzliche Hürde: Fallstudien müssen in der Regel von den Kunden freigegeben werden. Erzielt Dienstleister A für Kunde B einen Bombenerfolg, kann es durchaus sein, dass der Kunde nicht möchte, dass seine Wettbewerber von diesem erfahren und einer Veröffentlichung der Ergebnisse nicht zustimmt. Idealerweise vereinbaren Kunden und Dienstleister deshalb bereits zum Start der Zusammenarbeit, ob Fallstudien für die PR im Erfolgsfall erstellt werden dürfen. Nichts ist für Dienstleister ärgerlicher, als eine mit viel Aufwand erstellte Fallstudie am Ende im Papierkorb ablegen zu müssen.

Fallstudien folgen in der Regel einem chronologischen Aufbau:

  1. Ausgangssituation/Aufgabe

Am Anfang war die Herausforderung bzw. die Aufgabe. Mehr Klicks für eine Online-Kampagne generieren, mehr Nutzer für ein Produkt finden, mehr Interessenten zum Kauf animieren, einen höheren Warenkorbwert erzielen, die Verweildauer erhöhen – dies sind nur ein paar der Aufgaben, vor denen Marketer heute im Digitalen stehen. Je nach Unternehmen und Produkt beziehungsweise Dienstleistung variieren die Ausgangslagen allerdings stark. Wichtig für eine gute Fallstudie: Je genauer die Ausgangssituation beschrieben ist, desto nachvollziehbarer ein späteres positives Resultat.

  1. Ziele

Damit Erfolg verständlich wird, müssen messbare Ziele, auch KPIs (Key Performance Indicators) benannt, definiert und in der Fallstudie beschrieben werden. Im besten Fall liefert man auch eine Begründung mit, warum Unternehmen dieses bestimmte Ziel erreichen wollten. Das am häufigsten erwähnte Ziel lautet (unserer Erfahrung nach): „Mehr Umsatz“. Dieses übergreifende Ziel wird aber erst durch konkrete formulierte Ziele (mehr Klicks, höherer Warenkorb, bessere Sichtbarkeit o.ä.) deutlich besser greifbar.

  1. Durchführung

Jetzt geht’s ans Eingemachte: Was genau hat das Unternehmen getan, um die eingangs beschriebene Herausforderung zu meistern und die definierten Ziele zu erreichen? Welche Maßnahmen kamen dabei zum Einsatz? Welche Hindernisse gab es dabei und wie hat man sie überwunden? Diese und viele weitere Fragen werden im Durchführungs-Teil beschrieben – je präziser, desto besser. Meist ist dieser Part der längste Absatz im Text. Dabei wirkt eine Fallstudie deutlich realistischer, glaubwürdiger und sympathischer, wenn auch auftauchende Probleme und ihre Lösungen beschrieben werden. In den seltensten Fällen klappt alles bereits beim ersten Versuch. Nicht immer sind Unternehmen aber bereit, im Case den steinigen Weg zu beschreiben. Häufig wirken Fallstudien wie ein langer roter Teppich zum Erfolg, der völlig einfach und ohne Hindernisse beschritten wurde. Der Nachteil: Dieses Cases wirken in der Regel deutlich weniger glaubwürdig, als Fallstudien, die auch Schwierigkeiten benennen.

  1. Ergebnis

Und jetzt: Das Finale!!! In der Regel liefern Fallstudien Erfolgsbeispiele (Wer berichet schon gerne von Misserfolgen!). Hier dürfen sich Zahlenfetischisten einmal so richtig austoben, denn Journalisten lieben Daten und Fakten – gern auch in Form von Tabellen oder Diagrammen. Für deutsche Medien gilt: Zwei Stellen hinter dem Komma sind glaubwürdiger als eine. Und eine schwammige Aussage wie „Die Nutzerzahl konnte signifikant gesteigert werden“ reicht nicht. Ganz wichtig: Das Untersuchungsdesign der Fallstudie offenlegen. Also: Mit welcher Methodik wurde was wann gemessen und wie signifikant/repräsentativ sind die Ergebnisse. Besonders hilfreich ist es, den Journalisten eine Benchmark oder Einordnungshilfe zu geben. Beispiel: Das Unternehmen konnte mit Maßnahme XY seine durchschnittlichen Klickraten auf 7,4 % steigern, während der Branchendurchschnitt lediglich bei 3,4 % liegt.

  1. Fazit

Ein Fazit kann, muss aber nicht den Abschluss der Fallstudie bilden. Gern kann man hier aber beschreiben, was man für die Zukunft gelernt hat, ob man die angewandte Methode weiterhin anwenden wird oder Handlungsempfehlungen aufzeigen.

Und das sind aus unserer Erfahrung drei Erfolgsfaktoren für gute Fallstudien:

Ein interessanter Inhalt: Eine neue Methode oder besonders positive Ergebnisse mit einer bekannten Methode. Eine gute Fallstudie hat Newswert und präsentiert interessante Fakten.

Eine attraktive optische Aufbereitung: Aufmerksamkeitsstarke, passende Fotos, verständliche Infografiken in der Corporate-CI und eine gelungene Visualisierung der wichtigen Daten. Zentrale Aussagen werden hervorgehoben.

Verständliche Texte und ein gut strukturierte Aufbau: Möglichst wenig Fachchinesisch, möglichst verständlich konkrete Ergebnisse. Beim Text liegt in der Kürze die Würze und die Struktur der Inhalte sollte einen logisch durchs Thema führen (siehe 1. bis 5.)

Fallstudien sind nicht nur für die PR ein wichtiges Tool, sondern auch für das Marketing und den Vertrieb. Sie können auf der Webseite zum Download hinterlegt werden (SEO!), per Kunden-Newsletter angekündigt oder in einem Medien-Newsletter als Anzeige beworben werden. Auch auf Messen (zur Auslage) und anderen Veranstaltungen können Cases für die Kommunikation hilfreiche Dienste leisten.

Und zum Abschluss zwei Beispiele:

Fallstudien von Quisma

Fallstudien von Quantcast

Marion Koppitz, Geschäftsführerin von i-pointing.

Unser Kunde i-pointing ist Experte in Sachen Präsentationsdesign und richtet seit April 2017 regelmäßig das Event-Format „PowerPoint-Karaoke für Startups“ aus – wir berichteten über die Auftaktveranstaltung. Was Marion Koppitz, Geschäftsführerin von i-pointing, aus rund acht Monaten PowerPoint-Karaoke gelernt hat, hat sie uns in einem Interview erzählt.

  1. Frau Koppitz, wieso PowerPoint-Karaoke?
    Singen kann ich nicht – ne, Spaß beiseite: Wir suchten einen guten Grund, nette Leute in unser schönes Büro zu locken – und PowerPoint können wir, im Gegensatz zum Singen, ausgezeichnet.
  2. Das Format PowerPoint-Karaoke gibt es bereits seit 2008. Wie kamen Sie darauf, sich 2017 ausgerechnet auf die Zielgruppe „Startups“ zu spezialisieren? In München entwickelt sich gerade – trotz Unkenrufen – eine starke Startup-Szene. Wir wollten eine Bühne schaffen und den Kontakt zu unseren Kunden, die eher aus der Corporate-Welt stammen, herstellen. Außerdem finden das unsere jungen Kollegen sooo schick. 🙂
  3. i-pointing überarbeitet die Pitch-Präsentationen der Startups im Voraus. Welche PowerPoint-Fehler sind Ihnen besonders häufig aufgefallen? Die neuen Fehler sind die alten. Die Präsentatoren stecken so tief in der Thematik, dass Sie oft vergessen, den Zuhörer mit nachvollziehbaren Gedanken abzuholen.
  4. Welchen Rat würden Sie anderen Unternehmen mitgeben, die darüber nachdenken, eine eigene Event-Reihe auf die Beine zu stellen? Eine Frage muss zu Anfang und auch währenddessen befriedigend beantwortet werden: Warum mache ich das? Und dann zielgerichtet den Event darauf ausrichten.
  5. Welches Startup oder welches Thema hätten Sie bei einer der nächsten Veranstaltungen gern dabei? Unbedingt, passend zu unserem Behufe, mehr innovative neue (Grafik-)Design Themen – mal sehen wen oder was wir dazu noch finden.
  6. Bei welchem der präsentierten Startups würden Sie selber einsteigen bzw. investieren? Ehrlich? In fast alle, die bislang bei uns waren. Sehr eloquente und kundige Gründer. Aber Schuster, bleib bei deinen Leisten – ich investiere in i-pointing, einem 17 Jahre alten Startup, das immer noch sehr innovativ ist.

Alle Infos zur Veranstaltung und den nächsten Terminen gibt es auf www.reversed-pitching-by-i-pointing.de

Volles Haus beim PowerPoint-Karaoke

 

 

Was tut ein Sales Manager, der bei der Telefonakquise einfach niemanden erreicht? Noch mehr Kontakte heraussuchen? Verzweifeln? Oder die beiden Brüder und Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin vom St. Galler Atelier für Sonderaufgaben beauftragen. Die haben den Vertriebler der glas+raum AG nämlich einfach dort hingebracht, wo die potenziellen Kunden sitzen – inklusive seines Büros.

Was nach einem PR-Gag aussieht, ist ernst gemeint. Nach Aussage der Schweizer Konzeptkünstler ist der gezeigte Sales Manager jeden Freitag mit seinem Büro unterwegs, um neue Kunden zu finden – mit Erfolg.

Dass Marketing und Kommunikation von Unternehmen auch abseits von TV-Spots, Plakaten, Display Ads und Pressemitteilungen stattfinden können, hat die mittlerweile dritte UBX (Useful Brand Experience) Konferenz der Münchner Agentur Virtual Identity mit diesem und vielen anderen Beispielen eindrucksvoll bewiesen. Immer mit dem Ziel im Hinterkopf, dem Kunden ein nützliches Erlebnis zu bieten, zeigten Unternehmen wie BMW, Direct Line Group, die Techniker Krankenkasse und der FC Bayern München ihre UBX Cases. Daneben gab es sechs verschiedene Doing Sessions rund um Virtual und Augmented Reality, Future Trends, Little Bits, Daten, Content Marketing und Prototyping.

In den Doing Sessions

In der Content Marketing Session erläuterten zwei Vertreter von Telekom Entertain, welche Themen besonders gut funktionieren und ließen ihre Zuhörer per Handy-App raten, welcher von jeweils vier gezeigten Artikel-Teasern am häufigsten geklickt wurde. Die Moral von der Geschicht‘: Disney- und Horrorthemen funktioniert am besten – vielleicht eine Anregung für die nächsten Gastbeiträge von cocodibu?

Krönender Abschluss der eintägigen Konferenz war die Keynote von Rand Hindi, Data Scientist aus Paris. Er erläuterte in seinem Vortrag „How AI makes technology disappear“ eindringlich, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenz uns eröffnet – und welche nicht. Denn diese habe ihre Grenzen, so der Gründer und CEO von Snips, einer Voice Platform für Connected Devices. Ziel von künstlicher Intelligenz sei es vorrangig, Technologie so in den Alltag zu integrieren, dass sie unsichtbar ist. Denn niemand würde sich düstere Zukunftsdystopien wünschen, wie sie in Filmen wie Das fünfte Element, Blade Runner oder Terminator gezeigt werden. Dass die Maschinen irgendwann intelligenter sein werden als wir, das sei seines Erachtens nicht möglich – wenn, dann nur in Kombination mit einem menschlichen Gehirn. Bleiben wir also gespannt, was die Zukunft bringt!

Rand Hindi erklärt das exponentielle Wachstum von Connected Devices und künstlicher Intelligenz.

 

 

Das beruhigende Rauschen von Bäumen im Sommerwind. Bunte Lichtreflexe, die durch das grüne Blätterdach flimmern. Entspannte Menschen auf Picknickdecken und Bänken. Fröhlich juchzende Kinderstimmen in der Ferne. Hunde, die in der Sonne dösen oder freudig nach Stöckchen und Bällen jagen. Das klingt wie das Paradies? Ein bisschen schon. Als Stadtbewohner kommt einem im stickigen, vom Autolärm geprägten Großstadtsommer die kleinste Grünfläche manchmal wie der Garten Eden vor.

Darum treibt es uns (Ann-Katrin, Vera, Verena und Christiane) in fast jeder Mittagspause nach draußen – am liebsten in den Leopoldpark, der ganz versteckt hinter dem „Schweinchenbau“ der LMU an der Leopoldstraße liegt. Ob zum Tischtennis spielen, spazieren gehen, oder einfach nur auf einer Bank im Halbschatten chillen, wir brauchen die tägliche Dosis Grün.

Als wir uns neulich auf einer Bank über Gott und die Welt unterhielten, bremste ein Herr vor uns mit seinem Fahrrad und sprach uns an. Ob wir öfter hier seien, war seine erste Frage. „Na klar! Fast jede Mittagspause!“ unsere Antwort. Es stellte sich heraus, dass er, Wolfgang Strassl, Fotograf ist, bereits eine Fotoserie über den Leopoldpark erstellt hat und nun eine weitere über die Menschen im Park macht.

Am nächsten Tag haben wir uns gleich zum Fotoshooting getroffen. Wenn man schon von einem Fotografen angesprochen wird, sollte man die Gelegenheit natürlich nutzen.

Die Ergebnisse möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten. Die Outfits waren übrigens nicht abgesprochen!

Neben dem Leopoldpark hat Herr Strassl noch viele weitere spannende Fotoprojekte umgesetzt, unter anderem in Jerusalem, Tel Aviv und der Marokkanischen Sahara. Seine Bilder gibt es hier zu sehen.

Vielen Dank für diese außergewöhnliche Mittagspause und die schönen Fotos!

Was macht man eigentlich als PR-Beraterin bei cocodibu? Für alle, die gerade in Sachen Berufsorientierung unterwegs sind und sich das schon einmal gefragt haben, gibt es jetzt die Antwort auf watchado.

Als wir durch die XING New Work Awards auf das Portal watchado aufmerksam geworden sind, waren wir gleich begeistert: Menschen aus allen (un-)vorstellbaren Berufen erzählen über ihre Arbeit und ihren Werdegang, um jungen Leuten bei der Berufsorientierung zu helfen. Coole Sache – aber halt, da fehlt doch noch etwas! Aus dem Bereich PR und Kommunikation gab es zwar schon einige Videos, aber kein PR-Berater aus einer Agentur hatte bisher seinen Job vorgestellt. Komisch… Das musste natürlich sofort geändert werden!

Also wurde Bene von Flamboyant Media samt Kamera und Beleuchtung engagiert und schon ging es los. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen:

Nachdem Verena und Marvin letzte Woche die cocodibu Klingelton-Charts gestartet haben, legen diese Woche Johanna und Christiane mit ihren persönlichen Bimmelims nach.

Christiane – Coldplay “Viva la Vida”

Ein treibender, erwartungsfroher Rhythmus, gespielt von Streichern – die ersten Takte von Coldplays „Viva la Vida“ waren für mich die perfekten Töne, um mich kurz von meinem Handy aus dem Alltag reißen zu lassen. Spätestens, seit ich die sympathischen Briten im Sommer 2009 Open Air bei ihrer Viva la Vida-Tour in Hannover erleben durfte, bin ich großer Fan – und kann jedem Musikliebhaber einen Konzertbesuch ans Herz legen. Das Problem bei dem Song: Er gefällt mir auch nach Jahren immer noch so gut, dass ich ihn mir lieber anhöre, anstatt ans Telefon zu gehen…

Daher bin ich vor einiger Zeit dann doch auf einen Apple Standard-Klingelton umgestiegen. „An der Strandpromenade“. hat zwar was von Fahrstuhlmusik, aber die gefällt mir ja ziemlich gut, wie bereits im Dezember bei meinen liebsten Arbeits-Songs erwähnt. Wer Lust auf die zehnminütige Dauerschleife hat, dem sei dieses YouTube-Video ans Herz gelegt:


Johanna – Apple iPhone „Auftakt“

 Die Apple-Klingeltöne gefallen mir immer ganz gut, weil sie schlicht und unauffällig sind. Das sind die einzigen Ansprüche, die ich an Klingeltöne habe. Früher mochte ich „Save tonight“ von Eagle Eye Cherry als Klingelton ganz gerne, aber nach der x-ten Wiederholung konnte ich den Song nicht mehr hören. Damit der Zauber guter Lieder nicht verpufft, verwende ich lieber keine tollen (Lieblings-)Songs mehr. Heute nehme ich beim Klingeln von „Auftakt“ ab, dahinter steckt aber keine tiefere Bedeutung.

In unserer Rubrik “Endlich Wochenende” gewähren uns Geschäftsleute aus Wirtschaft und Medien einen kurzen Einblick in ihre Wochenendplanung. Heute verrät uns Marion Koppitz, Chief Executive Officer bei i-pointingDeutschlands Premium-Anbieter für Präsentationserstellung, was sie am Wochenende vorhat.

1.) Wann beginnt heute für Sie der Feierabend?
Freitags immer spätestens 18 Uhr.

2.) Was ist üblicherweise Ihre letzte Tätigkeit, bevor Sie den Computer runterfahren?
Ein Rundgang durchs Büro.

3.) Nehmen Sie Arbeit mit ins Wochenende? Wenn ja: Was?
Konzeptionelle Dinge, über die man mal etwas länger nachdenken muss – immer und auch sehr gerne!

4.) Schalten Sie Ihr Handy am Wochenende ab oder sind Sie always on?
Meist bin ich erreichbar.

5.) Apropos abschalten: Wie können Sie am besten entspannen, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen?
Ein Glas Wein mit meinem Mann und dem Austausch des „Shit of the Day“. Dabei handelt es sich nicht – wie man meinen könnte – um etwas was andere falsch gemacht haben, sondern jeder bewertet für sich die größte Fehlleistung, falsche Entscheidung, Fettnäpfchen. 🙂

6.) Mit wem werden Sie dieses Wochenende verbringen?
Mit meinem Mann (und unseren drei kleinen Quessant-Schäfchen).

7.) Reden Sie mit Ihrem Partner/Freundeskreis am Wochenende üblicherweise über Ihren Job?
Ja oft, und meist gerne – hier werden neue Ideen kreiert und alte Probleme diskutiert.

8.) Worauf freuen Sie sich dieses Wochenende am meisten?
Auf unser altes Bauernhaus im Rupertiwinkel, die Ruhe dort, das „Abbremsen“.

9.) Gibt es ein Ritual, das Sie üblicherweise jedes Wochenende begehen (zum Beispiel das samstägliche Autowaschen)?
Gemeinsam mit meinem Mann Einkaufen gehen und kochen.

10.) Gibt es eine Marotte an Ihnen, die Ihren Partner/Ihre Familie am Wochenende regelmäßig auf die Palme bringt?
Ja, die verrate ich aber nicht.

11.) Jogginghose oder Designer-Klamotten: Was ist am Wochenende Ihr Lieblingskleidungsstück?
Je nach Anlass, Sport am Morgen, Designer zum Essengehen am Abend.

12.) Stichwort Indoor-Aktivitäten: Welche Musik werden Sie dieses Wochenende auf jeden Fall hören, welche TV-Sendung sehen und welches Buch bzw. welche Zeitung/Zeitschrift werden Sie lesen?
Zur Zeit: Borgen, die dänische Antwort auf „House of Cards“.

13.) Stichwort Outdoor Aktivitäten: Welchen Berg werden Sie dieses Wochenende besteigen, welchen Marathon laufen und welches Theaterstück/Konzert bzw. welchen Kinofilm werden Sie besuchen?
Ganz sicher die morgendliche Joggingrunde, je nach Lust und Laune, machmal 5, manchmal 15 Kilometer.

14.) Freuen Sie sich schon auf Montag?
Ja, ich habe einen spannenden Termin mit einem möglichen Kooperationspartner – solche Termine mache ich eigentlich lieber Freitags, diesmal hat es leider erst am Montag geklappt.

Storytelling ist im Marketing ja gerade in aller Munde. Dass sich Botschaften in Geschichten verpackt besser aufnehmen und erinnern lassen, haben mittlerweile viele werbetreibende Unternehmen verstanden. Doch es gibt immer noch Zweifler, Skeptiker und Gegner der bunten Geschichten.

Ich habe mich in der Akademie der bayrischen Presse gemeinsam mit neun anderen Teilnehmern drei Tage lang ausgiebig mit den Zielen, Methoden und Möglichkeiten von Storytelling befasst und fünf Gründe zusammengetragen, die dafür sprechen und gutes Storytelling ausmachen.

1. Menschen lieben Geschichten

Angefangen mit der Gute-Nacht-Geschichte von Mama oder Papa über Opas Märchenstunde bis zum Heldenepos im Kino: Menschen lieben Geschichten. Ist die Geschichte spannend genug, kann der Leser, Hörer oder Zuschauer oft gar nicht abwarten, wie sie endet. Diesen Effekt sollte man auch für seine Unternehmenskommunikation nutzen.

2. Authentizität

„Das Leben bietet die besten Geschichten, aber aufschreiben müssen wir sie selber.“ Dieses Zitat ist mir vom Seminar am besten in Erinnerung geblieben. In Zeiten von vielen vermeintlich „echten“ Einblicken in den Alltag von Freunden, Prominenten oder auch Unternehmen in sozialen Netzwerken wirken glattgebügelte Werbebotschaften nur noch platt. Wer dagegen ungeschönt aus seinem Unternehmens- beziehungsweise Arbeitsalltag erzählt, wirkt echt und greifbar.

3. Unterhaltung

Mal ehrlich, warum greifen wir zur Zeitschrift, Fernbedienung oder zum Smartphone? Weil es in erster Linie unterhaltsam ist. Natürlich möchte man sich auch informieren, etwas lernen und sich in einer unübersichtlichen Welt zurechtfinden, aber Unterhaltung ist immer noch der stärkste Anreiz für Mediennutzung. Wer als Unternehmen seine Zielgruppen nicht nur mit Werbung bombardiert, sondern spannende Geschichten in Form von Kunden- und Mitarbeitermagazinen, Corporate Blogs oder auch Videos anbietet, kann gezielt Aufmerksamkeit wecken, ohne plump und werblich mit der Tür ins Haus zu fallen.

4. Im Kopf bleiben

Ich habe mir früher in der Schulzeit Vokabeln und Grammatikregeln immer am besten mit Eselsbrücken – also kleinen Geschichten – merken können. Genauso ist es auch mit den Werten und Zielen von Unternehmen. Eingebettet in nachvollziehbare Geschichten, bleiben sie in der täglichen Informationsflut, die auf uns einströmt, viel besser im Kopf.

5. Kundenbindung stärken

Kundenmagazine oder andere Storytelling-Maßnahmen können die Kontaktzeit, die ein Kunde mit Ihrem Unternehmen hat, deutlich verlängern. Während von Werbung eher ein kurzfristiger Impuls ausgeht, wirkt das Lesen in Magazinen, das Stöbern in Blogs oder das Schauen mehrminütiger Videos langfristig. Auch wenn keine plumpen Calls to Action wie „Kauf mich“ den Leser zum Kauf anreizen, kann allein die Beschäftigung mit dem Unternehmen das Image positiv beeinflussen.

Reggy de Feniks, Mitbegründer der Digital Insurance Agenda, die 2017 zum zweiten Mal stattfindet.

Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, vernetzte Geräte, Chatbots, Robo-Beratung: Digitale Technologien beeinflussen derzeit die gesamte Wirtschaft enorm – und damit auch die Versicherungsbranche. Aber welche dieser Entwicklungen wirken sich wie auf das Geschäft von Allianz, AXA, Ergo, HUK & Co. aus? Die Digital Insurance Agenda (DIA), die am 10. und 11. Mai in Amsterdam stattfindet, bietet für sowohl für die jungen InsurTechs als auch für die Entscheider aus alteingesessenen Versicherungsunternehmen die seltene Gelegenheit, sich in nur zwei Tagen auf den aktuellen Stand zu bringen. Wir haben mit den DIA-Gründern Reggy de Feniks und Roger Peverelli darüber gesprochen, was gerade auf der digitalen Agenda der Versicherungsbranche steht.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, die Digital Insurance Agenda zu veranstalten?

Roger Peverelli: Nachdem wir unser letztes Buch „Wie sich die Finanzbranche neu erfindet“ veröffentlicht haben, wurden wir in viele Vorstandsetagen von Versicherungen eingeladen. Und auch in unserer Arbeit als Berater für diverse große und kleinere Versicherer haben wir gemerkt, dass mittlerweile jeder verstanden hat, wie notwendig Innovation ist. Gleichzeitig schafft die neueste Technologie die Voraussetzung dafür, Kosten zu senken und dem Kunden näher zu kommen.

Reggy de Feniks: Als Einzelversicherer ist es fast unmöglich, die komplette InsurTech-Szene genau zu beobachten. Und umgekehrt finden es die InsurTechs sehr schwer, sich mit den Versicherungen zu vernetzen, da der Markt stark fragmentiert ist und es unzählbare, oft lokale Akteure gibt. Als wir das realisiert hatten, haben wir beschlossen, die Digital Insurance Agenda zu veranstalten.

Roger Peverelli hat zusammen mit Reggy de Feniks die DIA ins Leben gerufen uns verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Versicherungs- und Finanzbranche.

Welche Ziele setzen Sie sich mit der DIA?

Peverelli: Letztlich ist es das Ziel, Innovation in der Versicherungsbranche zu beschleunigen. Wir tun das, indem wir Führungskräfte von Versicherungen mit von uns ausgewählten InsurTechs zusammenbringen. Viele Versicherungsunternehmen sind mit digitaler Transformation beschäftigt, um Prozesse zu digitalisieren, im operativen Geschäft effizienter zu werden und Kosten zu senken. Manche setzen bereits digitale Lösungen ein, um ihr Geschäft zu verbessern: Dazu gehören Lösungen, um die Kundenbindung zu verbessern und Maklern, Vertretern und anderen Mitarbeitern mit direktem Kundenkontakt mehr Möglichkeiten zu bieten. Durch die Verbindung der Versicherer mit den besten InsurTechs werden die Unternehmen in die Lage gebracht, im Tempo mit den steigenden Kundenanforderungen und den digitalen technologischen Möglichkeiten zu bleiben. Dies führt zu einer besseren Leistung, sowohl für den Kunden als auch für die Versicherungsgesellschaft.

Wie werden die InsurTechs ausgewählt, die sich in Amsterdam präsentieren?

De Feniks: Wir haben eine recht vollständige Übersicht über alle Versicherungsunternehmen in der Welt. Momentan listen wir rund 1.000 in unserer Datenbank, aber die Zahl wächst jeden Tag. InsurTechs, die bei der DIA auftreten wollen, müssen sich bewerben und einen Auswahlprozess durchlaufen. Dabei schauen wir, ob ihre Lösungen wirklich innovativ und vor allem dazu geeignet sind, von Versicherungsunternehmen implementiert zu werden. Aber das wichtigste Kriterium ist, dass die Lösungen gegen die Herausforderungen wappnen sollen, denen Versicherungsunternehmen heute und morgen gegenüberstehen. Was sind die Einflüsse auf die Kosten, auf die Kundenzufriedenheit, auf die Maklerzufriedenheit?

Wie sieht das Programm der DIA aus?

Peverelli: Die DIA ist eine zweitägige Veranstaltung. Über 50 der von uns ausgewählten InsurTechs werden ihre Lösungen in zehnminütigen „Show & Tell“-Demos auf der Bühne präsentieren. Dabei gibt es keine Powerpoint-Slides, sondern echte Demos, damit jeder im Raum sehen kann, wie die Lösungen wirklich funktionieren und wie sie bei ihren eigenen geschäftlichen Herausforderungen helfen könnten. Wir freuen uns auf eine großartige Mischung aus Startups, ausgereiften Lösungen von innovativen Akteuren sowie den neuesten Informationen von namhaften Tech-Anbietern. Darüber hinaus teilen Branchenführer in fünf Keynotes und Podiumsdiskussionen ihr Wissen und geben Handlungsempfehlungen, wie die Zusammenarbeit mit InsurTechs erfolgreich wird. Auf der Bühne stehen werden unter anderem Amélie Oudea Castera, Chief Marketing & Digital Officer der AXA Group und Mark Klein, Chief Digital Officer von ERGO Digital Ventures.

Welche Trends und Innovationen prägen den Markt in diesem Jahr?

De Feniks: Derzeit können wir beobachten, dass künstliche Intelligenz und Machine Learning sich stark weiterentwickeln. Blockchain zeigt einige spannende Anwendungsfälle. Und das gleiche gilt für Connected Devices, Telematik und all den Mehrwert, den man aus Daten ziehen kann – nicht nur für das komplexere Versicherungsgeschäft, sondern auch für alle möglichen neuen Services. Darüber hinaus bemerken wir viel mehr Aufmerksamkeit für die Herausforderung, Makler und Agenten zu befähigen und zu stärken. Immer mehr Versicherungsunternehmen erkennen, dass die digitale Transformation auch eine Gefahr in sich birgt und sie sich dadurch noch weiter von den Kunden entfernen könnten. Wir sehen aktuell viele Chatbot- und Robo-Beratungslösungen, die Makler, Vertreter und andere dabei unterstützen, um bessere Gesprächen, eine verbesserte Zufriedenheit bei den Kunden und höhere Conversion-Rates zu erlangen.

Was ist das Zielpublikum der DIA und warum empfehlen Sie die Teilnahme?

Peverelli: Im vergangenen Jahr in Barcelona zählten wir 550 Besucher aus 36 verschiedenen Ländern, die die DIA zur größten Veranstaltung und „Must see“ im Bereich InsurTech und Versicherung weltweit gemacht haben. Die vertretenen Firmen variieren von den bekannten großen Namen bis hin zu kleineren Herausforderern und decken die ganze Bandbreite von Maklern, Versicherungen bis hin zu Rückversicherern ab. Die Jobtitel der Führungskräfte reichen von Innovations- und Forderungsmanagern über Leiter der Datenanalytik, Marketing Directors, IT-Führungskräfte, Digital Transformation Officers, Head of Change Management bis hin zu Chief Operating Officers und CEOs. Die DIA bietet eine großartige Gelegenheit, Fachkollegen aus der ganzen Welt zu treffen und Ideen zu teilen. Darüber hinaus ist es in meinen Augen die beste Möglichkeit, um in nur zwei Tagen zu lernen, was der aktuelle Stand der Technik ist und sich dazu inspirieren zu lassen, die eigenen Innovationen zu beschleunigen.

 

cocodibu ist offizieller Unterstützer der DIA Amsterdam 2017 und bietet interessierten Teilnehmern einen Sonderrabatt von 200 Euro auf den Eintrittspreis. Den Rabattcode DIA2017COCODIBU200 können Sie auf http://www.digitalinsuranceagenda.com/dia-amsterdam/#register einlösen.

Mit 750 erwarteten Teilnehmern aus 36 Ländern und über 50 InsurTechs auf der Bühne ist die DIA eines der weltweit größten Events für InsurTechs und Innovation in der Versicherungsbranche. Sie findet am 10. und 11. Mai 2017 in der Westergasfabriek in Amsterdam statt. Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter http://www.digitalinsuranceagenda.com/dia-amsterdam/.