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Am 15. März wird in München eine der renommiertesten Auszeichnungen der deutschen Marketingbranche verliehen: Der Deutsche Mediapreis. Geehrt werden – wie immer – die Media-Persönlichkeit, die Media-Agentur, die beste Media-Strategie und die beste Media-Idee des Jahres. 2018 feiert die kleine, runde Kugel, die alle Preisträger erhalten, ein großes Jubiläum. Der Deutsche Mediapreis wird 20.

Quelle: w&v

Alle langjährigen Besucher wissen, dass mindestens drei Dinge zu einem launigen Mediapreis-Abend gehören:

  1. das unvergleichliche Dialogduo Wolfram Kons (Moderator) und Jochen Kalka (Chefredakteur w&v)
  2. der nunmehr Ex-Oberbürgermeister von München, Christian Ude, der den Saal oftmals zu Lachkrämpfen und Beifallsstürmen brachte
  3. und die außergewöhnliche Acrylkugel, die alle Preisträger voller Stolz mit nach Hause tragen 

Was die wenigsten Besucher und Preisträger wissen: Wer hat diese Kugel gestaltet? Was symbolisiert sie? Und wie und wo wird sie gefertigt? cocodibu-Gründer Christian Faltin hat mit seinem damaligen Redaktionsteam (mit Stefan Braunschweig und der leider viel zu früh verstorbenen Katja Pichler) den Deutschen Mediapreis gegründet. Die Trophäe verdankt die Fachwelt Professor Karl-Heinz Einberger. Wie er als Student den Preis entwarf und was er sich dabei dachte, verrät er im Interview:

Prof. Karl-Heinz Einberger, der Schöpfer des Deutschen Mediapreises

„Herr Professor Einberger, vor mehr als 20 Jahren habe ich (damals noch als Chefredakteur der Zeitschrift media & marketing) eine Ausschreibung an der Akademie der bildenden Künste in München gestartet. Gesucht wurde eine Trophäe für den Deutschen Mediapreis, dessen Premiere damals in Vorbereitung war. Erinnern Sie sich noch, was Sie sich gedacht haben, als Sie damals das Briefing bekommen haben?

Karl-Heinz Einberger: Klar, ich habe mir gedacht: Wenn ich gewinne, habe ich künftig jedes Jahr schon einen Teil der Ateliermiete herin 😉 Mich hatten aber schon damals konkrete räumliche Situationen mit ihren funktionalen Zwängen und sozialen Gegebenheiten künstlerisch interessiert – also die Reibung an speziellen Ausgangssituationen als Startpunkt für ein künstlerisches Projekt. Und die Aufgabenstellung für die Preistrophäe war für mich deshalb sehr reizvoll.

Ihr Entwurf hat uns damals nicht nur optisch begeistert (ob seiner Formen- und Farbenfreude), sondern vor allem konzeptionell. Sie haben, ich sag das jetzt mal als Laie, den RGB-Farbraum (Rot-Grün-Blau) für digitale Bilder (und Bildschirme) mit den CMYK-Farbraum (Cyan, Magenta, Yellow, Schwarz) für den Druck kombiniert. Und das in einer offenen Acrylglas-Kugel, die nicht nur die Farben, sondern auch Rundungen und Ecken miteinander kombiniert. Hab ich das halbwegs richtig erklärt? Oder was sagt der Künstler?

Einberger: Na, für einen Laien ist das aber schon ziemlich gut erklärt, finde ich. Bei der Formfindung ging ich von den damals noch üblicheren CD-ROMS als Größe für die Kreisscheiben aus und die äußeren Ecken der Würfelelemente berühren nun rechnerisch die Kugeloberfläche, die man sich zwischen den Kreisscheiben aufgespannt vorstellen kann. Trotz dieser mathematischen Klarheit liegt die Trophäe immer gekippt, dynamisch und trotzdem klar definiert auf dem Schreibtisch. Ich hatte mir die Trophäe als Briefbeschwerer für den Chef-Schreibtisch vorgestellt.

Von wegen Briefbeschwerer! Das hat für mich (und wahrscheinlich auch für die Preisträger) eher etwas mehr vom Reichsapfel, den Könige zum Zepter tragen. Und bei den Preisträgern dürfte der Mediapreis eher in der Vitrine am Empfang liegen. Erklären Sie doch mal bitte, wie ein Mediapreis entsteht. Wo in China werden die Teile gegossen?

Einberger: Was den Aufwand in der Herstellung angeht, liegt die Trophäe nun wirklich etwas näher am Reichsapfel als an einem Kunststoff-Guss aus einer chinesischen Junk-Toy-Fabrik. Wobei ja auch nicht alles aus China in dieser Billig-Liga spielt, wenn auch – als Spiegel unseres Konsumverhaltens – beschämend viel. In den zwanzig Jahren seiner Geschichte bin ich mittlerweile der Einzige, der an allen existierenden Exemplaren der Preistrophäe Hand angelegt hat. Alle anderen Beteiligten haben mittlerweile mal gewechselt. Die Fertigung der Kreisscheiben aus fluoreszierendem Plexiglas ist ein industrieller Prozess, das macht ein renommierter Fertigungsbetrieb für mich. Der übernimmt auch das Zusammenfügen der drei Kreisscheiben zur Grundform der Trophäe. Dass das nicht so ganz trivial ist, können Sie ja mal bei einem Bier mit drei runden Bierfilzel, wie die Bierdeckel hier in Bayern heißen, die Sie in der Mitte teilen, ausprobieren. Die acht farbigen Würfel für die CMYK-Komponente stellt eine andere Firma her, die sonst für die Uhrenindustrie arbeitet. Die sind alle glasklar. Da kommt dann mein Part ins Spiel: um materialbedingte Maßtoleranzen auszugleichen, kalibriere ich jeden einzelnen der etwa 100 Würfel, die in einem Jahr so benötigt werden, suche also möglichst passgenaue Partner und lege da schon die exakte Position jedes einzelnen Würfels für jede Trophäe fest. Dann werden die Rückseiten der Würfel, die an den Kreisscheiben anliegen, lackiert. Dabei sind bis zu 10 Schichten Lack pro Würfel erforderlich, da man ihn nur dünn auftragen kann und die einzelnen Lagen daher fast transparent bleiben. Durch das Lackieren der Rückseiten der transparenten Würfel entsteht das sprühende Lichterspiel in den Trophäen. Die Physik mit ihrem Phänomen der Totalreflexion sorgt dafür, dass die Würfel durchgefärbt erscheinen. Mittlerweile gehen die Kugel-Rohlinge zum Graveur und zum Schluss übernehme ich wieder die Endmontage, die Politur und Qualitätskontrolle. Sie sehen, auch mit dieser ausführlichen Beschreibung bleiben die Trophäen ähnlich fälschungssicher wie ein Reichsapfel.

Das klingt ziemlich aufwändig und kostet bestimmt eine Menge Zeit. Dürfen Sie verraten, was ein Mediapreis in der Erstellung kostet?

Einberger: Ich glaube, die Energie, die alle Beteiligten reinstecken, damit am Ende eine strahlende Trophäe da ist, ist eine gültigere Währung als der Euro. Der Deutsche Mediapreis hat einen Wert, aber keinen Preis.

Das hätte ich als PRler nicht schöner formulieren können. Schnöder Mammon! Apropos Mammon. 1997 waren Sie noch Student an der Akademie der Bildenden Künste. Heute sind Sie Professor für Künstlerische Praxis und Grundlagen der Gestaltung an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Und das an der Fakultät für Landschaftsarchitektur. Was bitte schön, machen Sie da denn?

Einberger: Nun, die Lehre steht schon im Vordergrund: ich habe eine ganze Menge an Kolleg*innen, die fachspezifisch den Stadtraum, die Landschaft und die Ökologie thematisieren, da brauche ich also nicht in fremden Gärten wildern. Will man in all diesen Bereichen gut gestalten, tut man gut daran, die eigene Wahrnehmung zu sensibilisieren, Kreativität zu entwickeln und schon auch einen bewussteren Zugang zu den eigenen kulturellen Wurzeln zu bekommen. Dafür fühle ich mich zuständig.

Der Schwung für die Lehre kommt aber immer noch aus meiner eigenen künstlerischen Arbeit. Die steht gleichberechtigt neben dem was ich an der Hochschule mache und dreht sich weiterhin um den Raum, in dem wir Menschen uns bewegen.

Wenn Sie den Mediapreis heute in Zeiten des allgegenwärtigen Internets noch einmal gestalten müssten, wie würde er aussehen?

Einberger: Eine gute, eine gültige Antwort auf diese Frage kostet mindestens  1000 Euro. Denn ihr ernsthaft auf den Grund zu gehen ist, wie damals beim Entwurf ein richtiges Stück Arbeit. Wenn ich mir aber die jetzige Trophäe mit dieser Frage anschaue, schaut die gar nicht so alt aus. Das Körperlich-Reale und das Medial-Virtuelle sind immer noch die zwei Pole der Media-Welt und die sind über die beiden Farbsysteme in der Trophäe vereint. Klar, die 12 Zentimeter der CD-Kreisscheibe wären heute sicher kein wichtiger Anker im Entwurfsprozess mehr. Aber auch bei einer neuen Trophäe wäre es mir ganz recht, wenn sie wieder so markant und auch ein wenig sperrig würde wie die jetzige. Das sind Qualitäten, die in unseren Zeiten ganz gut zu gebrauchen sind.

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Mit den Buzzwords unserer Branche ist es ein bißchen wie mit dem Hype-Cyle der Technologien: Spricht man weniger oder nicht mehr über sie, sind sie entweder erfolgreich verdrängt oder aber im Alltag angekommen. Content Marketing war eines der Top-Buzzwords der vergangenen beiden Jahre. Um es kurz zu machen: Content Marketing ist mittlerweile für viele Unternehmen nicht nur Alltag, es wird im Marketing-Mix weiter an Gewicht gewinnen.

Als PR-Agentur betreiben wir seit Jahren erfolgreich Content Marketing für unsere Kunden, die vornehmlich aus dem B2B-Sektor kommen. Weil das Schlagwort „Content Marketing“ aber sehr abstrakt und wenig greifbar ist, wollen wir in unseren neuen Serie – das ganz Jahr 2018 über – Content Formate insbesondere für die Business-to-Business-Kommunikation mal etwas genauer unter die Lupe nehmen. Dabei wollen wir möglichst praxisnah, d.h. mit Beispielen hinterlegt, zeigen, welche Formate sich wofür eignen und wie Inhalte in den jeweiligen Formaten umgesetzt werden können. Ganz grob clustern wir die Inhalte in vier übergeordnete Kategorien: Text, Bild/Grafik, Video und Audio.

Also, freut Euch auf Content über Content Marketing. In den ersten drei Folgen werden wir uns den Formaten „Graphic Recording“, der „Fallstudie“ (alias Case Study) und dem „Social Post“ widmen. Viel Spaß bei der Lektüre und wir freuen uns auf Anregungen, Kommentare und Ergänzungen.  

 

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Weihnachtsfeiern sind ja so ein Ding: Je nach Firma changiert  das zwischen peinlich, langweilig, ungezwungen und exzessiv bis ganz nett und prima Klima. Wir bei cocodibu haben uns dieses Jahr entschieden, zum Lachen in den Keller zu gehen. Genauer gesagt: In den Escape-Room (nicht zu verwechseln mit dem Dark Room!) im Keller der Escape Game München (bei uns ums Eck in der Tengstr. 20).

Wer von Euch das Prinzip der Escape Rooms noch nicht kennt: 1 Raum, sechs Spieler, 60 Minuten. Die Gruppe wird in einen Raum eingeschlossen und soll zusammen Rätsel lösen. Am Ende soll die Gruppe alle Rätsel gelöst und nach 60 Minuten einen anderen Ausgang des Raums gefunden haben. Jeder Raum steht unter einem unterschiedlichen Motto: Wir waren im „Geisterhaus“ und entdeckten die „Kunst des Klauens“.

Um das Ende vorwegzunehmen: Es war mega! Spannend, lustig, intellektuell fordernd, toll in der Gruppe und teilweise auch gruselig. Kurz: Entertainment at its best. Solltet Ihr eine nette Idee für Eure Firmenfeier suchen: Wir können es nur empfehlen!

coco-Team 1 (Stefan, Sibylle, Christiane, Vera, Ann-Katrin und Felix) betätigte sich als Kunsträuber

coco Team 2 (Franzi, Karoline, Verena (sitzend), Nadine, Christian und Anh) gruselte sich unscharf und schemenhaft im Geisterhaus

Team cocodibu (v.l.n.r.) goes Osteria: Christian, Karoline, Stefan, Anh, Ann-Katrin, Verena, Christiane, Vera, Sibylle, Felix, Franzi, Nadine

Völlig ermattet von den wagenradgroßen Pizzen und erschöpft von den intellektuellen Anforderungen der Escape-Rooms verabschieden wir uns an dieser Stelle von allen Kunden, Partner, Journalisten und Freunden des Hauses. Wir wünschen Euch schöne Weihnachten, ein paar ruhige Tage zwischen den Jahren und jede Menge Spaß im neuen Jahr.

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Ein Großteil der Anfragen, die Journalisten an Unternehmen richten, können mit Hilfe von künstlicher Intelligenz schneller und kostensparender beantwortet werden. Deshalb haben wir in einer mehrmonatigen Entwicklungsarbeit nun „Chad Bott“, das erste vollautomatisierte Online-Programm zur Beantwortung von Journalistenanfragen entwickelt. Chad Bott soll vorerst in den Pressebereichen auf Unternehmens-Webseiten zum Einsatz kommen, wo der virtuelle Pressesprecher etwa zwei Drittel aller Informationswünsche innerhalb weniger Sekunden automatisiert beantworten kann. Mittelfristig soll die bisherige textbasierte Lösung auch um eine Voice-Komponente ergänzt werden.

Quelle: Photofunia

Chad Bott verweist bei Journalistenanfragen auf bereits bestehendes passendes Pressematerial, stellt Fotos und Logos für Bildredakteure zur Verfügung und beantwortet kritische Fragen zum Unternehmen auf Basis vorliegender FAQs. Für Standardanfragen nach Umsatz oder Gewinnen verweist Chad Bott bei börsennotierten Unternehmen auf Investor Relations-Daten, bei allen anderen Unternehmen antwortet der virtuelle Pressesprecher: „Zu Umsatz und Gewinn können wir leider keine Auskunft geben, empfehlen Ihnen aber einen Blick in das elektronische Handelsregister.“ Weiß der computerbasierte Pressesprecher einmal keine Antwort, können Unternehmen eine Hotline zur Pressestelle hinterlegen, die dann automatisch angewählt wird.

„Wir haben für Chad Bott ein Regel-Set der 250 gängigsten Anfragen definiert, die alle auf Basis vorhandener Pressematerialien einfach und schnell beantwortet werden können: Von Foto-Bestellungen über digitale Pressematerialien bis hin zu den Lebenläufen des Managements. Pressestellen mittlerer und größerer Unternehmen können so spürbar entlastet werden“, sagt Christian Faltin, Geschäftsführer von cocodibu. Interessierte Unternehmen können Chad Bott unter www.cocodibu.de am 4. und 5. April im Live-Betrieb testen.

Chad Bott ist bereits die zweite automatisierte PR-Lösung von cocodibu. Bereits im vergangenen Jahr hatte die innovative Münchner PR-Schmiede ESTHER, die Elektronisch stilsichere Textherstellung, für weitgehend standardisierbare Pressemitteilungsformen wie Etatgewinne, Umsatzmitteilungen, Studien-PMs und Personalien entwickelt.

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Was für das digitale Marketing die dmexco ist, ist die Digital Insurance Agenda, kurz DIA, für die noch wesentlich jüngere InsurTech-Szene: Die globale Leitkonferenz, bei der sich die Entscheider aus aller Welt versammeln, um die heißesten Startups, die neuesten Businessmodelle und clevere Brückenschläge zwischen den etablierten Größen der Branche und den neuen InsurTechs kennenzulernen.

Im vergangen Jahr feierte die Digital Insurance Agenda ihre eindrucksvolle Premiere in Barcelona. Über 550 Teilnehmer von über 200 Firmen aus 36 Nationen machten die DIA zur wichtigsten globalen Konferenz, die InsurTechs und etablierte Versicherungs- und Finanzunternehmen auf C-Level zusammenbringt. Firmen wie AEGON, Ageas, Allianz, Anbang, Arag, Aviva, AXA, Baloise, Die Mobiliar, DKV, Generali, Munich Re, Nationale Nederlanden, Swiss Re, Topdanmark, VidaCaixa und Zurich Financial Services gehörten beispielsweise zu den Teilnehmern und Referenten. Hier ein paar Impressionen vom vergangenen Jahr:

Die zweite Auflage der DIA findet in diesem Jahr  am 10 und 11. Mai in Amsterdam statt. cocodibu unterstützt die Veranstalter mit PR und Social Media für den deutschsprachigen Raum. Für alle Interessenten aus der deutschsprachigen Versicherungs- und InsurTech-Branche, haben wir ein spezielles Partnerangebot: 200 € Ersparnis gegenüber dem jeweils regulären Ticketpreis, wenn Sie sich mit folgenden Code anmelden:

HIER geht’s zum Ticket!

Sind Sie an News rund um das Programm und die Konferenz der DIA interessiert? Dann empfehlen wir unsere Xing-Gruppe, in der wir Sie auf dem Laufenden halten werden.

Und natürlich werden wir selbst auch auf der DIA vor Ort sein. See you in Amsterdam!

Location mit Flair: Die Westergasfabriek in Amsterdam bildet 2017 den Rahmen für die DIA

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Der März ist innerhalb des Kalenderjahres zusammen mit dem September wohl der Monat mit der höchsten Dichte an Fachmessen und -konferenzen. Auch in unserer Branche. Und gerade in München. Da finden im März gleich sechs Veranstaltungen statt, die einen Besuch wert sind:

die Messe Internet World (7.-8.3.) für alle eCommerce-Profis
die Content Marketing Conference&Exposition (CMCX, ebenfalls 7.-8.3.)
Data Driven Marketing in eCommerce (DDME, 7.3.)
das SEO-Klassentreffen SMX (14.-15.3.)
die AFBMC für alle Facebook und Social Marketer (14.3.)
die Premiere der All Influencer Marketing Conference (15.3.)

Für alle Leser unseres Blogs haben wir von der Neuen Mediengesellschaft Ulm für die DDME und für den bereits am 13./14. Februar in München stattfindenden Performance Marketing Gipfel CPX ein spezielles Angebot: 140 € Rabatt auf sein Ticket (normalerweise 890 € für zwei Tage bei der CPX und 690 € für den DDME) erhält, wer bei der Anmeldung folgenden Code eingibt: DDME17coco oder CPX17coco.

Auch Rising Media, der Kongressveranstalter von SMX, AFBMC und All Influencer, hat ein spezielles Angebot für unserer Leser: einen 15 %-Rabatt auf das reguläre Ticket. Wie kommt Ihr an den Rabatt? Einfach auf das Banner der Veranstaltung klicken, die Euch interessiert.

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Und noch ein Spartipp: 25 % des regulären Ticketpreises von 399 € (Summit & Workshop) kann noch bis 31.März 2017 sparen, wer jetzt das Ticket für den Performance Marketing Summit von intelliAd Media (28.6., ebenfalls in München) zum Early-Bird (299 €) erwirbt. Tickets für den Summit gibt es bereits ab 149 €.

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Wir wünschen Euch viel Spass. Vielleicht treffen wir uns ja vor Ort. Oder auf bei den Online Marketing Rockstars, am 2. und 3 März in Hamburg, wo wir natürlich als Digital Groupies ebenfalls vertreten sind.

 

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In ihrer Ausgabe vom 18.Juli 2016 macht sich die Fachzeitschrift werben & verkaufen ab Seite 28 Gedanken über die Zukunft der PR-Agenturen. Das Gros der PR-Agenturen hierzulande arbeitet für den Mittelstand und fährt damit bisher nicht schlecht. Für die Geschichte hat w&v-Autor Raoul Fischer unter anderem auch mit cocodibu-Geschäftsführer Christian Faltin gesprochen. Weil es Sammelgeschichten aber mit sich bringen, dass nur ausgewählte Zitate in Magazintexte einfließen, hier an dieser Stelle in unserem Blog alle Fragen und Antworten in aller Ausführlichkeit:

Raoul Fischer

w&v-Autor Raoul Fischer

w&v: Wie geht es PR-Agenturen mit mittelständischen Kunden im Vergleich zu Großkunden?

cocodibu: Als mittelgroße Agentur mit derzeit 10 Mitarbeitern schätzen wir mittelständische Kunden sehr. Das ist unsere Hauptklientel. Große Konzerne fragen üblicherweise größere PR-Agenturen und –Netzwerke an. Es sei denn, sie haben spezielle Aufgaben im digitalen Bereich. Dann kommen sie auch zu uns.

Gibt es positive Aspekte? Was zeichnet mittelständische Unternehmen als Kunden im Vergleich zu großen Unternehmen aus?

Mittelständler haben in der Regel den Vorteil kürzerer Abstimmungsschleifen und einer größeren Nähe zum Management und den Entscheidern. Das hilft uns sehr in der Kommunikation, die ja stark auf wechselseitigem Vertrauen basiert. Und es hilft uns, die nötige Taktung und Geschwindigkeit in der Kommunikation einzuhalten. Außerdem schätzen gerade die Geschäftsführer den Wert einer neutralen Beratung, die keine Rücksicht auf Konzernräson nehmen muss.

Welche Risiken oder Nachteile gibt es in der Zusammenarbeit mit mittelständischer Kundschaft?

Wir haben bisher keine Nachteile feststellen können.

Wie sieht es aus mit Zahlungsmoral, Professionalität beim Briefing, Bewertung der Leistung?

Das hat wenig mit der Größe des Unternehmens zu tun, eher mit dem PR-KnowHow und dem Charakter des Ansprechpartners bzw. der Struktur auf Kundenseite. Großkunden verlangen mit ihren  Einkaufsabteilungen in der Regel längere Zahlungszeiträume. KMUS zahlen normalerweise schneller, weil sie selbst auch schneller das Geld von ihren Kunden erwarten.

Hat Ihre Agentur eine Spezialisierung (Zielgruppe/Thema/Branche)?

cocodibu ist spezialisiert auf die digitale Wirtschaft und Gesellschaft. Zu unseren Kunden zählen beispielsweise Agenturen unterschiedlichster Ausrichtung (Media, Digital, Performance, Kreativ, Social), Software- und Technologiefirmen, eCommerce- und Beratungsunternehmen sowie FinTechs. Wenn wir für große, börsennotierte Firmen arbeiten, geht es in der Regel um digitale Projekte.

Inwieweit ist eine solche Spezialisierung (über-)lebensnotwendig für PR-Agenturen?

PR-Agenturen müssen entweder groß oder auf ein Thema bzw. eine Branche spezialisiert sein. Da es schon genügend Gruppen mit Fullservice- und Generalisten-Anspruch gibt, haben wir die Nische für uns entdeckt. Und das erfolgreich seit fast neun Jahren.

Foto: w&v 29-2016, Seite 32

Foto: w&v 29-2016, Seite 32

 

Kommen Kunden allein wegen ihres Spezialgebiets?

Die meisten unserer Kunden kommen durch Empfehlung zu uns. Meist empfohlen durch Kunden, die wegen unserer Spezialisierung bei uns sind. Daher kommt es eher selten vor, dass wir von Kunden angefragt werden, die in anderen Marktsegmenten zu Hause sind.

w&v: Kunden achten zunehmend auf die Effizienz ihrer Kommunikation: Gilt das auch für PR? Anders gefragt: Wie ist in den vergangenen Jahren der Margendruck gestiegen? Werden dieselben Leistungen heute schlechter Vergütet als noch vor wenigen Jahren.

cocodibu: Den Kostendruck oder anders gesagt den hohen Anspruch an Effizienz gibt es immer – natürlich auch in der PR. Mindestens ebenso wichtig wie Effizienz ist Mittelständlern aber auch die Planungssicherheit. Sie wollen auf der Kostenseite keine unangenehmen Überraschungen erleben.

Generell kann sich die PR im Vergleich mit anderen Disziplinen im Marketing-Mix auf der Kostenseite sehr gut behaupten. Und die aktuelle Entwicklung in Richtung einer Content-getriebenen Kommunikation stärkt meines Erachtens eher die Position zeitgemäß aufgestellter PR-Agenturen. Den Margendruck empfinden wir heute, verglichen mit vor fünf Jahren, als unverändert. Aber er ist sicher höher als vor 15 Jahren.

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Agenturen generell, aber auch PR-Agenturen im Speziellen, haben es derzeit nicht gerade leicht, guten Nachwuchs zu finden. Das ist zwar schon länger so, aber die Situation scheint sich weiter zuzuspitzen. Soweit, dass sich die Dachverbände der Agenturen sogar zu einer gemeinsamen Kampagne, die Anfang 2017 starten soll, zusammenschließen.

Warum das so ist, haben wir Studenten des Master-Studiengänge Kommunikationsmanagement sowie Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Universität Hohenheim bei Stuttgart gefragt. Sie publizieren auch den Blog PRTransfer, der eine Schnittstelle zwischen PR-Forschung und Praktikern herstellen soll. Zum Image von Agenturen als Arbeitgeber hat Sylvia Smykalla netterweise in den Antworten das Stimmungsbild gleich mehrerer KomilitonnInen gesammelt hat.

Quelle: PRTransfer, Universität Hohenheim

Das gesamte Team des PRTransfer-Blogs. Foto: PRTransfer/Universität Hohenheim

Unternehmen oder Agentur? Wenn PR-Absolventen sich für den ersten Arbeitgeber entscheiden, was spricht aus Eurer Sicht für ein Unternehmen und was für eine Agentur?

PRTransfer-Team: Für ein Unternehmen sprechen vor allem geregelte Arbeitszeiten, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, Bonusleistungen sowie die Möglichkeit über ein Traineeprogramm Einblick in viele zu bekommen. Nachteilig empfinden wir allerdings die langen Abstimmungswege. Was definitiv für Agenturen spricht, ist vor allem die kreative Arbeit, die man auf der Seite des Unternehmens nur selten leisten kann. Zudem bekommt man die Möglichkeit sich direkt einzubringen durch flache Hierarchien, hat mehr Flexibilität und arbeitet in kleineren Teams.

Da muss ich als Agenturmensch nachhaken. Was macht Euch so sicher, dass Jobs in Unternehmen sicherer und die Arbeitszeiten geregelter sind als in Agenturen?

PRTransfer-Team: Zunächst einmal sind es die allgemein bekannten Gerüchte, die man als Student so hört und an vielerlei Stellen auch bestätigt bekommt: unbezahlte Volontariate, geringes Gehalt bei unmenschlichen Arbeitszeiten, hoher Druck, ständige Verfügbarkeit wird gefordert etc.. Aus Unternehmen hört man das selten (zumindest bei großen Unternehmen). Zusätzlich werden manche Punkte durch persönliche Erfahrungen beispielsweise durch Praktika bestätigt. Eher unsexy aber wahr ist, dass in großen Unternehmen nach Tarifvertrag bezahlt wird und diese tendenziell bessere Rahmenbedingungen enthalten.

Es gibt aber auch andere Studenten, die bessere persönliche Erfahrungen in einer PR-Agentur zeigen, dass auch dort die Arbeitszeiten sehr geregelt und alle Mitarbeiter seit Jahren angestellt sind. Vermutlich gilt es eher für die Werbebranche, die einen sehr hohen Personalwechsel hat und in der man es aufgrund der vielen Pitches mit massig Überstunden zu tun bekommt. Einige Freunde, die in großen Unternehmen Praktika gemacht haben, mussten auch echt viele Überstunden machen. Dieses 9 to 5 in Unternehmen und der stressige Agenturalltag sind irgendwie etablierte Klischees.

Apropos Klischee: Jetzt sind Unternehmen ja in der Regel die Auftraggeber für Agenturen. Also würdet Ihr künftig auf Unternehmensseite dafür verantwortlich sein, dass Eure Kollegen auf Agenturseite so ein hartes Leben haben, oder?

PRTransfer-Team: Da muss vermutlich auf beiden Seiten ein Umdenken stattfinden. Sowohl das Bewusstsein auf der Unternehmensebene als auch die Einstellung in Agenturen auch mal Nein zu sagen bzw. mehr Zeit, bessere Bezahlung etc. zu fordern, müsste sich ändern. Ist natürlich nicht so einfach, aber wir können es ja vielleicht von Unternehmensseite aus besser machen, wenn wir mal dort sind.

Die Campus-Uni in Hohenheim bei Stuttgart gehört sicher zu den schönsten Unis in Deutschland

Die Campus-Uni in Hohenheim bei Stuttgart gehört sicher zu den am schönsten gelegenen Unis in Deutschland. Foto: PRTransfer/Universität Hohenheim

Guter Vorsatz ;-). Was muss Euch eine Agentur bieten, damit Ihr nicht alle zu den Unternehmen entschwindet?

PRTransfer-Team: Die klassischen Bestandteile der Work-Life Balance sind ja fast schon selbstverständlich. Auch eine gute Bezahlung wäre uns wichtig. Ansonsten wären für uns Karriereperspektiven und Projekte bzw.Produkte entscheidend, die uns faszinieren und mit denen wir uns identifizieren können. Auch wichtig: Der Umgang miteinander – eine Corporate Culture, die begeistert. Zusätzlich kreative Freiheit, so weit das mit den Kundenwünschen zusammenpasst. Außerdem spannende Kunden und die Möglichkeit, in mehrere Bereiche Einblick zu bekommen – denn das ist ja der größte Mehrwert, den das Agenturleben bietet.

Das klingt ein bißchen wie Überraschungs-Ei: Spiel, Spaß UND Schokolade. Wenn Ihr sagt, Ihr braucht Projekte und Produkte mit denen Ihr Euch identifiziert, was genau heißt das? Für welche Produkte/Firmen würdet Ihr nie arbeiten und was wären Eure drei Traumprodukte oder –projekte für die Ihr gerne PR machen würdet?

PRTransfer-Team: Spiel, Spaß UND Schokolade machen Überraschungs-Eier ja auch so beliebt. 😉 Wenn wir  sagen, wir brauchen Projekte und Produkte mit denen wir uns identifizieren können, hängt das stark von den persönlichen Interessen ab. Wenn man kein Interesse hat und sich für etwas nicht begeistern kann, kann man auch keine überzeugende PR-Arbeit leisten. Daher ist es schwierig eine Top 3 aufzustellen. Jeder hat seine eigene Top 3. Viele von uns würden gerne im Automobil- oder Eventsektor arbeiten. Vermutlich hängt das mit sehr emotionalen Produkten zusammen, für die es sehr leicht fällt, sich zu begeistern. Auch das Thema autonomes Fahren und andere Zukunftsvisionen in diesem Bereich sind für uns sehr spannend. Im Eventbereich gibt es einen häufigen Wechsel der Projekte. Das macht die Arbeit interessant. Unternehmen, für die viele nicht arbeiten wollen, haben häufig auch ein schlechtes Image, zum Beispiel Versicherungen. Oft werden auch Hersteller von Produkten genannt, die einfach nicht so sexy sind. Das sind dann Unternehmen, die beispielsweise Schrauben herstellen.

Danke Euch und viel Erfolg beim Einstieg ins Berufsleben.

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Im Zuge der Marketing-Automation setzt die Münchner PR-Agentur cocodibu künftig auf ein vollautomatisiertes Programm zur Erstellung von PR-Texten: ESTHER, die Elektronisch Stilsichere TextHERstellung, wird ab sofort für weitgehend standardisierbare Pressemitteilungsformen wie Etatgewinne, Umsatzmitteilungen, Studien-PMs und Personalien eingesetzt. „Was bei Sportnachrichten und Börsenberichten im Journalismus möglich ist, funktioniert auch bei sehr regelbasierten Textformen in der PR. Unsere jahrelange Erfahrung haben wir in mehrmonatiger Programmierarbeit in eine algorithmus-gesteuerte Textsoftware überführt, die absolut SEO- und redaktionstaugliche Pressemitteilungen verfasst. Dass das Prinzip funktioniert, haben unsere letzten fünf Pressetexte bewiesen, die bereits alle von ESTHER verfasst wurden“, so Christian Faltin, Geschäftsführer von cocodibu.

Touchpad zur Texteingabe, rechnergestützte, algorithmusbasierte Textverarbeitung und integrierte Soundschnittstelle: ESTHER bietet alle Vorzüge moderner PR-Automation

Touchpad zur Texteingabe, rechnergestützte, algorithmusbasierte Textverarbeitung und-erstellung sowie integrierte Soundschnittstelle: ESTHER bietet alle Vorzüge moderner PR-Automation.

Gefüttert wird ESTHER über eine intuitiv bedienbare Textmaske, in der die zentralen Kenndaten für die Presseinformation einzugeben sind. So werden für Etat-Mitteilungen beispielweise Kunde, Budget, Laufzeit der Kampagne, eingesetzte Medien und andere Infos zur Kampagne eigegeben. Das Formulieren der fertigen Pressemitteilung erledigt ESTHER dann in weniger als zwei Minuten. Die Textausgabe erfolgt über eine WORD-Schnittstelle. Bei Personalien können die PR-Manager aus zahlreichen Textbausteinen wählen, die bis zu 1056 Zitatvarianten für CEOs und Geschäftsführer zur Verfügung stellen: Von „Wir freuen uns“ bis „wird unserem Unternehmen wichtige Impulse geben“.

Mit Ad-Data hat cocodibu außerdem eine zweisprachige Adjektiv-Datenbank aufgebaut, die in der Lage ist, sowohl britisch-amerikanischen Vorlieben (amazing, market-outperforming, groundbreaking) wie auch deutschen Belangen (effizient, innovativ, effektiv) gerecht zu werden.

„ESTHER soll den Prozess der Textherstellung schon kurzfristig maßgeblich beschleunigen. Die frei werdenden Ressourcen unserer MitarbeiterInnen werden wir in aufwändigere Textformate wie Gastbeiträge, Kommentare, Serviceartikel und Infografiken investieren“, ergänzt Faltin.

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Alle Leser des cocodibu-Blogs, die Montag oder gestern leer ausgingen, haben heute beim dritten und letzten Teil unseres kleinen Weihnachtsrätsels noch eine Chance. Zu gewinnen gibt es wieder das Buch „Die 250 tollsten Hotel der Alpen„.

Monte

Unsere Abschlussfrage lautet:

Das Bistum Essen will vom vierten Advent bis Anfang Januar Interessierten die Weihnachtsgeschichte direkt aufs Smartphone schicken. Welche Plattform wird dafür genutzt?
A. Whatsapp
B. Facebook Messenger
C. Twitter

Einfach bis 16. Dezember 24 Uhr eine Mail mit der richtigen Antwort an contact@cocodibu.de schicken. Unter allen richtigen Antworten verlosen wir das Buch. Sämtliche Rechtswege sind ausgeschlossen.

Danke fürs Mitmachen! Wir wünschen all unseren Lesern schöne Weihnachten und ein paar ruhige Tage zwischen den Jahren. 2016 greifen wir für Euch wieder in die Tastatur.