Für mich hieß es am vergangenen Freitagnachmittag nicht etwa „Hoch die Hände, Wochenende!“, sondern „Auf nach Kaufbeuren“. Was ich da wollte? Für mich stand das Medienkoordinatoren-Training von humedica auf dem Plan. Warum ich das mache? cocodibu-GF Stefan Krüger gibt schon seit längerem den Blogging-Workshop für das Training. Gemeinsam mit Steffen Richter, Sachgebietsleiter Kommunikation und Pressesprecher von humedica, entstand die Idee: Statt eines Redaktionspraktikums (kleiner Einschub: bei cocodibu absolvieren die Volontäre ein Praktikum entweder in einer Redaktion oder in der Pressestelle eines Unternehmens) sollten wir coco-Volontäre als Medienkoordinator am Einsatztraining und (falls gewünscht) auch an einem Einsatz mit humedica teilnehmen. Da war ich natürlich gleich Feuer und Flamme.

Was ist humedica?

humedica ist eine internationale Hilfsorganisation mit Sitz in Kaufbeuren. Sie leistet seit 1979 humanitäre Arbeit mit Schwerpunkt auf medizinischer Hilfe – und das in mehr als 90 Ländern – entweder über langfristige Hilfsprojekte oder über blitzschnell organisierte Not- und Katastropheneinsätze. Um an einem Einsatz teilnehmen zu können, müssen die Helfer vorab ein Einsatztraining absolvieren. Für mich stand der erste Teil des Einsatztrainings  an: das Medienkoordinatoren-Training. Wenn humedica in einen Einsatz geht, wird dieser oft von Journalisten begleitet. Zusätzlich gehen natürlich auch sehr viele Presseanfragen dazu ein. Die Aufgabe des Medienkoordinators ist es dann, Journalisten vor Ort zu betreuen, telefonische Anfragen zu beantworten, Interviews zu geben und zu vermitteln, aber auch Berichte und Blogbeiträge zu schreiben und Bildmaterial zu sammeln, das dann von der humedica-Presseabteilung verwendet werden kann. Auf diese Aufgaben wurde ich mit acht weiteren Teilnehmern am Wochenende intensiv vorbereitet.

Die humedica-Zentrale in Kaufbeuren, im Hintergrund unsere Zelte

Die humedica-Zentrale in Kaufbeuren, im Hintergrund unsere Zelte

Medienkoordinatoren-to-be in der Neugabronx

Meine spätere  Zeltnachbarin Hanna, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Hoffnungszeichen e.V., traf ich gleich am Bahnhof. Dort wurden wir von humedica-Mitarbeiter und Mitteilnehmer Manuel abgeholt und mit dem Bulli zur Zentrale gebracht. Die liegt im Kaufbeurener Stadtteil Neugablonz – von den Einheimischen auch gerne mehr oder weniger liebevoll „Neugabronx“ genannt. Nachdem wir unsere Zelte im Garten der humedica-Zentrale bezogen hatten, hatten wir Medienkoordinatoren-to-be erst einmal Zeit uns kennenzulernen.

Medienkoordinatoren im Training (v.l.n.r.): Jannik, Monika, Esther, Christine, Magdalena, Anna, Hanna (nicht im Bild: Manuel und Olivia)

Medienkoordinatoren im Training (v.l.n.r.): Jannik, Monika, Esther, Christine, Magdalena, Anna, Hanna (nicht im Bild: Manuel und Olivia)

Danach holte mich die Arbeit schon wieder ein – das Training begann mit einem Workshop von Stefan zum Thema Bloggen für den Einsatz. Am Ende des Workshops (es war mittlerweile gegen 22 Uhr) schrieb jeder noch einen kurzen Blogbeitrag über seine Anreise – kein Druck für mich, wenn der eigene Chef den Workshop gibt :). Nach dem Workshop fielen wir alle  auf unsere Isomatten – gespannt, was das Wochenende noch für uns in petto haben wird.

„Don’t touch that f**** Zoom-Button!“

Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und war vollgepackt mit Workshops zu allen wichtigen Aspekten des Medienkoordinatoren-Daseins. Eine sehr spannende Einführung bekamen wir von Ruth Bücker, ehemalige humedica-Mitarbeiterin, heute bei Ärzte der Welt e.V. Sie hatte selbst einige Einsätze als Medienkoordinatorin mit humedica absolviert und konnte uns so wichtige Tipps und Erfahrungen aus erster Hand vermitteln. Die erste wichtige Gattung der Berichterstattung – Bilder – wurde uns von Steffen Richter nahegebracht. Von ihm lernten wir die wichtigsten Regeln im Umgang mit der Kamera (Stichwort: Goldener Schnitt) und die wichtigsten Typen von Fotos, die humedica für die spätere Berichterstattung braucht. Nach dem Mittagessen stand dann das Thema Printjournalismus auf dem Plan. Natalie Kettinger von der Münchner Abendzeitung gab uns zunächst Einblicke in den Alltag einer Printjournalistin. Im folgenden Gespräch erklärte sie uns ihre Anforderungen an uns Medienkoordinatoren im Einsatz.

Im letzten Workshop des Tages drehte sich alles um das Thema Bewegtbild. Christian Schmidt (videoredaktion.de) gab uns wertvolle Tipps mit auf den Weg, um gute Videos aus dem Einsatz zu drehen. Die wichtigste Botschaft: „Don’t touch that f**** Zoom-Button!“ (gar nicht so einfach!). Damit war der Samstag geschafft. Nach einem gemeinsamen Spaziergang hieß es ab in den Schlafsack, denn auch am Sonntag standen noch Vorträge auf dem Programm.

Medienkoordinatoren – Die Augen, Ohren und Münder im Einsatz

Der Sonntag begann früh mit der nächsten wichtigen Mediendisziplin: Hörfunkjournalismus. Rupert Waldmüller vom BR konnte uns anhand seiner eigenen Erfahrung als Journalist im Einsatz mit humedica genau aufzeigen, wie wir als Medienkoordinatoren seine Arbeit unterstützen können. Dazu gab es einen Crashkurs in Sachen Interview und O-Ton. Letzter Workshop des Tages war dann die Keynote von Alexander Drechsel, Journalist im „Reporter und Recherche“-Team beim SWR. Seine Einblicke, die er sowohl als Rettungssanitäter im Katastropheneinsatz als auch als Journalist im Einsatz gewonnen hat, umspannten noch einmal die Themen des gesamten Wochenendes. Der perfekte Abschluss für ein sehr lehrreiches Wochenende mit unglaublich viel Input!

Beim Pizza-Essen zum Abschluss waren wir uns einig: Dank der spannenden Einblicke von allen Referenten, die das gesamte Medienspektrum abgebildet haben, sind wir meiner Meinung nach jetzt gewappnet, das theoretisch Gelernte im späteren Einsatztraining auch praktisch umzusetzen. Ich freue mich schon drauf – und halte euch natürlich auf dem Laufenden!

Blick nach draußen

Was passiert in unserer Branche eigentlich zurzeit im Ausland? Welche Trends schwappen schon bald nach Deutschland? Wer verliert an Relevanz? In unserer Blog-Serie „Blick nach draußen“ beleuchten wir das für Euch regelmäßig an dieser Stelle.

Cannes: Die Cannes Lions waren in der letzten Woche nicht nur in Deutschlands Marketingfachmedien DAS Top-Thema (mal abgesehen vom Brexit), sondern auch in den USA und UK. Das Team von Advertising Age hat sich vor Ort umgehört und die wichtigsten Lektionen und Trends aus Cannes zusammengefasst. Welche Themen uns in Zukunft beschäftigen werden? Drei Stichworte seien verraten: Künstliche Intelligenz, Gender und Virtual Reality. Adage.com

Künstliche Intelligenz, schon in Cannes eines der heißen Themen, soll das neue Mobile werden. Laut Mel Exon – Managing Director von Bartle Bogle Hegarty – heißt es bald nicht mehr „Mobile First“, sondern „Artifical Intelligence (AI) First“. Vor allem Google und Facebook setzen schon jetzt einen Schwerpunkt auf künstliche Intelligenz – denn Bots sollen dort künftig die klassischen Funktionen des Kundenservice besetzen. Campaign.co.uk 

Snapchat launcht ein eigenes Tech-Magazin namens Real Life. Das englischsprachige Magazin ist online – über die Website, nicht die App – abrufbar und soll einmal pro Tag Essays und Debatten über das Leben mit Technologie liefern. Thedrum.com

Influencer Marketing: An diesem Thema kommt man zur Zeit einfach nicht vorbei. Klar, dass hier alle mitspielen möchten. Aber Vorsicht, es lauern Fettnäpfchen und Fehlerquellen, die es zu kennen gilt. Für Influencer gilt: Vorsicht, beim Copy-Pasten der Anweisungen, sonst geht es euch wie Naomi Campbell! Digiday hat die häufigsten Fehler von Marken und Influencern zusammengefasst. Auch in Deutschland erschien diese Woche auf wuv.de ein absolut lesenswerter Beitrag zum Thema.

twitter-sticker

Endlich Fotos auf Twitter verschönern! Was bei Snapchat mit seinen Filtern praktisch zum Geschäftskonzept gehört, kann Twitter jetzt auch. Das Zauberwort? #sticker! Aber die Sticker verschönern nicht nur Fotos, sie visualisieren Hashtags: Klickt man auf einen Sticker werden automatisch User aufgelistet, die denselben Sticker verwendet haben. Welche Möglichkeiten sich hier für Marketer ergeben, wurde von Carat-Partner Jerry Daykin für The Drum zusammengestellt.

Und als kleine Ablenkung für zwischendurch:

Game of Agencies: Welche Game of Thrones Charaktere tummeln sich eigentlich in Agenturen? Die indische Digitalagentur Chimp&z hat sich der Frage mit netten Infografiken gewidmet. Na, wer erkennt sich wieder? Adweek.com/adfreak

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Esther von ihrem Einstieg in die PR-Welt. Esther studierte Amerikanistik und gehört seit Oktober 2015 zu unserem Team.

 1. WaruEsther Schwanm hast du Dich bei cocodibu beworben?

Dass ich gerne in die PR wollte, war mir „schon“ in den letzten Zügen meines Studiums klargeworden. Nach meinem Abschluss wollte und musste ich erstmal ein Praktikum machen, um abzuklopfen, ob mir mein Wunsch dann auch in der Praxis wirklich liegt. Nach dem Praktikum war klar: PR it is. Da ich mein Volontariat unbedingt in einer Agentur machen wollte, habe ich also nach guten PR Agenturen in München gesucht. Ein bisschen Recherche später stand für mich cocodibu fest: Spannende Kunden, zufriedene Mitarbeiter und Digital Business als zukunftsträchtige Branche? Da muss ich mich bewerben!

2. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?

Ich war ganz schön aufgeregt, da ich das Volontariat ja unbedingt haben wollte. Die Aufregung war aber ziemlich schnell verflogen und ich hab mich während des Gesprächs sogar wohl gefühlt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Stefans Begeisterung für meine auf den ersten Blick doch recht eigenwillige Studienfachwahl. Vorher hatte ich da immer eher ein „Was denn das und was bringt das?“ geerntet.

3. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?

Ich stecke ja noch mitten in meinem Volontariat, deshalb habe ich auch bestimmt noch einiges zu lernen. Auf der anderen Seite habe ich bisher auch schon richtig viel mitgenommen. Pressemitteilungen, Blogbeiträge, Gastbeiträge und mehr standen schon auf dem Programm. Was ich besonders gut finde: das Wissen wird nicht theoretisch vermittelt, sondern ich nehme es praktisch mit (das hat mir vor allem während meines Studiums doch eher gefehlt).

4. Was hast Du noch nicht gelernt?

Schlagfertigkeit… Und dem Scanner beizubringen, genau das zu machen, was ich möchte…

5. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?

Es gab schon einige Projekte, die mir sehr viel Spaß gemacht haben und es werden sicherlich noch einige dazukommen. Mir gefallen die Triple-A Auswertungen der webguerillas wirklich gut. Manchmal brauche ich dann doch eine gute Ladung Zahlen, in die ich mich erstmal verbeißen kann, um danach daraus eine spannende PM zu schreiben.

6. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …

…würde ich ein Spielzimmer mit Hundewelpen einrichten 😉

7. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?

Bisher hat sich mein Blick eigentlich noch gar nicht verändert. Außer, dass die Horrorgeschichten, die mal teilweise über Agenturen hört (Wochenendarbeit und Überstunden ohne Ende) zum Glück auf cocodibu nicht zutreffen.

8. Was machst Du in zehn Jahren?

Quelle: tumblr

Quelle: tumblr

Siehe Bild… Scherz… Was ich in zehn Jahren machen werde, das weiß ich in zehn Jahren. Für solche langfristigen Pläne ist die Unsicherheit doch ein bisschen hoch.

9. Welcher Ordnungstyp bist Du?

Nur das Genie beherrscht das Chaos 😉 Spaß beiseite. Ich pendle stetig zwischen Chaot und Organisator. Ich brauche alles immer griffbereit um mich herum, schreibe vieles handschriftlich, weshalb es für den ungeschulten Beobachter sicherlich auf den ersten Blick ziemlich chaotisch aussieht.

Esthers Arbeitsplatz bei cocodibu

Esthers Arbeitsplatz bei cocodibu

10. Du in den Augen Deiner Bürokollegin?

Nadine: „ESTHER: Nicht nur ein effizient arbeitender „Roboter“ zur Erstellung professioneller PR-Texte, sondern auch noch eine talentierte und liebe Kollegin, mit der man in konzentrationsschwachen Momenten richtig Spaß haben kann. Das Allgemeinwissens-Paket war bei ESTHER übrigens inklusive – täglich informiert sie mich daher über globale Krisenherde samt relevanter Protagonisten sowie aktuelle – doch eher lokale – Einsätze der Münchner Feuerwehr. Das Schwan’sche Rundum-sorglos-Paket quasi! :)“

 

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Caroline, intern „Caro“ genannt, von ihrem Einstieg in die PR-Welt.  Caroline studierte Medienkommunikation und gehört seit Januar 2015 zu unserem Team.

Caroline Klausener1. Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?

Nach meinem Studium und trotz einiger praktischer Erfahrungen in der Kommunikationsbranche musste ich 2014 feststellen, dass der Bachelor-Abschluss mir leider doch nicht den direkten Berufseinstieg als Junior Manager oder Berater ermöglicht – deshalb musste ein Volontariat her! Ich begab mich auf die Suche nach geeigneten Stellen in Münchner PR-Agenturen und wurde bei cocodibu fündig. Der erste Eindruck vom Team, das außergewöhnliche Agenturvideo (Watch it!) und die vielfältigen Kunden aus der Digitalbranche sagten mir direkt zu. Digital kann ja nie verkehrt sein!

2. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?

Kurz, knackig und entspannt. Naja, fast. Ich war ziemlich nervös. Aber nachdem ich schon sehr freundlich begrüßt wurde, konnte es nur positiv werden. Neben den üblichen Fragen: „Was hast du bis jetzt gemacht?“, „Warum hast du dich bei cocodibu beworben?“ musste ich mich aber auch der anspruchsvolleren Frage stellen wie „Warum willst du unbedingt ein Volontariat in einer Agentur machen, die sich auf die Digitalbranche spezialisiert hat?“. Nach dem Gespräch und einem kurzen Telefonat mit der Familie, deren Worte jetzt noch in meinen Ohren klingen: „Was? So ein kurzes Vorstellungsgespräch? Naja schauen wir mal, was daraus wird!“, bin ich froh jetzt hier zu sein!

3. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?

Vieles. Vor allem das Verfassen von Pressemitteilungen, Gastbeiträgen, das Erstellen von Reportings sowie Social Media und den Umgang mit Unternehmensblogs. Nicht zu vergessen, wie ein PR-Manager mehrere Kunden und ihre Wünsche parallel unter einen Hut bringt oder es zumindest versucht… 🙂

4. Was hast Du noch nicht gelernt?

Smalltalk und die innere Gelassenheit bei vielen verschiedenen ToDos bewahren.

5. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?

Ich habe eher mehrere Projekte, die mir viel Spaß bereitet haben. Von Social Media Postings für einen Lifestyle-Kunden über die Vorbereitung eines Hackathons bis hin zu dem Pflegen unseres DigitalWiki Onlineglossars.

6. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …

…würde ich den Mitarbeitern freitags immer um 16 Uhr Feierabend geben. Da sind die Kunden (meistens) auch schon im Wochenende und abhängig vom Tagesgeschäft kann man den letzten Tag der Woche dann flexibler gestalten… 🙂

7. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?

Um ehrlich zu sein gar nicht. Was das Berufsleben alles mit sich bringt war mir schon vorher bewusst, aber vielleicht erfährt man durch das Volontariat noch genauer, was Verantwortung bedeutet.

8. Was machst Du in zehn Jahren?

Ich bin nicht so der Zukunftsdenker. Aber schön wären ein Haus am Meer und ein Job, der mir Spaß macht.

9. Welcher Ordnungstyp bist Du?

Für mich gehört eine gewisse Ordnung definitiv zum Arbeiten dazu. Allerdings muss ich gestehen, arbeite ich mit einer Zettelwirtschaft – gedruckt ist mir vieles lieber als digital!

Carolines Schreibtisch bei cocodibu

Caros Arbeitsplatz bei cocodibu

 

10. Du in den Augen Deiner Bürokollegin?

Nadine: „An Caro schätze ich besonders ihre direkte, aufmerksame und hilfsbereite Art! In unseren Dialekten liegt wahrscheinlich auch schon die größte Differenz zwischen uns beiden − so ergänzen wir uns gerade in Sachen Gossip, Arbeit, Humor, Leben und Familie wirklich super. Kurzum: eine Kollegin, für die man dankbar ist!“

Es ist wieder soweit: der 8. Mai steht kurz bevor – Muttertag! Eine Schachtel Pralinen und das obligatorische Blumensträußchen haben allerdings ausgedient. In diesem Jahr heißt es von den Werbetreibenden „Danke, Mama!“ – und zwar so emotional wie möglich. Hier kommt unsere Auswahl der besten Muttertagsspots für 2016 (Vorsicht, Spoiler: Taschentuchalarm!):

Ein Werbefilm eines Autoherstellers, der kaum Auto zeigt? Dass das funktioniert, beweist Opel mit seinem zweiminütigen Online-Spot #HerzSprung. Ganz nach dem Motto des Spots „Sie hat dir das Leben geschenkt – schenk‘ du ihr diesen Tag“ wagt ein Sohn mit seiner Mutter einen Tandem-Fallschirmsprung – trotz Höhenangst. Und für Alle, die ihrer Mutter auch einen unvergesslichen Tag schenken möchten, heißt es aufgepasst: Opel stellt für die Besten Ideen ein Auto zur Verfügung.

 

Nivea hat schon 2013 sehr erfolgreich, da sehr süß und sehr emotional, „Danke, Mama“ gesagt. Damals bekam der Zuschauer Einblick in die Gedanken eines Kleinkinds, das noch nicht sprechen kann. In diesem Jahr setzt Nivea noch einen drauf: Der Spot „Für immer ein Teil von dir“ wird von einem ungeborenen Baby im Bauch der Mutter erzählt. Für uns erstmal ein bisschen gewöhnungsbedürftig…

 

Für die meisten Tränen im Büro sorgte aber Hipp mit dem Spot „Mama, ich hab dich lieb“. Unter einem Vorwand wurden Mütter in ein Studio gelockt. Dort warten ihre Kinder, um ihnen zu sagen, wie lieb sie ihre Mütter haben. Der Spot ist so einfach, wie emotional – und deshalb wunderschön. Unser Kunde NEVEREST übernahm übrigens die Produktion…

 

Auch Banker können Emotionen: Die Commerzbank schickt ihren Spot gleich zu Mutter- und Vatertag ins Rennen. In gewohnter Manier wird durch das morgendliche Berlin gejoggt – doch nicht zum Job in die Bank, sondern zum Baby nach Hause . Das Kind ist zwar aus Sicht der Bankerin eine besonders risikoreiches „Investition“ – für Eltern aber „die beste Entscheidung unseres Lebens“.

 

So fröhlich geht es bei Procter & Gamble zunächst einmal nicht zu: Im Muttertags- und gleichzeitig Rio-Auftaktspot „Stronger“ dankt P&G Müttern von Olympioniken aus aller Welt, die ihre Kinder trotz zum Teil schlimmen Erlebnissen zu dem gemacht haben, was sie heute sind: Starke Athleten. Die Kampagne wird international ausgestrahlt und kommt bei der Zielgruppe an: auf YouTube hat der Spot schon jetzt über 9 Millionen Views.

In unserer Rubrik „Endlich Wochenende“ gewähren uns Geschäftsleute aus Wirtschaft- und Medienwelt einen Einblick in ihre Wochenendgestaltung.
Heute im Talk: Rüdiger Henke, Gründer und Geschäftsführer von queo, der Agentur für Markenführung, in Dresden.

Rüdiger Henke, Gründer und Geschäftsführer von queo

1.)    Wann beginnt heute für Sie der Feierabend?

Sicher gegen 17-18 Uhr… aber man weiß ja nie, was Kunden am Freitagnachmittag noch so einfällt… 😉

2.)    Was ist üblicherweise Ihre letzte Tätigkeit, bevor Sie den Computer runterfahren?

…wirklich… wirklich sichergehen, dass die letzte Mail wirklich raus ging…!

3.)    Nehmen Sie Arbeit mit ins Wochenende? Wenn ja: Was?

Meistens ja. Entweder Sachen, die liegen geblieben sind oder Lesestoff, der sich während der Woche angesammelt hat.

4.)    Schalten Sie Ihr Handy am Wochenende ab oder sind Sie always on?

Always… always on. Man kann ja nie wissen! 😉

5.)    Apropos abschalten: Wie können Sie am besten entspannen, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen?

Da gibt es viele Sachen… vom guten Essen über die Waldrunde mit dem Hund bis hin zu einem guten Whisky zu späterer Stunde…

6.)    Mit wem werden Sie dieses Wochenende verbringen?

Mit meiner Freundin und unserem Hund und viel Natur.

7.)    Reden Sie mit Ihrem Partner/Freundeskreis am Wochenende üblicherweise über Ihren Job?

Das hängt ein wenig von den aktuell laufenden Projekten ab, meist fällt aber irgendwann doch das Thema Arbeit.

8.)    Worauf freuen Sie sich dieses Wochenende am meisten?

Ich muss einige Bonsais umtopfen, das ist dann auch Entschleunigung pur…

9.)    Gibt es ein Ritual, das Sie üblicherweise jedes Wochenende begehen (zum Beispiel das samstägliche Autowaschen)?

Ja, aber nicht gern, eher weil es gemacht werden muss. Samstag ist der „Leerguttag“. Da werden alle leeren Flaschen und Gläser entsorgt… Ist aber eher kein Ritual… wenn ich es vermeiden könnte, würde ich es sofort tun! 😉

10.) Gibt es eine Marotte an Ihnen, die Ihren Partner/Ihre Familie am Wochenende regelmäßig auf die Palme bringt?

…pssst… aber das Verfolgen der Fußball Ergebnisse – egal wie – wird oftmals nicht als sehr sozial empfunden… 😉

11.) Was machen Sie am Wochenende, von dem Ihre Kollegen/Ihr Team sagen, würde/n: Donnerwetter, das hätte ich jetzt nicht erwartet?

Ich widme mich meinen inzwischen vielen Bonsais…das ist meist schon verrückt genug… 😉

12.) Jogginghose oder Designer-Klamotten: Was ist am Wochenende Ihr Lieblingskleidungsstück?

Das hängt natürlich vom Anlass ab, aber es sind es schon sportlichere Klamotten.

13.) Stichwort Indoor-Aktivitäten: Welche Musik werden Sie dieses Wochenende auf jeden Fall hören, welche TV-Sendung sehen und welches Buch bzw. welche Zeitung/Zeitschrift werden Sie lesen?

Wir sind gerade umgezogen, daher werde ich – wenn ich es in den Kisten finde – „Turings Kathedrale“ weiterlesen. Zwei neue Bonsai-Zeitungen liegen noch auf meinem Tisch und die neue Brand Eins… es gäbe also viel zu lesen… mal sehen, ob das Umfeld die Ruhe zulässt. 😉

14.) Stichwort Outdoor-Aktivitäten: Welchen Berg werden Sie dieses Wochenende besteigen, welchen Marathon laufen und welches Theaterstück/Konzert bzw. welchen Kinofilm werden Sie besuchen?

Oh je! Von diesen Aufzählungen werde ich wohl gar nichts erledigen… Ich glaube, wenn ich den Umzugskistenberg bewältige, kann ich mich als Sieger fühlen! 😉

15.) Freuen Sie sich schon auf Montag?

Rufen Sie mich Sonntag nochmal an 😉

Am 25. Januar wurden die Goldenen Blogger an die besten Blogger des Jahres verliehen – zum mittlerweile neunten Mal: Von Snapchattern über Newsletter(-er) (Bester Blogger ohne Blog, aber mit Newsletter), Fachblogger, Politikblogger und eben auch Videoblogger. In dieser Kategorie – nominieren konnte die Netzgemeinde, die Auswahl traf die Jury bestehend aus den Bloggern und Digital Influencern Franziska Bluhm, Christiane Link, Daniel Fiene und Thomas Knüwer – siegte die Prenzlschwäbin. Ihre Mitnominierten – wie das Neo Magazin Royale mit Jan Böhmermann – ließ sie locker hinter sich. Für mich Grund genug mir mal anzuschauen, wer diese Prenzlschwäbin ist und was sie so erfolgreich macht.

Wer isch des jedzd?

Hinter dem Pseudonym der Prenzlschwäbin verbirgt sich die gebürtige Schwäbin und Schauspielerin Bärbel Stolz. Sie zog 1996 von einem kleinen Dorf auf der Schwäbischen Alb nach Berlin – genauer nach „Prenzlberg“. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrem Bruder dreht sie seit ungefähr zwei Jahren kurze Videos, in denen sie die Schwaben in Berlin aufs Korn nimmt – als die wohl nervigste Schwäbin, die jemals den Prenzlauer Berg unsicher gemacht hat.

Prenzlschwaebin

Bärbel Stolz alias die Prenzlschwäbin kann auch herrlich über Ditschitl Ditox läschtern

Und was isch des Bsondere?

Berlin und die Schwaben – um es mal milde auszudrücken: Die Urberliner sind nicht unbedingt begeistert von den Neuberlinern aus dem Ländle. Man erinnere sich an den Spätzlekrieg, der 2013 mit schwabenfeindlichen Schmierereien begann und mit einem Spätzleanschlag auf das Denkmal von Käthe Kollwitz seinen Höhepunkt fand. Wie schafft es also die Prenzlschwäbin innerhalb relativ kurzer Zeit auf insgesamt 2 Millionen Aufrufe ihrer Videos auf YouTube – und jetzt auch zur Videobloggerin des Jahres?

Meine Meinung: Klischees ziehen nun mal immer gut. Und wenn sie dann noch so überzeugend von der Prenzlschwäbin verkörpert werden, umso besser. Und noch dazu: Figuren, an denen man sich aufreiben kann, braucht es einfach. Denn mal ganz ehrlich: Sich über die Soja-Latte-Muttis, die mit Friedrich-Lennox und Karlotta-Virginie im Luxus-Kinderwagen die Durchgänge im Biomarkt blockieren, aufregen – da klingelt was, oder? Und genauso funktioniert die Prenzlschwäbin: Die Yuppie-Mutter, die mit ihren Kindern Bruno-Hugo-Luis und Wikipedia zum Karamell-Fleur-de Sel-Eis-Essen geht, gibt es nun mal nicht nur im Prenzlberg. Deshalb kann man überall darüber lachen.

Eine weitere wichtige Zutat im Erfolgsrezept: Der Dialekt. Wenn die Prenzlschwäbin nicht im schönsten Dialekt daherschwätzen würde, wären die Videos wahrscheinlich nur halb so lustig.

Wer jetzt selbst ein bisschen darüber lachen möchte, wie schrecklich diese Yuppie-Bio-Schwaben aus Schwabylon wirklich sind, der schaue sich das erfolgreichste Video der Prenzlschwäbin an: „Shit Prenzlschwaben say“. Und natürlich die restlichen Videos gleich dazu, denn die Prenzlschwäbin hat den Titel „Videobloggerin des Jahres“ wirklich verdient.

Am Dienstag hieß es für Nadine und mich bei den Digital Media Women München „Hashtag, please“.

Für das erste Meet-up im neuen Jahr trafen wir uns im Mercure Hotel in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs. Dort war ein gemütlicher, abgetrennter Bereich des neu gestalteten Restaurants/Bar extra für die Digital Media Women reserviert. Gemütliche Sitzbänke, Sessel und die schöne Einrichtung machten dem Hashtag des Abends alle Ehre: #relaxmercure.

Lecker: Die Snackplatte

Lecker: Die Snackplatte

Ein nicht-alkoholisches Freigetränk und eine kleine Snackplatte stillten den Abendhunger – einem schönen Abend mit anregenden Gesprächen stand also nichts mehr im Wege. Zu Beginn des Netzwerkens stand eine kurze Vorstellungsrunde auf dem Plan: Jeder (oh, ja – es traute sich auch ein Herr in unsere Runde: Prof. Wolf Groß war auch mit von der Partie) stellte sich mit drei Hashtags vor. Dass man es hier mit waschechten Digital-Frauen zu tun hat, war direkt klar. Digitalmarketing, Influencer Relations, Social Media, Content Marketing waren nur einige der Hashtags. Ein Hashtag stach für mich besonders heraus: #Omalachtwieder. In die Runde geworfen wurde er von Cornelia Leisch. Sie organisiert Lachtrainings für Senioren – was für eine tolle Idee!

Nach der Vorstellung ging es ans Austauschen. An unserem Tisch saßen Isabelle, die für Social Media bei FTI Touristik zuständig ist, Sunny, die bei Hattenberger Partner für das Projektmanagement verantwortlich zeichnet und Sinja – sie arbeitet im CRM bei mytheresa.com. Unsere Gespräche zogen uns so in den Bann, dass wir es gar nicht geschafft haben, uns auch mal an die anderen Tische zu setzen. Das tischübergreifende Netzwerken holen wir aber sicher beim nächsten Mal nach, versprochen!

Sunny, Nadine und Esther bei den Digital Media Women

Sunny, Nadine und Esther bei den Digital Media Women

Ach so, und hier noch unsere Hashtags: #PR #CorporateBlogging #Livingthegoodlife (Nadine); #PR #USA #Tanzen (Esther)

Blick nach draußen

Was passiert in unserer Branche eigentlich zurzeit im Ausland? Welche Trends schwappen schon bald nach Deutschland? Wer verliert an Relevanz? In unserer neuen Blog-Serie „Blick nach draußen“ möchten wir das für Euch künftig an dieser Stelle regelmäßig beleuchten. Los geht’s!

Social Media Trends 2016: Katie D’Arcy, PR- und Social-Media-Strategin bei Martino Flynn, gibt Tipps für neue Wege in den sozialen Netzwerken. Channel-building, Livestreaming und Influencer Marketing sind die neuen Zauberworte. Adweek.com/prnewser

Blogs: Es gibt immer weniger persönliche Blogs, dafür wächst die Zahl an Unternehmensblogs/-bloggern. Schon 57 Prozent der Blogger schreiben auch oder ausschließlich für Kunden, so eine Studie der Orbit Media Studios. Die Studienergebnisse und Tipps für Blogger und Unternehmen finden sich auf thedrum.com

Snapchat-Mitarbeiter umwerben (vor allem kleine) Agenturen in Großbritannien, seit vor kurzem die erste Snapchat-Niederlassung in London eröffnete. In persönlichen Gesprächen sollen den Agenturen Werbeformen bei Snapchat – wie das Sponsoring von Foto-Filtern – schmackhaft gemacht werden. Natürlich mit dem Ziel, dass Agenturen ihren Kunden Snapchat-Kampagnen empfehlen. Digiday.com

Die Generation Z – alle 13-18-Jährigen – macht bereits ein Viertel der Bevölkerung aus. In 2020 wird ihre Zahl auf 40 Prozent der Bevölkerung anwachsen. 57 Prozent von ihnen würden eher ein Produkt einer bekannten Marke, als ein günstigeres Produkt eines unbekannten Anbieters kaufen. Weitere Tipps für Unternehmen und Werbungtreibende im Umgang mit der Generation Z finden sich auf dmnews.com

Native Advertising ist die bevorzugte Werbeform für die Generation #hashtag – eine Generation die nicht nach Alter, sondern nach Mediennutzung definiert wird. Immer mehr Nutzer können sich vorstellen, für Geld für verschiedene Inhalte im Netz auszugeben. So zahlen bereits 34 Prozent der unter-26-jährigen für Musik in digitalen Kanälen. Adage.com 

Am ersten November-Wochenende trafen sich Hacker, Developer, Coder und andere Kreative im Forum der HypoVereinsBank in München. Ihr Ziel: Innerhalb von 24 Stunden Apps zum Thema „Zukunft des Bankings“ zu entwickeln. Ich hatte die Möglichkeit, mir die Teampitches anzuschauen und war begeistert, wie gut die Apps und Präsentationen zum Teil waren – vor allem im Hinblick auf die kurze Entwicklungszeit.

Der Appathon in München Foto: HVB/Marcus Schlaf

Der UniCredit Appathon in München
Foto: HVB/Marcus Schlaf

Meine Erwartungen wurden in vielerlei Hinsicht übertroffen. So war die Location im HVB-Forum wirklich beeindruckend und die Teilnehmer besonders gut versorgt. Überall gab es gemütliche Sitzgelegenheiten inklusive einer „Quiet Area“, in die sich die Teams zurückziehen konnten. Sogar eine „Sleepers Lounge“ hatte die HVB mit Matratzen und Kissen hergerichtet, damit sich die Teilnehmer vom Coden erholen konnten. Einige haben diese Möglichkeit später in der Nacht wahrgenommen, andere hackten die ganze Nacht und wieder andere gingen zwischendurch feiern – dazu aber später.

Kurz vor den Teampitches gab es Tacos, frischem Salat und den obligatorischen Energydrink für alle Anwesenden. Dann ging es los. Jedes Team bekam die Gelegenheit, seine App oder Lösung innerhalb von zweieinhalb Minuten auf der Bühne vorzustellen. Das lief für einige gut, für andere nicht optimal. Denn: auch wenn die Technik nicht mitspielte, lief die Countdown-Uhr gnadenlos weiter. Wer nach zweieinhalb Minuten nicht fertig war, wurde mit einem lauten Buzzergeräusch gestoppt. Da half auch das Bitten nach einer Minute mehr Zeit nichts, die Jury und der Moderator blieben streng. Nach allen Pitches zog sich die Jury zurück, um sich zu beraten.

Die Jury Foto: HVB/Marcus Schlaf

Die Jury tagt
Foto: HVB/Marcus Schlaf

Zeit, die Pitches Revue passieren zu lassen. Bei einer Idee, die mir persönlich sehr gut gefallen hat, war natürlich schon im Vorhinein klar, dass sie nicht siegen würde: das Team CrazyVietnameseHackers hatte die App TimeDonator entwickelt. Für das Team verbringen wir viel zu viel Zeit mit unserem Smartphone und viel zu wenig mit der Familie oder Freunden. Über die App ließ sich genau diese Zeit einstellen, die man mit der Familie verbringen möchte (zum Beispiel Montagabend 18 bis 21 Uhr). Sollte man in dieser Zeit sein Smartphone entsperren, registriert das die App und spendet automatisch eine zuvor eingestellte Summe an eine gemeinnützige Organisation (die man sich selbst aussuchen kann). Time is money, aber in einem anderen Sinne.

Gewonnen haben beim UniCredit Appathon 2015 Teams, die näher am Thema Money lagen. Mit dem Team UniConcergie landeten die Teilnehmer auf dem ersten Platz, die auch als erste präsentiert hatten. UniConcierge entwickelten eine App, die sowohl dem Bankberater als auch dem Kunde einen ganzheitlichen Überblick über Finanzen und Investments bietet, schnelle Entscheidungen über einen (Video-)Chat inklusive. Ein anderer interessanter Ansatz kam auf Platz 2: Die App TeenWallet. Sie fungiert als virtueller Gelbeutel für Teenager, in den auch die Eltern Einblick haben. So möchte das Team das Problem der Verschuldung von Teenagern angehen. Sollte zu wenig Geld da sein, können die Kinder ihren Eltern über die App eine Anfrage zur Taschengelderhöhung schicken. Mit einem Klick können die Eltern diese dann ablehnen oder annehmen (und überweisen). Das drittplatzierte Team passte sich mit ihrer App CouchBanking dem Zeitgeist an, denn die App ermöglicht das Banking gemütlich vom Sofa aus über einen Apple TV zu erledigen.

Faszinierend, was alle Teams in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt haben. Unter den Siegern war übrigens auch ein Team, dessen Mitglieder in der Nacht zu Sonntag noch auf eine Party in München gegangen sind und nach ihrer Rückkehr um ca. 3 Uhr nachts weiter codeten. Respekt auch dafür!

Das Gewinnerteam: UniConcierge Foto: HVB/Marcus Schlaf

Das Gewinnerteam: UniConcierge
Foto: HVB/Marcus Schlaf