Wie sieht der Journalismus von morgen aus? Was müssen Journalisten heute schon können? Und wie werden sie sich künftig finanzieren? Es passiert gerade ziemlich viel in der Medienwelt. Welche Richtung dies nimmt, weiß keiner so genau. Und trotzdem: Junge, talentierte Schreiber zieht es weiterhin in den Journalismus. Wir stellen sie in unserer Reihe Junge Journalisten vor: Redakteure, Reporter, Blogger und Publizisten unter 33, die sich schwerpunktmäßig vor allem mit der Online-Branche beschäftigen. Heute im Gespräch: Brian Rotter, Redaktionsassistenz in der Online Redaktion von t3n.

Brian Rotter

1. Seit wann steht für Dich der Berufswunsch Journalist fest? Was gab den Ausschlag?
Puh, gute Frage. Das war ein schleichender Prozess würde ich sagen. So mit 15 habe ich angefangen für die Lokalpresse Spielberichte meiner Handballmannschaft zu verfassen. Da saß ich dann immer auf den Rückfahrten von den Auswärtsspielen mit Block und Kugelschreiber im Bus und habe die Berichte geschrieben. Aber ausschlaggebend war vermutlich meine damalige Politiklehrerin, die meine Hausarbeit über Kroatiens EU-Beitritt nur mit einer Drei bewertete. Der Grund: Mein Sprachstil wäre journalistisch und nicht wissenschaftlich genug, sie könne sich aber vorstellen, dass ich später im Journalismus Erfolg haben könne. Da habe ich mir gedacht, okay, wieso eigentlich nicht und der Berufswunsch stand.

2. Ist Dein Arbeitsalltag wie Du ihn Dir vorgestellt hattest, oder gab es im positiven wie negativen Sinne Überraschungen?

So wie es momentan läuft kann ich mich echt nicht beklagen. Ich arbeite hier bei t3n mit einem motivierten, jungen Team zusammen und meine täglichen Aufgaben gestalten sich auch abwechslungsreich. Positive Überraschungen sind natürlich die Dinge die nicht alltäglich sind. Teamevents aller Art stehen bei uns hoch im Kurs, von Picknick-Ausflügen, einer Schnitzeljagd oder einfach einem spontanen Grillen in der Mittagspause haben wir hier schon jede Menge coole Dinge unternommen.

3. Was war Dein skurrilstes Erlebnis bisher in Deiner Berufslaufbahn?
Das war tatsächlich in meiner Zeit bei Antenne Niedersachsen. Für eine On-Air-Promotion bei der wir in ganz Niedersachsen Cabrios versteckt haben, war ich mit einem Kollegen mal wieder unterwegs. Unser Ziel war es die versteckten Kameras einzurichten, mit denen wir die späteren Gewinner filmten. Da das natürlich nicht tagsüber passieren konnte, stiefelte ich gegen vier Uhr morgens mit Kameraausrüstung, Mikrofon und Co. durchs Unterholz um den optimalen Platz für die Kameras zu finden, die den unter Heuballen versteckten Mini einfangen konnten. Dunkelheit, Bodenbeschaffenheit und meine eventuell vorhandene Tollpatschigkeit sorgten am Ende dafür, dass ich an irgendetwas hängen blieb und mit einem lauten Krachen im Unterholz verschwand. Aber das war nicht das Skurrile daran. Skurril wurde es erst als ich sah über was ich da gestolpert war. Mit Handytaschenlampe bewaffnet konnte ich die leicht verwesten Überreste eines Fuchses ausmachen in dessen Rippenbögen ich mich verfangen hatte. Das war tatsächlich ein sehr skurriles Erlebnis während der Arbeitszeit.

4. Inwieweit nutzt Du das Social Web für Themen-Recherche und -Inspiration?
Klar gibt es auch im Social Web immer mal wieder interessante Themen und Ansätze, aber aktiv suchen tue ich in diesem Bereich nicht. Da hole ich mir die Ideen eher aus meinem guten alten Feed-Reader.

5. Blogger werfen (bewusst) viele der althergebrachten Regeln über den Haufen. Sie schreiben viel subjektiver, kommentierender. Wie wird das den klassischen Fachjournalismus Deiner Meinung nach verändern?
Ich bin ein Freund von diesem Stil. Wichtig ist jedoch, dass man als Journalist seinen eigenen Stil entwickelt und dann unabhängig vom Medium wo die Artikel publiziert werden auch beibehält. Natürlich sollte gerade im Fachjournalismus eine gewisse Seriosität gewahrt werden, allerdings ist es für mich persönlich oft lesenswerter wenn Geschichten erzählt werden und nicht stumpf Fakten vermittelt werden.

6. Ein Artikel über Dich: Welche Überschrift müsste der haben?
„Große Klappe viel dahinter“ wäre denke ich passend. Ich bin nicht auf den Mund gefallen und spreche manchmal schneller als ich denken kann, aber dennoch hat alles was ich sage Sinn und Verstand. Meistens zumindest 😉

7. Was ist Dein Trick, um ruhig Blut vor dem Redaktionsschluss zu bewahren?
Eine gute Organisation ist für mich am Wichtigsten. Selbst wenn es stressig ist und kurzfristig Sachen umgeworfen werden, sollte man sich immer bewusst machen was die Hauptaufgaben sind und diese dann angehen. So ist bei uns am Ende immer alles rechtzeitig fertig gewesen. Gerade in der finalen Phase ist es auch wichtig, unwichtige Tasks abzugeben oder aufzuschieben um sich voll und ganz auf das Projekt konzentrieren zu können.

8. Wie schaltest Du vom Job ab, oder denkst Du rund um die Uhr an die Headline von morgen?
Das kommt immer ganz drauf an was gerade so auf meinem Schreibtisch liegt. Es gibt Tage da sitze ich in der Straßenbahn auf dem Weg nach Hause und plane schon den nächsten Tag durch, aber es gibt auch Tage wo ich mit dem ersten Schritt aus dem Büro Feierabend im Kopf habe. Noch habe ich mir auch noch keine Apps zugelegt die etwas mit der Arbeit zutun habe, auch um abschalten zu können, aber wer weiß wie lange das noch möglich ist. Ansonsten ist mein Abend und mein Wochenende fast immer verplant und ich bin viel unterwegs, da spielt die Arbeit dann auch keine große Rolle mehr und ich gehe motiviert in den nächsten Tag.

9. Wenn wir hier mal den besten Fachartikel küren würden: Welchen Deiner Berichte würdest Du einreichen? Und warum?
Dafür habe ich noch zu wenig Artikel geschrieben die ich hier einreichen könnte. Aber ich habe ein paar Ideen, ich kann mich ja nochmal melden wenn ich soweit bin 😉

10. Kein Mensch ist perfekt. Welchen Ratschlag wolltest Du Deinem Chefredakteur immer schon mal geben?
Wenn mir etwas auf dem Herzen liegt spreche ich das auch an, von daher habe ich gerade absolut nichts was ich ihm mit auf den Weg geben wollen würde 🙂

11. Was machst Du in fünf Jahren?
Wenn alles so läuft wie ich mir das wünsche bin ich irgendwo auf der Welt Sportjournalist. Aber selbst wenn das bis dahin nicht geklappt hat wäre ich schon zufrieden mit meinen dann immer noch jungen 28 Jahren einen festen Job in der Journalismusbranche zu haben.

Wie sieht der Journalismus von morgen aus? Was müssen Journalisten heute schon können? Und wie werden sie sich künftig finanzieren? Es passiert gerade ziemlich viel in der Medienwelt. Welche Richtung dies nimmt, weiß keiner so genau. Und trotzdem: Junge, talentierte Schreiber zieht es weiterhin in den Journalismus. Wir stellen sie  in unserer Reihe Junge Journalisten vor:  Redakteure, Reporter, Blogger und Publizisten unter 33, die sich schwerpunktmäßig vor allem mit der Online-Branche beschäftigen. Heute im Gespräch: Laura Melchior, Volontärin in der Redaktion der Internet World Business.

Laura Melchior

Laura Melchior

1. Seit wann steht für Dich der Berufswunsch Journalist fest? Was gab den Ausschlag?
Die Entscheidung Journalistin zu werden, hat sich bei mir während des Studiums entwickelt. Ursprünglich wollte ich eine wissenschaftliche Karriere einschlagen, doch journalistisches Arbeiten fand ich letztendlich spannender, da es mehr Freiheiten bietet.

2. Ist Dein Arbeitsalltag wie Du ihn Dir vorgestellt hattest, oder gab es im positiven wie negativen Sinne Überraschungen?
Einerseits war er wie ich es mir vorgestellt habe, andererseits aber auch ganz anders. Im Grunde war es wie bei jeder neuen Arbeitsstelle: Man muss die neuen Prozesse kennenlernen und seinen Platz finden. Sehr positiv war in jedem Fall das Team, in dem ich bis heute arbeiten darf. Ich bin immer unterstützt und gefördert worden, aber auch gefordert. All das kam meiner journalistischen Ausbildung immer zugute.

3. Was war Dein skurrilstes Erlebnis bisher in Deiner Berufslaufbahn?
Das skurrilste war, dass ich eine PR-Beraterin, mit der ich kurz zuvor ein Meeting hatte, in München auf einem Geburtstag einer Freundin wiedergetroffen habe. Das war wirklich eine Überraschung, denn zu dieser Zeit habe ich noch nicht lange in der Stadt gewohnt und kannte daher noch nicht viele Leute. Heute sind wir ebenfalls gut befreundet.

4. Inwieweit nutzt Du das Social Web für Themen-Recherche und -Inspiration?
Ich nutze das Social Web vor allem, um mich über aktuelle Trends und News zu informieren. Denn neue Entwicklungen kristallisieren sich in den sozialen Netzwerken meiner Meinung nach schneller heraus, unter anderem weil sie auch oft hier entstehen.

5. Blogger werfen (bewusst) viele der althergebrachten Regeln über den Haufen. Sie schreiben viel subjektiver, kommentierender. Wie wird das den klassischen Fachjournalismus Deiner Meinung nach verändern?
Meiner Meinung nach verwässert das den Journalismus etwas. Es ist oft für den Leser schwer zu unterscheiden, welche Aussagen auf Fakten basieren und welche eine Meinungsäußerung sind. Es gibt nicht umsonst Formate wie beispielsweise einen Kommentar, die für subjektive Meinungsäußerungen gedacht sind.

6. Was ist Dein Trick, um ruhig Blut vor dem Redaktionsschluss zu bewahren?
Viel Schokolade essen 🙂

7. Wie schaltest Du vom Job ab, oder denkst Du rund um die Uhr an die Headline von morgen?
Da ich auch über News aus der Digital-Branche schreibe, habe ich eigentlich den ganzen Tag Augen und Ohren offen, falls etwas Neues passiert. Um abzuschalten gehe ich meistens shoppen, aber das tue ich, wie es sich für jemanden aus der Branche gehört, meistens in diversen Onlineshops.

8. Wenn wir hier mal den besten Fachartikel küren würden: Welchen Deiner Berichte würdest Du einreichen? Und warum?
Keine einfache Frage. Am liebsten führe ich Interviews, denn dabei ergeben sich oft spannende, unerwartete Aspekte, die man im Vorfeld so nicht erwartet hat und die man gut für weitere Artikel im Hinterkopf behalten kann.

9. Was machst Du in fünf Jahren?
Ich bin mir sicher, dass ich dann immer noch so viel Spaß am Schreiben und Texten haben werde. Ansonsten finde ich es gut, dass ich nicht weiß, wo genau ich in fünf Jahren bin – das macht das Leben doch erst spannend ;).

Copyright: http://nicobartes.com/facebook-sprueche/

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Es ist das einfachste der Welt: telefonieren.
Und dennoch nimmt diese Art der Kommunikation zunehmend ab. Zu viele verschiedene Kommunikationskanäle existieren, die uns das Miteinander erleichtern sollen. Doch die Folge von alldem ist: Das Tempo steigt.

 

Die Social Journalism-Studie, durchgeführt von Cision und der Canterbury Christ Church University, bestätigt in ihrer neuesten Umfrage den Rückgang von Telefonaten zwischen Journalisten und PR-lern. Noch vor zwei Jahren bevorzugte etwa jeder dritte Journalist (30%) einen Anruf von seiner PR-Agentur des Vertrauens. Heute ist es weniger als jeder vierte (23%). Da stelle ich mir – selbst Mitglied einer PR-Agentur – doch automatisch die Frage: Woher kommt dieser Trend und wohin führt er uns?

Seit der Erfindung des Telefons im 19. Jahrhundert, hat sich die Technik zur Kommunikation stetig weiterentwickelt und verbessert, und wir haben heute die Möglichkeit auf unzähligen Kanälen miteinander in Interaktion zu treten. Ganz vorn dabei: die sozialen Netzwerke.

„Schreiben Sie doch kurz eine Mail. Ich schaue dann später drauf‘“, ein typischer Satz, wie man ihn aus dem täglichen Büroalltag kennt. Und die E-Mail ist beliebt. Sie ist mittlerweile die gängigste Kommunikationsform zwischen Journalisten und PR-lern (laut der Cision-Studie). Doch schnell ist eine E-Mail nicht immer verfasst. Es muss gut durchdacht sein, was alles darin enthalten sein soll und was nicht. Denn einmal verschickt, kann man sie (theoretisch) nicht mehr zurückholen. Papier ist eben geduldig, und sei es elektronisch. Und dieses ganze E-Mail-Geschreibe kostet Zeit, Zeit die man vielleicht sinnvoller nutzen könnte. Beispielsweise mal zum Hörer greifen und das persönliche Gespräch suchen. Da kann man mögliche Missverständnisse gleich aus dem Weg räumen, praktisch noch bevor sie entstehen.

Ist Social sozial?

Hinzu kommt die Frage, was für eine Art von Austausch per Mail und auf den sozialen Kanälen überhaupt stattfinden kann. Ein Like hier, ein Retweet dort und noch ein bisschen geshared, und zack, schon wird interagiert. Schöne neue Verständigung. Aber es gehört schon etwas mehr dazu, um dem Ganzen den Stempel der Kommunikation aufdrücken zu können. Meiner Meinung geht es in den Sozialen Kanälen viel zu häufig um Quantität als um Qualität. Immer schön präsent sein und zu allem eine Meinung haben, damit man auch ausreichend wahrgenommen wird, etwa zum Influencer auserkoren wird. Das ist kein echter Austausch, kann es gar nicht sein. Dabei steckt für mich das Ziel dahinter, möglichst viele Follower zu sammeln und Klicks zu generieren. Richtiges Netzwerken funktioniert nur, wenn man sowohl an den Themen als auch den Menschen dahinter interessiert ist. Nennen Sie mich altmodisch, aber um Menschen kennenzulernen, muss ich sie treffen. Das persönliche Gespräch am Telefon ist schon mal der erste Schritt dahin. Schon durch das bloße Hören der Stimme meines Gesprächspartners baue ich eine erste Bindung auf. Außerdem zeige ich bereits durch den Anruf meine Wertschätzung ihm gegenüber, anstatt nur ein vorformuliertes Anschreiben an einen Kollegen zu adaptieren.

Unterm Strich zählt doch hoffentlich der Mensch

Im persönlichen Telefongespräch erfährt man womöglich noch ein wenig mehr über sein Gegenüber als nur die notwendigen Informationen zu erhalten, weswegen man Kontakt aufgenommen hat. Etwas Zwischenmenschliches nämlich.

Steve Wonder wusste es schon richtig zu sagen: „I just called to say…“. Naja, Sie wissen ja, was an dieser Stelle kommt. Die fehlende Passage kann natürlich jederzeit durch eine andere ersetzt werden. Hauptsache man hat etwas zu sagen, was irgendwie von Bedeutung ist.

Ein bisschen Mut gehört auch dazu, den Telefonhörer zu nehmen, eine Nummer zu wählen und sich den Menschen zu stellen. Bestimmte Themen bespricht man doch immer noch persönlich, und am besten Face-to-Face. Also einfach mal durchklingeln und gleich ein Treffen vereinbaren. Hier meine Kontaktdaten (auch mit E-Mail-Adresse ;))

Franziska Pilz
Tel.  +49 89 46 133 46-14
f.pilz@cocodibu.de

Essig_ÖlDie perfekte Beziehung gibt es nicht. Das wissen nicht nur die Sozialwissenschaftler, Anthropologen und Forscher, die in unzähligen Studien über das Zusammenleben von Individuen philosophiert, oder womöglich etwa nur spekuliert haben.
Das weiß jeder Mensch, der schon einmal in einer Beziehung steckte – welcher Natur diese auch immer gewesen sein mag.
Der eine liebt seinen Partner, der andere sein Auto, und der nächste frönt der Völlerei und gibt sich ganz den kulinarischen Genüssen dieser Welt hin. Wie dem auch sei, in meiner Branche scheint doch das Zwischenmenschliche mit am Interessantesten und auch am Naheliegendsten zu sein, also rein auf beruflicher Ebene.

Meine Branche erstreckt sich über die verschiedensten Ecken der schönen bunten Medien- und Digitalwelt, wobei der Fokus ganz klar auf dem Miteinander von Journalisten und PR-lern liegt.
Ich bin als PR-Managerin bei cocodibu tätig, und frage mich tagtäglich welcher journalistische Kopf hinter einer bestimmten Story steckt. Wie tickt ein bestimmter Redakteur von der Internet World Business, und wie unterscheidet sich sein Interessengebiet beispielsweise von dem dieser einen Redakteurin bei der Absatzwirtschaft? Aus beruflicher Perspektive kann und sollte man schon zwei Takte darüber nachdenken. Schließlich möchte man den richtigen Mann/ die richtige Frau für den Job – in meinem Fall für ein bestimmtes Thema gewinnen.

Ich denke also erstaunlich viel über die Menschen hinter dem Journalisten-Berufsbild nach – quasi die Metaebene dahinter – und komme zu der Frage: Bin ich eigentlich auch mal in deren Bewusstsein oder – im besten Fall – anonymer Tippgeber für die nächste Story? Einen Hinweis auf die Antwort dieser Frage bekommt man nur im persönlichen Austausch.

Journalisten sind auch Menschen

Auch wenn es die perfekte Beziehung nicht gibt, so kann man doch daran arbeiten und sich bemühen – selbstverständlich sind damit immer beide Seiten gemeint. Womöglich gewinnt man dabei wertvolle Insights über die Spezies Journalist und stellt ganz beiläufig fest, Journalisten sind auch Menschen. Die fahren doch tatsächlich ebenso gerne in den Urlaub, genau wie ich – z.B. nach Peru, nach Kuba oder sogar mal auf Malle. Diese Erkenntnis ist so vorhersehbar wie erfrischend zugleich. Welche Journalisten damit gemeint sind, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Regel Nr. 1: Verrate niemals deine Quelle. Die “Betroffenen“ erkennen sich vielleicht bereits selbst beim Lesen.

Zu oft wird auf dem Klischee der ach so schlechten Beziehung zwischen Journalisten und PR-lern herumgeritten. Ehrlich gesagt, hat sich das doch wirklich abgenutzt, zumindest für mich. Es geht mittlerweile viel stärker um Netzwerken und darum, dass gute Inhalte produziert werden. Wir arbeiten zwar aus unterschiedlichen Perspektiven heraus, aber wollen doch alle – Vorsicht Buzzword – guten und relevanten Content.

Ich finde der Vergleich der Vinaigrette trifft es ziemlich gut, Journalisten und PR-ler sind wie Essig und Öl. Nicht wirklich vermengbar, aber in Kombination spannender als die einzelnen Bestandteile für sich.

Wir freuen uns über einen weiteren Neukunden in 2015! Für die J+D Software AG übernehmen wir das Content Marketing und betreuen ab sofort den firmeneigenen Blog „Die Agenturblogger“ sowie wie die dazugehörigen Facebook-Aktivitäten.

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Im Mittelpunkt des Konzepts steht die von J+D entwickelte PROAD Unternehmenssoftware. Um den Dialog mit ihren Kunden zu stärken, entwickelten wir gemeinsam zwei neue Rubriken, die den Leser regelmäßig spannende Inhalte bieten sollen. „Schlau in 60 Sekunden!“ erklärt kurz und knapp die wichtigsten Begriffe aus dem Agenturcontrolling. Im Interview-Format „Reden wir über Erfolg“ werden Geschäftsführer zu ihren persönlichen Ups and Downs in der Agenturbranche befragt.

PROAD wurde bereits vor über 25 Jahren speziell für Werbeagenturen konzipiert und wird seitdem kontinuierlich optimiert. Die Software bietet ein umfangreiches Steuerungstool, über das Agenturen Zugriff auf alle relevanten Unternehmensdaten, wie die Auslastung ihres Teams, die Projektsteuerung oder dem Controlling, bekommen. Branchenspezifische Versionen gibt es auch für Architekten, IT-Unternehmen und Unternehmensberatungen.

Für unseren Blog stand uns vor kurzem J+D-Vorstandschef Stefan Dörrstein Rede und Antwort, was er so am Wochenende macht.

In unserer Rubrik „Endlich Wochenende“ gewähren uns Geschäftsleute aus Wirtschaft- und Medienwelt einen Einblick in ihre Wochenendgestaltung.
Heute im Talk: Stefan Dörrstein, Gründer und Vorstandsvorsitzender  der J + D Software AG. Ihr Kernprodukt: die PROAD Unternehmens-Software zur Agenturverwaltung und der täglichen Projektsteuerung.

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Stefan Dörrstein, Gründer J + D Software AG

1. Wann beginnt heute für Sie der Feierabend?
Wenn alles gut geht gegen 23Uhr.

2. Was ist üblicherweise Ihre letzte Tätigkeit, bevor Sie den Computer runterfahren?
Meine sieben Sachen zusammen packen für den Heimweg.

3. Nehmen Sie Arbeit mit ins Wochenende? Wenn ja: Was?
Komme ich daran vorbei, den Laptop 🙂

4. Schalten Sie Ihr Handy am Wochenende ab oder sind Sie always on?
Always on, aber am Wochenende nur für privat, normalerweise.

5. Apropos abschalten: Wie können Sie am besten entspannen, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen?
Ein schönes Buch lesen u klassische Musik hören.

6. Mit wem werden Sie dieses Wochenende verbringen?
Mit meiner Partnerin u. Freunden.

7. Reden Sie mit Ihrem Partner/Freundeskreis am Wochenende üblicherweise über Ihren Job?
Ja.

8. Worauf freuen Sie sich dieses Wochenende am meisten?
Einfach mal abschalten u. die Seele baumeln zu lassen.

9. Gibt es ein Ritual, das Sie üblicherweise jedes Wochenende begehen (zum Beispiel das samstägliche Autowaschen)?
Sport treiben.

10. Gibt es eine Marotte an Ihnen, die Ihren Partner/Ihre Familie am Wochenende regelmäßig auf die Palme bringt?
Zuviel Sport treiben 🙂

11. Was machen Sie am Wochenende, von dem Ihre Kollegen/Ihr Team sagen, würde/n: Donnerwetter, das hätte ich jetzt nicht erwartet?
20 KM oder mehr joggen.

12. Jogginghose oder Designer-Klamotten: Was ist am Wochenende Ihr Lieblingskleidungsstück?
Jogginghose, aus besagtem Grund.

13.Stichwort Indoor-Aktivitäten: Welche Musik werden Sie dieses Wochenende auf jeden Fall hören, welche TV-Sendung sehen und welches Buch bzw. welche Zeitung/Zeitschrift werden Sie lesen?
Klassische Musik, Steve Jobs Biografie, Thriathlon Zeitung

14.Stichwort Outdoor-Aktivitäten: Welchen Berg werden Sie dieses Wochenende besteigen, welchen Marathon laufen und welches Theaterstück/Konzert bzw. welchen Kinofilm werden Sie besuchen?
Da ich in der Nähe von Frankfurt zu Hause bin ist der Spessart mein Revier mit dem Rennrad/MTB

15. Freuen Sie sich schon auf Montag?
Jede Woche eine neue Herausforderung, Ja, ich freue mich..

In unserer Rubrik „Endlich Wochenende“ gewähren uns Geschäftsleute aus Wirtschaft und Medien einen kurzen Einblick in ihre Wochenendplanung. Heute berichtet COSMOPOLITAN-Chefredakteurin Kerstin Weng wie ihr Feierabend und ihr Wochenende aussieht.

Kerstin Weng, COSMOPOLITAN Chefredakteurin

Kerstin Weng, COSMOPOLITAN Chefredakteurin

Wann beginnt heute für Sie der Feierabend?
Spät. Wir gehen morgen in Druck!

Was ist üblicherweise Ihre letzte Tätigkeit, bevor Sie den Computer runterfahren?Handy vom Computer abstöpseln.

Nehmen Sie Arbeit mit ins Wochenende? Wenn ja: Was? Geschichten zum Redigieren und andere Magazine.

Schalten Sie Ihr Handy am Wochenende ab oder sind Sie always on?
Always on. Um abzuschalten muss das Handy nicht zwingend aus sein.

Apropos abschalten: Wie können Sie am besten entspannen, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen?
Bequeme Klamotten an, Bier auf und ab in die Hängematte.

Mit wem werden Sie dieses Wochenende verbringen?
Mit meinen langjährigsten Freundinnen. Eine von ihnen heiratet bald und wir haben für sie einen Junggesellinnenabschied organisiert. Partytime!

Reden Sie mit Ihrem Partner/Freundeskreis am Wochenende üblicherweise über Ihren Job?  Kommt darauf an. Ich diskutiere keine Texte oder Themen mit meinen Freunden, aber da ich auch viele Freunde habe, die ebenfalls Journalisten sind, kommt natürlich schon ab und an Branchentalk auf den Tisch.

Worauf freuen Sie sich dieses Wochenende am meisten?
Darauf, einige Freundinnen wiederzusehen, die ich schon seit über 20 Jahren kenne und seit ein paar Monaten nicht mehr gesehen habe.

Gibt es ein Ritual, das Sie üblicherweise jedes Wochenende begehen (zum Beispiel das samstägliche Autowaschen)?
Nein, das fände ich langweilig. Was allerdings fix ist: Der Sonntagabend ist fest für meinen Freund reserviert.

Gibt es eine Marotte an Ihnen, die Ihren Partner/Ihre Familie am Wochenende regelmäßig auf die Palme bringt?
Nein. Ich hab zwar jede Menge Marotten, aber ich glaube, meine Lieben haben sich damit arrangiert.

Was machen Sie am Wochenende, von dem Ihre Kollegen/Ihr Team sagen, würde/n: Donnerwetter, das hätte ich jetzt nicht erwartet?
Da wir im Team ein sehr gutes Verhältnis untereinander haben und uns auch über unsere Freizeitaktivitäten unterhalten, gibt es wohl nichts aus meinem Privatleben, das meine Mitarbeiter spontan noch überraschen würde. Vielleicht, wenn ich erzählen würde, dass ich einen Salat gemacht habe. Ich bin nämlich als Fast Food-Junkie verschrien.

Jogginghose oder Designer-Klamotten: Was ist am Wochenende Ihr Lieblingskleidungsstück?
Beides: Jogginghose vom Designer. Ich liebe Sweatpants, will darin aber nicht aussehen wie Cindy aus Marzahn.

Stichwort Indoor-Aktivitäten: Welche Musik werden Sie dieses Wochenende auf jeden Fall hören, welche TV-Sendung sehen und welches Buch bzw. welche Zeitung/Zeitschrift werden Sie lesen?
Lesen werde ich die WamS, den Tatler und die US-Cosmo. Fernsehgucken werde ich nicht, höchstens ein Spiel der Fußball-WM. Und was die Musik angeht: „Alice“ von Dot, einem Teil des HipHop-Duos blindspot, passt perfekt zu einem entspannten Wochenende.

Stichwort Outdoor-Aktivitäten: Welchen Berg werden Sie dieses Wochenende besteigen, welchen Marathon laufen und welches Theaterstück/Konzert bzw. welchen Kinofilm werden Sie besuchen?
Marathon? Nicht im üblichen Sinn. Eher ein Party-Marathon wegen des Junggesellinnenabschieds. Was aber definitiv auch auf dem Plan steht ist ein Ausritt auf meinem Pflegepferd: Über Wiesen zu galoppieren ist das beste Anti-Stress-Mittel überhaupt.

Freuen Sie sich schon auf Montag?
Natürlich!

Na, auch schon in Wochenendlaune? Am Ende einer anstrengenden Arbeitswoche erzählt uns immer ein Manager aus der Kommunikations- und Medienbranche, wie er sein Wochenende verbringt. Diese Woche ist Mirco Dieseler, Geschäftsführer der EDM Einfach Direkt Media GmbH, dran.

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Wann beginnt heute für Sie der Feierabend?

Ziemlich genau um 17:00 Uhr, da ich heute Abend meine Tochter zu einer Musikprobe fahren werde.

 Was ist üblicherweise Ihre letzte Tätigkeit, bevor Sie den Computer runterfahren?

Ich schaue mir die letzte Umsatzmeldung vom Tag an.

Nehmen Sie Arbeit mit ins Wochenende? Wenn ja: Was?

Nichts konkretes, allerdings ist ja am Samstag die Lottoziehung, die ich natürlich nicht verpasse. Von daher bin ich mind. gedanklich immer bei „der Arbeit“.

Schalten Sie Ihr Handy am Wochenende ab oder sind Sie always on?

Ich bin in der Regel auch am Wochenende erreichbar. Ich denke, es wird auch dieses Wochenende so sein.

Apropos abschalten: Wie können Sie am besten entspannen, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen?

Nachdem ich meine Tochter zur Musikprobe gebracht habe, werde ich wahrscheinlich noch ein paar Minuten mit meinen Söhnen Fußball spielen. Sie werden mir vermutlich wieder einmal so richtig die „Hacken zeigen“ und werde nicht mehr an die Arbeit denken können.

Mit wem werden Sie dieses Wochenende verbringen?

Mit meiner Familie.

Reden Sie mit Ihrem Partner/Freundeskreis am Wochenende üblicherweise über Ihren Job?

Ja, läßt sich auch nicht so richtig vermeiden, da meine Frau auch Lotto spielt…

Worauf freuen Sie sich dieses Wochenende am meisten?

Ausschlafen und ausgiebig frühstücken.

Gibt es ein Ritual, das Sie üblicherweise jedes Wochenende begehen (zum Beispiel das samstägliche Autowaschen)?

Ganz profan: Brötchen bei meinem Lieblingsbäcker holen.

Gibt es eine Marotte an Ihnen, die Ihren Partner/Ihre Familie am Wochenende regelmäßig auf die Palme bringt?

Hmmh, sag´ich nicht…

Was machen Sie am Wochenende, von dem  Ihre Kollegen/Ihr Team sagen, würde/n: Donnerwetter, das hätte ich jetzt nicht erwartet?

Nichts, ich denke, ich bin gut plan- und berechenbar.

Jogginghose oder Designer-Klamotten: Was ist am Wochenende Ihr Lieblingskleidungsstück?

Weder noch, Jogginghose hat mir meine Frau verboten und ich besitze nur wenig bis gar keine Designerklamotten.

Stichwort Indoor-Aktivitäten: Welche Musik werden Sie dieses Wochenende auf jeden Fall hören, welche TV-Sendung sehen und welches Buch bzw. welche Zeitung/Zeitschrift werden Sie lesen?

Musik ist noch offen, Im Fernsehen werde ich am Sonntag Fussball schauen (Ingolstadt – Union Berlin), als Zeitung ist der „Tagesspiegel“ Pflichtprogramm.

Stichwort Outdoor-Aktivitäten: Welchen Berg werden Sie dieses Wochenende besteigen, welchen Marathon laufen und welches Theaterstück/Konzert bzw. welchen Kinofilm werden Sie besuchen?

Am Samstag steht das Musical „Forever Young“ in der Wuhlheide auf dem Programm (meine Tochter ist Mitwirkende). Und evtl. bekommt meine Frau mich noch überzeugt, am Sonntag Abend den neuen Kinofilm mit Olli Dittrich „König von Deutschland“ zu sehen.

Freuen Sie sich schon auf Montag?

Ja.

Die Hühner sind gesattelt, der Tourbus steht schon vor der Tür.

Die Hühner sind gesattelt, der Tourbus steht schon vor der Tür.

Lange haben wir drauf gewartet, nun ist es endlich soweit. Das gesamte cocodibu-Team verabschiedet sich heute schon um zwölf Uhr mittags ins Wochenende. Der ein oder andere mag dabei jetzt vielleicht denken: „Was ist das denn für eine faule Truppe?“ Aber es ist natürlich gaaaanz anders. Wir machen heute nur so früh die Schotten dicht, um andernorts weiterzuarbeiten. Getreu dem Motto: ein Ortswechsel lässt neue Kreativität sprießen und inspiriert zu neuen Ideen. Aus diesem Grund veranstaltet cocodibu sein Team-Event dieses Jahr am Achensee. Das dabei eventuell ein wenig Freizeit wie Wandern zur Gramaialm oder Wellnessen am See auf der Tagesordnung steht, könnte einzig und allein der Natur geschuldet sein. Außerdem sind Team-fördernde Maßnahmen ja auch sehr wichtig…

Hauptaugenmerk, und jetzt mal Spaß beiseite, liegt wirklich auf dem Workshop. Und in angenehmer Kulisse, lässt es sich nun mal angenehm arbeiten. Im Vordergrund steht die Überarbeitung unserer Homepage. Wenngleich sie immer noch aufmerksamkeitsstark ist und wir dafür öfter externes Lob ernten, ist sie doch ein wenig in die Jahre gekommen. Ihr dürft euch also noch dieses Jahr auf einen Relaunch der Seite freuen. Behaltet uns im Auge.

Allen ein wunderschönes und erholsames Wochenende mit viel Sonne.   

Und das erwartet uns am Zielort

Und das erwartet uns am Zielort (Foto: ASI-Lodge)

Es sind zwar noch keine 100 Tage, die ich jetzt bei cocodibu mit an Bord bin, aber immerhin schon gute zwei Monate. Zeit genug, um die gesammelten Eindrücke Revue passieren zu lassen und mich kurz vorzustellen.

Franziska Pilz web Ich, Franziska Pilz, bin gebürtige Oberfränkin und wohne seit etwa zwei Monaten in München. Grund dafür ist mein neuer Job bei cocodibu.

Kurz zu mir: Ich habe in der wunderbaren Richard-Wagner-Stadt Bayreuth Germanistik und Literatur & Medien studiert. Warum? Ganz einfach, zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust 😉 Ich liebe die deutsche Sprache und versuche sie in unserer heutigen, mediengeprägten Landschaft zu bewahren. Zum anderen bin ich fasziniert von den digitalen Möglichkeiten und verrückt nach Apps und allem Technischen. Mit einem Master-of-Arts-Abschluss im Gepäck ging es dann vor etwa zwei Jahren ins Rheinland, genauer gesagt nach Düsseldorf. In Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt war ich bei der osicom als PR-Referentin tätig und für die Öffentlichkeitsarbeit für Kunden aus dem Finanz- und Pharmabereich verantwortlich. Außerdem habe ich einen internationalen Multidienstleister betreut und weiß somit, wer das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa in Dubai, reinigt. Sie auch?

In Düsseldorf verbrachte ich so ca. 1 ½ Jahre erfüllter Arbeitszeit und lernte natürlich auch die rheinische Kultur, besonders den Karneval und ein gutes Alt schätzen.

Da meine Wurzeln aber nun mal bayerisch sind, war es klar, dass es mich früher oder später wieder zurück Richtung Heimat zieht. Nächster Stopp musste also konsequenter Weise Bayerns Landeshauptstadt sein. Glücklich jetzt in München zu sein und im Herzen Schwabings zu arbeiten, bin ich bei cocodibu gelandet.

Die Kollegen sind alle sehr nett und hilfsbereit und es herrscht ein unglaublich gutes Arbeitsklima, was jeden Mitarbeiter motiviert. Ich wurde von Anfang an herzlich empfangen und eingearbeitet. Wie auch schon bei meiner vorherigen Arbeitsstelle arbeite ich selbständig und mit voller Verantwortung. Für BCN – Burda Community Network, Deutschlands größtem Zeitschriftenvermarkter, erstelle ich Pressemitteilungen, bringe sie in die Fachpresse und konzeptioniere generelle PR-Strategien. Ich kann nur sagen ein toller Kunde, mit spannenden Aufgaben. Daneben verantworte ich natürlich noch weitere Kunden, wie beispielsweise Spreadshirt, die Medientage München GmbH oder die Netzpiloten. Letztere haben übrigens dieses Jahr 15-jähriges Bestehen, was zu Recht gefeiert werden muss. Schauen Sie doch mal auf der Website vorbei: www.netzpiloten.de

Ich würde sagen, das reicht für den Anfang. Wer mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchte, ist herzlich eingeladen bei uns in der Agentur vorbeizuschauen.