Marketing im Dark Social, also die Distribution von Markeninhalten über Messaging-Dienste, ist relativ neu. Doch die Sache hat einen Haken: Was privat über Kanäle wie WhatsApp und Facebook Messenger geteilt wird, ist nicht direkt messbar. Wohl auch deshalb zögern viele Unternehmen noch. Ein Fehler.

Vor allem die Sport- und Musikbranche ist bereits einen Schritt weiter: Adidas etwa baute in 15 Großstädten weltweit sogenannte Squads auf – Netzwerke, die aus jungen, fußballbegeisterten Influencern bestehen. Die hier vorgestellten News verbreiteten die Markenfans wiederum an ihre Anhänger. Eigentlich klassisches Influencer Marketing – mit dem Unterschied, dass der Sportartikelriese keinen großen Wert darauf legt, dass die Inhalte öffentlich geteilt werden. As Kalkül: Content, der nur privat geshared wird, ist exklusiv und und hat damit einen höheren Stellenwert beim Rezipienten. Ein Mechanismus, der auch in der Musikbranche gerade en vogue ist: Die Sängerin Rihanna und ebenso der Rapper Drake nutzten Dark Social bereits, um ihre aktuellen Alben zu promoten. Rihanna etwa teilte zusammen mit ihrem Sponsor Samsung lediglich Hinweise mit einer ausgewählten Gruppe von Fans, bevor sie schließlich den aktuellen Link ihres Videos mit all ihren Fans teilte. Alles sollte so privat wie möglich wirken.

Dieses Konzept der vertraulichen Kommunikation wird auch „Tribecasting“ genannt. Damit gemeint ist das frühe Einbinden einer ausgesuchten Kerngruppe von Fans – und zwar die Passioniertesten unter ihnen –, die das exklusive Material nach und nach über ihre privaten Kanäle – also im Dark Social – teilen und so gezielt die Neugier von Influencern und im zweiten Schritt auch die der breiten Masse wecken. Ziel ist dabei den Spannungsbogen über einen längeren Zeitraum möglichst hoch zu halten.

Die Mediaagentur MediaCom – Kunde von cocodibu – empfiehlt für den Einsatz von Dark Social werbungtreibender Unternehmen in den Bereichen Kreation und Distribution folgende drei Punkte:

  • Speziellen Content, der an Dark Social bzw. Light Social angepasst ist
  • Personalisierte Nachrichten, die auf die für das Dark Social ausgewählte Anhängerschaft ausgerichtet sind
  • First Release Channels, auf denen eine besondere Fangemeinschaft Zugang zu ausgewähltem Content hat

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Johanna von ihrem Einstieg in die PR-Welt. Johanna studierte Soziolgie und Cultural and Cognitive Linguistics und gehört seit November 2016 zu unserem Team.

1. Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?
Gegen Ende meines Studiums ist die PR-Branche immer interessanter für mich geworden. Da ich bisher noch keine Erfahrungen in diesem Bereich hatte, habe ich einfach im Internet recherchiert. Gleichzeitig stand für mich fest, dass ich in München bleiben wollte. Vor allem die liebevoll gestaltete Website und die Referenzen haben mich von cocodibu überzeugt. Im Gegensatz zu den Websites anderer PR-Agenturen erfährt man sehr gut, was cocodibu macht. Nicht zuletzt durch Beiträge wie diesen hier. Außerdem habe ich während meines Masters bei einem Startup gearbeitet, das den Fokus auf die Digitalisierung von Magazinen gelegt hat. Ich bin der Meinung, dass die Themenbereiche von cocodibu ganz gut zu meiner bisherigen, beruflichen Erfahrung passen.

2. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?
Leider kann ich mich nicht mehr ganz so gut entsinnen, da ich ziemlich aufgeregt war. Doch erinnere ich mich noch daran, dass mir – ein Tag nach Abgabe der Masterarbeit – gesagt wurde, dass es nicht ganz so überaus wichtig sei, was ich studiert habe, denn die praktische Erfahrung zählt um einiges mehr. An dieser Stelle musste ich leider passen, so dass ich erst einmal mit einem Praktikum bei cocodibu anfangen durfte. Das Bewerbungsgespräch im Allgemeinen war wirklich sehr angenehm und locker. Und die wirklich sehr sympathische Begrüßung an der Tür (Danke liebe Nadine!) hat mir auch die erste Aufregung genommen.

3. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?
Da ich noch nicht allzu lange bei cocodibu bin, habe ich vor allem noch Einiges vor mir. Doch durfte ich mich bereits mit Pressemitteilungen auseinandersetzten, ein Telefontraining absolvieren, Clippings erstellen, Präsentationen vorbereiten und mich mit den verschiedenen Themen unserer Kunden beschäftigen: Produktdatenmanagement, Agilität, Programmatic Advertising und profilbasiertes Targeting. Ich traue mich zu behaupten, dass fast kein Tag vergeht, an dem man nicht etwas dazu lernt.

4. Was hast Du noch nicht gelernt?
Vieles habe ich noch nicht gelernt, z.B. Events zu organisieren und PR-Konzepte zu erstellen. Mir fehlen außerdem praktische Erfahrungen in so ziemlich allen Bereichen der externen Kommunikation (Interviews begleiten, Hintergrund-Gespräche, Pressereise, etc.).

5. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?
Da ich gerade am Anfang von vielen Pojekten stehe, kann ich mich nicht festlegen. Generell beschäftige ich mich am liebsten mit Texten und dem Texten. Im Moment macht mir die Korrektur von Website-Texten Spaß. Außerdem liebe ich Brainstormings im Team, die bisher immer sehr unterhaltsam waren, denn meine Kollegen zeichnen sich durch einen unschlagbaren Humor und eine humorvolle Schlagfertigkeit aus.

6. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …
…würde ich den roten Teppich ausrollen und ein weiteres Regal für unsere Medien bestellen.

7. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?
Da ich schon während meines Studiums die eine oder andere Werkstudententätigkeit und verschiedene Praktika hinter mir habe, hat sich der Blick auf das Berufsleben nicht so sehr verändert.

8. Was machst Du in zehn Jahren?
Lächeln und Winken.

9. Welcher Ordnungstyp bist Du?


Die Gedanken sind frei, also muss der Ort des gedanklichen Geschehens auch frei sein – von Chaos.

10. Du in den Augen Deiner Bürokollegen?
Marvin: Manchmal müssen wir Johanna ermahnen, auch mal Mittagspause zu machen. Hinter Fleiß und Wissbegierde können wir also einen Haken machen. Im Bürobasketball ist sie eine ernstzunehmende Gegnerin, im Airhockey sehe ich noch Defizite – das kriegen wir aber im Laufe des Volos in den Griff. Ansonsten hat sie in ihrer Zeit hier schon einen frischen Wind ins Büro gebracht, weil sie mit ihrer Meinung nie hinterm Berg hält. So bezeichnet sie „50 erste Dates“ als einen der schlechtesten Filme aller Zeiten, was natürlich völliger Quatsch ist. Aber lieber so, als ein stilles Mäuschen ohne eigene Meinung.

Wir cocos hören viel Musik – nicht anstatt, sondern um zu arbeiten! Musik hilft gerade beim Texten, um inmitten des hektischen Agenturalltags etwas Ruhe zu finden. Unsere Lieblingssongs des Jahres wollen wir euch nicht vorenthalten. Heute gewähren Christian und Stefan im fünften und letzten Teil unserer Blogreihe einen Einblick in ihre „Top 5 Arbeitshits 2016″.

Christian

christian

Ich kann so nicht arbeiten! Also, nicht mit Musik. Vielleicht maximal, wenn ich am Wochenende mal die Buchhaltung erledige und sonst niemand im Büro sitzt. Aber nicht unter der Woche. Und weil ich häufig mit Motorrad oder Rad in die Arbeit fahre (heute z.B. mit Dean Martins „Winterwonderland“  bei 0 Grad, Dunkelheit und Matsch auf den Wegen) , wachsen meine Playlists nur gaaaanz langsam.

Wenn ich mein Headset im Büro trage, dann nur, um die neuesten Weihnachtsvirals zu schauen. Filme inspirieren mich generell auch, was den persönlichen Musikgeschmack betrifft. Deshalb kenne ich auch vier meiner Top 5 für 2016 aus dem Fernsehen:

Rag n Bone Man – Human

Ein Beweis dafür, dass Werbung wirkt – cooler Spot von Vodafone.

Roger Cicero – Kein Mann für eine Frau

genialer Musiker und mein persönlicher Lieblings-Bigband-Sound – Ich hoffe, er hört das im Swing-Himmel #rip.

Glen Hansard – Falling Slowly

Der Soundtrack aus dem Film ONCE – oscar-prämiert und einfach saugut.

Dave Gruisin – It might be you

Der Soundtrack aus Tootsie – das Klaviersolo gefällt mir persönlich deutlich besser als die Zuckerguß-Version von Stephen Bishop.

Joseph Locke – Goodbye

Der Filmsong aus dem Gute-Laune Streifen „Hear my Song“, der ideal für dunkle Winterabende ist – außerdem der Klingelton meines Smartphones

Auf den folgenden Plätzen kämen dann Songs von Frauen – nur falls sich jemand gendertechnisch beschweren möchte.

 

Stefan

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Männer sind nicht multitaskingfähig. In meinem Alter erst recht nicht. Arbeiten und gleichzeitig Musik hören, das funktioniert bei mir gar nicht. Aber um morgens auf Betriebstemperatur zu kommen und abends wieder runter zu kommen – da hilft nur eines: Volumenregler aufdrehen. Ganz gut funktioniert das bei diesen Songs:

Airbourne – No way but the hard way

Muss man hören: Der Song startet mit einem wirklich lässigen Riff, der nicht mehr aus dem Ohr geht und nimmt dann ganz gut Fahrt auf.  Das Video ist sicher nur etwas für echte Feingeister und Ästheten. Schon wegen der Marshall-Wände am Anfang. Aber wie sagte Jim Jarmusch neulich im SZ-Magazin? Eine gute Band muss immer auch den „silly factor“ haben. Hier isser.

The Datsuns – MF from hell

Ich mag Songs, die schnell sind und auf den Punkt kommen – am besten, die schnell auf den Punkt kommen. The Datsuns sind ein bisschen in der 60ern hängen geblieben, aber nicht so verträumt wie zum Beispiel Wolfmother.

Hellacopters – Toys and flavors

Tja, beim Videodreh reichte es nicht mehr für die vielen Marshall-Türme (siehe Airbourne). Jetzt stehen da drei traurige Orange-Amps. Wahrscheinlich musste dafür der Keyboarder bezahlt werden. Egal wie: Hellacopters spielen ihre Songs meist so melodisch runter, dass sie sich glatt für die Yoga-Session in der Mittagspause eignen. Kaum mehr vorstellbar, dass Sänger Nicke Andersson mal bei den Radaubrüdern Entombed trommelte.

Hardcore Superstar – We don’t celebrate Sundays

Hellacopers, Glucifer, Backyard Babies und eben auch Hardcore Superstar. Mitte / Ende der 90er Jahre brach die Zeit des Skandinavien-Rocks an – eine super Zeit. Live war das immer das volle Brett.

Kiss – Deuce – live

Ein Song aus meiner späten Jugend – also kurz nach Einführung des Schwarz-Weiß-Fernsehens.

 

Wir cocos hören viel Musik – nicht anstatt, sondern um zu arbeiten! Musik hilft gerade beim Texten, um inmitten des hektischen Agenturalltags etwas Ruhe zu finden. Unsere Lieblingssongs des Jahres wollen wir euch nicht vorenthalten. Heute gewähren Esther und Franzi im vierten Teil unserer Blogreihe einen Einblick in ihre „Top 5 Arbeitshits 2016“.

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Mike Massé und Jeff Hall – Free Fallin

Das Lied (im Original von Tom Petty) ist einfach ein Klassiker und eines meiner absoluten Lieblingslieder. Auch wenn es ziemlich schnulzig ist, aber egal, das darf manchmal. In der Coverversion von Mike Massè und Jeff Hall gefällt es mir am besten. Wer generell auf Akustik-Cover steht, sollte sich die Zwei unbedingt mal anschauen. Mike Massè war früher Strafverteidiger, jetzt ist er Vollzeit-Musiker. Sein Kumpel Jeff Hall ist Staatsanwalt, beide treten gemeinsam regelmäßig in einer Pizzeria in Salt Lake City auf.

Biffy Clyro – Rearrange

Und noch so ein Lieblingslied bzw. auch eine meiner Lieblingsbands. Und mal ein bisschen was ruhigeres von Biffy. Läuft bei mir im Hintergrund des Öfteren auch mal in Endlosschleife. Oder aber der ganze YouTube Kanal der Band, vor allem das Opposites-Album.

Rise Against – This is Letting Go

Fällt auch in die Kategorie „Lieblingslieder, die in Endlosschleife laufen“. Nix ruhiges, das Lied pusht mich eher. Perfekt geeignet um Pressemitteilungen zu schreiben. Oder Blogbeiträge 😉

Star Wars I-VII Soundtrack

An manchen Tagen macht mich der Gesang in Liedern verrückt. Oder ich habe ein Thema, in das ich mich so richtig verbeißen muss. Da heißt es dann meistens volle Nerd-Power: Star Wars und Konzentration an. Hat schon bei der Magisterarbeit wunderbar geklappt – wenn man mal pro Tag 20 Seiten runterreißen wollte.

Seiler und Speer – Soits leben

Auf jeden Fall mein Song zum Wochenende, der pünktlich am Freitagnachmittag aufgedreht wird. Dann wird bis zum Feierabend mitgewippt. Ab ins Wochenende – und jetzt stests mit de Glasln au…

 

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Music was my first love and it will be my last. Ehrlich gesagt ziemlich schwer, sich bei dieser Blogreihe auf die Top 5 zu beschränken. Trotzdem hier mal eine kleine Auswahl – fast alle my all time favorites die nicht nur im Jahr 2016 gehört wurden.

Aerosmith – Amazing

„Life’s a journey, not a destination. Just can’t tell just what tomorrow brings”. Amazing, wie Steven Tyler seine Breitmaul-Schnute verzieht, sich so lange in Rage singt, bis nur noch der typisch verzerrte Gesang – manch einer sagt auch Gekreische – auszumachen ist, und man einfach nur denkt: jap, this life is amazing. Ganz abgesehen von der super hotten Alicia Silverstone.

Michael Jackson – Beat it

Einen Lieblingssong von Jacko auswählen? Im Prinzip nicht machbar. Für die Büro-Atmosphäre passt wohl „Beat it“ ganz gut. Man muss ja immer a bissal fighten ;-). Außerdem ist die rote Lederjacke des King of Pop einfach nur unbelievable geil.

Seiler und Speer – Soits lebn

Joa mei, mir san halt in Minga hier, da darf so was nicht fehlen. Erinnert mich an die Wiesn-Zeit. Während des Oktoberfests ist seltsamerweise besonders in München ein etwas erhöhter Bierkonsum zu verzeichnen und der eine oder andere denkt sich womöglich abends im Hackerzelt: so jung kumma nimma zam. Trotzdem ist die ganze Mannschaft am nächsten Morgen topfit 😉 im Office. Wer feiern kann, kann auch arbeiten.

Guns n’ Roses – November rain

“Welcome to the jungle” wäre vermutlich der passendste Song für den Agenturalltag, aber everybody needs some time for their own. Und sei es nur der kleine Moment, wenn man am Schreibtisch die Kopfhörer aufsetzt und für 09:07 min in eine andere Welt eintaucht. Ich sage nur Guitare God Slash,  offene Lederjacke vor der alten Kirche mitten im Nirgendwo. Schmacht. Und das Hochzeitskleid ist immer noch der Hammer!

Stones – You can’t always get what you want

Jap, diese Lektion muss man wohl in allen Lebenslagen lernen. Man bekommt eben nicht alles, was man möchte. Das Schöne daran ist die Erkenntnis – wenn sie denn kommt. Vielfach möchte man bestimmte Dinge gar nicht und weiß es nur noch nicht. Im Gegenzug bekommt man das, was man braucht. Gerade jetzt zu Weihnachten mal eine Überlegung wert.

Bonustrack: Rage against the machine – killing in the name of 

No words for this Song. Einfach nur play und bitte schön laut!

 

Wir cocos hören viel Musik – nicht anstatt, sondern um zu arbeiten! Musik hilft gerade beim Texten, um inmitten des hektischen Agenturalltags etwas Ruhe zu finden. Unsere Lieblingssongs des Jahres wollen wir euch nicht vorenthalten. Heute gewähren Marvin und Johanna im dritten Teil unserer Blogreihe einen Einblick in ihre „Top 5 Arbeitshits 2016“.

Marvin

marvin

Chance the Rapper – Same Drugs

Perfekte Mischung aus Rap und Soul. Höre ich in der letzten Stunde vor Feierabend, um entspannt in den Tages-Endspurt zu gehen.

Kanye West – Famous

Im Agenturalltag kann es schon mal verrückt zugehen. Dann höre ich Kanye, der ist noch verrückter. Gute Musik macht er auch.

Creedence Clearwater Revival – Fortunate Son

Rock hilft mir immer, um aus dem Nachmittagstief zu kommen. Außerdem will man ja nicht der Agentur-Asi sein, der nur Rap hört.

Raf Camora, Bonez MC – Palmen aus Plastik

Ok, doch der Agentur-Asi. Aber ist halt ein Hit, macht -trotz Sommer-Feeling- sogar in der Weihnachtszeit noch Spaß.

Klassik

Wenn ich volle Konzentration für einen Text brauche, hilft nur Klassik. Interpret und Titel sind da zweitrangig, bin da auch nicht so bewandert. Aber beim Texten mit klassischer Musik fühle ich mich immer wie ein Monarch, der die Schlossordnung verfasst.

 

Johanna

img_3677Whethan –  Can’t Hide

Jede Excel-Tabelle wird damit zum Highlight. 😉 Damit werde ich wohl immer meine erste Zeit bei cocodibu verbinden, da ich diesen Song  hier zum ersten Mal gehört habe.

Wallis Bird – Blossoms in the street

Eine Erinnerung an alte (Studien-)Zeiten: sorgt immer für Power und ein Lächeln. Hierzu empfehle ich einfach einmal nackt durch die Wohnung zu dancen oder ein bisschen mehr aufs Gaspedal zu drücken.  Obwohl der Sängerin als Kind die Finger der linken Hand mit dem Rasenmäher abgetrennt wurden, schrubbt sie die Gitarre mit vier wieder angenähten  Fingern und fünf weiteren Fingern wunderbar.

Milky Chance – Flashed Junk Mind

Trotz hundertfachem Anhören der beste Song für Leichtigkeit. Diese wirkt sich dann auch auf die Basketball-Kunst aus, denn mit Leichtigkeit gewinne ich doch des Öfteren gegen Marvin. Milky Chance verdanke ich also den Großen Bauer, Zimt-Crispy und Pflaume.

Kanye West  ft. Jamie Foxx- Gold Digger

Speziell für den Feierabend am Freitag geeignet: Startzeichen für den Aufbruch ins Münchner Nachtleben. Und falls ich doch zu müde sein sollte, dann male ich mir aus, wie ich gedanct hätte 🙂

Robert Schumann – Kinderszenen

Für Besinnlichkeit und Ausgeglichenheit (nicht nur in der Weihnachtszeit). Dieses Stück begleitet mich tatsächlich meistens beim Putzen oder Lesen. Außerdem werden damit Kindheitserinnerungen wach: gemütliche Abende mit der Familie im Winter Wonderland Wallgau.

Wir cocos hören viel Musik – nicht anstatt, sondern um zu arbeiten! Musik hilft gerade beim Texten, um inmitten des hektischen Agenturalltags etwas Ruhe zu finden. Unsere Lieblingssongs des Jahres wollen wir euch nicht vorenthalten und gewähren in unserer Blogreihe einen Einblick in die „Top 5 Arbeitshits 2016“.

Verena 

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Dirty Deeds Done Dirt Cheap – AC / DC

Ich höre wahnsinnig gerne Rock und besonders gerne die absoluten Klassiker wie AC / DC, die Stones und The Clash. „Dirty Deeds“ steht hier stellvertretend für eine ganze Menge weiterer Songs – ob Hardrock oder Punk –,  die mich zum Auspacken der Luftgitarre verleiten. 🙂

Child in Time – Deep Purple

Weil ich eben im Herzen ein Kind der 70er bin! Das Lied ist für mich ein absoluter Klassiker, der nie seine musikalische Genialität verliert. Das Lied dauert im Original 10 Minuten und die sind es absolut wert.

Off To The Races – Lana del Rey

Dieses Lied steht stellvertretend für so ziemlich jedes Lied von Lana del Rey. Ihre Songs sind für mich die perfekte Musik zum Schreiben von Texten. Lanas sanftes Gesäusel blendet die Geräusche um mich herum aus, lenkt aber nicht ab!

Like A Rolling Stone – Bob Dylan

Weil mir zu „Like A Rolling Stone“ nicht viel mehr als das Wort „genial“ einfällt. Bob Dylans Songs sind für mich absolute Wohlfühlmusik. Und wer lauscht als Germanistin nicht gerne den Songs eines echten Nobelpreisträgers? 🙂

Narben – Alligatoah

Gerade läuft bei mir das aktuelle Live-Album von Alligatoah. Ich mag Musik, die eine konkrete Botschaft hat und dazu immer auch eine gute Portion Ironie mitschwingen lässt. Zusammen mit seiner genialen Stimme eine super Kombination!

Christiane 

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Jacon Karlzon 3 – Running

Zum Schreiben von Texten höre ich zur Konzentration am liebsten Jazz. Ruhig, aber mit dem richtigen Drive ist „Running“ vom Jacob Karlzon 3 (= Trio) für mich das perfekte Stück, um in den Flow zu kommen.

Alexi Murdoch – Breathe

Neben Jazz höre ich auch gerne Singer/Songwriter-Musik zum Arbeiten. Mein Top-Titel, wenn es im Büro mal hektisch wird: „Breathe“ von Alexi Murdoch.

Phoenix – 1901

Das Mittagstief lässt grüßen? Um nach einem ausgiebigen Mittagessen wieder in Schwung zu kommen, eignet sich für mich besonders meine Lieblings-Indie-Band Phoenix aus Frankreich. Eins meiner Lieblingslieder ist „1901“ von dem Album „Wolfgang Amadeus Phoenix“.

Walter Wanderley – The Bobo

Für einen entspannt-produktiven Nachmittag höre ich gerne Jazz aus der Kategorie „Fahrstuhlmusik“. Leicht, chillig und mit Samba-Feeling ist „The Bobo“ von Walter Wanderley mein absoluter Top-Hit. Ein Hoch auf die Hammond-Orgel!

Midnight Juggernauts – Into the Galaxy

Endspurt vor dem Feierabend! Ein letztes Mal so richtig in Arbeitswut komme ich am besten mit den Midnight Juggernauts und „Into the Galaxy“. Das Lied kommt übrigens aus der französischen Komödie „IT-Boy“, die ich für den Feierabend wärmstens empfehlen kann.

 

 

unbenanntMit einem wunderschönen Blumenstrauß haben mich die cocos Anfang November herzlichst willkommen geheißen. Bis April darf ich Ihnen über die Schulter schauen, um den wahren PR-Alltag kennen zu lernen. Das Bild vom coolen Hipster unter 30, mit Hornbrille und das iPhone/den Mac immer griffbereit, kann ich nach fast zwei Wochen nur teilweise bestätigen. (Horn-) Brillenträger gibt es tatsächlich reichlich, die Coolness ist mit gutem Humor gepaart, der ein oder andere dürfte die 30 überschritten haben und die Windows-Rechner erfüllen auch ihren Zweck.

Mein Name ist Johanna, ich bin 24 Jahre alt und habe im Sommer meinen Master in „Cultural and Cognitive Linguistics“ abgeschlossen. Davor habe ich Soziologie studiert und während eines einjährigen Auslandsaufenthaltes in Trient meine Liebe für Italien entdeckt. Ein Scheibchen von der italienischen Herzlichkeit und Lebensfreude scheinen sich die cocos abgeschnitten zu haben: Fragen werden immer und mit größter Geduld beantwortet, eine Hand wäscht die andere (und das nicht nur auf der Toilette) und das gemeinsame Mittagessen mit anschließendem Spaziergang sorgt für den kreativen Input. So habe ich mich bereits am zweiten Tag pudelwohl gefühlt.

Was mich zu diesem Praktikum bewegt hat? Der rote Faden in meinem Studium zieht sich durch Kommunikation, Sprache und Vermittlung, was ich zum Glück noch vor Ende meines Studiums bemerkt habe. So schien mir die PR-Branche der richtige Einstieg zu sein. Der „Kein-Plan-für-danach-Blues“ und Gedanken an das Taxifahren als berufliche Möglichkeit nach dem „Orchideenstudium“ sind bisher nicht aufgetreten – und werden bestimmt auch nicht auftreten, da das Team, die thematischen Herausforderungen und die Zusammenarbeit unübertroffen sind. Klingt leicht übertrieben? Nach diversen Praktika und Werkstudententätigkeiten erlaube ich mir, dies so zu behaupten.

In meiner Freizeit backe ich gerne vegane Muffins, male Pferdebilder und Mandalas und wenn dies alles für die Work-Life-Balance nicht hilft, widme ich mich Übungen aus dem Jivamukti-Yoga, die der „Befreiung der Seele“ dienen sollen. 😉 Ich hoffe das Beste!

Mein Lifestyle besteht eher nicht aus exklusiven Reisen ins Takatukaland und Abfotografieren der Mahlzeiten für Instagram, so ritualisiert wie das Beten vor dem Herrn, sondern aus viel Familienzeit, Wandern und Kinobesuchen. Bücher lesen ist ein Muss, Brunchen, Schokolade und Dvořáks 9. Symphonie „Aus der neuen Welt“ sind für mich der Inbegriff von Lebensfreude. Ich bin gespannt, wohin mich die Reise in die neue Welt der cocos noch führt.