cocodibu hat seit August einen neuen Volontär: mich, Julian, 29 und aus Augsburg. Ihr hört richtig, ich bin ein Mann. Und ich kann nach meiner ersten Woche schon sagen: Mir gefällt die Rolle des Hahns im Korb 😉 Nun, ich wurde natürlich nicht nur wegen einer nötigen Männerquote ins cocodibu-Nest geholt. Wie es mich hierher verschlagen hat, möchte ich euch in einer kleinen Geschichte erzählen:

Als gebürtiger Augsburger kam ich ins schöne München, nachdem ich gerade volljährig geworden war. Bevor meine kleine Reise beginnen konnte, musste ich aber als letzter verpflichtender Jahrgang noch den Zivildienst antreten. Und so kam ich durch die Arbeit als Pfleger und Haus-Assistenz in den sozialen Bereich. Diese Arbeit machte mir Spaß, war aber auch oftmals fordernd und ich hatte nach einiger Zeit doch das Gefühl, dass mir etwas in meinem Leben fehlte.

Und so beschloss ich das Abitur nachzuholen. Als diese Hürde überwunden war, folgte ein Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität (Amerikanistik und Theaterwissenschaft). In der Theaterwissenschaft hatte ich dann die Gelegenheit, ein wenig PR- und Öffentlichkeitsarbeit zu schnuppern. Zusammen mit anderen die Ideen und Vorstellungen umzusetzen und am Ende – nach monatelangen Anstrengungen – die Früchte unserer Arbeit zu ernten, machte mir Spaß. Nebenbei wurde ich durch das ganze Studieren an eine alte Leidenschaft aus meiner Kindheit erinnert: dem Schreiben. Ich beschloss in dem Moment, dass ich diesen Weg weiterhin bestreiten möchte und wusste fortan: Solange man an sich glaubt, kann jedes Hindernis überwunden werden.

Mit dem Abschluss in den Händen stand ich dann vor einer neuen Entscheidung. Da mir der Umgang mit Menschen weiterhin viel Freude bereitete,  enmpfand ich ein Volontariat als ideale Lösung, um meine erlernten Fähigkeiten und meine kommunikative Seite gleichermaßen zu fördern. Ich wurde auf cocodibu aufmerksam und nach wenigen Wochen und einem Probe-Testlauf in der Agentur, darf ich mich nun seit August als männlicher Coco beweisen. Was ich bisher als PR Volontär gelernt habe: Kein Tag ist wie der andere in der PR Welt, und ich bin schon sehr gespannt, was für Abenteuer noch auf mich warten.

Jetzt ist es offiziell: Instagram überholt Facebook als wichtigste Nachrichtenplattform. Was für die meisten der Generationen Y und Z absolut keinen News-Wert mehr hat, da sie Facebook seit Langem den Rücken gekehrt haben, mag das ein oder andere Unternehmen vielleicht doch verblüffen. Denn die bildreiche Plattform hat sich weiterentwickelt: Von einer Check-In-Plattform zu einer gewaltigen Community mit weltweit einer Milliarde Nutzer. „Ach, da tummeln sich nur Influencer und deren Fans rum“, denkt ihr? Da habt ihr euch geschnitten: 25 Millionen Accounts auf der Plattform gehören nämlich Marken bzw. Unternehmen, die das Potenzial von Instagram erkannt haben. Der Erfolg gibt ihnen Recht: Denn jeder achte weltweite User folgt mindestens einem der Brands. Ihr wollt wissen, wie auch B2B-Unternehmen von dem Social Media-Kanal profitieren können? Hier kommen unsere Tipps:

  1. Image-Building via Instagram

Bevor sich unerfahrene Marken hochmotiviert ins Social Media-Getümmel stürzen, sollten sie sich im ersten Schritt klar machen, wozu es Instagram gibt und warum Menschen auf der Plattform aktiv sind. Der Grund: Instagram dient als Inspirationsquelle. Nicht mehr und nicht weniger. User wollen nicht von Firmen angequatscht werden, dauerhaft Werbung ausgespielt bekommen oder ihre Zeit mit uninteressanten Content vergeuden. Alles, was ihren Flow stört, wird ignoriert. Vielmehr geht es darum, sich berieseln zu lassen und sich mit den schönen Dingen des Lebens zu beschäftigten. Die Herausforderung für Marken ist es also, ihre Dienstleistungen oder ihre Produkte kreativ in Szene zu setzen, sodass sie bei möglichst vielen Nutzern Aufmerksamkeit erregen. Hierbei gilt nicht, je größer dein Arbeitsportfolio ist, desto besser. Sondern je außergewöhnlicher und unterhaltsamer der Inhalt für Instagram aufbereitet wird, desto besser.

Tolle Arbeit leisten beispielsweise:

  1. thyssenkrupp

Auf dem Unternehmens-Account des deutschen Industriekonzerns dominiert die Corporate-Farbe hellblau den gesamten Insta-Auftritt. Von der Darstellung einzelner Bauteile bis zur Inszenierung riesiger Stahlkonstruktionen, präsentiert der Experte für Stahlverarbeitung bildlich gekonnt, wo seine Kompetenzen liegen – ohne dabei zu plump-werblich zu wirken.

  1. PwC Deutschland

PwC fährt hingegen eine ganz andere, aber mindestens genauso erfolgreiche Kommunikationsstrategie und zeigt die Menschen und Unternehmenswerte hinter dem globalen Netzwerk. Ganz gleich ob sich neue Mitarbeiter vorstellen, gemeinsame Team-Events veranstaltet werden oder sich für Diversität ausgesprochen wird – Die Devise von PwC lautet „Haltung zeigen“ und „Vielfalt fördern“.

  1. Bayer AG

Einen weiteren Lösungsweg hat die Bayer AG mit ihren farbgewaltigen Aufnahmen gefunden. Neben futuristischen Bildern aus dem Labor, haben hier auch Menschen mit seltenen Krankheiten, die Mitarbeiter und (angehenden) Forscher die Möglichkeit sich zu äußern. Der Konzern setzt bei Insta auf Fachkompetenz und Menschlichkeit.

  1. Social Recruiting über Instagram

Homeoffice, nachhaltige Unternehmensführung und sinnhafte Arbeit: Die heutigen Bewerber haben ganz genaue Vorstellungen von ihren künftigen Arbeitgebern. Dabei informieren sie sich nicht nur auf den Webseiten der Unternehmen und Bewertungsplattformen, sondern nehmen sich die Firmen auch auf den sozialen Medien vor. Für Unternehmen wird es deshalb immer wichtiger, eine attraktive Arbeitgebermarke aufzubauen. Hierbei reicht es nicht nur aus, die Mitarbeiter angemessen zu bezahlen. Vielmehr ist eine authentische Darstellung des Unternehmens von essentieller Bedeutung. Wie ticken die Leute, die dort arbeiten? Welche Werte vertritt die Marke? Wie ist das Arbeitsklima? Wie ist der Mitarbeiterzusammenhalt und kann ich mich mit dem Unternehmen identifizieren? Je authentischer und offener Brands den potenziellen Bewerbern einen Einblick hinter die Kulissen bieten, desto größer ist auch ihr Brand Value. In der heutigen Zeit komplett auf Recruiting via Instagram und Co. zu verzichten, schließt Unternehmen direkt aus dem Blickfeld der Bewerber aus.

Großkonzerne wie Daimler, Bosch und Lufthansa haben beispielsweise direkt einen Karriere-Accounts, auf dem sie sich nur mit diesem Thema beschäftigen. Kleinere Unternehmen integrieren diesen Aspekt meistens direkt auf ihrem Business Account.

  1. Über Instagram socializen

So toll, wie man sein Unternehmen auch selbst finden mag, eins darf nicht vernachlässigt werden: die Interaktion ist das A und O. Liken. Sharen. Kommentieren. Um ein großes Netzwerk und eine große Reichweite auf Instagram aufzubauen, ist es wichtig, mit anderen in Kontakt zu treten. Gibt es Komplimente zum neuen Unternehmens-Post? Dann bedankt euch. Werden Fragen per Direct Message gestellt? Dann beantwortet sie. Oder dreht den Spieß um und reagiert per Swipe up auf Insta-Stories. Eine kleine Empfehlung am Rande: Überlasst die Kommunikation über Instagram denjenigen, die selbst der Zielgruppe entsprechen und nicht der Personalabteilung. Sie wissen am besten, wie man potenzielle Mitarbeiter triggert und mit ihnen spricht.

 

Ein Tag, ein Lauf, ein Team. So einfach und gut war die Idee unserer Teilnahme am diesjährigen B2Run durch den Münchner Olympiapark. Und bestimmt hatten wir bei unserer Anmeldung auch den einen oder anderen positiven Gedanken im Hinterkopf: Das gute Wetter, die vielen motivierten Läufer und das unschlagbare Gefühl, wenn man es gemeinsam über die Ziellinie schafft. Einer Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes zufolge, steigern Firmenläufe sogar messbar die Motivation und Identifikation der Mitarbeiter. Für uns gab es also keinen Grund, nicht mitzumachen – oder?
Am Tag des B2Run sah das Ganze aber, ehrlich gesagt, etwas anders aus. Ich für meinen Teil hasse joggen. Wie konnte ich also glauben, die Teilnahme sei eine gute Idee? Und auch Christian, unser Chef und selbsternannter Motivator, konnte unserem inneren Schweinehund mit der Aussage „Wir fangen schwach an und lassen dann stark nach“ nur mäßig einheizen. Von echter Euphorie fehlte also jede Spur. Wir hatten nur noch die Strecke mit einer Länge von scheinbar endlosen 6,1 Kilometern vor Augen. Und wir fragten uns: Warum tun wir uns das eigentlich an?

Im Windschatten der Knorr-Bremse
Im Olympiapark angekommen, stellten wir fest: Irgendwie hatten wir die ganze Sache doch reichlich unterschätzt. Nicht nur, dass gerade einmal zwei, drei von uns cocos überhaupt motiviert genug waren, um im Vorfeld mit dem Lauftraining zu beginnen. Auch das Bestellen von eigenen Teamtrikots war bei uns irgendwie hinten runter gefallen. Stefan hatte ja nicht einmal eine richtige Sporthose! Und da standen wir nun, ein bunt gemischter, untrainierter Haufen zwischen 30.000 athletischen Läufern von Knorr-Bremse, der Stadt München und BMW.
Aber kurz vor dem Startschuss – Was soll man sagen? – da war es irgendwie doch da, dieses Gefühl. Das Bauchkribbeln, das sich irgendwie aufregend anfühlt und angespannt zugleich. Und da war selbst ich, die zuvor an die hundert Mal betont hatte, dass sie nur gehen, aber NICHT laufen würde, plötzlich nicht mehr zu stoppen. Die Ersten von uns preschten los, Tea und ich setzten eher auf ein gemächlicheres Tempo – langsam aber ausdauernd. Denn in solchen Momenten wird einem klar, dass dabei sein zwar alles ist, bis zum Schluss durchzuhalten, wäre aber irgendwie noch besser. Und das haben wir. Manche besser, manche schlechter. Manche verschwitzt und mit Blasen an den Füßen, andere hechelnd und mit puterrotem Gesicht.

Lächeln bei Kilometer 3 für die Fotografen

Auch 38 Minuten können eine Ewigkeit sein
Aber wir haben es geschafft! Und so landeten wir mit unserem gemischten 5er-Team sogar auf Platz 3379 der Gesamtauswertung. Tea und ich motivierten uns, indem wir uns an jeder Kilometerlinie abklatschten, als wären wir dabei, den Mount Everest zu besteigen. Anh, Pia und Ann-Katrin wurden getrieben von Songs wie „Señorita“ und „Cordula Grün“. Das Unglaublichste leistete jedoch Stefan, der in kurzer Jeans und Baumwollshirt mit Sicherheit der Unvorbereitetste von uns war und es tatsächlich mit einer Zeit von 38 Minuten und 32 Sekunden als erster von Team cocodibu ins Ziel schaffte. Vielleicht, weil er wollte, dass es möglichst schnell vorbei ist. Wer weiß. Aber das ist auch egal, denn dass wir es geschafft haben – und zwar als Team – ist letztendlich das Einzige, was wirklich zählt.
Die Pflicht war geschafft und umso mehr genossen wir gemeinsam unsere Kür im Olympiastadion inklusive Sonnenuntergang und alkoholfreiem Weißbier. Vielleicht war das Ganze am Ende doch keine so doofe Idee und vielleicht ist an der empirischen Studie HTW des Saarlandes doch etwas dran. Denn eines steht fest: Das versprochene Runner’s High blieb zwar aus. Doch das Gefühl, ins proppenvolle Olympiastadion einzulaufen und es unter den Jubelgesängen der Zuschauer gemeinsam mit meiner Kollegin ins Ziel zu schaffen, werde ich definitiv nicht so schnell vergessen.

cocollegen nach dem B2run (v.l.n.r.): Irene, Ann-Katrin, Anh, Tea (kniend), Stefan, Christian, Noelle (kniend), Karoline und Christiane (Pia düste nach ihrem Lauf gleich ab und fehlt entschuldigt)

Ein Geräusch ist uns aus der PR-Branche besonders vertraut – und nein, es ist nicht das Zischen der Kaffeemaschine oder das Rattern des Druckers. Gemeint ist das endlose Tuten in der Telefonleitung. Der freundliche und persönliche Kontakt zu den Journalisten ist unser Brot-und-Butter-Geschäft. Mit ihnen quatschen wir am Telefon über alles Mögliche – Haustiere, das Wetter und den allabendlichen Stau im Berufsverkehr. Und natürlich besprechen wir mit ihnen auch die neusten Themen unserer Branche und Kunden, ist doch klar. In letzter Zeit scheinen allerdings immer weniger Redaktionen Wert auf den direkten Draht zu legen. Woran wir das merken? Zum Beispiel daran, dass manche gar keine Telefonnummer mehr angeben. Oder an dem freundlichen Hinweis der Sekretärin, dass wir nicht mehr anrufen brauchen. Eine Mail reicht aus. Aber tut sie das wirklich?

Überall wird uns suggeriert: Lass das Telefon links liegen. Die Gegenwart und Zukunft der Kommunikation liegen in Messenger-Diensten, Social Media und natürlich den E-Mails. Das ist effizient und spart Zeit und Nerven. Oder? Fakt ist: Das Smartphone mit seinen schier unbegrenzten Möglichkeiten hat in meiner Generation die Art und Weise, wie wir kommunizieren, radikal verändert. Während man früher auf dem Nachhauseweg einfach zwanzig Minuten zum Busfenster hinaus sah, checkt man heute noch seine Mails, verschickt drei Sprachnachrichten und antwortet endlich dem alten Schulfreund bei WhatsApp, der schon am Freitag fragte, wie es denn so geht. Ist das nicht seltsam? Einerseits sind wir immer online und wir brauchen unser Smartphone so sehr, dass wir uns ohne den kleinen Kasten in der Tasche geradezu nackt fühlen. Andererseits verschieben wir eine Antwort auch gerne mal auf später. Sogar die Angst davor, ans Telefon zu gehen und sofort auf die Fragen des Gegenübers reagieren zu müssen, ist inzwischen weit verbreitet. Stattdessen lassen wir es klingeln und schicken dann eine Nachricht: „Du hast angerufen, was gibt’s?“

Ob das eines dieser berühmten „Generationsdinger“ ist? So wie Schlaghosen und Dauerwelle? Ja, sagen Forscher, die die Angst vorm Telefonieren tatsächlich als pathologisches Phänomen der Generationen Y und Z beobachten. Aber wie kann es sein, dass auch ältere Redakteure und Journalisten nur noch so ungerne ans Telefon gehen? Färbt diese „Telefon-Phobie“ etwa ab? Vielleicht ein bisschen, doch das wahre Problem liegt darin, dass die Redaktionen immer mehr ausdünnen, was bedeutet, dass immer mehr PRler auf immer weniger Journalisten treffen. Erschwerend hinzu kommt noch das Problem, dass längst nicht alle PR-Manager das aktuelle – oder auch generelle – Interessengebiet der Journalisten treffen. Wie ist es also überhaupt noch möglich, die Redaktionen mit einem bestimmten Thema zu begeistern?

1. Journalistenansprache auf links gedreht

Die Digitalisierung hat auch für die Medienbranche neue Wege erschlossen und die Recherche gestaltet sich heute ganz anders als noch vor fünfzehn oder zwanzig Jahren. Nur ein Beispiel: Andreas Weck, der als Redakteur für t3n arbeitet, hat im Rahmen seiner Recherche für einen Artikel zum Thema „Karriere-Neustart“ diese einfach auf Twitter verlagert und richtete sich mit seinen Fragen direkt an die Community. Das ist schlau, finden wir. Als PRler ist es deshalb ratsam, dort zu sein, wo die Journalisten ihre Recherche starten – also auch in Social Media. So kann man sichergehen, ihre aktuellen Themen zu kennen. Eine ideale Ausgangssituation für den Dialog also und allemal besser, als mit einem Potpourri an Themen auf die Journalisten zuzugehen.

2. Themen-Pingpong mit den Freien

Sich bei der Medienansprache auf die Zusammenarbeit mit freien Journalisten zu konzentrieren, ist für die PR-Branche ein weiterer wichtiger Tipp. Im Vergleich zu den völlig überrannten Redaktionen sind diese für externen Input häufig dankbar und deshalb offener, was Interview- oder Themenvorschläge betrifft. Allerdings macht es auch hier oft mehr Sinn, mit dem Journalisten zusammen die Möglichkeiten auszuloten, denn die besten Themen entwickeln sich oft erst im beiderseitigen Gespräch. Das funktioniert sehr viel besser, als mit fertigen, vom Kunden abgesegneten Themen die Journalisten anzusprechen. Zum Glück gibt es in unserer Branche einige, mit denen ein solch inspirierender Austausch möglich ist – angefangen bei Lisa Priller-Gebhardt über Raoul Fischer bis hin zu Helmut van Rinsum, um nur einige zu nennen.

3. Aller Anfang ist schwer

Egal ob PR-Agentur oder Redaktion, egal ob am Telefon oder per Mail, der Einstieg ins Berufsleben ist für alle schwer. Deshalb sollten gerade jüngere PR-Manager, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen, die Chance nutzen, um mit dem Journalisten-Nachwuchs in Kontakt zu kommen. Während die alten Hasen im Business nämlich schon über ein großes Netzwerk verfügen, das sie über Jahre hinweg aufgebaut haben und auf das sie sich auch gerne verlassen, sind ihre jüngeren Kollegen noch am Sondieren und werden seltener von Externen kontaktiert. Das bedeutet auch, dass sie häufig offener für neue Themen sind und sich gerne inspirieren lassen. Hinzu kommt: Sie sind meist in derselben Altersgruppe wie wir hier in der Agentur, was den Dialog ungemein erleichtert. Deshalb freue ich mich beispielsweise immer auf den Austausch mit jungen Journalisten wie Niklas Lewanczik von OnlineMarketing.de, Claudia Wieschollek von t3n oder Alena Schubert von der New Business.

Mein Fazit lautet: Auch wenn der direkte Journalistenkontakt für uns PRler das A und O ist, ist es vielleicht doch besser, einmal öfter abzuwägen. Ist mein Anliegen schriftlich eher schwierig auszudrücken? Oder lässt sich das, was ich zu sagen habe, ebenso gut per Mail klären? Gerade bei fertigen Teasern, Pressemitteilungen oder Gastbeiträgen kann es hilfreich sein, dem Journalisten alles Nötige zuzusenden, damit er selbst entscheiden kann, wann er Zeit hat, sich in Ruhe mit dem neuen Thema zu befassen. Denn: Die Zeit und auch die Aufmerksamkeitsspanne der Journalisten ist so knapp bemessen wie nie zuvor. Die fehlende Durchwahl ist deshalb vielleicht eine Form der Hilfe zur Selbsthilfe, um nicht ständig von einem klingelnden Telefon aus der Arbeit gerissen zu werden. Freie und Jung-Journalisten verstecken sich erfahrungsgemäß ohnehin seltener hinter ihrer scheinbaren Unerreichbarkeit. Auf konstruktives Feedback ihrerseits ist in den aller meisten Fällen Verlass. Vielleicht ist der Kontakt per Mail in einer Zeit, in der unaufhörlich News Updates und Push-Nachrichten auf uns einprasseln und in der es uns immer schwerer fällt, den Fokus zu behalten, also tatsächlich ein Konzept, auf das man zunehmend vertrauen sollte.

Und da stehen wir also (das Team von cocodibu) am Park and Ride Studentenstadt, vollbepackt mit Goodie Bags, wartend auf die Teilnehmenden unserer ersten „Superheroes on Tour“, die mit uns auf Recruiting-Reise gehen wollen. Zugegeben, wir sind ein klein wenig aufgeregt, schließlich könnte man ja eiskalt von der gefürchteten No-Show Rate erwischt werden. Aber nicht dieses Mal, denn nicht nur das Wetter spielt mit, sondern auch rund 100 Studierende und Young Professionals, die sich peu à peu am Treffpunkt sammeln. Auf die Minute genau trifft dann auch schon unser – zumindest optisches – Highlight ein: sechs knallgelbe (manch einer wird an dieser Stelle anmerken, sie seien orange), amerikanische Highschool-Busse fahren in einem Konvoi ein. So abgegriffen die Formulierung „Gänsehaut pur“ auch sein mag: Hier stimmt sie wirklich. Zum einen, weil der Anblick echt spektakulär ist, zum anderen aber auch, weil es Symbolcharakter hat. Die Einfahrt führt uns vor Augen: Wir haben es geschafft! In nur knapp sechs Monaten haben wir ein völlig neues Recruiting-Event gelauncht: Von der Idee übers Branding bis hin zu Unternehmen, Sponsoren und Teilnehmer-Akquise und Co. – jetzt aber weiter im Text: Nachdem alle Teilnehmenden nun auf die einzelnen Busse verteilt wurden, ging es endlich los: Start unserer ersten „Superheroes on Tour“.

Die Superheroes on tour durch München – in insgesamt sechs gelben Partybussen

Ready, set, go!

Was jetzt kommt, ist ein strammer Zeit- bzw. Routenplan: die sechs Busse steuern jeweils einen Hotspot an – also ein Unternehmen, das sich den Young Professionals und Studenten als potenzieller Arbeitgeber präsentiert. Dort werden wir von anderen cocos und den jeweiligen Unternehmensvertretern willkommen geheißen. Während die Stimmung in den Bussen gelassen und aufgeregt zugleich ist – nein, es liegt nicht an RedBull 😉 – herrscht bei Ankunft vor dem ersten Hotspot ehrfürchtige Stille. Den Studierenden bzw. Young Professionals ist anzusehen, dass sie sich ab jetzt  45 Minuten lang von ihrer besten Seite zeigen wollen. Schließlich lauert hinter der einen oder anderen Tür ein potentieller Job. So werden in den Time Slots alle Hotspots angefahren und jeder einzelne Superhero erhält einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der jeweiligen Unternehmen. Neben Showreels, Firmenvorstellungen und direktem Handshake zwischen Bewerber und Recruiter wird auch selbstverständlich dafür gesorgt, dass keiner vom Fleisch fällt oder gar verdurstet. Soll heißen: neben vornehmen Canapés gab es sowohl Brezn und Schorle, als auch Bier (btw. coole Idee diva-e ;)) und Eis. Obst hat auch nicht gefehlt. Also ein Versorgungs-Rundumschlag.

Eine Gruppe der Superheroes im Innenhof von fischerappelt

Alles hat ein Ende…

Und weil wir eben gute Gastgeber sind, haben wir jeden einzelnen im Anschluss an die Tour zu einem Welcome Drink ins Container Collective eingeladen. Dort wartete neben Herr Krause’s Foodtruck auch DJ Hendrixx, der mit seinen Beats dafür gesorgt hat, dass kein Fuß still stehen konnte. Die Teilnehmenden hatten zudem eine weitere Gelegenheit, sich in dieser lockeren Atmosphäre mit den jeweiligen HR’lern und Recruitern der Unternehmen (nochmal) auszutauschen und einfach den Tag feierlich ausklingen zu lassen.

Unser After-Tour-Event im Container Collective

Super-Dankeschön

Ein herzliches Dankeschön möchten wir all denen sagen, die uns vom ersten Moment an unterstützt haben: Neben Kooperationspartnern wie der privaten Hochschule Macromedia, dem Recruiting-Netzwerk experteer, Young PR Pros, bedanken wir uns bei der Landeshauptstadt München und Eva Puckner sowie dem Mediennetzwerk Bayern für ihr Sponsoring.  Danke auch an Signalwerk für die kreative Gestaltung von CI und Co. und Markus Schraudolph für seinen IT-Support. Und natürlich ein herzliches Dankeschön an unsere Hosts: Condé Nast Germany, diva-e, fischerAppelt, GroupM, i-pointing, Ray Sono, Serviceplan und VerbraucherRitter.

Und jetzt?

Wer jetzt befürchtet, etwas verpasst zu haben: keine Sorge, wir kommen nächstes Jahr wieder! Da die „Superheroes on Tour“ von den ersten Teilnehmern so positiv angenommen wurde, planen wir jetzt schon die nächste Tour für 2020.

Ihr sucht mit eurem Unternehmen auch nach Superheroes? Dann meldet euch einfach bei Ann-Katrin Lochmann (ak.lochmann@cocodibu.de).

von

Morgen, am 16.Mai, startet die achte Münchner Webwoche, die nun „MucDigital“ (#MucDi) heißt, mit über 50 Veranstaltungen. cocodibu unterstützt die MucDigital in diesem Jahr. Und wir haben uns das Programm für Euch mal genauer angeschaut und fünf Events rausgesucht, die wir besonders spannend finden (in der Reihefolge ihrer Termine):

1.AfterWork XChange von Plan.Net: Artificial Creativity

Donnerstag, 16.Mai, 17:30 bis 21:30 Uhr – Haus der Kommunikation, Briennerstr. 45

Wie passen künstliche Intelligenz und Kreativität zusammen? Können Mensch und Maschine produktiv zusammenarbeiten? Und wenn ja, wie sieht ein produktives Miteinander praktisch aus? Diese Fragen udn einige mehr beantwortet die große Digitalagentur Plan.Net in ihrem unterhaltsamen Format, das insbesondere dem Austausch der Gäste dienen soll.  

2. Dein Digitales Stadtportal: IT-Referat Landeshauptstadt München

Dienstag, 21. Mai, 17:30 bis 20:30 Uhr -IT-Referat, Marsstr. 22

Wie soll ein digitales Stadtportal idealtypisch aussehen? Und was soll es anbieten? In einem interaktiven Kreativ-Workshop wollen Fachleute der Landeshaupstadt München und Deisgn Thinking-Experten von Accenture gemeinsam mit Gästen eine oder mehrere Personas erarbeiten, die typische Verhaltensweisen künftiger Nutzer charakterisiert.

3. Der Isarnetz Blog Award – präsentiert von MucBook

Mittwoch, 22.Mai ab 18 Uhr – FOM, Arnulfstr. 30

Die Kür der besten Blogs aus München und Umgebung ist jedes Jahr wieder ein Highlight im Kalender der MucDigital. Dieses Jahr werden in insgesamt elf Kategorien Preise vergeben. Wir drücken allen Bloggern, die wie immer mit Herzblut dabei sind, die Daumen! 

4. Der Digital Dialog: Internet Rest – Braucht das Internet einen Neustart?

Mittwoch, 22.Mai ab 19 Uhr – FOM, Arnulfstr. 30

Ist das mit dem Internet wirklich so schlimm? Der ganze Hass in den sozialen Netzwerken, eine Künstliche Intelligenz die Arbeitsplätze bedroht, Algorithmen, die Vorurteile festigen uvm. Das Isarnetz hat mit Prof. Peter Gentsch (Autor, Dozent und Partner der Agentur diva-e) und Dr. Robert Helling vom Chaos Computer Club München zwei interessante Referenten geladen. Nicht minder prominent sind die Moderatoren des Abends: Katja Vater und Richard Gutjahr.  

5. Superheroes on Tour – Das Recruiting-Event für die Digitalwirtschaft

Donnerstag, 23.Mai – ab 11:45 Uhr am Park+Ride-Parkplatz an der U-Bahn-Haltestelle Studentenstadt (U6)

Premiere für München, Premiere für cocodibu: Zum ersten Mal shutteln wir bei den „Superheroes on Tour“ 140 Studierende und AbsolventInnen medien-, geisteswissenschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Studiengänge sowie BerufseinsteigerInnen und Young Professionals zu sieben der angesagtesten Unternehmen der Münchner Digitalwirtschaft. Die gelben Partybusse halten bei Condè Nast, diva-e, fischerappelt, GroupM, Ray Sono, Serviceplan (inkl. iPointing) und den Verbraucherrittern. Nach der letzten Station geht es dann gegen 20 Uhr mit allen gemeinsam zur After Show Party ins Container Collective am Ostbahnhof, wo Bar, DJ und Foodtruck für einen gelungenen Ausklang der Tour sorgen.

Mit sieben amerikanischen College-Bussen wird das Team von cocodibu den Job-Nachwuchs durch München shutteln. Foto: Alex von Spreti

Das war natürlich nicht mal ein Zehntel aller Veranstaltungen, die im Rahmen der MucDigital stattfinden. Am besten ihr werft selbst einen Blick in das umfangreiche Programm  

 

von

Einen ganzen Tag lang kurven unsere motivierten Superheroes am Donnerstag, den 23. Mai durch München und treffen die angesagtesten Unternehmen der Stadt: Condé Nast, diva-e, fischerAppelt, GroupM, i-ponting, RaySono, Serviceplan und die VerbraucherRitter. Jede Station beherbergt die Chance auf den Traumjob in der Digitalwirtschaft! Wer nach dem aufregenden Tag noch nicht müde aus seinem Superhelden-Cape kippt, der sollte unbedingt auf der Aftershow-Party im Container Collective am Ostbahnhof vorbeischauen!

Foto: Container Collectiv

Im Container Collective könnt ihr entweder ein entspanntes Get-Together mit den Unternehmen und den anderen Superheroes genießen oder euch die Nacht um die Ohren schlagen.  Der Ticketpreis für die Superheroes on Tour enthält nämlich nicht nur die Chance auf einen eventuellen Traumjob, sondern auch ein Gratisgetränk in der Spanplatte-Bar des Container Collectives und die Garantie für eine durchtanzte Nacht. Ab 20 Uhr steht DJ Hendrixx am Mischpult und bringt jede/n SuperheldIn ins Schwitzen. Hendrixx treibt es auf die Spitze. Mit Rhythmus zur Ekstase sozusagen. Beheimatet im wilden Süden, zündelt er mit Tracks verschiedenster Einflüsse – funky, groovy, elektronisch. Die Aftershow-Party ist open end – wer muss am Freitag schon fit sein?! SuperheldInnen sind gegen jeden Tanz-Muskelkater immun!

DJ Hendrixx wird die Spanplatte zum Qualmen bringen

Vom Magazinen in Online und Print, über WhatsApp bis hin zu Spotify und Instagram – in unserer PR-Arbeit nutzen wir tagtäglich die verschiedensten Medien und Kommunikationskanäle. In unserer neuen Rubrik „Fragen aus dem PR-Alltag“ beschäftigen wir uns mit Fragen, die uns aktuell häufiger über den Weg laufen. Nach Eignet sich Spotify als Kanal zur Unternehmenskommunikation? widmen wir uns nun der Frage: Muss ich ein LinkedIn-Profil haben?

Noch ein Social-Media-Profil? Ich bin doch schon auf XING!“ lautet die Antwort vieler Manager*innen und Geschäftsführer*innen – schließlich ist ein wirklich gepflegtes Profil in einem sozialen Netzwerk mit Arbeit verbunden. Bei den meisten unserer Kund*innen sagen wir jedoch „Auf jeden Fall!“ – und zwar aus diesen fünf Gründen:

1. Ja, weil sich die Medienlandschaft verändert

Christian hat es Anfang März ausführlich dargelegt: Die klassischen Fach- und Wirtschaftsmedien – bisher extrem relevant für die B2B-Kommunikation – haben ein Problem. Immer weniger Anzeigen führen dazu, dass der Erlösdruck deutlich steigt. Das führt nicht nur zu steigenden Heft- und Abo-Preisen, sondern auch zu immer mehr Sponsored Content. Redaktionen sprechen es immer häufiger aktiv an, Gastbeiträge von Unternehmensvertreter*innen nur noch gegen Geld veröffentlichen zu können. Ab und zu ist das sicherlich möglich, doch für die meisten unserer Kund*innen auf Dauer keine Option.

Doch wohin mit all den guten, aufwändig erstellten Gastbeiträgen, Kommentaren oder Insights? Die Publishing-Funktion auf LinkedIn ist hier eine gute Möglichkeit, interessante Fakten und Meinungen zu aktuellen Themen direkt zu veröffentlichen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ohne die notwendige Freigabe einer Redaktion finden Themen und Texte hier eine Bühne. Natürlich sollten auch auf LinkedIn Inhalte nicht zu werblich sein und im besten Fall spiegelt der Text auch einen interessanten Standpunkt wider. Das Ziel: Sich selbst und sein Unternehmen zu einem bestimmten Thema zu positionieren – im PR-Slang auch gern „Thought Leadership“ genannt. Womit wir auch schon beim zweiten Grund wären.

2. Ja, weil erfolgreiche Unternehmenskommunikation ein Gesicht braucht.

Unternehmenskommunikation funktioniert heute fast ausschließlich über die Positionierung einzelner Führungskräfte als Expert*innen zu ganz bestimmten Themen. Die „Personalisierung“ von Geschichten in Medien ist ein seit Jahren zu beobachtender und weiter zunehmender Trend. Ein Gesicht nach außen bewirkt zudem, dass das Unternehmen nahbarer und glaubwürdiger wird und nicht als großes, anonymes „Es“ zu seiner Öffentlichkeit spricht. Es sollen doch tatsächlich schon Kunde-Agentur-Beziehungen nicht zustande gekommen sein, weil keiner der Mitarbeiter*innen bereit war, als Unternehmenssprecher*in für bestimmte Themen zu agieren… Für diejenigen, die sich trauen, bietet LinkedIn eine perfekte Plattform, um sich selbst als Expert*in zu positionieren, damit gleichzeitig das Unternehmen zu vertreten und im besten Fall wichtige Kontakte zu knüpfen. Womit wir bei Grund Nummer drei sind.

3. Ja, weil nichts ohne Netzwerk geht.

Was früher Vitamin B war, ist heute Vitamin N(etzwerk). Auch wenn es in Deutschland immer noch üblich ist, bei beruflichen Events Visitenkarten auszutauschen, folgt nach dem ersten Kennenlernen trotzdem meist die digitale Kontaktanfrage bei LinkedIn, XING oder beiden. Und das ist auch gut so! Es lohnt sich sehr, mit den Kontakten zumindest lose in Kontakt zu bleiben, ab und zu etwas zu teilen und vielleicht auch mal seine Meinung zu einem kontroversen Thema zu äußern. Denn das führt dazu, dass man sich austauscht und dem ein oder der anderen sicherlich in Erinnerung bleibt. LinkedIn bietet dazu jetzt sogar ein neues, von der eigenen Redaktion kuratiertes Format. Bei „Aktuell und diskutiert“ kann man sich zu aktuellen Themen austauschen und debattieren.

Bei der Planung unseres Recruiting-Events „Superheroes on Tour“ haben wir gerade sehr deutlich gemerkt, wie wichtig Kontakte sind. Um Unternehmen als Teilnehmer zu gewinnen, haben wir alle Kontakte bei XING und LinkedIn angeschrieben, die in der Marketingbranche bzw. in Agenturen arbeiten – mit Erfolg. Selbst Leute, mit denen wir sehr lange keinen Kontakt hatten, haben auf die Nachrichten geantwortet. Diese persönliche Akquise war deutlich erfolgreicher als die klassische Kaltakquise. Ein Grund mehr, sein Netzwerk zu pflegen!

4. Ja, weil Fachkräfte sich meist online informieren.

Kennen Sie das auch? Sie haben über einen Bekannten von einem tollen neuen Café gehört und googeln jetzt danach. Doch was sie finden ist: nichts. Keine Website, kein Google-Eintrag, nicht mal eine Facebook-Seite. Komisch, vielleicht haben Sie sich verhört und das Café existiert gar nicht? Was heutzutage nicht online auffindbar ist, ist für uns auch in der „echten Welt“ nicht existent. Daher ist es wichtiger denn je, online auf den relevanten Plattformen mit einem gepflegten (d.h. mit einem aktuellen und weitgehend aussagekräftigen) Profil vertreten zu sein. Sie suchen Fachkräfte? Dann sollten Sie dringend über ein LinkedIn-Unternehmensprofil nachdenken. Stellen Sie sich dabei immer die Frage, wie Sie wirken und welche Art von Fachkräften Sie anlocken wollen. Entsprechend dieser Anforderungen können Sie das Profil gestalten.

Seien Sie sich jedoch bewusst, dass Inhalten, die über ein Unternehmensprofil geteilt werden, nicht so viel Beachtung und Likes geschenkt werden, wie Inhalten, die über ein persönliches Profil geteilt werden. LinkedIn ist nun einmal ein People-Network – manche Experten sehen es bereits als das „bessere Social Network“. Trotzdem sollte das Unternehmensprofil die wichtigsten Informationen enthalten und ab und zu die Neuigkeiten des Unternehmens teilen, um Fachkräften bei der Jobsuche zu helfen.

5. Ja, weil die Welt nicht nur aus DACH besteht.

Diese Begründung für LinkedIn ist zwar schon etwas abgenutzt, bewahrheitet sich aber immer wieder: Wer Kontakte außerhalb des deutschsprachigen Raums knüpfen möchte, der kommt mit XING nicht weit. Liegen beide Netzwerke im DACH-Raum noch fast gleichauf (Xing etwa 15 Mio, LinkedIn 13 Mio. Mitglieder), gibt es international bisher nur einen relevanten Player: LinkedIn ist weltweit aktiv und hat insgesamt über 610 Millionen Mitglieder [Stand Mai 2019]. Wer sowohl auf XING als auch auf LinkedIn aktiv ist, dem bietet es sich zum Beispiel an, auf XING nur deutschsprachige und auf LinkedIn englischsprachige Inhalte zu veröffentlichen und zu teilen.

Speziell für Führungskräfte, die bei allen fünf Punkten nicken, bieten wir bei cocodibu eine Beratung (inkl. Umsetzung) zu CEO-Positionierung und Thought Leadership in Business-Netzwerken an – Erfolgsbeispiele inklusive.

Der Fahrplan steht, die HR-Verantwortlichen der Unternehmen tüfteln schon an ihren Konzepten. Jetzt liegt es an euch, liebe StudentInnen, AbsolventInnen und Young Professionals, die ihr in der Kommunikations- oder Digitalbranche arbeiten wollt. Am Donnerstag, den 23.Mai 2019, gehen in München erstmals die „Superheroes on Tour„. Mit dabei sind prominente, faszinierende Unternehmen, die in der Landeshauptstadt gerade Nachwuchs suchen:

  • Condé Nast Germany, internationales Medienhaus mit Sitz in München
  • diva-e, Deutschlands führender Digital Solution Provider
  • fischerAppelt, eine der bundesweit größten Content-Marketing-Agenturen
  • GroupM, das weltweit größte Media-Network
  • Ray Sono, dominierende deutsche Agentur für digitale Kommunikation und Interaktion
  • i-pointing, Marktführer für professionelles PowerPoint-Design und Grafiksupport
  • Serviceplan, Deutschlands größte inhabergeführte Agentur
  • VerbraucherRitter, Münchner Legal-Tech Start-Up

Du planst einen spannenden Berufseinstieg oder schaust dich nach einer neuen Herausforderung um? Dann bist du bei den Superheroes on Tour genau richtig! Insgesamt stehen maximal 140 Tickets  zum Preis von jeweils 15 Euro auf www.superheroes-on-tour.de zur Verfügung. Also ran an die Tasten, denn es gilt das Motto: First come, first serve.

Lange Nacht der Musik meets Tag der offenen Tür – so ähnlich kannst du dir die Superheroes on Tour vorstellen. Wir bringen dich mit den angesagtesten Agenturen und Unternehmen in München zusammen. Und das mit sechs gelben amerikanischen College-Bussen, die die Unternehmen direkt anfahren – Musik und Getränke inklusive.

Sechs amerikanische College-Busse werden euch durch München shutteln. Foto: Alex von Spreti

Bist du Captain Content oder Doctor Design? Fühst du dich als Lead Lantern oder Bird of PRey? Oder schlummert ein Media Rocket oder Super O.M.G in dir? Dann geh‘ mit uns auf Tour!

Das Superheroes-Team von cocodibu freut sich auf dich!                                             Foto: Alex von Spreti

Kooperationspartner unseres Recruiting-Events sind u.a. die auf die Kommunikationsbranche spezialisierte private Hochschule Macromedia und das Recruiting-Netzwerk experteer. Für die ReDI School reserviert cocodibu eigene Plätze in den Bussen.

Unterstützt wird das neue Recruiting-Event vom Mediennetzwerk Bayern sowie der Landeshauptstadt München. Ein besonderes Dankeschön geht an die Design-Helden von SIGNALWERK, die die CI, das Key Visual sowie die einzelnen Superheroes-Charaktere und die Werbemaßnahmen gestalten. Über fast übernatürliche WordPress-Kräfte verfügt Markus Schraudolph, der uns bei der Superheroes on Tour-Website zur Seite stand.

 

In unserer Rubrik “Endlich Wochenende” gewähren uns Geschäftsleute aus Wirtschaft und Medien einen kurzen Einblick in ihre Wochenendplanung. Heute verrät uns Dino Leupold von Löwenthal, weiterer Geschäftsführer der verticalAds Group GmbH,  führender Anbieter spezialisierter Performance Marketing-Lösungen, was er am Samstag und Sonntag so vorhat.

1.) Wann beginnt heute für Sie der Feierabend?

Schwierige Frage. Ich würde sagen, wenn die Arbeit endet 😉 Spaß beiseite, das kann man nie vorher wissen. Das Gefühl, Feierabend zu haben, kommt bei mir immer auf, wenn ich mich ins Auto setze, zuhause anrufe und meinen Lieben sage, dass ich auf dem Weg bin und mich auf zu Hause freue.

2.) Was ist üblicherweise Ihre letzte Tätigkeit, bevor Sie den Computer runterfahren?

Nachsehen, ob noch eine wichtige Mail in den Entwürfen hängt und ich alle offenen Dokumente, Tabellen etc. gespeichert habe.

3.) Nehmen Sie Arbeit mit ins Wochenende? Wenn ja: Was?

Ja, unbedingt. Vor allem, wenn ich über manche Sachverhalte in Ruhe nachdenken will, bevor ich eine Entscheidung treffe. Die Ruhe dafür finde ich eher zu Hause als im Büro.

4.) Schalten Sie Ihr Handy am Wochenende ab oder sind Sie always on?

Ich bin always on.

5.) Apropos abschalten: Wie können Sie am besten entspannen, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen?

Mein Ausgleich zum Alltagsstress sind meine Kinder und meine Familie. Abends gemeinsam zu Abendessen und über das Erlebte des Tages sprechen, ist für mich Erholung. Ab und zu sitze ich auch gerne ganz gemütlich vor dem Fernseher oder auf der Terrasse bei einem offenen Feuer. Mit einem guten Getränk in der Hand kann ich abschalten und meine Gedanken schweifen lassen.

6.) Mit wem werden Sie dieses Wochenende verbringen?

Mit meiner Familie, meinen Freunden und dem Handballverein meiner Töchter, wo ich seit kurzem als zweiter Vorstand verantwortlich zeichne.

7.) Reden Sie mit Ihrem Partner/Freundeskreis am Wochenende üblicherweise über Ihren Job?

Naja, üblicherweise ist wohl übertrieben. Aber es kann durchaus vorkommen, dass ich mich im Freundeskreis über Marketing-Themen austausche. Mittlerweile habe ich auch Freunde, die ich in der Branche kennengelernt habe. Viele meiner Freunde und Bekannte verstehen aber bis heute noch nicht genau, was ich eigentlich mache. Das ist okay für mich, denn jeder hat andere Interessen. Trotzdem kann ich mit meinen Freunden über diverse Themen sprechen, auch über Themen, die das Internet betreffen.

8.) Worauf freuen Sie sich dieses Wochenende am meisten?

Ich freue mich, Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen, in der Handballhalle zu stehen und den Garten frühlingsfit zu machen – meine heimliche Leidenschaft: das Handwerken. Weniger freue ich mich auf die Zeitumstellung…

9.) Gibt es ein Ritual, das Sie üblicherweise jedes Wochenende begehen (zum Beispiel das samstägliche Autowaschen)?

Nein, gerade die Wochenenden sind bei uns schon drei Wochen im Voraus ausgebucht, da meine Kinder Handball spielen. Rituale sind zwar wichtig, bergen aber die Gefahr, sich zu langweilen. In der nicht verplanten Zeit sind wir am liebsten spontan.

10.) Gibt es eine Marotte an Ihnen, die Ihren Partner/Ihre Familie am Wochenende regelmäßig auf die Palme bringt?

Nicht nur am Wochenende 😉 Aber das bleibt mein Geheimnis…

11.) Was machen Sie am Wochenende, von dem Ihre Kollegen/Ihr Team sagen, würde/n: Donnerwetter, das hätte ich jetzt nicht erwartet?

Gartenarbeit und Holzwerken wenn mal Zeit ist. Ob das jetzt aber ein „Donnerwetter“ bei anderen auslöst, wage ich zu bezweifeln.

12.) Jogginghose oder Designer-Klamotten: Was ist am Wochenende Ihr Lieblingskleidungsstück?

Eher klassisch: Jeans und Pullover, Polohemd, T-Shirt. Wenn es warm ist, trage ich auch gerne mal Shorts. Abends auf der Couch ist oft die Jogginghose mein bequemstes Kleidungsstück, solange niemand zu Besuch kommt 😉

13.) Stichwort Indoor-Aktivitäten: Welche Musik werden Sie dieses Wochenende auf jeden Fall hören, welche TV-Sendung sehen und welches Buch bzw. welche Zeitung/Zeitschrift werden Sie lesen?

In Sachen Musik habe ich eine ganze Palette anzubieten: Chillout, Bayrischer Rap, Elektro, Ballermann Hits (lässt sich im Handball nicht vermeiden) und B5 Aktuell. Bei TV-Sendungen muss ich passen, denn ich schaue außer der Bundesliga eigentlich kein Free TV mehr. Serien von Netflix und Amazon Video favorisiere ich schon eher.

14.) Stichwort Outdoor Aktivitäten: Welchen Berg werden Sie dieses Wochenende besteigen, welchen Marathon laufen und welches Theaterstück/Konzert bzw. welchen Kinofilm werden Sie besuchen?

  1. Berge besteige ich ungern, höchstens klettere ich den Berg der weisen Erkenntnis ein kleines Stückchen weiter nach oben 😉
  2. Marathon??? Hahaha. Ganz sicher nicht.
  3. Ein Theater oder Konzert werde ich dieses Wochenende nicht besuchen. Dafür gehe ich ins Kino und schaue mir den Cyberpunk-Actionfilm „Alita“ an.

15.) Freuen Sie sich schon auf Montag?
Klar, sonst könnte ich mich ja auch nicht mehr auf das Wochenende freuen und das wäre sehr schade.