Ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze der reichweitenstärksten Politiker auf LinkedIn, weiterhin nur eine Frau in den Top-10 und ein Kandidat für den CDU-Parteivorsitz neu im Ranking – das sind Kernergebnisse unseres aktuellen „LinkedIn-Polit-Check“. Die aktuelle Analyse für Dezember 2020 legt offen:

– Zum Jahresende setzte Gesundheitsminister Jens Spahn zum Spurt an: Mit 46.852 Followern (Stand 1. Januar 2021) liegt er nun vor dem bisher Erstplatzierten: Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder kommt auf 43.064 Follower. Mit einem Plus von 40 Prozent und 13.329 neuen Followern verzeichnet Spahn sowohl das prozentual als auch absolut höchste Wachstum. „Die Entwicklung spiegelt ein insgesamt verändertes Kommunikationsverhalten der deutschen Spitzenpolitiker wider: Zunehmend nutzen sie Social-Media-Plattformen wie eben LinkedIn, um hier ihre Inhalte zu vermitteln. Corona war und ist das bestimmende Thema. Entsprechend groß ist das Informationsbedürfnis der User. Darauf basiert ganz wesentlich das starke Wachstum von Jens Spahn“, so cocodibu-Geschäftsführer Stefan Krüger. Der Abstand von Spahn und Schröder zu den weiteren deutschen Politikern ist beträchtlich: Auf Platz drei folgt Roderich Kiesewetter (CDU) mit 20.219 Followern (plus 7,2 Prozent) und Christian Lindner (15.747 Follower, plus 35 Prozent).
– Aufsteigerin des Monats ist Dorothee Bär (CSU), die mit 7.881 Followern (plus 14 Prozent) von Platz neun auf Platz sechs klettern konnte. Sie ist die einzige weibliche Politikerin, die sich hier im Ranking platziert.
– Neu im Ranking ist Friedrich Merz, Kandidat für den Vorsitz der CDU: Erst seit Oktober bei LinkedIn aktiv, platziert er sich nur wenige Wochen nach dem Start mit 4.474 Abonnenten auf Platz zehn.

Mit dem LinkedIn-Polit-Check analysieren wir monatlich die Performance deutscher Politiker auf dem gerade in Wirtschaftskreisen so wichtigen Netzwerk LinkedIn. Kriterien hierfür sind die Anzahl der Follower sowie das prozentuale bzw. absolute Wachstum innerhalb des Untersuchungszeitraums. Auf der Basis wird ein Top Ten Ranking erstellt.

Immer mehr Kanäle, kürzere Aufmerksamkeitsspannen, weniger Zeit, mehr Aufgaben. Es gab schon entspanntere und einfachere Zeiten für PR-Verantwortliche. Und Corona ist lediglich ein Turbo für viele Entwicklungen, die uns 2021 beschäftigen werden.

Keine Angst, ihr müsst Pressemitteilungen auch 2021 nicht auf TikTok vortanzen. Aber dem nächsten CEO, der einen flotten Move dort auf die Platte legt, ist jede Menge Öffentlichkeit gewiss. Kann man machen, werden jedoch die wenigsten tun. Unabhängig davon, wie viel Mut Unternehmen und Unternehmer für PR-Stunts haben: Es wird zunehmend härter, in der Vielfalt der Kanäle und der anschwellenden Lautstärke von Meinungsäußerungen mit eigenen Botschaften noch durchzudringen. Hier kommen ein paar Entwicklungen in der PR-Welt, auf die sich Unternehmen und Marken einstellen sollten.   

Visualisierung: Bilder sagen mehr, bewegte Bilder noch mehr

Wir kommen aus einer Text-Ära und sind im Übergang zu einer von (bewegten) Bildern dominierten Welt. Das belegt die inhaltliche Weiterentwicklung der sozialen Netzwerke. Auch in ursprünglich eher nachrichtlichen oder business-orientierten Netzwerken wie Twitter und LinkedIn spielen Bilder und Videos mittlerweile eine zentrale Rolle. Ohne gute Bilder gibt es weniger Reichweite für den Text. Diese Entwicklung trifft Fotos genauso wie Videos. Deshalb wird kurzer Text zunehmend in Bilder integriert oder Videos mit Bauchbinde untertitelt. Denn: Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen für Informationen verkürzt sich weiter. Dieser Trend zur zunehmenden Visualisierung der Kommunikation verändert das Arbeiten in der Kommunikation für Unternehmen und Marken und verschiebt die Gewichte. Meine Prognose: Künftig wird mehr Budget für Foto und Video-Produktionen reserviert werden und Tools genutzt, die das Produzieren von Bewegtbild vereinfachen und deutlich günstiger machen.

Content und Storytelling: Interessante Geschichten, aber keine Märchen

Eine kurze Weihnachtsgeschichte: Als die Fluggäste einer Airline – weit vor Corona – ihre Boardingkarte am Abflughafen scannten, konnten sie über einen Monitor mit dem Weihnachtsmann plaudern und ihre Weihnachtswünsche äußern. Nichts wirklich Besonderes. Was die Passagiere aber nicht wussten: Mitarbeiter der Airline am Zielort protokollierten die Wünsche mit – von neuen Socken über Tablet-Computer oder Flachbildfernseher bis hin zum Snowboard. Als die Passagiere dann während ihres vier Stunden langen Flugs über den Wolken schwebten, starteten die Mitarbeiter der Fluggesellschaft die große Einkaufs- und Einpackaktion.

Am Zielort folgte dann die große Überraschung: Auf dem Gepäckband der Airline erschienen keine Koffer, sondern viele im Corporate Design der Airline verpackte und an die jeweiligen Fluggäste addressierten Weihnachtsgeschenke. Die Überraschung und Freude war genauso groß wie die Berichterstattungswelle nach der Aktion. Allein das Video wurde mittlerweile fast 50 Millionen mal aufgerufen.

Und die Moral von der Geschicht: Positive Überraschungen rufen ehrliche und positive Reaktionen hervor. Nicht nur zu Weihnachten. Wer künftig nicht in der Lage ist, mit Geschichten rund um seine Produkte oder die Marke zu emotionalisieren, wird es immer schwerer haben, überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Aber erzählt keine Märchen, das kommt raus.  

Haltung: Vertrauen wird NOCH wichtiger

Klingt banal, aber ist in der Kommunikation zentral. Alles was digitalisiert ist, kann gestohlen werden. Nahezu jeder kann heute mit Kamera und Ton alles dokumentieren. Die Konsequenz: Unternehmen, die nicht ehrlich kommunizieren, können immer öfter und einfacher der Lüge überführt werden. Gleichzeitig steigt die Erwartungshaltung der Menschen an Unternehmen: Sie sollen einen positiven Beitrag zu unserer Gesellschaft leisten: beim Umweltschutz, gegen den Klimawandel, für mehr Diversität, für mehr Tierwohl usw. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Als Unternehmen aber auf Trends aufzuspringen ohne ernsthaft zu agieren, ist pure Anbiederung: Greenwashing, Bluewashing, in Summe unglaubwürdig. Dann lieber bei einem Thema mit konkreten Handlungen beweisen, dass man es ernst meint. Vertrauen ist ein hohes Gut, gerade in ernsten Zeiten.

Content: Authentisch oder politisch korrekt?

Heerscharen von Coaches und Beratern raten Euch: Seid authentisch. Als Mensch und als Unternehmen. Gleichzeitig steigt das Hysterielevel im Web und speziell auf Social Media bei Äußerungen, die nicht als politisch korrekt empfunden werden. Also was jetzt? Authentisch und gelegentlich nicht politisch korrekt oder eher langweilig, aber immer politisch korrekt? Marken, auch Menschen, die sich als solche begreifen, dürfen vieles, nur eines nicht: Langweilen. Wer vorangeht, hat meist gute Argumente. Wer mit guten Argumenten gegen den Mainstream bürstet, wird in der Regel gehört. Wer dem jeweils politisch korrekten Trend hinterherläuft, wird lediglich als Mitläufer wahrgenommen.

Unsere PR-Expertin Tea über ein paar ausgewählte PR-Trends in 2021

Netzwerke: Was denn noch alles?

Brauche ich als Führungskraft jetzt auch noch einen TikTok-Account? Ich bin doch schon auf LinkedIn, Xing, Twitter, Instagram und habe einen eigenen YouTube-Channel. Die Kommunikation über Soziale (Business) Netzwerke ist zwar nicht alternativlos, aber wer darauf verzichtet, verzichtet auf Reichweite und Wirkung seiner Kommunikation. Da alle Kanäle ihre Eigenheiten, Zielgruppen sowie Vor- und Nachteile haben, lohnt es, sich zu konzentrieren. Lieber weniger Kanäle gut und ausdauernd pflegen, als alle mittelmäßig bespielen. Denn nicht das Produzieren von Inhalten kostet Zeit, auch das Monitoren der Kanäle, das essentiell ist. 2021 gilt: Weniger wird mehr! Die Führungskraft von heute wird am Basisset aus Twitter (für die Medien), LinkedIn (für Multiplikatoren und Kunden) und evtl. auch Instagram (für die breite Öffentlichkeit) aber mittelfristig kaum vorbei kommen. Und wenn die Volksbank Mittelhessen lustige Videos über TikTok verbreitet, dann sind sie (noch) First Mover und bekommen jede Menge PR gratis. 

Direct to Consumer: Reicht denn Owned Media nicht?

Marken verkaufen ihre Produkte via Internet immer häufiger direkt an die Menschen und umgehen damit den Handel. Direct-to-Consumer nennt man das. Dieselbe Mechanik gilt zunehmend auch für die PR: Unternehmen/Marken/Politiker/Prominente/Manager bauen verstärkt eigene Kanäle auf – meist in sozialen Netzwerken, die Blogs oft abgelöst haben –, um die Öffentlichkeit direkt zu erreichen. Und die Medien zitieren dann die O-Töne. Im PR-Deutsch heißt das: Owned Media. Warum es aber nicht reicht, alleine auf Owned Media zu setzen, hat ein bald ehemaliger US-Präsident gerade bewiesen. Owned und Earned Media leben vom Wechselspiel. Und die Reichweiten der journalistischen Medien übertreffen die der Owned-Kanäle meist um ein Vielfaches. Aber Owned Media wird als zitierbare Quelle für Medien immer zentraler. Fragt mal Sportler, Promis oder Politiker. Wer in VERSALIEN TWITTERT, hat aber nicht automatisch Recht.     

Direkt ins Ohr: Host mi

Die Mediennutzung steigt kontinuierlich, die Zahl der Kanäle wächst weiter, die Parallelnutzung mit Second und Third Screen auch, die Aufmerksamkeitsspanne des Publikums sinkt. Gibt es sie noch, die Momente, in denen wir uns ungestört in ein Medium länger vertiefen? Ja, wenn wir ein Buch Lesen. Und auch, wenn wir Podcasts hören. Das Genre boomt, Audio on demand liegt schwer im Trend. Für (fast) jede Nische gibt es mittlerweile Angebote. Firmen/Marken, die vom Podcast-Business profitieren wollen, sollten zwei Dinge beachten: 1. Podcasts leben von der Persönlichkeit des Hosts und seiner Gäste und folgen dem Trend zur Personalisierung. 2. Audio-Reichweite muss man sich über einen längeren Zeitraum hart erarbeiten (oder einkaufen), weil das Angebot exponentiell gewachsen ist. Gefragt sind – wie fast immer in der Markenkommunikation – kreative, gute Ideen für die Umsetzung. 

Virtuelle Beziehungspflege: Zoom Haareraufen

PR besteht in wichtigen Teilen aus dem persönlichen Kontakt. Das wird Corona-bedingt auch in den kommenden Monaten erschwert. Viele Events, auf denen man sich normalerweise die Hand schüttelt und Smalltalk hält, entfallen oder werden digitalisiert. Aber habt ihr schon mal einen Kaffee mit jemand im Rahmen eines Digitalevents getrunken? Schwierig. Deswegen müssen wir neue Wege suchen, Beziehungspflege zu virtualisieren. Von Home Office zu Home Office. Hört ihr mich? Seht ihr mich? Manchmal ist das eher Zoom Haareraufen. Das wird noch eine ganz schöne Challenge, auch für 2021.

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Tasse Kaffee, ordentliches Hemd oder Oberteil über die Joggingshose gezogen und dann ab an den Rechner. So oder ähnlich starten viele von uns alleine im Home Office. Der Morgen daheim braucht ein bißchen Unterstützung und Zusammengehörigkeitsgefühl, haben wir uns gedacht. Als kleiner Morning-Push für alle cocos an den heimischen Laptops (und im Büro natürlich) haben wir die „HOMOVATION“-Initiative gestartet. Ein Best-of-Album für Lerchen und Eulen, das uns wirklich jede Menge gute Laune gebracht hat. Und hier kommt die einzigartige, einmalige, LetmeSmile  „Home Office MOtivation Playlist“ von cocodibu (zusammengestellt von allen cocos):

Alex

bekommt von den KollegInnen jede Menge Icons „Rolling on the floor laughing“ für Helge Schneiders Welthit „Heute hab ich gute Laune“

Lara Luz

läutet das nahende Wochenende mit knallhartem Southern Rap ein: Friday von den Ying Yang Twins

 

Tea

unterstützt unseren Vitamin D-Haushalt mit einem Klassiker von Nana Mouskouri: Guten Morgen Sonnenschein!

Lilly

verbindet mit (Wo)Men at Work den Wunsch, „dass man bald wieder Drinks an fernen Stränden zischen darf“. Vielleicht auch irgendwo Down under 😉

Juan

pusht uns mit Alternative Rock aus den USA. „Na Na Na“ stammt aus dem vierten Album von My Chemical Romance.

Stefan

erheitert uns mit einem kurzen Ausschnitt aus dem Livekonzert seiner Band Bamboo Helikopters und einer Coverversion von „Learn to Fly“ von den Foo Fighters

Lara Lutzenberger

swingt mit uns in den Morgen. Wir steppen durch das Office mit Hollywood-Prominenz: Gene Kelley, Debbie Reynolds und Donald O’Connor. Klack-klackklack-klack-klackklack besser bekannt auch als das Musical „Singing in the rain“

Antonia

freut sich schon auf die Zoom-Weihnachtsfeier und bringt die cocos mit dem Klassiker „Feliz Navidad“ in Stimmung.

Christian

präsentiert zum Finale als Fan des Rat Packs den Vitamin C-Klassiker von Dean Martin „Good morning Life“

 

cocodibu-Geschäftsführer Christian Faltin war bisher eigentlich gerne bei LinkedIn. Das hat sich geändert. Warum das so ist, beschreibt er in seinem offenen Brief an das Business-Netzwerk. 

Liebes LinkedIn,

vorweg: Eigentlich mag ich Dich. Als ich Dich zum ersten Mal gesehen habe, hab ich kurz darauf mit Facebook Schluss gemacht. Du warst einfach die bessere Partie. Ich fühlte mich in Deiner Gesellschaft ganz wohl. Und Du hast mich lange Zeit mit wirklich inspririerenden Menschen bekannt gemacht – und das auch auf der ganzen Welt. Deine Freunde hatten ein vernünftiges Bild. Man hatte das Gefühl, das man sich mit tatsächlichen Menschen virtuell gut unterhält und nicht mit Mausi4711 und holgerthehorse. Und Deine Posts haben lange Zeit ein gewissen Niveau nur selten unterschritten.

Aber, LinkedIn, wir müssen reden. Ich habe das Gefühl, dass unsere Beziehung gerade in einer echten Krise steckt. Und ich weiss, das sehen ein paar Menschen in meiner Umgebung – mit denen ich schon über Dich gesprochen habe – ähnlich. Als Du mich kennengelernt hast, weil ich Dir viel über mich als Person erzählt habe, hast Du mich noch nett behandelt. Das änderte sich in den vergangenen Monaten. Das Niveau unseres Bekanntenkreises hat echt abgenommen. Weil ich eine Firma habe und nicht Kleidergröße XS trage (was man im Profilbild sieht), wollen mir haufenweise Fitnesstrainer und Body Coaches an die Wäsche. Sie wollen mir beibringen, wie ich nachhaltig mein Gewicht reduziere. Das haben schon viele versucht, gewirkt hats noch nie.

Viel schlimmer aber sind die ganzen Sales-Helden, Performance-Profis und Personal Branding-Flachpfeifen. Deine Verwandtschaft will mir mühelose Leads zu fantastischen Kunden verkaufen, die nur darauf warten, wann sie mich anrufen dürfen. Und wie machen das die Verakufsprofis? Mit einer Wundersoftware, die schon tausendfach bewiesen hat, dass sie Außergewöhnliches leistet. Hey, LinkedIn, für wie blöd hälst Du mich eigentlich? Und ich will auch von ungewöhnlich hübschen New- Business-Damen keine Developer aus Osteuropa kennenlernen, die den Tagessatz eines Paketboten verlangen. Echt schade, ich hätte mir nie gedacht, dass Du mich mal auf eine digitale Kaffeefahrt schleifst. Fehlen nur noch die Heizdecken.

Und Du hast Dir viele falsche Freunde angelacht. Fake Profile, die schwachsinnigen Quatsch, Hetze und rechte Propaganda verbreiten. Hey LinkedIn, Du bist doch auch für Dein Netzwerk verantwortlich, oder? Oder willst Du ähnlich enden wie Facebook?

Eigentlich hast Du das doch gar nicht nötig. Ich würde uns beiden gerne eine neue Chance geben. Aber dann schmeiss bitte die Hyperverkäufer raus, lösch die Fakeprofile und gibt den Hetzern keine weitere Plattform. Wie gesagt: Eigentlich mag ich Dich doch, aber so kann es nicht weitergehen. Oder was meinst Du, LinkedIn?

Foto: Adobe

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch das Weihnachtsgeschäft. Und so zuverlässig wie die Lebkuchen im August im Supermarkt-Regal auftauchen, erscheinen auch die Weihnachtsspots der Marken im November. Sie gehören mittlerweile fest zum Fest. Ob traditionell, lustig oder emotional – die Kreativen lassen sich stets einiges einfallen, um den Verbrauchern ein wohliges Vorweihnachtsgefühl zu bescheren. Und auch wenn dieses Jahr alles anders ist – Corona spielt zumindest in unserer Spot-Auswahl ausnahmsweise einmal keine Rolle.

Insgesamt 12 Werbefilme haben wir begutachtet. Wir haben gelacht, geweint und mit dem Fuß gewippt. Am Ende haben wir uns entschieden. Hier kommen sie die Top 3-Weihnachtspots von cocodibu:

#1 Kaufland – Das Schönste an Weihnachten: Essen

Braten, Blaukraut, Plätzchen: Neben Familie und Besinnlichkeit ist natürlich das Essen an Weihnachten ein wichtiger Wohlfühl-Faktor. Wir freuen uns vielleicht sogar so sehr auf all die Leckereien, dass wir am liebsten eine flotte Sohle aufs Parkett legen möchten. So geht es auch der Familie im Kaufland-Spot: Mama, Papa, Kinder, Oma und sogar der kleine Lebkuchenmann schwingen glücklich das Tanzbein, bevor sie es sich gemeinsam am üppig gedeckten Tisch bequem machen. Unsere Nummer 1 macht nicht nur hungrig, sondern vor allem gute Laune! 😊

#2 ALDI – Kevin’s out in the cold. Will he get home in time for Christmas?

Der ALDI-Weihnachtsmann erzählt die Geschichte von Kevin, dem Karottenmann, der weit weg von Zuhause inmitten eines Schneesturms gestrandet ist. Seine Karotten-Familie wartet jedoch sehnsüchtig auf ihn – denn es ist Weihnachten! Ein freundlicher Igel, der zu früh aus seinem Winterschlaf erwacht ist, hilft ihm, pünktlich nachhause zu kommen. Die beiden verirren sich zunächst, landen dann aber glücklicherweise vor Santas Haus. Auf seinem fliegenden Fahrrad transportiert der Weihnachtsmann die Verschollenen dann sicher ins traute Heim. Wir finden: süße Story!

#3 Disney – Familie ist das schönste Geschenk

Natürlich darf unter den Top drei wenigstens ein emotionaler Spot nicht fehlen. Unsere Erwartungen erfüllt Disney mit einem animierten Werbefilm über die Beziehung zwischen einer Großmutter und ihrer Enkelin. Die beiden sind ein Herz und eine Seele, im Teenageralter verliert die Enkelin kurz den Draht zur Oma, nähert sich ihr aber schließlich wieder an. Am Ende genießen beide die Zweisamkeit, zusammen mit der von Generation zu Generation weitervererbten Mickey Mouse und den selbst gebastelten Sternen, die immer wieder den Weg zurück zur Familie weisen sollen. Die Story ist zwar nicht neu, wird aber auch nie alt werden. Unser Tipp: Ruft doch mal wieder bei Oma und Opa an 😉

Fazit der cocos: Die cocodibu-Top 3-Weihnachtsspots haben alles, was das Herz begehrt. Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, gelegentlich der tristen Realität zu entfliehen – und wie kann das besser gelingen als mit stimmungsvollen Weihnachtsspots voll von Glückmomenten, Emotionen und ein paar Klischees?

Mein Name ist Lilly Sarisakal. Auch wenn mein Name es nicht unbedingt sofort vermuten lässt, bin ich ein bayrisches Original. Ich wurde in Dachau geboren, habe meine Kindheit im Münchner Umland verbracht und lebe jetzt seit knapp 15 Jahren auf dem Land. Ich genieße dort vor allem die Nähe zu meiner Familie und die Möglichkeit, meiner Hündin Frida traumhafte Spaziergänge zu ermöglichen.

Bevor ich zur den cocos gekommen bin, habe ich fünf Jahre lang Wirtschaftspsychologie mit den Schwerpunkten Marketing und Kommunikation studiert und im September 2020 meinen Master abgeschlossen. Für meine schulische und studentische Laufbahn zog es mich immer wieder in die bayrische Landeshauptstadt zurück. Dieser „Ausgleich“ zwischen der Ruhe auf dem Land und dem Trubel in der City hat mir immer sehr gefallen, deswegen war schnell klar, dass es mich auch beruflich nach München verschlagen wird. Ich war mir schon zu Schulzeiten sicher, dass die Welt des Werbens mit all ihren Facetten genau meine Welt ist – vor allem PR hatte es mir im Studium schnell angetan. Deshalb war es klar, wohin meine Reise danach gehen sollte.

Ich hatte jedoch auf diesem Gebiet bisher kaum nennenswerte Erfahrung und wollte daher zunächst nach Praktikumsstellen im PR-Bereich suchen. Das Corona-Virus machte mir da aber einen Strich durch die Rechnung, denn es waren zu diesem Zeitpunkt in München ungefähr 3,5 Stellen in Management-Positionen für PR ausgeschrieben. Ich habe über viele Wochen jeden Tag den Arbeitsmarkt gefilzt und bin endlich auf eine Anzeige von cocodibu gestoßen: Ein Volontariat wurde angeboten – mein persönlicher Jackpot! Und als ich im Zuge meiner Bewerbung die Homepage und das Team gesehen habe, wusste ich: DA MUSS ICH HIN! Ich bewarb mich also und durfte mich nur wenige Tage danach persönlich vorstellen. Mein anfängliches Gefühl wurde dadurch nur noch bestärkt und ich war überglücklich, als ich eine Woche später meine Vertragsunterlagen erhielt. Seit Oktober diesen Jahres bin ich jetzt Teil der cocos und fühle mich hier pudelwohl.

In meiner freien Zeit bin ich, wann immer es Zeit und Geld zulassen, auf Reisen. Am liebsten fliege ich in ferne, warme Länder, aber auch bei Kurztrips in mein zweites Wohnzimmer „Europapark“ kommt der Spaß selten zu kurz. Außerdem liebe ich gutes Essen – vor allem asiatisches – und trockenen Wein, denn wie schon Elke Heidenreich zu sagen pflegte: „Weinlesen macht nicht betrunkener als Büchertrinken belesener macht.“

In diesem Sinne bis bald!

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In der Politkommunikation bleibt die Plattform LinkedIn weiter eine Männer-Domäne: Unter den zehn reichweitenstärksten Accounts deutscher Politiker platziert sich als einzige Frau Dorothee Bär. Mit knapp über 5.000 Followern liegt die Digitalisierungsbeauftragte der Bundesregierung vor Oliver Luksic (CDU) auf Rang neun. Führend auf dem Netzwerk bleibt Altkanzler Gerhard Schröder. Er vereint auf der Plattform inzwischen mehr als 31.000 Follower hinter sich, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kann mit einem Wachstum von 32 Prozent im Oktober den zweiten Platz zurückerobern. Das sind Kernergebnisse des aktuellen „LinkedIn-Polit-Check“ der Kommunikationsberatung cocodibu.

Mit der Untersuchung analysiert cocodibu monatlich die Performance deutscher Politiker auf dem gerade in Wirtschaftskreisen so wichtigen Netzwerk LinkedIn. Kriterien hierfür sind die Anzahl der Follower sowie das prozentuale bzw. absolute Wachstum innerhalb des Untersuchungszeitraums vom 01. Oktober bis 01. November 2020. Daraus wird jeweils ein Top Ten Ranking erstellt.

Zum Stichtag 1. November 2020, so legt der „LinkedIn-Polit-Check“ offen, verzeichnet das LinkedIn-Profil Schröders 31.418 Follower. Auf Platz zwei folgt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit 23.154 Followern. Roderich Kiesewetter (CDU), der Zweitplatzierte im September, rutscht mit 18.751 Followern auf Platz drei. Die neue Reihenfolge spiegelt unmittelbar das stark durch Corona geprägte Nachrichtengeschehen wider. So nutzt Spahn das Netzwerk, um grundsätzlich über die Pandemie und die damit verbundenen Vorkehrungen zu informieren. Zudem gewährt er seinen Followern private Einblicke: So meldete sich der zwischenzeitlich an Covid 19 erkrankte CDU-Politiker mit einem Video aus der Quarantäne. Der Post ging innerhalb kürzester Zeit viral und verzeichnet inzwischen fast 200.000 Views, 6.500 Reaktionen und mehr als 400 Kommentare. Der Clip ließ die Followerzahl steil ansteigen.

Mit einem Wachstum von 32 Prozent liegt Jens Spahn im Oktober damit vor Gerhard Schröder, der auf ein Plus von 25 Prozent kommt. In absoluten Zahlen muss sich der Gesundheitsminister dem Altkanzler allerdings geschlagen gebe: Spahn legt 5.613 Follower zu, während Schröder 6.273 neue Anhänger verzeichnet. Mit Abstand folgt Thomas Jarzombek (CDU) mit einem Wachstum von knapp neun Prozent (+ 563 Follower). Letzter im Wachstumsranking ist diesmal Omid Nouripour mit einer Steigerung von unter einem Prozent.  

„Politik und Social Media – viele denken da zuerst an den Kurznachrichtendient Twitter. Tatsächlich wird LinkedIn hierfür immer wichtiger. Deutsche Spitzpolitiker erkennen zunehmend die Bedeutung der Plattform – wie aktuell etwa Friedrich Merz, der auf LinkedIn im Oktober sein Debüt gab“, so cocodibu-Geschäftsführer Stefan Krüger.

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Wenn Unternehmen mit Technologie, Software oder einem erklärungsbedürftigen Produkt an den Start gehen, ist PR ein wichtiges Element im Kommunikations- und Marketing-Mix. Das gilt auch für  InsurTech-Unternehmen, die häufig Hard- und Software dazu einsetzen, neue Dienstleistungen im B2B-Segment oder auch Produkte für den Endkunden anbieten. Wie macht man PR in der Versicherungswirtschaft, einer Branche, die durch die Digitalisierung vor dem größten Umbruch ihrer bisherigen Geschichte steht? 

Als Einstieg haben wir 10 Tipps für die InsurTech-PR zusammengestellt:

  1. InsurTech ist nicht gleich InsurTech
    In den letzten Jahren sprießen zahlreiche InsurTechs aus dem Boden, die thematisch alles andere als homogen sind: Da gibt es Unternehmen, deren Angebote sich an den Endkunden richten (B2C) und Firmen, die als Dienstleister für Versicherer oder Maklerverbünde arbeiten (B2B). Und es gibt InsurTechs, die sowohl B2B als auch B2C abdecken. Auch was die Produkte betrifft, gibt es große Unterschiede: von passgenauen Vermittlungs-Plattform, über digitale Sammelbecken für diverse Policen und Verträge, bis hin zu hochspezialisierten Plattformen, die zur Digitalisierung des Versicherungswesens beitragen sollen. Je bekannter ein  Versicherungsprodukt beim Konsumenten, umso geringer ist der Erklärungsbedarf! Je  innovativer eine neue technologische Lösung, desto mehr muss das InsurTech erklären und um Vertrauen werben. Deshalb gibt es auch nicht die EINE PR-Strategie für InsurTechs, sondern sinnvollerweise nur individuelle Lösungen.
  2. Verstehen kommt vor Vertrauen
    Wer bei normalem Versicherungsdeutsch nach kurzer Zeit gedanklich aussteigt, wird erst recht keinen Zugang zum InsurTech-Kosmos finden. Die InsurTech-Szene ist eine eigene Welt mit einschlägigen Fachmedien, Blogs und Podcasts, in denen exzessives Fachchinesisch gepflegt wird: Von API bis Machine Learning, von IoT bis Leadmanagement. Der „normale“ Versicherungskunde versteht dieses Vokabular nicht. In einem Land, in dem Versicherungen immer noch als notwendiges Übel und als langweilig gelten, müssen InsurTech-Unternehmen immer ein wenig Gattungsmarketing mit ihrer Außenkommunikation betreiben, um den Markt und die Menschen von ihren Angeboten zu überzeugen. Bevor Vertrauen in das Unternehmen oder die Marke aufgebaut werden kann, müssen – gerade wenn Endkunden die gewünschte Zielgruppe sind – die Menschen den zentralen Service des InsurTechs verstehen. Und das in einem Halbsatz!
  3. Personalisierung und Geschichten erzählen
    „Es waren einmal drei Freunde, die kannten sich von der Uni. Einer war ein Nerd, der Zweite ein genialer Verkäufer und der Dritte ein Organisationsgenie.“ Sie ahnen, was jetzt kommt? Die Boygroup-Gründerstory eines Start-Ups. Xmal in den Medien erzählt, trotzdem immer wieder gern genommen. Interessanter aber lesen sich neue Geschichten rund um FirmengründerInnen. Fragen Sie mal Miriam Wohlfahrt oder Verena Pausder. Am Trend zur Personalisierung in den Medien kommen auch InsurTechs nicht vorbei. Wer zudem Storytelling als Stilmittel der PR nicht beachtet, verschenkt Potential für den Markenaufbau. Also, erzählen Sie rund um Ihr Unternehmen und Ihr Management gute Geschichten, aber keine Märchen.
  4. Vertrauen ist gut, Reichweite nötig(er)
    Versicherungen sind für die Deutschen normalerweise kein Thema mit Priorität. Natürlich finden wir es grundsätzlich wichtig, aber wir beschäftigen uns viel zu wenig damit. Und wenn, dann vertrauen wir vor allem traditionell starken Marken, also alteingesessenen Versicherern beispielsweise der Versicherungskammer Bayern, der HUK Coburg, den VPV Versicherungen oder der Allianz. Neuartigen digitalen Lösungen im Versicherungsbereich begegnen viele Menschen (und darunter sind auch noch viele Journalisten) daher noch mit einer gehörigen Portion Skepsis. Gleichzeitig wollen die jungen Firmen unter den InsurTechs mit ihren PR-Aktivitäten möglichst viele Menschen in kurzer Zeit erreichen, überzeugen und vor allem für die neuen Services gewinnen. Bei diesem Spagat zwischen langfristigem Markenaufbau und schnellem Vertrieb scheitern viele Kommunikationsansätze. PR alleine kann diesen Spagat nicht bewältigen. Dazu benötigt es einen intelligenten Mix aus Owned, Paid, Earned und Social Media.
  5. Das Medienspektrum ist begrenzt – Themenfindung daher umso wichtiger
    Firmen wie Apple, Google und Co. haben es leicht: Haben sie Neuigkeiten, stürzt sich so ziemliches jedes Medium aus nahezu jeder Branche darauf. InsurTechs haben es da deutlich schwerer. Nicht nur, dass die Themen hochspezialisiert sind, auch das Angebot an Fachmedien ist begrenzt. PR-Aktivitäten stoßen daher schnell an ihre Grenzen, wenn einfach jedes Medium innerhalb kürzester Zeit mehrmals bedacht wurde. InsurTechs sollten daher weniger auf Geschwindigkeit und Masse bei der PR-Arbeit abzielen, sondern die richtigen Themen zur richtigen Zeit spielen. Eine gute Zusammenarbeit mit Journalisten beruht auch darauf, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt werden.
  6. Der Kommunikationsmix muss stimmen
    Wirtschafts- und Fachmedien, Social Media, Online-Foren und -Communitites, Influencer und Blogger bis hin zum TV-Spot: Es gibt viele Möglichkeiten für InsurTechs, sichtbar zu werden. Wie der beste Kommunikationsmix für Ihr InsurTech-Unternehmen aussieht, hängt maßgeblich von Ihren Zielgruppen und deren Mediennutzung ab. In der Regel werden Sie selten lange nur mit einem Kanal erfolgreich sein. Deshalb sollten Marketing, PR und Social Media Hand in Hand gehen und sich eng abstimmen.
  7. Multiplikatoren und Influencer spielen eine wichtige Rolle
    In der InsurTech-Szene haben Influencer einen großen Stellenwert für die Meinungsbildung. Denn auch spezialisierte Journalisten informieren sich in den Blogs, Podcasts oder Newslettern der Experten und Meinungsführer. Allerdings müssen Sie Multiplikatoren und Influencer anders ansprechen als klassische Journalisten. Pressemitteilungen sind da wenig hilfreich. Gefragt sind, Sie ahnen es, individuelle Ideen.
  8. Zuhören statt ausschließlich aussenden
    Um besser einschätzen zu können, wie Journalisten und Multiplikatoren, aber auch der normale Nutzer, über Ihr Segment oder Produkt denken, sollten Sie aktiv Themen-Monitoring betreiben. In den Medien aber auch in den sozialen Netzwerken. Dazu gibt es mittlerweile bezahlbare Tools, die gute und hilfreiche Ergebnisse liefern – und außerdem eine Einschätzung geben, wie populär Ihr Thema, Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen und Ihre Wettbewerber bereits sind. Ein bisschen Hirnschmalz brauchen Sie aber beim Aufsetzen des Monitoring, denn „InsurTech“ als alleiniges Keyword liefert Ihnen beispielsweise viel zu viel Input.
  9. Liefern Sie Basisdaten
    Journalisten in Deutschland lieben Zahlen und Statistiken. Nutzen Sie die Möglichkeiten von repräsentativen Meinungsumfragen und Marktanalysen, um für Ihr Segment relevante Daten zu liefern. Denn mit Umsatzzahlen werden Sie in der Regel anfangs nicht punkten können.
  10. Je digitaler das Produkt, desto mehr Gesicht zeigen
    Messen, Workshops, Meetups oder Konferenzen – für die InsurTech-Szene gibt es normalerweise (zu Nicht-Corona-Zeiten) zahlreiche Veranstaltungen und Events, die einen Besuch lohnen. Entweder als Referent, um das eigenen Unternehmen vorzustellen, oder als Netzwerk-Basis, um  wertvolle Kontakte zu Journalisten, Investoren und Entscheidern oder interessierten Kunden zu knüpfen. In der digitalen Welt entsteht Vertrauen immer noch durch den persönlichen Kontakt. Und je digitaler Ihr Produkt ist, desto mehr Gesicht sollten Sie als Unternehmen zeigen.

Unabhängig davon, wie viele der Tipps Sie beachten und umsetzen. PR ist kein Sprint, sondern ein Dauerlauf auf Treppen, bei dem sie Stufe für Stufe nehmen müssen. Darauf sollte Ihr Businessplan Rücksicht nehmen.

Für Deutschlands Politiker gewinnt das Business Netzwerk LinkedIn immer mehr an Bedeutung: Altkanzler Gerhard Schröder vereint auf der Plattform inzwischen mehr als 25.000 Follower hinter sich, und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kann seine Followerzahl im September um fast 40 Prozent erhöhen. Das sind Kernergebnisse des aktuellen „LinkedIn-Polit-Check“ der Kommunikationsberatung cocodibu.

Mit der Untersuchung analysiert cocodibu monatlich die Performance deutscher Politiker auf dem gerade in Wirtschaftskreisen so wichtigen Netzwerk LinkedIn. Kriterien hierfür sind die Anzahl der Follower sowie das prozentuale bzw. absolute Wachstum innerhalb des Untersuchungszeitraums vom 01. September bis 01. Oktober 2020. Daraus wird jeweils ein Top Ten Ranking erstellt.

Zum Stichtag 1. Oktober 2020, so legt der „LinkedIn-Polit-Check“ offen, verzeichnet das LinkedIn-Profil Schröders 25.145 Follower. Auf Platz zwei folgt Roderich Kiesewetter (CDU) mit 18.581 Followern. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn liegt mit inzwischen 17.541 Followern auf dem dritten Platz. Damit liegt zumindest auf LinkedIn die SPD vor der CDU. Der Altkanzler setzt hier weiterhin auf einen breiten thematischen Mix – von Beiträgen über die EU-Finanzminister über Erinnerungen zur Deutschen Einheit bis hin zu Fußball und der letzten Zigarre als Kanzler. Gesundheitsminister Jens Spahn wiederum informiert auf LinkedIn vor allem zum Thema Corona. Sein mit Abstand erfolgreichster Post war gleichwohl an Foto mit Tesla-Gründer Elon Musk. Dies löste auf der Plattform rund 13.500 Reaktionen aus und führte zu knapp 700 Kommentaren.  

Der Beitrag bescherte dem CDU-Politiker einen enormen Wachstumsschub. Die Zahl der Follower stieg binnen eines Monats um 40 Prozent. Damit liegt Spahn beim Wachstum vor Gerhard Schröder, der auf Plus von knapp 20 Prozent kommt. Auch in absoluten Zahlen liegt der Gesundheitsminister beim Wachstum aktuell vorn: Spahn legt 5.030 Follower zu, während Schröder 4.321 neue Anhänger verzeichnet. Mit Abstand folgt Christian Lindner mit einem Wachstum von knapp fünf  Prozent (+ 340 Follower). Letzter im Wachstumsranking ist diesmal Thomas Kemmerich mit einer Steigerung von unter einem Prozent.  

„LinkedIn steht traditionell für Wirtschaftsthemen. Entsprechend stark ist die FDP hier vertreten. Fünf Liberale platzieren sich in unserem Top 10-Ranking. Der Erfolg von Jens Spahn zeigt andererseits jedoch, wie stark das Interesse der LinkedIn-Community grundsätzlich an gesellschaftsrelevanten Themen ist. Vor dem Hintergrund erstaunt es immer wieder, wie wenig andere Parteien die Plattform für sich nutzen“, so cocodibu-Geschäftsführer Stefan Krüger.

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Die Versicherungswirtschaft steht vor einem großen Umbruch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Klassische Versicherer investieren teilweise massiv in die digitale Transformation, gleichzeitig tauchen neue Wettbewerber mit digitaler DNA auf, die sogenannten InsureTechs. Spannende Entwicklungen in einer Branche, in der der Wechsel des Anbieters bisher eher eine Seltenheit war. Wer beschäftigt sich eigentlich journalistisch mit den Unternehmen aus der Versicherungs- bzw. Digitalwirtschaft und den neuen InsurTechs? Und gibt es jenseits der klassischen Medien nicht auch noch Fachleute, die auf sozialen Netzwerken und Web-Plattformen Wissenswertes rund um das Thema liefern? Ja, die gibt es. Und häufig kennen sie auch noch mehr Details zum Thema, als es Wirtschaftsjournalisten können. Dafür berichten diese mit einem anderen Blickwinkel, der in der Regel nicht nur neutraler ist, sondern auch andere Facetten des Marktes umfasst.

Wir haben mal ein paar wichtige Kontakte (ohne Anspruch auf Vollständigkeit*) ausgewählt (in alphabetischer Reihenfolge):

Herbert Fromme ist Herausgeber des Versicherungsmonitor und die „graue Eminenz“ der schreibenden Versicherungsjournalisten. Er war u.a. Versicherungskorrespondent der Financial Times Deutschland (bis 2012) und ist heute in gleicher Funktion auch für die Süddeutsche Zeitung tätig. Der Versicherungsmonitor ist in weiten Teilen ein kostenpflichtiges digitales Fachmedium mit großer Detailtiefe.

Vornehmlich mit der Digitalisierung der Versicherungswirtschaft beschäftigt sich Cornelia Hefer beim Versicherungsjournal

Brigitte Hicker ist Chefredakteurin des experten Report. Die experten-netzwerk-GmbH fungiert dabei nicht nur als Verlag, sondern auch als Kommunikationsberatung für die Versicherungswirtschaft. 

Brigitte Horn ist Chefredakteurin von ASS Compact, einem monatlichen Fachmagazin mit Informationen über die Finanz- und Versicherungswirtschaft. Zielgruppe des Titels sind vor allem unabhängige Vermittler wie Versicherungsmakler, Mehrfachagenten, Finanzdienstleister, Vermögensverwalter und Bankberater. Der Verlag der ASS Compact, die bbg, ist auch gleichzeitg Veranstalter des größten Maklerkongresses in Deutschland, des DKM.

Joachim Jürschick führt als Chefredakteur beim IT Finanzmagazin die Geschäfte. In dem technischen Nachrichtenmagazin für Banken, Sparkassen, Versicherer und FinTechs geht der IT-Journalist via Webseite und Newsletter in die Details. Eine Muss-Lektüre für alle IT-Verantwortlichen im Finanzbusiness.

Als Geschäftsführer leitet Dr. Frank Kersten das Netzwerk für Marketing und Vertrieb in der Versicherungswirtschaft. Zu den Jahrestreffen des AMC erscheint auch das AMC Magazin mit Praxisbeiträgen zzu aktuellen Themen. 

Multiplikator, Influencer, Speaker und Berater: Dr. Robin Kiera ist der Tausendsassa unter den Influencern im Versicherungsbereich. Präsent auf fast allen Kanälen und bevorzugt auch via Video.

Dunja Kölwel leitet die Redaktion von gleich drei Titeln: vb Versicherungsbetriebe, gi Geldinstitute und IT4retailers. 

Friederike Krieger ist langgediente Chefredakteurin des Versicherungsmonitor und Brancheninsiderin.

Philipp Krohn kümmert sich in der Wirtschaftsredaktion der FAZ u.a. auch intensiv um die Versicherungswirtschaft. 

Meris Neiniger amtiert u.a. als Chefin vom Dienst beim Versicherungsmagazin, einem monatlichen Titel aus dem Hause Springer Fachmedien.

Nicole Neubauer ist als Referentin Öffentlichkeitsarbeit und Marketing beim GVNW (Gesamtverband der versicherungsnehmenden Wirtschaft) gleichzeitig auch Chefredakteurin der Versicherungspraxis, einem Fachmedium für die versicherungsnehmende Wirtschaft.

Sebastian Pitzler ist Geschäftsführer des InsureLab Germany in Köln und wohl einer der bestvernetztesten Köpfe der Szene. Er stellt qua Amt Verbindungen zwischen jungen und etablierten Unternehmen der Versicherungswirtschaft her. Das InsureLab ist auch Mitveranstalter der insurNXT, einer neuen Kongressmesse zu Innovationen in der Versicherungswirtschaft.

Pfefferminzia lautet der ungewöhnliche Name für ein Fachmedium der Versicherungswirtschaft, das von Karen Schmidt als Chefredakteurin geleitet wird. Während die Wettbewerber meist in Print starteten, erwarb sich Pfefferminzia online und via Newsletter seine Sporen und liegt jetzt auch in gedruckter Form vor. 

Als München-Korrespondent des Handelsblatts schreibt Christian Schnell am Hauptsitz von Allianz und MunichRe natürlich auch über Versicherungsthemen – und als Ausgleich dazu düst er mit dem Mottorrad in die Alpen.

Michael Stanczyk ist Chefredakteur im Verlag der Versicherungswirtschaft, die u.a. das Medium Versicherungwirtschaft heute auf den Markt bringt.

Marc Surminski ist seit fast drei Jahrzehnten Chefredakteur der Zeitschrift für Versicherungswesen.

Tobias Weidemann beschäftigt sich als freier Journalist u.a. für das IT-Finanzmagazin und t3n mit Digitalisierungs- und Versicherungsthemen. 

Mirko und Sven Wenig bilden die Redaktion des Versicherungsboten, eines Fachmediums, das sich als Informationsdienstleister für Versicherungsmakler und Vermittler versteht.

 

*Haben wir jemanden vergessen, der unbedingt auf die Liste sollte? Dann bitte eine kurze Mail an contact@cocodibu.de schicken. Danke!