Zum Jahresanfang wagen die Digital-Fachmedien traditionell einen Blick in die Kristallkugel, dann ist Trend-Zeit. Dabei ist es gar nicht so einfach, jedes Jahr neue Trends aus dem Hut zu zaubern. Content Marketing, Chatbots, Influencer Marketing und so weiter und so fort. Oft gehört, vielfach gelesen. Deshalb habe ich mich mal auf fremdsprachigen Websites umgesehen: Gibt es dort Themen, die in Deutschland noch gar nicht besprochen werden?

Blick nach draußen - Trends

Eine Goldgrube für Trends ist die alljährlich direkt im Januar stattfindende Technik-Messe CES in Las Vegas. The Drum hat die Trends der diesjährigen Messe zusammengestellt:

Trend Nummer 1: Faceless Computing. Die Technologie wird immer ausgefeilter. So funktioniert Sprachsteuerung heutzutage mit einer Fehlerquote von nur fünf Prozent. The Drum geht davon aus, dass immer mehr Systeme mit Sprachsteuerung (wie z.B. Amazons Alexa) 2017 auf den Markt kommen werden. Immer mehr Geräte bedeuten auch immer mehr Interaktionen und damit immer mehr Daten, die Unternehmen sammeln können. Diese werden Marken dann wiederum dazu nutzen, unsere Interaktionen mit sprachgesteuerten Gadgets noch besser und akkurater zu machen.

Trend Nummer 2: Im letzten Jahr war es Virtual Reality, in diesem Jahr war Artificial Intelligence das Top-Trendthema der CES. Die Diskussion drehte sich hier vor allem um Smart Hubs, wie Amazons Echo. Sie werden zukünftig zum Zentrum des Smart Home, das nicht mehr mit Fingern bedient wird, sondern mit Sprache (und dadurch Keywords sammeln kann, um sich selbst zu optimieren).

Trend Nummer 3: Autonomes Fahren. Die ersten Tage der CES waren vollgepackt mit Präsentationen der großen Autohersteller, die allesamt Konzepte und Visionen für die Zukunft des Fahrens vorstellten. Die Technik für autonom fahrende Autos wird immer ausgefeilter – genauso wie die Konzepte dafür, wie Menschen sich zukünftig im Auto verhalten werden. Die Hoffnung der Hersteller und Marken: das in-car-entertainment wird immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Alles in allem stellte The Drum aber auch fest: Das große Trend-Feuerwerk, das wir alle von der CES erwartet hatten, blieb in 2017 eher ein Tischfeuerwerk.

Für Adweek hat Edelman Digital die Trends 2017 herausgearbeitet. Die wichtigste Erkenntnis, schön umschrieben: „We see old dogs with new tricks“. Sprich: die diesjährigen Trends sind jetzt auch gar nicht mal so neu.
Chatbots: Apps von Messengern werden zu unserem zweiten Home Screen – und Chatbots verbreiten sich rasend schnell über alle sozialen Plattformen. Marken hoffen hier auf „conversational experiences“ mit den Usern – indem sie ihnen kreativen und vor allem persönlichen Content liefern – in Nachrichten.
Virtual und Augmented Reality werden sich nochmal deutlich verbessern – die Headsets werden kulturell akzeptierbar gemacht werden (Aha!).
Die Ausgaben für digitale Werbung werden erstmals die für TV-Werbung überholen (sagt emarketer). Und wohin fließt das Geld? Vieles wird ins Influencer Marketing investiert werden – aber nicht nur indem Influencer doof Produkte in die Kamera halten, sondern in das Markenimage eingebaut werden, z.B. eigene Kreationen entwerfen.
Weiter ausbreiten wird sich laut Edelman Digital auch die Blockchain-Technologie. Immer mehr Länder und auch Firmen investieren in Blockchain – das wird den Banken deutlich Konkurrenz machen.

In den Trends, die Entrepreneur zusammengestellt hat, treffen wir zunächst Mal einige alte Bekannte: Native Advertising, Content Marketing, Influencer Marketing, Chatbots, Personalisierung… Und dann wird es doch noch interessant: Marken sollten sich unbedingt mit Livestreaming von Videos vetraut machen, denn so können sie User direkt mit emotionalem Content ansprechen, der viel besser wirkt, als eine dröge Pressemitteilung. Wie eine Werbekampagne mit Live-Videos funktionieren kann, hat Facebook zu seiner Einführung von Facebook Live gezeigt. Wie meta!

Ein anderer interessanter Ansatz: Welche Trends 2017 nicht überleben werden, hat Mashable zusammengestellt. Für mich ziemlich traurig: Twitter ist dabei 🙁

Das neue Jahr hat gut begonnen für cocodibu:  Gleich drei Unternehmen haben sich entschieden, uns als Agentur  erstmals das Vertrauen zu schenken. Und weil unsere neuen Kunden spannende Dinge tun, wollen wir sie Euch kurz vorstellen:

Die Unternehmensberatung The Nunatak Group begleitet digitale Transformationsprozesse in Branchen wie Medien, Finanzdienstleistung, Konsumgüter und in der klassischen Industrie. Zu den Kernthemen zählen digitales Marketing und Advertising, Company Building und M&A im Digital-Bereich sowie Datenanalyse und -strategie. cocodibu unterstützt das Consulting-Unternehmen im Bereich der klassischen Pressearbeit, Blogging und übernimmt die Speaker-Platzierungen.

Robert Jacobi ist einer der beiden Gründer und Managing Partner von The Nunatak Group

 

 

 

 

 

 

 

 

Klassische Pressearbeit sowie die Social Media-Beratung zählen ebenfalls zu den wesentlichen Aufgaben von cocodibu für den neuen Kunden CLORMANN DESIGN. Die inhabergeführte Agentur im Westen Münchens zählt zu den Top 20-Designagenturen und ist auf die Themen Grafik, Print, Verpackung, Messearchitektur, Event und Web spezialisiert. Zu den Kunden zählen unter anderem Veuve Clicquot, Dior, Moët&Chandon und Deage.

Marc Clormann ist Inhaber und Geschäftsführer von Clormann Design

Die Productsup-Plattform ist eine cloudbasierte Software, mit der E-Commerce-Verantwortliche ihre Produktdaten effizient und selbstständig verarbeiten können. Mit der Plattform können große Datenfeeds für unterschiedliche Shoppingkanäle aufbereitet und optimiert werden. Hier übernimmt cocodibu die klassische PR-Arbeit – Schwerpunkt Fach- und Wirtschaftsmedien – und berät in Fragen der strategischen Kommunikation.

Mit productsup können eCommerce-Verantwortliche große Datenfeeds für unterschiedliche Shoppingkanäle aufbereiten und optimieren.

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Johanna von ihrem Einstieg in die PR-Welt. Johanna studierte Soziolgie und Cultural and Cognitive Linguistics und gehört seit November 2016 zu unserem Team.

1. Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?
Gegen Ende meines Studiums ist die PR-Branche immer interessanter für mich geworden. Da ich bisher noch keine Erfahrungen in diesem Bereich hatte, habe ich einfach im Internet recherchiert. Gleichzeitig stand für mich fest, dass ich in München bleiben wollte. Vor allem die liebevoll gestaltete Website und die Referenzen haben mich von cocodibu überzeugt. Im Gegensatz zu den Websites anderer PR-Agenturen erfährt man sehr gut, was cocodibu macht. Nicht zuletzt durch Beiträge wie diesen hier. Außerdem habe ich während meines Masters bei einem Startup gearbeitet, das den Fokus auf die Digitalisierung von Magazinen gelegt hat. Ich bin der Meinung, dass die Themenbereiche von cocodibu ganz gut zu meiner bisherigen, beruflichen Erfahrung passen.

2. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?
Leider kann ich mich nicht mehr ganz so gut entsinnen, da ich ziemlich aufgeregt war. Doch erinnere ich mich noch daran, dass mir – ein Tag nach Abgabe der Masterarbeit – gesagt wurde, dass es nicht ganz so überaus wichtig sei, was ich studiert habe, denn die praktische Erfahrung zählt um einiges mehr. An dieser Stelle musste ich leider passen, so dass ich erst einmal mit einem Praktikum bei cocodibu anfangen durfte. Das Bewerbungsgespräch im Allgemeinen war wirklich sehr angenehm und locker. Und die wirklich sehr sympathische Begrüßung an der Tür (Danke liebe Nadine!) hat mir auch die erste Aufregung genommen.

3. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?
Da ich noch nicht allzu lange bei cocodibu bin, habe ich vor allem noch Einiges vor mir. Doch durfte ich mich bereits mit Pressemitteilungen auseinandersetzten, ein Telefontraining absolvieren, Clippings erstellen, Präsentationen vorbereiten und mich mit den verschiedenen Themen unserer Kunden beschäftigen: Produktdatenmanagement, Agilität, Programmatic Advertising und profilbasiertes Targeting. Ich traue mich zu behaupten, dass fast kein Tag vergeht, an dem man nicht etwas dazu lernt.

4. Was hast Du noch nicht gelernt?
Vieles habe ich noch nicht gelernt, z.B. Events zu organisieren und PR-Konzepte zu erstellen. Mir fehlen außerdem praktische Erfahrungen in so ziemlich allen Bereichen der externen Kommunikation (Interviews begleiten, Hintergrund-Gespräche, Pressereise, etc.).

5. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?
Da ich gerade am Anfang von vielen Pojekten stehe, kann ich mich nicht festlegen. Generell beschäftige ich mich am liebsten mit Texten und dem Texten. Im Moment macht mir die Korrektur von Website-Texten Spaß. Außerdem liebe ich Brainstormings im Team, die bisher immer sehr unterhaltsam waren, denn meine Kollegen zeichnen sich durch einen unschlagbaren Humor und eine humorvolle Schlagfertigkeit aus.

6. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …
…würde ich den roten Teppich ausrollen und ein weiteres Regal für unsere Medien bestellen.

7. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?
Da ich schon während meines Studiums die eine oder andere Werkstudententätigkeit und verschiedene Praktika hinter mir habe, hat sich der Blick auf das Berufsleben nicht so sehr verändert.

8. Was machst Du in zehn Jahren?
Lächeln und Winken.

9. Welcher Ordnungstyp bist Du?


Die Gedanken sind frei, also muss der Ort des gedanklichen Geschehens auch frei sein – von Chaos.

10. Du in den Augen Deiner Bürokollegen?
Marvin: Manchmal müssen wir Johanna ermahnen, auch mal Mittagspause zu machen. Hinter Fleiß und Wissbegierde können wir also einen Haken machen. Im Bürobasketball ist sie eine ernstzunehmende Gegnerin, im Airhockey sehe ich noch Defizite – das kriegen wir aber im Laufe des Volos in den Griff. Ansonsten hat sie in ihrer Zeit hier schon einen frischen Wind ins Büro gebracht, weil sie mit ihrer Meinung nie hinterm Berg hält. So bezeichnet sie „50 erste Dates“ als einen der schlechtesten Filme aller Zeiten, was natürlich völliger Quatsch ist. Aber lieber so, als ein stilles Mäuschen ohne eigene Meinung.

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Verena von ihrem Einstieg in die PR-Welt. Verena studierte Germanistik und Buchwissenschaft und gehört seit September 2016 zu unserem Team.

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1. Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?

Während meines Master-Studiums – eher etwas Ausgefallenes nämlich Buchwissenschaft (Verlagspraxis) –  und den dazugehörigen Praktika, merkte ich, dass mir Pressearbeit Spaß macht und meinem Naturell entspricht: Ich bin sehr kommunikativ, und ich bringe Themen auch gerne zu Papier.

Als ich dann kurz vor Beginn der Masterarbeit in minimale Bewerbungspanik verfiel, konterte ich mit einer ausführlichen Online-Recherche, stieß dabei unter anderem auf cocodibu und war gleich hin und weg. Der Blog, der mit genau solchen Beiträgen, wie den, den ich hier gerade schreibe, direkt meine Fragen als PR-Einsteigerin beantwortete, das Video mit Augenzwinkern und die Themen der Agentur, das alles gefiel mir sehr gut.

Die Frage war nur, ob ich mit meinem bisherigen, eher verlagsgeprägtem Lebenslauf auch auf das Profil der Agentur passen würde. Wer sich gar nicht erst bewirbt, der hat die Chance aber bekanntlich schon verpasst, also schickte ich initiativ eine Bewerbung ab – mit Erfolg!

2. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?

Mein Bewerbungsgespräch war sehr angenehm und der Einstieg eher ungewöhnlich – es ging nämlich um meine musikalischen Vorlieben (Ich höre am liebsten Rock- und Punk, gerne älter als ich.). Das war ganz anders als meine bisherigen Vorstellungsgespräche und so sympathisch, dass ich das Vorstellungsgespräch für den nächsten Tag gleich absagte. Vielleicht ein bisschen zu mutig, aber letztendlich habe ich das Volontariat ja bekommen. 🙂

3. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?

Das schöne ist, hier lernt man jeden Tag etwas dazu. Ich darf an den verschiedensten Projekten mitarbeiten und auch meine eigenen kleinen Projekte betreuen. Gelernt habe ich bisher auf jeden Fall wie man verschiedene Text-Sorten verfasst, auf was es bei einem guten Text ankommt und eine Menge aus den Fachgebieten unserer Kunden wie Programmatic Advertising, Content Marketing, New Work und SEO. Da kommt aber mit Sicherheit auch noch einiges auf mich zu!

4. Was hast Du noch nicht gelernt?

Konzepte erstellen, Journalistengespräche begleiten, Veranstaltungen planen… da fällt mir schon noch einiges für die nächsten Monate ein!

5. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?

Da es wirklich viele Projekte gibt, die sehr Spaß machen, finde ich es ziemlich schwierig mich für ein Lieblingsprojekt zu entscheiden. Mein Lieblingsprojekt aktuell ist das Journalisten-Event, das wir für unseren Kunden QUISMA auf die Beine stellen und so viel kann ich verraten: Es geht um die Wurst!

Generell steht Texte schreiben aber immer ganz oben auf meiner persönlichen Lieblings-To-Dos-Liste.

6. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …

… würde ich am Freitag ein bisschen früher Schluss machen.

7. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?

Eigentlich gar nicht. Ich habe im Bachelor schon angefangen Praktika zu machen und nebenbei als Werkstudentin gearbeitet. Das längste Praktikum dauerte acht Monate, da hat man schon einen guten Einblick wie das im Berufsleben so läuft. Obwohl ich immer gerne studiert habe, habe ich mich zum Schluss des Studiums aber richtig auf das Berufsleben gefreut.

8. Was machst Du in zehn Jahren?

Hoffentlich immer noch etwas, das ich gerne mache. Ob ich dann in Gummistiefeln auf meiner eigenen Lama-Farm stehe, PR für Bücher oder Rock-Bands mache oder mich als Autorin versuche, das kann ich jetzt noch nicht sagen. Und das macht es ja so spannend.

9. Welcher Ordnungstyp bist Du?

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Ich würde mich als ganz ordentlich beschreiben. To Do-Listen erleichtern mir meinen Arbeitsalltag und ich weiß in 99% der Fälle, wo ich was finde. Angrenzend an meinen Schreibtisch, findet man aber einen um einiges ordentlicheren Schreibtisch – den von meiner Kollegin Christiane, der inoffiziellen (selbsternannten) Ordnungsbeauftragten der Agentur. 🙂

10. Du in den Augen Deiner Bürokollegen?

Marvin: Wenn man ihre Fütterungszeiten einhält, ist Verena eine Vorzeigevolontärin. Erstaunlicherweise kann man mit ihr trotz Bücherwurmhaftigkeit sehr viel Spaß haben – so war sie gleich Feuer und Flamme dafür, ein Mini-Air Hockey fürs Büro zu kaufen.

Christiane: Verena hat sich sehr schnell integriert – sowohl persönlich als auch arbeitstechnisch. Sie lernt fix dazu, arbeitet selbstständig und hat eine super Auffassungsgabe. Ihr Alter Ego Vanesa Reisner bringt immer jede Menge Schwung und gute Laune in den Arbeitsalltag!

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Der März ist innerhalb des Kalenderjahres zusammen mit dem September wohl der Monat mit der höchsten Dichte an Fachmessen und -konferenzen. Auch in unserer Branche. Und gerade in München. Da finden im März gleich sechs Veranstaltungen statt, die einen Besuch wert sind:

die Messe Internet World (7.-8.3.) für alle eCommerce-Profis
die Content Marketing Conference&Exposition (CMCX, ebenfalls 7.-8.3.)
Data Driven Marketing in eCommerce (DDME, 7.3.)
das SEO-Klassentreffen SMX (14.-15.3.)
die AFBMC für alle Facebook und Social Marketer (14.3.)
die Premiere der All Influencer Marketing Conference (15.3.)

Für alle Leser unseres Blogs haben wir von der Neuen Mediengesellschaft Ulm für die DDME und für den bereits am 13./14. Februar in München stattfindenden Performance Marketing Gipfel CPX ein spezielles Angebot: 140 € Rabatt auf sein Ticket (normalerweise 890 € für zwei Tage bei der CPX und 690 € für den DDME) erhält, wer bei der Anmeldung folgenden Code eingibt: DDME17coco oder CPX17coco.

Auch Rising Media, der Kongressveranstalter von SMX, AFBMC und All Influencer, hat ein spezielles Angebot für unserer Leser: einen 15 %-Rabatt auf das reguläre Ticket. Wie kommt Ihr an den Rabatt? Einfach auf das Banner der Veranstaltung klicken, die Euch interessiert.

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Und noch ein Spartipp: 25 % des regulären Ticketpreises von 399 € (Summit & Workshop) kann noch bis 31.März 2017 sparen, wer jetzt das Ticket für den Performance Marketing Summit von intelliAd Media (28.6., ebenfalls in München) zum Early-Bird (299 €) erwirbt. Tickets für den Summit gibt es bereits ab 149 €.

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Wir wünschen Euch viel Spass. Vielleicht treffen wir uns ja vor Ort. Oder auf bei den Online Marketing Rockstars, am 2. und 3 März in Hamburg, wo wir natürlich als Digital Groupies ebenfalls vertreten sind.

 

Achja, der leidige Teufelskreis der Werbung wird wohl niemals enden: Beinahe jeder hat einen Adblocker auf dem Rechner. Briefkästen sind seit Jahren mit bunten Aufklebern gegen Prospekte und Anzeigenblätter geschmückt (gibt es sogar in der Luxus-Variante in Edelstahl-gebürstet). Ins Kino geht man 20 Minuten später, um den lästigen Werbeblock zu umgehen und die Fernsehwerbung ist durchaus praktisch für eine kurze Pinkelpause.

Aber irgendwie müssen uns Unternehmen doch erreichen, um sich selbst und ihre Produkte an den Mann und die Frau zu bringen. Die Münchner Agentur Virtual Identity widmet sich deshalb seit einiger Zeit dem Thema UBX – Useful Brand Experience – und hat bereits zwei Konferenzen mit internationalen Cases und Speakern veranstaltet, von denen Christian hier und hier berichtete. Beispielsweise Toyota und Samsung haben bereits UBX-Kampagnen umgesetzt:

Nun war ich am vergangenen Donnerstag zum UBX Jam eingeladen, einem Workshop, bei dem rund 20 Vertreter aus der Marketing- und Kommunikationsbranche zusammenkommen und sich einen Nachmittag lang mit der Frage – und auch Antwort – beschäftigen „Wie mache ich meine beziehungsweise unsere Marke nützlich“.

Nach einer kurzen Erklärung, was UBX überhaupt ist, haben wir uns gleich in den praktischen Teil gestürzt: Innerhalb von wenigen Stunden haben wir in kleinen Gruppen für vier der anwesenden Marken(vertreter) völlig neue Konzepte entwickelt – und das war viel einfacher als gedacht.

So funktioniert‘s:

Als erstes geht es darum, den Markenkern zu definieren: Wofür steht meine Marke? Welche Werte vertritt sie? Was wollen wir nach draußen kommunizieren?

Der Weg zur nützlichen Kommunikation.

Der Weg zur nützlichen Kommunikation.

Der zweite Schritt fordert dann etwas Kreativität. Nun gilt es, den definierten Markenkern ins genaue Gegenteil zu verkehren. Als Beispiel wurde hier L’Oréal genannt, deren Ziel es ist, dass man sich schön fühlt. Genenteil davon wäre dann das Ziel, das die Konsumenten sich hässlich fühlen. Man kann sich diese Umkehrung wie ein Schatten des Markenkerns vorstellen. Hat man das Gegenteil gefunden, widmet man sich der Zielgruppe und sucht innerhalb des Gegenteils nach konkreten Alltagsproblemen. Der Clou des Vorgehens ist, dass Lösungen, die später entstehen, zur Marke passen.

In der Gruppenphase

In der Gruppenphase

Hat man dieses Gegenteil gefunden, widmet man sich den Alltagsproblemen seiner Zielgruppe. Dazu gibt es mehrere Methoden, wie zum Beispiel das „Alltagsrad“, bei dem man seinen Kunden zu einem typischen Tagesablauf befragt, die „Step-by-Step“-Methode, bei der man sich einen typischen Arbeitsablauf erklären lässt oder das „Shadowing“, bei dem man einen Kunden eine Zeit lang als stiller Beobachter begleitet und so mögliche Alltagsprobleme identifizieren kann. Da wir nun keine Vertreter der jeweiligen Kunden vor Ort hatten, mussten wir uns selbst in deren Lage versetzen und haben uns den möglichen Tagesablauf vorgestellt.

Methoden

Die drei Methoden der Alltagsbeobachtung

Bereits beim Vorstellen eines typischen Arbeitstages tauchten so viele Problemfelder und Komplikationen auf, dass es gar nicht so leicht fiel, sich für eines zu entscheiden. Als das Problem dann aber genau definiert war, waren wir aber auch schon bald bei der Lösung und präsentierten diese vor allen Teilnehmern. Ohne uns an dieser Stelle zu sehr auf die Schulter klopfen zu wollen, aber auf die Ergebnisse waren wir schon ein bisschen stolz: eine Werte-Kompass-App, die die Kunden einer Schweizer Uhrenmarke zu nachhaltigem Konsum anhalten sollte, ein mehrsprachiger Chatbot, der LKW-Fahrern im Ausland bei Pannen und Unfällen schnell an die nächste Werkstatt vermittelt, ein Bewertungssystem für ein Wissensvideoportal für Ärzte sowie eine Zahlmethode ganz ohne Bargeld, Karten oder Chips für eine klassische Bank.

Alles in allem ein sehr spannender und lehrreicher Nachmittag! Nun geht es daran, zu überlegen, wie wir diese Methoden in der Arbeit mit unseren Kunden einsetzen können.

Was steckt dahinter, wenn ausgewiesene Digitalos und PR-Experten auf einmal Printmagazine publizieren? Clutch, ein Projekt der Hamburger Agentur Frau Wenk, erschien im September 2016 zur dmexco und positionierte sich als Gesellschaftsmagazin für die digitale Welt. Natürlich ein Content Marketing-Tool, um bestehenden oder künftigen Kunden der Agentur gedruckten Raum zu verschaffen, aber auch mit übergreifenden und liebevoll in Szene gesetzten Nicht-Kunden-Themen. Michael Wegener, Leiter Content Center ARD aktuell, urteilte etwas hart über die Premierenausgabe: „Clutch ist nett zum Durchblättern, aber für die eher kritische Medienszene etwas zu glatt und zu allgemein.“ Chapeau Clutch, dass diese kritische Einschätzung auch genau so auf der Webseite steht. Ob es 2017 eine zweite Clutch-Ausgabe gibt, ist online leider nicht ersichtlich.

Titel New D

Seit Dezember 2016 gibt es nun auch NEW D, ein Magazin für digitalen Wandel, das in einer Auflage von 1.000 Exemplaren an einen handverlesenen Verteiler verschickt wird. Herausgegeben wird es von Christian Clawien, im Hauptberuf Director Digital Strategy bei fischerappelt in Hamburg. Ein Magazin inkl. Blog, das komplett auf Interviews setzt. In der Erstausgabe gibt es lesenswerte Gespräche beispielsweise mit  NDR-Journalistin Anja Reschke („das Netz ist eine große Selbstbeschäftigungsmaschine“), Netz-Nerd Dennis Horn („Facebook ist eine Kommunikationsfirma, aber die kommunizieren nicht“), Lernforscher Lennart Schalk („Weder Google noch das Smartphone an sich machen uns dumm, sondern die Art und Weise, wie wir diese Angebote nutzen“)  oder Brand-Eins-Mitgründer Wolf Lotter („Big Data und Arbeit 4.0 verkaufen alten Wein in neuen Schläuchen“). Wir haben Christian Clawien ein paar Fragen zu NEW-D gestellt:

Was ist NEW-D? Ein privates Projekt von Christian Clawien, ein Content Marketing-Projekt von fischerAppelt oder ganz etwas anderes?

Christian Clawien: Ersteres. Mir fehlten in der Debatte über die Digitalisierung die Stimmen von Menschen, die täglich davon betroffen sind. Lokale Akteure aus der Wirtschaft oder auch Wissenschaftler aus Bereichen, welche nicht direkt mit der Digitalisierung zu tun haben. Privatpersonen, die durch Digitalisierung neue Möglichkeiten entdeckt haben.

Du setzt auf Interviews bzw. Gespräche als zentrales Format. Warum? Und warum hast Du Dich für Print entschieden und als Digitaler nicht „nur“ eine Webseite gemacht?  

Christian Clawien: Es gibt ja beides: http://new-d.de/ als Blog und als gedrucktes Magazin. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns in der heutigen Zeit viel mehr aufeinander einlassen müssen, einander zuhören. Wenn ich jemanden interviewe ist das mehr ein Austausch, jemanden einfach erzählen lassen. Das finde ich spannend und es kommen Sachen dabei heraus, die man sonst nicht liest. Sie sind nachdenklicher und vielleicht auch reflektierter als das hysterische Filterblasen-Geschrei. Und zu lange Stücke liest man bei mir auch lieber gedruckt statt online, dass zeigt auch das Tracking.

Wie sieht Dein Geschäftsmodell hinter NEW-D aus? Im Printmagazin hast du einen Artikel als „Sponsored Content“ gekennzeichnet, online habe ich keine Banner o.ä. entdeckt.

Christian Clawien: Ich habe kein Geschäftsmodell. Ich mache das aus Spaß an der Sache und gucke wie es sich entwickelt. Das Blog bleibt ohne Werbung. Aufwand versus Ertrag lohnt sich nicht, da ich momentan noch eine Nische abdecke und in einem spitzen Influencer-Umfeld unterwegs bin. Im gedruckten Magazin verkaufe ich Anzeigen und Sponsored Content, damit ich Druck und Vertrieb finanzieren kann.

Dann erst mal viel Spaß. Wird es eine zweite gedruckte Ausgabe geben? Und welche drei Menschen würden Dich als nächste Gesprächspartner für Blog oder Magazin interessieren?

Christian Clawien: Ja, ich plane für Ende Juni Ausgabe Nummer 2. Ich habe schon etliche Namen auf der Liste, aber wer interessante Gesprächspartner vorschlagen möchte oder das nächste Heft unterstützen will, kann sich gerne bei mir melden: http://new-d.de/kontakt/ Als nächste Interviewpartner interessieren mich ein Taxifahrer, ein Betreiber eines Internetcafés und Giovanni di Lorenzo. Und natürlich freue ich mich über neue Leser auf Facebook, Twitter oder im Blog.

Foto: NewD

New-D-Herausgeber Christian Clawien – Foto: NewD

Dann wünschen wir Dir viel Erfolg und gutes Gelingen!

In unserer Rubrik “Endlich Wochenende” gewähren uns Geschäftsleute aus Wirtschaft und Medien einen kurzen
Einblick in ihre Wochenendplanung. Heute verrät uns Marc Clormann, Inhaber und Geschäftsführer von Clormann Designeine der führenden Design-Agenturen im Luxus-Segment, was er am Wochenende vorhat.

Marc Clormann

Marc Clormann, Inhaber und Geschäftsführer Clormann Design

1. Wann beginnt heute für Sie der Feierabend?
Ca. 4 Stunden früher als sonst, wir fahren um 18.00 Uhr in die Berge…

2. Was ist üblicherweise Ihre letzte Tätigkeit, bevor Sie den Computer runter fahren?
Mails checken…

3. Nehmen Sie Arbeit mit ins Wochenende? Wenn ja: Was?
Meistens ja, Nachbereitung der vergangenen Woche, Organisatorisches, Strategisches…

4. Schalten Sie Ihr Handy am Wochenende ab oder sind Sie always on?
Always on, wird aber dann meist nur als Fotoapparat oder Spotifysender benutzt.

5. Apropos abschalten: Wie können Sie am besten entspannen, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen?
Vorfreude auf Freizeitaktivitäten am Wochenende + Essen + Musik

6. Mit wem werden Sie dieses Wochenende verbringen?
Mit Frau und den 2 Kindern im Schnee, auf verschneiten Hängen

7. Reden Sie mit Ihrem Partner/Freundeskreis am Wochenende üblicherweise über Ihren Job?
Ja, als Inhaber der eigenen Firma und Kreativer Mensch bleibt das nicht aus…

8. Worauf freuen Sie sich dieses Wochenende am meisten?
Viel Neuschnee, die (gaaanz) breiten Ski und leere unbefahrene Hänge abseits der Pisten

9. Gibt es ein Ritual, das Sie üblicherweise jedes Wochenende begehen (zum Beispiel das samstägliche Autowaschen)?
Ausschlafen (solange es die Kinder zulassen), ausführlich frühstücken, Sport.

10. Gibt es eine Marotte an Ihnen, die Ihren Partner/Ihre Familie am Wochenende regelmäßig auf die Palme bringt?
Habe eben mal nachgefragt: nein!

10. Was machen Sie am Wochenende, von dem Ihre Kollegen/Ihr Team sagen, würde/n: Donnerwetter, das hätte ich jetzt nicht erwartet?
Im Sommer SUPen, Wakeboarden, Surfen, Rennradeln, Wandern, Segeln – im Winter Freeriden.  Aber das ist alles kein Geheimnis. Vielleicht nur, dass manche dieser Aktivitäten am gleichen Tag passieren…

Marc Clormann

11. Jogginghose oder Designer-Klamotten: Was ist am Wochenende Ihr Lieblingskleidungsstück?
Karl Lagerfeld hat mal gesagt: „Jogginghosen sind das Zeichen einer Niederlage. Man hat die Kontrolle über sein Leben verloren und dann geht man eben in Jogginghosen auf die Straße.“
Wenn Anzug, dann Tom Ford oder ION… oder Boardshort, die passt immer.

12. Stichwort Indoor-Aktivitäten: Welche Musik werden Sie dieses Wochenende auf jeden Fall hören, welche TV-Sendung sehen und welches Buch bzw. welche Zeitung/Zeitschrift werden Sie lesen?
Fernsehen soweit es geht vermeiden, in Fachzeitschriften aus Design, Architektur, Möbel, Fashion, Sport stöbern. Musik hängt von der Stimmung ab, gerne auch nur mal dem rauschenden Bach vor der Haustür lauschen.

13. Stichwort Outdoor Aktivitäten: Welchen Berg werden Sie dieses Wochenende besteigen, welchen Marathon laufen und welches Theaterstück/Konzert bzw. welchen Kinofilm werden Sie besuchen?
Walmendinger Horn und Hoher Ifen im Kleinwalsertal bis die Schenkel glühen mit anschließender Saunasession.

14. Freuen Sie sich schon auf Montag?
Wenn man seine Arbeit lebt/liebt, ist es keine Arbeit. Den wöchentlichen Wochenend-Countdown der Radiosender kann ich nicht nachvollziehen.

Wie sieht der Journalismus von morgen aus? Was müssen Journalisten heute schon können? Und wie werden sie sich künftig finanzieren? Es passiert gerade ziemlich viel in der Medienwelt. Welche Richtung dies nimmt, weiß keiner so genau. Und trotzdem: Junge, talentierte Schreiber zieht es weiterhin in den Journalismus. Wir stellen sie  in unserer Reihe Junge Journalisten vor:  Redakteure, Reporter, Blogger und Publizisten unter 33, die sich schwerpunktmäßig vor allem mit der Online-Branche beschäftigen. Heute im Gespräch: Laura Melchior, Volontärin in der Redaktion der Internet World Business.

Laura Melchior

Laura Melchior

1. Seit wann steht für Dich der Berufswunsch Journalist fest? Was gab den Ausschlag?
Die Entscheidung Journalistin zu werden, hat sich bei mir während des Studiums entwickelt. Ursprünglich wollte ich eine wissenschaftliche Karriere einschlagen, doch journalistisches Arbeiten fand ich letztendlich spannender, da es mehr Freiheiten bietet.

2. Ist Dein Arbeitsalltag wie Du ihn Dir vorgestellt hattest, oder gab es im positiven wie negativen Sinne Überraschungen?
Einerseits war er wie ich es mir vorgestellt habe, andererseits aber auch ganz anders. Im Grunde war es wie bei jeder neuen Arbeitsstelle: Man muss die neuen Prozesse kennenlernen und seinen Platz finden. Sehr positiv war in jedem Fall das Team, in dem ich bis heute arbeiten darf. Ich bin immer unterstützt und gefördert worden, aber auch gefordert. All das kam meiner journalistischen Ausbildung immer zugute.

3. Was war Dein skurrilstes Erlebnis bisher in Deiner Berufslaufbahn?
Das skurrilste war, dass ich eine PR-Beraterin, mit der ich kurz zuvor ein Meeting hatte, in München auf einem Geburtstag einer Freundin wiedergetroffen habe. Das war wirklich eine Überraschung, denn zu dieser Zeit habe ich noch nicht lange in der Stadt gewohnt und kannte daher noch nicht viele Leute. Heute sind wir ebenfalls gut befreundet.

4. Inwieweit nutzt Du das Social Web für Themen-Recherche und -Inspiration?
Ich nutze das Social Web vor allem, um mich über aktuelle Trends und News zu informieren. Denn neue Entwicklungen kristallisieren sich in den sozialen Netzwerken meiner Meinung nach schneller heraus, unter anderem weil sie auch oft hier entstehen.

5. Blogger werfen (bewusst) viele der althergebrachten Regeln über den Haufen. Sie schreiben viel subjektiver, kommentierender. Wie wird das den klassischen Fachjournalismus Deiner Meinung nach verändern?
Meiner Meinung nach verwässert das den Journalismus etwas. Es ist oft für den Leser schwer zu unterscheiden, welche Aussagen auf Fakten basieren und welche eine Meinungsäußerung sind. Es gibt nicht umsonst Formate wie beispielsweise einen Kommentar, die für subjektive Meinungsäußerungen gedacht sind.

6. Was ist Dein Trick, um ruhig Blut vor dem Redaktionsschluss zu bewahren?
Viel Schokolade essen 🙂

7. Wie schaltest Du vom Job ab, oder denkst Du rund um die Uhr an die Headline von morgen?
Da ich auch über News aus der Digital-Branche schreibe, habe ich eigentlich den ganzen Tag Augen und Ohren offen, falls etwas Neues passiert. Um abzuschalten gehe ich meistens shoppen, aber das tue ich, wie es sich für jemanden aus der Branche gehört, meistens in diversen Onlineshops.

8. Wenn wir hier mal den besten Fachartikel küren würden: Welchen Deiner Berichte würdest Du einreichen? Und warum?
Keine einfache Frage. Am liebsten führe ich Interviews, denn dabei ergeben sich oft spannende, unerwartete Aspekte, die man im Vorfeld so nicht erwartet hat und die man gut für weitere Artikel im Hinterkopf behalten kann.

9. Was machst Du in fünf Jahren?
Ich bin mir sicher, dass ich dann immer noch so viel Spaß am Schreiben und Texten haben werde. Ansonsten finde ich es gut, dass ich nicht weiß, wo genau ich in fünf Jahren bin – das macht das Leben doch erst spannend ;).

Wir cocos hören viel Musik – nicht anstatt, sondern um zu arbeiten! Musik hilft gerade beim Texten, um inmitten des hektischen Agenturalltags etwas Ruhe zu finden. Unsere Lieblingssongs des Jahres wollen wir euch nicht vorenthalten. Heute gewähren Christian und Stefan im fünften und letzten Teil unserer Blogreihe einen Einblick in ihre „Top 5 Arbeitshits 2016″.

Christian

christian

Ich kann so nicht arbeiten! Also, nicht mit Musik. Vielleicht maximal, wenn ich am Wochenende mal die Buchhaltung erledige und sonst niemand im Büro sitzt. Aber nicht unter der Woche. Und weil ich häufig mit Motorrad oder Rad in die Arbeit fahre (heute z.B. mit Dean Martins „Winterwonderland“  bei 0 Grad, Dunkelheit und Matsch auf den Wegen) , wachsen meine Playlists nur gaaaanz langsam.

Wenn ich mein Headset im Büro trage, dann nur, um die neuesten Weihnachtsvirals zu schauen. Filme inspirieren mich generell auch, was den persönlichen Musikgeschmack betrifft. Deshalb kenne ich auch vier meiner Top 5 für 2016 aus dem Fernsehen:

Rag n Bone Man – Human

Ein Beweis dafür, dass Werbung wirkt – cooler Spot von Vodafone.

Roger Cicero – Kein Mann für eine Frau

genialer Musiker und mein persönlicher Lieblings-Bigband-Sound – Ich hoffe, er hört das im Swing-Himmel #rip.

Glen Hansard – Falling Slowly

Der Soundtrack aus dem Film ONCE – oscar-prämiert und einfach saugut.

Dave Gruisin – It might be you

Der Soundtrack aus Tootsie – das Klaviersolo gefällt mir persönlich deutlich besser als die Zuckerguß-Version von Stephen Bishop.

Joseph Locke – Goodbye

Der Filmsong aus dem Gute-Laune Streifen „Hear my Song“, der ideal für dunkle Winterabende ist – außerdem der Klingelton meines Smartphones

Auf den folgenden Plätzen kämen dann Songs von Frauen – nur falls sich jemand gendertechnisch beschweren möchte.

 

Stefan

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Männer sind nicht multitaskingfähig. In meinem Alter erst recht nicht. Arbeiten und gleichzeitig Musik hören, das funktioniert bei mir gar nicht. Aber um morgens auf Betriebstemperatur zu kommen und abends wieder runter zu kommen – da hilft nur eines: Volumenregler aufdrehen. Ganz gut funktioniert das bei diesen Songs:

Airbourne – No way but the hard way

Muss man hören: Der Song startet mit einem wirklich lässigen Riff, der nicht mehr aus dem Ohr geht und nimmt dann ganz gut Fahrt auf.  Das Video ist sicher nur etwas für echte Feingeister und Ästheten. Schon wegen der Marshall-Wände am Anfang. Aber wie sagte Jim Jarmusch neulich im SZ-Magazin? Eine gute Band muss immer auch den „silly factor“ haben. Hier isser.

The Datsuns – MF from hell

Ich mag Songs, die schnell sind und auf den Punkt kommen – am besten, die schnell auf den Punkt kommen. The Datsuns sind ein bisschen in der 60ern hängen geblieben, aber nicht so verträumt wie zum Beispiel Wolfmother.

Hellacopters – Toys and flavors

Tja, beim Videodreh reichte es nicht mehr für die vielen Marshall-Türme (siehe Airbourne). Jetzt stehen da drei traurige Orange-Amps. Wahrscheinlich musste dafür der Keyboarder bezahlt werden. Egal wie: Hellacopters spielen ihre Songs meist so melodisch runter, dass sie sich glatt für die Yoga-Session in der Mittagspause eignen. Kaum mehr vorstellbar, dass Sänger Nicke Andersson mal bei den Radaubrüdern Entombed trommelte.

Hardcore Superstar – We don’t celebrate Sundays

Hellacopers, Glucifer, Backyard Babies und eben auch Hardcore Superstar. Mitte / Ende der 90er Jahre brach die Zeit des Skandinavien-Rocks an – eine super Zeit. Live war das immer das volle Brett.

Kiss – Deuce – live

Ein Song aus meiner späten Jugend – also kurz nach Einführung des Schwarz-Weiß-Fernsehens.