Category: Aktuelles

Wladimir Klitschko, das hat uns schon ziemlich beeindruckt, liebe Horizont. Der erste Gast im hauseigenen Podcast: ein echtes Idol  – sympathisch, gerade heraus, auf den Punkt. Ein inspirierendes Gespräch über Digitalmarketing, Testimonials und natürlich Boxen. Relevante Themen, souveräne Stimmen, genau das Richtige, um mal auf andere Gedanken zu kommen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, wieso wir inzwischen so gerne Podcasts hören. Es ist entspannend einfach mal nur zuzuhören, ohne dass das Gegenüber eine schlaue Antwort erwartet. Meetings und Calls haben wir schließlich alle genug. Stattdessen mal im Laid-Back-Modus einfach nur zuhören – das ist eine willkommene Abwechslung. Und weil auch unsere Kernbranchen inzwischen den einen oder anderen Podcast ins Leben gerufen haben und dieser sich still und heimlich in seiner total unspektakulären Art zum absoluten In-Medium gemausert hat, widmen wir ihm heute einen Blogbeitrag. Hier kommen unsere fünf Favoriten:

  1. t3n Filterblase

Techies und alle, die es werden wollen, aufgepasst: Im t3n-Podcast „Filterblase“ kommen die aktuellsten Tech-Themen auf den Tisch, beziehungsweise ins Ohr. Die beiden Chefredakteure Luca Caracciolo und Stephan Dörner diskutieren mit Experten in einer knackigen halben Stunde über Themen wie Digitalisierung & GroKo, KI, Bitcoins, Startup-Finanzierung und den 5-Stunden-Tag – immer mit der entscheidenden Note Tech.

  1. OMR-Podcast

Moment mal, müssen wir hier überhaupt noch etwas erklären? Ne! Philipp Westermeyers Channel ist einfach DER Online-Marketing-Podcast Deutschlands mit DEN Experten.

  1. Talking Digital

Es ist jetzt so ziemlich genau ein Jahr her, dass Sachar Klein und Timo Lommatzsch ihren Podcast „Talking Digital“ starteten. In der Zwischenzeit haben die beiden PR-Profis mit Experten wie Sandra Liebich von news aktuell, Petra Reetz von der BVG und Frank Behrendt von Serviceplan über alles rund um digitale Unternehmenskommunikation und PR gesprochen. Mit einer guten Dreiviertelstunde sind die Podcasts perfektes Mittagspausenfutter. (Unser Highlight ist Folge 7: ein Gespräch mit Dirk Eichhorn zum Thema Kommunikation für „Die drei ???“ in digitalen Zeiten.)

  1. Horizont

Dem frischgeschlüpften Horizont-Podcast gewähren wir an dieser Stelle ein paar Vorschusslorbeeren. Was man nach der ersten Folge schon sagen kann: Die Qualität der Aufnahme stimmt, der erste Gast hat gesessen und wir sind bis zum Schluss drangeblieben. Wir hören also gespannt weiter und rechnen jetzt für die nächste Folge ganz fest mit Oliver Kahn.

  1. XING talk

Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer gibt Tipps, wie Sie sich am Arbeitsplatz fit halten – zum Schrecken aller Betriebssicherheitsbeauftragten, nämlich indem Sie sich unter den Schreibtisch hängen und Klimmzüge machen – Patricia Riekel, ehemalige Chefredakteurin der „Bunte“, erklärt, wie Sie richtig netzwerken, Telekom-Vorständin Claudia Nemat macht den Chef zum Coach und der Gründer des Vegane-Kondome-Startups „Einhorn“ erzählt wie das so war, als die ganze Firma auf agil umgekrempelt wurde. Das ist nur ein kleiner Auszug aus den vielfältigen Themen des XING-Videopodcasts. Die Interviews dauern circa 30 Minuten und wer nicht so viel Zeit hat, der findet auch eine gekürzte Version mit den wichtigsten Botschaften in knapp fünf Minuten.

Viel Spaß beim Zuhören!

Der War for Talents in der Digital-Branche ist in vollem Gange. Entsprechend ziehen Unternehmen sämtliche Register, um im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber bei den Young Professionals möglichst weit vorne zu liegen. Eine einfache Anzeige bei Monster.de ist dabei längst mehr nicht der Schlüssel zum Mitarbeiter-Glück – insbesondere wenn am Ende der Bewerbungsphase ein neuer, qualifizierter Junior Marketing Manager stehen sollte. Wer auf der Suche nach fitten – und bestenfalls auch noch kreativen – Digital Natives ist, sollte den Köder in für sie heimische Gewässer werfen. Denn im digitalen Business mit einer klassischen Print-Anzeige auf Bewerberfang zu gehen, ist ungefähr so zeitgemäß wie ein Modem in Zeiten von Smart Home.

Eine gute Möglichkeit hierzu stellt Instagram dar. Nicht nur, weil die Plattform mit 15. Mio aktiven Nutzern mittlerweile Platz 2 der beliebtesten Social Networks in Deutschland hinter Facebook (30 Mio.) besetzt, sondern auch weil sie alleine schon aufgrund ihrer Mechanik – dem Fokus auf Fotos und Bewegtbild – dazu einlädt, Follower zu inspirieren und zu binden. Kein Wunder also, dass weltweit die Anzahl der aktiven Unternehmensprofile allein zwischen März 2017 und August 2017 von acht auf 15 Millionen gewachsen ist – Tendenz steigend.

Das Problem jedoch: Insbesondere für kleinere Agenturen stellen Extrakosten, Personalengpässe und festgefahrene Strukturen eine große Hemmschwelle dar, das unbekannte Terrain „Instagram“ zu betreten. Dabei kann sich eine gute Präsentation ausgerechnet für sie als besonders lohnenswert herausstellen: So sehen sie sich als Dienstleister ständig denselben Vorwürfen konfrontiert – Stress, Überstunden und damit eine unausgeglichene Work-Life-Balance. Umso wichtiger ist es also, jede Chance nutzen, mit Vorurteilen aufzuräumen und mittels einer ansprechenden Social Media Präsenz Young Talents zu akquirieren.

Auch wir bei cocodibu haben uns im Sommer vergangenen Jahres für die Umsetzung eines eigenen Instagram-Accounts entschieden. Und – zugegeben – auch bei uns waren die Zweifel erst einmal groß: Wer soll sich darum kümmern? Wie lautet unsere Kernbotschaft und wie sehen entsprechend die Inhalte aus? Heute möchte ich nach etwas über einem halben Jahr Bilanz ziehen: Und klar, – den romantischen Vorsatz wöchentlicher Posts musste ich aufgrund des Tagesgeschäfts leider ablegen. Nichtsdestotrotz bin ich – nicht nur als eine der Kanal-Verantwortlichen, sondern auch als Kernzielgruppe – der festen Überzeugung: Wer im War for Talents Stärke beweisen möchte, sollte sich mit einer Instagram-Präsenz rüsten.

 

1. Alle für einen (Account)
Der Altersdurchschnitt von Agentur-Mitarbeitern liegt laut Statista bei unter 30 Jahren. Das heißt: Ein Großteil der Angestellten ist mit den Mechaniken der Plattform vertraut. Das erleichtert zum einen die Suche nach einem Kanal-Verantwortlichen und nimmt zusätzlich den Druck auf Seiten des Einzelnen – so können sich schließlich alle aktiv an der Gestaltung des Feeds beteiligen. Unsere Agentur spiegelt das ganz gut wider: Die meisten unter 30 Jahren – besitzen alle neben einem großen Interesse auch Zugriff auf unseren Account.

2. Erwartungshaltung
Oftmals zögern Unternehmen und Agenturen mit der Idee, eigene Content-Formate oder Social Media-Kanäle umzusetzen, aus Angst, Qualitätsansprüchen der Followerschaft nicht gerecht zu werden. So gerät der eine oder andere Geschäftsführer beim Gedanken an eine Posting-Anarchie vielleicht sogar in Schnappatmung. Bei Coca Cola, Siemens und der Website der Landesregierung mag die Gefahr eines Image-Schadens auch zutreffen – bei Accounts von kleineren Unternehmen und Agenturen liegt die Toleranzgrenze der Follower jedoch weitaus höher. Außerdem: Die Digital Natives sind alle mit den Mechaniken und Regeln von Social Media aufgewachsen, entsprechend gut ist auch ihr Gespür dafür, welche Inhalte sich für Social Media eignen und welche nicht. So bringt die Regel “Poste das, was Du selbst sehen wollen würdest”, nicht nur einen vielfältigen Feed, sondern spiegelt im besten Fall auch die verschiedenen Charaktere und deren Zusammenspiel in der Agentur wider – das absolute Nonplusultra für einen authentischen Social Media-Auftritt.

3. What to post?
Apropos authentischer Auftritt : Insbesondere auf Instagram – das Tool, das für echte, inspirierende und lebensnahe Inhalte steht – geht es weniger darum, hochkarätigen als ehrlichen Content zu posten. Ziel ist es jederzeit, das Agenturleben möglichst realitätsnah zu porträtieren. Social Media-Experten nennen dieses Phänomen auch “pretty ugly”. Das gilt für Agenturen auf Mitarbeitersuche sogar noch mehr als für die private Instagram-Nutzung. Anstatt die Follower mit steif-inszenierten Bildern zu langweilen, sollte man den Fokus lieber auf die Mitarbeiter legen – das können Impressionen aus dem Büroalltag sein oder einfach der schlafende Bürohund. Ähnlich flexibel verhält es sich auch mit der Posting-Frequenz: Lieber seltener posten, aber dafür in natürlichen Situationen – wie beispielsweise beim gemeinsamen Kicker-Abend. Das bringt mehr Sympathiepunkte – und entsprechend auch Likes und Reichweite – als das gestellte Mitarbeiterfoto im Hausflur.

4. Spontaneität schlägt Bürokratie
Gleiches gilt für Geburtstage, den Einstand oder Abschied von Mitarbeitern oder für den alljährlichen Wiesn-Besuch. Denn: Auch im stressigen Agentur-Alltag gibt es Situationen fernab von Posts-its und Dokumenten, die „worth to post“ sind. Insbesondere interne Agentur-Veranstaltungen bilden dabei die ideale Basis, um Spaß und Team-Zusammenhalt nach außen zu kommunizieren. Plus: Wieso nicht einfach mal via Instagram einem Kunden zum 25-jährigen Jubiläum gratulieren? Das freut nicht nur das Geburtstagskind (im besten Fall bedankt es sich ja mit einer Rückverlinkung #Reichweite), sondern ist zusätzlich der ideale Point of Proof für die so oft gepredigte Flexibilität, Kreativität und Agilität in Agenturen.

5. Alleinstellungsmerkmal
Oft scheitert die Umsetzung einer eigenen Social Media-Präsenz an der Suche nach einem Maskottchen, einem Symbol mit besonderem Wiedererkennungswert. Warum? Kommunikationsbeauftragte sind es seit jeher gewohnt, Kanäle mit spezifischen Botschaften zu bespielen – sie suchen also nach einem Pendant für den klassischen TV-Slogan oder Jingle. Instagram tickt da aber völlig anders als TV, Radio und Co. (sh. Punkt 3 und 4). Haben Unternehmen das verstanden, kann sich das für sie wirklich mit vielen Followern auszahlen.

6.#Struggle
Bekannt für das Raute-Zeichen, impliziert die Plattform scheinbar, eine Präsenz wäre untrennbar mit einem eigenen Hashtag verbunden. Ein Trugschluss, wie ich finde – denn: Hashtags dienen im ersten Schritt der Kategorisierung und Auffindbarkeit der Inhalte. Im Umkehrschluss bedeutet das: Ein guter, eigener Hashtag ist zwar “nice to have”, allerdings noch lange keine Garantie für eine erfolgreiche Instagram-Präsenz. Die Crux liegt vielmehr darin, mit den eigenen Inhalten und dazu passenden Hashtags die Auffindbarkeit des Accounts step-by-step zu pushen: Erst anschließend lohnt es sich wirklich, über einen eigenen Hashtag nachzudenken (eine Auflistung beliebter, themenbezogener Hashtags finden Sie übrigens bei den Kollegen von OnlineMarketing.de). Anders ist es im Rahmen eines eigenen Firmenevents. Hier lohnt es sich unter Reichweiten-Aspekten, seine Gäste dazu aufzurufen, die Partyfotos unter dem “firmen-eigenen” Hashtag zu veröffentlichen.

Fazit
Soziale Netzwerke wie Instagram erfreuen sich gerade deshalb besonderer Beliebtheit, weil sie Kommunikation vereinfachen. Weil sie Menschen und Unternehmen, nahbar machen. Weil sie Kommunikationswege verkürzen und interessierte Follower und Abonnenten immer Uptodate halten. Entsprechend sollten Unternehmen und Agenturen ihre erlernten Fesseln ablegen und Instagram als Recruiting-Tool eine echte Chance geben – ohne ausgeklügelten Content-Plan, besonderes Maskottchen oder erzwungenen Hashtag. Dafür aber mit viel Herz, authentischen Inhalten und eben einem Glas Sekt zum Feierabend – #Cheers!

Marion Koppitz, Geschäftsführerin von i-pointing.

Unser Kunde i-pointing ist Experte in Sachen Präsentationsdesign und richtet seit April 2017 regelmäßig das Event-Format „PowerPoint-Karaoke für Startups“ aus – wir berichteten über die Auftaktveranstaltung. Was Marion Koppitz, Geschäftsführerin von i-pointing, aus rund acht Monaten PowerPoint-Karaoke gelernt hat, hat sie uns in einem Interview erzählt.

  1. Frau Koppitz, wieso PowerPoint-Karaoke?
    Singen kann ich nicht – ne, Spaß beiseite: Wir suchten einen guten Grund, nette Leute in unser schönes Büro zu locken – und PowerPoint können wir, im Gegensatz zum Singen, ausgezeichnet.
  2. Das Format PowerPoint-Karaoke gibt es bereits seit 2008. Wie kamen Sie darauf, sich 2017 ausgerechnet auf die Zielgruppe „Startups“ zu spezialisieren? In München entwickelt sich gerade – trotz Unkenrufen – eine starke Startup-Szene. Wir wollten eine Bühne schaffen und den Kontakt zu unseren Kunden, die eher aus der Corporate-Welt stammen, herstellen. Außerdem finden das unsere jungen Kollegen sooo schick. 🙂
  3. i-pointing überarbeitet die Pitch-Präsentationen der Startups im Voraus. Welche PowerPoint-Fehler sind Ihnen besonders häufig aufgefallen? Die neuen Fehler sind die alten. Die Präsentatoren stecken so tief in der Thematik, dass Sie oft vergessen, den Zuhörer mit nachvollziehbaren Gedanken abzuholen.
  4. Welchen Rat würden Sie anderen Unternehmen mitgeben, die darüber nachdenken, eine eigene Event-Reihe auf die Beine zu stellen? Eine Frage muss zu Anfang und auch währenddessen befriedigend beantwortet werden: Warum mache ich das? Und dann zielgerichtet den Event darauf ausrichten.
  5. Welches Startup oder welches Thema hätten Sie bei einer der nächsten Veranstaltungen gern dabei? Unbedingt, passend zu unserem Behufe, mehr innovative neue (Grafik-)Design Themen – mal sehen wen oder was wir dazu noch finden.
  6. Bei welchem der präsentierten Startups würden Sie selber einsteigen bzw. investieren? Ehrlich? In fast alle, die bislang bei uns waren. Sehr eloquente und kundige Gründer. Aber Schuster, bleib bei deinen Leisten – ich investiere in i-pointing, einem 17 Jahre alten Startup, das immer noch sehr innovativ ist.

Alle Infos zur Veranstaltung und den nächsten Terminen gibt es auf www.reversed-pitching-by-i-pointing.de

Volles Haus beim PowerPoint-Karaoke

 

 

Treten Sie näher, treten Sie näher. Gar schauriges wird sich Ihnen offenbaren. Ein Blick reicht und Sie werden Ihren Augen nicht trauen. Nur die mutigsten Seelen unter Ihnen werden den Blicken der Grausamkeiten standhalten.

Wer jetzt Kuriositäten aus dem frühen 20. Jahrhundert erwartet, wird enttäuscht werden. Aber glücklicherweise mangelt es auch dem frischgeschlüpften 21. Jahrhundert nicht an Fragwürdigem. Und natürlich – wie sollte es anders sein – liegt der Ursprung im Internet. Genauer gesagt in den grauenvoll beliebten Stock-Foto-Datenbänken. Sie suchen ein Bild zum Thema Mitarbeiter? Ein Klick und zack, grinst Ihnen ein topmotiviertes Team entgegen, ein Mitarbeiter reckt auch noch freudestrahlend den Daumen nach oben. Oder das Team ist angeregt am Diskutieren, oder es blickt ganz verträumt, in trauter Einigkeit in den PC. So ein tolles Projekt. Nichts als strahlende Gesichter. Wie im echten Leben halt.

Roboter, Zahlen und die Farbe Blau

Wem diese Stock-Fotos schon die Tränen in die Augen treiben, der sollte jetzt eventuell auf einen anderen unserer Blog-Beiträge ausweichen. Denn: Hier kommt die Digitalisierung. Es gibt beinahe kein Medium, das sich nicht doch irgendwann einmal dazu verleiten ließe, eines dieser Fotos zu nutzen. Was ein richtig tolles Stock-Foto zum diesem Thema mitbringen muss? Definitiv die Farben blau und schwarz. Vor allem Zahlen. Definitiv Zahlen und Buchstaben. Das ist so 101001, total technologisch. Wie in Matrix. Außerdem – und das scheint sehr wichtig zu sein: ein menschlicher Schädel, am besten ohne Haare. Vielleicht sparen wir uns ja in Zukunft den Friseur. Oder Roboterschädel, die sich in Zahlen auflösen oder Gehirne. Gehirne in Form des Sonnensystems, leuchtend. Eine Supernova menschlicher Intelligenz. Oder einfach nur Roboter. Viele Roboter. Man fragt sich, was die Stockfoto-Industrie ohne den Film iRobot gemacht hätte. Will Smith sei Dank! Und noch besser: Wortwolken, blaue Wortwolken. Oder ein Tunnel aus Zahlen. Oder ein Mann, der sein Hemd aufreißt und darunter … blau leuchtende Zahlen, was sonst? Massen von Terminatoren durchstreifen das Netz. Arnold Schwarzenegger als Racheengel der Künstlichen Intelligenz.

Ebenfalls unangefochtener Teil der Hitliste des Grauens: der Datendiebstahl. Menschliche Silhouetten, ganz in schwarz und natürlich Zahlen im Hintergrund. Richtig brenzlig wird es aber erst, wenn ein ganz bestimmter Stock-Foto-Protagonist die Bühne betritt: der Mann mit Kapuze. Digitale Menschen, seid gewarnt. Jetzt kommt’s dick. Buh! Da wird einem schon recht unheimlich zumute.

Buttons und Michelangelo

Aber natürlich schenkt uns die Digitalisierung jede Menge Nutzwert und damit jede Menge Buttons und Touchscreens. Diese dürfen natürlich auch auf den Stockfotos nicht fehlen. Die Auswahl ist riesig: Ein Mann, der auf eine Reihe von Apps klickt, ein Mann der mit seinem Finger eine Glühbirne zum Leuchten bringt oder ein Mann, der das Wörtchen „Change“ anklickt. Besonders schön: Die Erschaffung Adams von Michelangelo – aber ohne Adam, dafür mit Roboter. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ok, Kreativität ist dann vielleicht doch schon zu viel gesagt. Sagen wir mal: Das Angebot ist groß – nur eben irgendwie bescheiden.

Zum Glück gibt es aber auch ein paar wirklich gute Alternativen, die eben nicht nur die typischen Fotos bieten, die schon von weitem: „Stockfoto!“ brüllen. Auch hier empfiehlt es sich wieder, nicht gleich auf die ersten Suchergebnisse zu klicken und andere Datenbanken auszuprobieren. Unsplash ist wohl die bekannteste der alternativen Fotoseiten. Aber auch Pexels und eine Reihe weiterer Seiten wie Jay Mantri (ohne Suchfunktion) bieten qualitativ hochwertige Fotos mit CC0-Lizenzen, fernab des Einerleis aus blauen Zahlen, Robotern und glücklichen Teams.

Endlich Freitag und das Wochenende naht. Ihr sehnt euch nach zwei stressfreien Tagen, in denen ihr alles nachholen werdet, wozu ihr unter der Woche wieder einmal keine Zeit hattet. Wohnungsputz, einkaufen und Wäsche waschen stehen ganz oben auf der To Do-Liste – die wöchentliche Belohnung für fünf arbeitsreiche Tage. Da fragt man sich doch wirklich, wo der Spaß bleibt.

Hartes Leben… Doch wisst ihr eigentlich, dass unser Felix Musiker geworden ist, nur um euch aus eurem Alltagstrott entführen zu können? Cocos Hahn im Korb rockt schon einige Jahre die verschiedensten Bühnen und seit letztem Jahr auch mit seiner Band The Largest Planet On Earth.

Ihr wollt die coolen Boys kennenlernen? Wie wäre es mit heute Abend? Lasst eure Staubwedel fallen, werft euch in Schale, hebt bei der Sparkasse noch schnell ein paar Mark ab, versammelt euch ab 20 Uhr im Feierwerk (München-Westend) und lauscht den Klängen des lieblichen Alternatives und Stoner-Rocks.

Was Euch erwartet? Schaut selbst:

„Karaoke? Ich singe ganz sicher nicht! Auch nicht nach zwei Gläsern Sekt!“ Jaja, wer kennt das nicht. Da trifft man sich nichtsahnend mit Freunden in einer Bar und wird plötzlich vors Mikro gezerrt. Unsere Kundin Marion Koppitz von i-pointing betreibt Karaoke mit Leidenschaft – doch anders als ihr denkt.

Zum fünften Mal veranstaltet i-pointing nun das sogenannte Reversed Pitching, auch als PowerPoint-Karaoke bekannt, in der Rosenheimer Straße in München. Hier muss glücklicherweise niemand singen, denn hier wird gepitcht! Drei Startups rücken mit ihren Unternehmenspräsentationen an, die i-pointing vorher aufgepimpt hat. Aber Momentchen mal, die Veranstaltung heißt doch PowerPoint-Karaoke? Richtig! Jetzt kommt der Clou: Die drei pitchenden Startups stellen dabei die Präsentationen ihrer Konkurrenten vor. Sprich, sie werben nicht für ihr Startup, sondern für das des anderen Karaoketeilnehmers. Und das mit einer Präsentation, die sie vorher noch nie gesehen haben. Da sind Improvisationstalent und Schlagfertigkeit gefragt.

Blut geleckt? Das Event steigt morgen, am 30.11., zum fünften Mal und freut sich immer über interessierte Zuschauer. Alle Informationen findet ihr auch nochmal auf der Homepage: http://www.reversed-pitching-by-i-pointing.de/

Genießt es – ob vor oder vielleicht sogar irgendwann auf der Bühne? 😉

Vor gesunder Ernährung ist niemand mehr sicher. Die breite Masse der Sport- und Ernährungspropheten predigt: Du bist, was du isst. In etwas abgewandelter Form gilt das auch für uns digitale Kommunikationsexperten. Unser Leitmotto: Du bist, was zu zeigst – ob online oder offline. Das klingt jetzt zunächst wie ein Ratschlag für all diejenigen, die ihr Glück als Influencer versuchen wollen, hat aber eine gänzlich andere Stoßrichtung. Unser Ziel im Web: die Social Media-Muskeln spielen lassen und für die Unternehmen repräsentative, informative und unterhaltsame (Social Media-) Kanäle aufzubauen, die weder langweilen noch zu aufdringlich sind. Die Relevanz einer ordentlichen Social Media-Präsenz ist inzwischen jedem klar. Der Zuspruch schwankt zwischen notwendigem Übel und willkommener Möglichkeit zur Kommunikation nach außen und innen.

Die digitale Vitamin-B-Bilanz aufpolieren

Nicht mehr ganz so rosig sehen das viele Kunden aber, wenn es um das Thema Blog geht. Sozusagen das digitale Äquivalent zum Spinat. Wenig beliebt, trotzdem ganz gut für die (digitale) Vitamin-B-Bilanz, also wichtig. So ist der Blog der Content Hub für alle Social Media-Aktivitäten und eine gar nicht mal so teure Möglichkeit für das Unternehmen nach außen zu kommunizieren, sich selbst darzustellen und ganz nebenbei auch eine SEO-Kur für die Webseite.
Entsprechend euphorisch preisen wir den Blog auch bei unseren Kunden an. Doch noch halten sich einige Vorurteile. Aber wieso ist das eigentlich so?

(Vermeintlich) ein riesiger Berg an Arbeit

Die scheinbare Hürde, die ein eigener Corporate Blog darstellt, lässt viele Kunden davor zurückschrecken. Als Begründung wird meist ein riesiger Berg an Arbeit angegeben, den die Verantwortlichen auf sich zurollen sehen. Das ist nur zu verständlich, schließlich weiß jeder, wie viel Zeit einem täglich für Zusatzarbeiten bleibt – so gut wie keine. Dass es so manch einem vor Spinat graut, mag wahr sein, dass Blogs zwangsläufig zu einem immensen Berg an Mehrarbeit führen, ist aber ein Mythos.
Jedes Unternehmen kann es mit oder ohne Hilfe schaffen, da alles eine Sache der Planung und der Erwartungen an den eigenen Blog ist. KPIs sollten deshalb nicht zu hoch angesetzt werden. Setzen Sie sich realistische Ziele und bestimmen Sie Ihre Zielgruppen. Manche Blogs sollen bestehende und potentielle Kunden ansprechen, andere potentiellen neue Mitarbeitern einen Einblick ins Unternehmen geben. Wiederum andere sollen in erster Linie Multiplikatoren – also Journalisten – ansprechen. Nur weil sich nicht aus jedem Blog-Beitrag sofort ein Lead oder neuer Kollege ergibt, heißt es nicht, dass Sie damit keinen wertvollen Beitrag in Ihrer Kommunikation leisten. Es kommt auf das große Ganze an, das Bild, das Sie nach außen darstellen.

Für jedes Problem eine Lösung

Sie müssen nicht in Dauerschleife Inhalte erstellen und das Rad neu erfinden. Ein bis zwei Beiträge in der Woche reichen schon aus. Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter in die Pflicht. Wenn jeder etwas zum Blog beiträgt, verteilt sich die Last auf viele Schultern und bedeutet so nur einen minimalen Aufwand pro Person und Zeiteinheit. Natürlich schreibt nicht jeder gerne und manche ergreift die blanke Panik, wenn ein weißes Papier vor ihnen liegt. Aber das ist lösbar. Entwickeln Sie Formate, die regelmäßig auf dem Blog erscheinen. Das können Fragebögen, aber auch Rankings oder kurze, bildstarke Beiträge sein. Einen Fragebogen beantworten kann jeder und der Vorteil dabei ist, dass die meisten Menschen wesentlich lieber Interviews lesen – die sind schließlich authentischer. Fragebögen sind aber nicht nur etwas für Mitarbeiter. Nutzen Sie Ihre Community. Interviews mit anderen Experten schaffen Mehrwert und machen das Unternehmen sympathisch, denn nichts ist schlimmer als pausenlose Eigenwerbung.

Ist der erste Schritt einmal gemacht, verliert der Unternehmensblog schnell an Grauen. Der digitale Vitamin-B-Spiegel steigt und spätestens, wenn Sie der erste Kunde oder Bewerber auf Ihren gelungenen Blog anspricht, sind alle Strapazen vergessen. Gedruckte Visitenkarten reichen eben nicht mehr aus.

Es ist noch gar nicht lange her, da haben uns die Pressekollegen von humedica e.V. unsere Kollegin Esther weggeschnappt. Da wir aber nicht nachtragend sind, beteiligen wir uns natürlich auch dieses Jahr wieder mit zwei Päckchen bei der humedica-Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“. Worum geht es dabei? Kindern, die unter normalen Umständen an Weihnachten kein Päckchen in den Händen halten würden, eine Freude zu bereiten und ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Die Päckchen erreichen unter anderem Kinder in Brasilien, in Indien, auf den Philippinen, auf Haiti, in Rumänien und natürlich auch bei uns in Deutschland.
Wie man mitmachen kann? Einfach einen schön verzierten Schuhkarton schnappen, Aufkleber festkleben, wie hier angegeben befüllen, Grußkarte ins Päckchen, Deckel drauf, Päckchen mit einem Gummiband verschließen und ab zu einer der bayernweiten Sammelstellen! Wem das jetzt irgendwie zu schnell ging, der schaut einfach Esther zu, die es sehr sympathisch noch einmal erklärt:

Was tut ein Sales Manager, der bei der Telefonakquise einfach niemanden erreicht? Noch mehr Kontakte heraussuchen? Verzweifeln? Oder die beiden Brüder und Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin vom St. Galler Atelier für Sonderaufgaben beauftragen. Die haben den Vertriebler der glas+raum AG nämlich einfach dort hingebracht, wo die potenziellen Kunden sitzen – inklusive seines Büros.

Was nach einem PR-Gag aussieht, ist ernst gemeint. Nach Aussage der Schweizer Konzeptkünstler ist der gezeigte Sales Manager jeden Freitag mit seinem Büro unterwegs, um neue Kunden zu finden – mit Erfolg.

Dass Marketing und Kommunikation von Unternehmen auch abseits von TV-Spots, Plakaten, Display Ads und Pressemitteilungen stattfinden können, hat die mittlerweile dritte UBX (Useful Brand Experience) Konferenz der Münchner Agentur Virtual Identity mit diesem und vielen anderen Beispielen eindrucksvoll bewiesen. Immer mit dem Ziel im Hinterkopf, dem Kunden ein nützliches Erlebnis zu bieten, zeigten Unternehmen wie BMW, Direct Line Group, die Techniker Krankenkasse und der FC Bayern München ihre UBX Cases. Daneben gab es sechs verschiedene Doing Sessions rund um Virtual und Augmented Reality, Future Trends, Little Bits, Daten, Content Marketing und Prototyping.

In den Doing Sessions

In der Content Marketing Session erläuterten zwei Vertreter von Telekom Entertain, welche Themen besonders gut funktionieren und ließen ihre Zuhörer per Handy-App raten, welcher von jeweils vier gezeigten Artikel-Teasern am häufigsten geklickt wurde. Die Moral von der Geschicht‘: Disney- und Horrorthemen funktioniert am besten – vielleicht eine Anregung für die nächsten Gastbeiträge von cocodibu?

Krönender Abschluss der eintägigen Konferenz war die Keynote von Rand Hindi, Data Scientist aus Paris. Er erläuterte in seinem Vortrag „How AI makes technology disappear“ eindringlich, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenz uns eröffnet – und welche nicht. Denn diese habe ihre Grenzen, so der Gründer und CEO von Snips, einer Voice Platform für Connected Devices. Ziel von künstlicher Intelligenz sei es vorrangig, Technologie so in den Alltag zu integrieren, dass sie unsichtbar ist. Denn niemand würde sich düstere Zukunftsdystopien wünschen, wie sie in Filmen wie Das fünfte Element, Blade Runner oder Terminator gezeigt werden. Dass die Maschinen irgendwann intelligenter sein werden als wir, das sei seines Erachtens nicht möglich – wenn, dann nur in Kombination mit einem menschlichen Gehirn. Bleiben wir also gespannt, was die Zukunft bringt!

Rand Hindi erklärt das exponentielle Wachstum von Connected Devices und künstlicher Intelligenz.

 

 

„Ich bin bis einschließlich 27. August  nicht in der Agentur.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Krüger“

Diese hoch emotionale Antwort bekommen derzeit alle, die unserem Geschäftsführer Stefan Krüger eine Mail schreiben. Nicht nur Stefan ist in Urlaub. Wir befinden uns gerade mitten in der Abwesenheitsnotiz-Hochsaison und man hat als Mail-Verfasser das Gefühl, der einzige Mensch weit und breit zu sein, der seine Tage vor dem Computer fristen muss. Beinahe jede gründlich durchdachte, strategisch wertvoll aufgebaute Mail, wird mit einer automatischen Antwort gekontert – nicht selten mit dem Zusatz „ggf. komme ich nach meiner Rückkehr auf Sie zu“. Und man munkelt, es gäbe auch Menschen, die kategorisch alle Nachrichten löschen, die sie während ihrer Abwesenheit erreichen. Manche geben sogar offen zu, keine einzige davon zu lesen! Na, das sind ja glänzende Aussichten!

Während die Daheimgebliebenen sich also in ihrem Fernweh, das sich mit jeder empfangenen Abwesenheitsnotiz ins Unermessliche steigert, suhlen, lacht sich so manch ein urlaubender Absender ins cocktailbestückte Fäustchen: Schmort doch vor eurem PC, ihr Nervensägen!

Quelle: Pinterest

Ein bisschen was zu Lachen, gibt es aber auch für diejenigen, die bei den hohen Temperaturen nicht im Pool, sondern am Schreibtisch sitzen, denn einige Abwesenheitsnotizen haben es in sich. Es folgt nun eine kurze Typologie:

Ab ǀ  we ǀ sen ǀ heits ǀ no ǀ tiz, die; [aus d. neuarbeitsdeutschen]; (Plur. Abwesenheitsnotizen) beschreibt die meist unter Urlaubsvorfreude eingestellte Nachricht, die Verfasser von elektronischer Post in Kenntnis setzen soll, dass der oder die Angesprochene die Nachricht in einem bestimmten Zeitraum nicht lesen wird und gerade mit wesentlich Besserem beschäftigt ist.

So ähnlich könnte ein Lexikon-Eintrag für die Abwesenheitsnotiz klingen. Zu beachten ist dabei außerdem, dass die automatische Nachricht einige Hindernisse in den Weg legt und viel über deren Absender aussagt:

  1. Melden Sie sich gerne wieder bei mir … in einem Jahr

Hat nicht jeder schon einmal eine Abwesenheitsnotiz bekommen, die einen – rein physikalisch gesehen – vor eine Raum-Zeit-Herausforderung gestellt hat? Da wird aus dem Jahr 2017 gerne mal 2016 – beam me up, Scotty – oder man erhält am 22.08. die Nachricht, die betreffende Person sei bis einschließlich Juli im Urlaub … Das muss ja dann eher eine Weltreise sein. Wahrscheinlicher ist aber eher der Fall, dass derjenige vergessen hat, die Abwesenheitsnotiz einfach wieder auszuschalten. Shit happens! 🙂

  1. Schrödingers E-Mail

Wohl so ziemlich jeder, der einmal Big Bang-Theorie gesehen hat, kennt Schrödingers Katze. Selbiges Prinzip kann man auch auf Bankkonten („So lange ich mir keinen Kontoauszug hole, ist mein Konto auch nicht leer“) anwenden – oder eben auch bei Abwesenheitsnotizen und zwar nach dem Motto: „Ich bin zwar EIGENTLICH nicht da, aber ab und zu schaue ich in meine Mails – nur um sicher zu gehen.“ Da stellt sich die Frage: Ist der Abwesenheitsnotizler nun erreichbar oder nicht?

  1. Den Ersatzansprechpartner erreichen Sie mit Passierschein A38

Wer liebt sie nicht, die Passierschein A38-Szene aus „Asterix erobert Rom“? Genau wie die beiden Comic-Helden „im Haus, das verrückt macht“, kommt man sich auch manchmal vor, wenn man versucht einen anderen, vertretenden Ansprechpartner zu finden, nachdem man eine Abwesenheitsnotiz erhalten hat. Das passiert nämlich immer genau dann, wenn Absender A, Ansprechpartner B in der Mail als Ersatz nennt und dann ausgerechnet Ansprechpartner B den Absender A als Urlaubsvertretung für denselben Zeitraum angibt. Die Verwirrung ist ihrem Höhenpunkt und man fragt sich, ganz wie Obelix: „Wer soll sich denn da zurechtfinden?“.

  1. Her Majesty Elizabeth the Second, by the Grace of God, of the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland and of her other realms and territories Queen, Head of the Commonwealth, Defender of the Faith – oder 3. Person Singular

Wie man in seiner Abwesenheitsnotiz ebenfalls heraussticht? Wenn man sich mal ganz blaublütig gibt und kein flapsiges „ich“ benutzt – das kann ja schließlich jeder –, sondern einfach mal in der dritten Person von sich spricht: „Wir sind nicht da!“. Ganz unvermittelt zieht so ein Hauch von Glamour auf, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

  1. Der mehrsprachige Abwesenheitsnotizler von Welt

Ehrfürchtig blicken wir mit unseren hauptsächlich nationalen Kunden und Kontakten auf die Personen, deren zwei- oder fünf(!)sprachige Abwesenheitsnotizen uns erreichen. Mensch, denken wir uns, E-Mail-Verkehr mit der ganzen Welt müsste man haben. Dann könnte man auch endlich mal ein schönes „Dear all“ in die Nachricht schreiben.

  1. FNK – Freie Nachrichten Kultur

Jeder hat ja so seine eigenen Gründe für die Abwesenheitsnotiz: Manche urlauben auf Balkonien, am Strand von Bali, auf einem norwegischen Postschiff oder nutzen die freie Zeit für Praktisches, Umzüge oder Renovierungsarbeiten am Haus. Einige ziehen dann sogar blank und lassen auch die Mail-Absender an ihren Urlaubsfreuden teilhaben. Manche bitten den Leser sogar um mentale Unterstützung beim Angeln an der Nordsee (Ein paar Flundern wären nett) oder hoffen auf gute Wellen in Portugal. Man stellt sich das Gegenüber prompt in Watthosen und Gummistiefeln oder im hautengem Neoprenanzug vor – ob man will oder nicht. Einen Vorteil hat die FNK-Notiz: Man sammelt die unterschiedlichsten Urlaubsideen – ganz ohne Mérian, National Geographic und Co.

Hat man all diese Punkte gelesen, kommt man zu dem Schluss, dass Stefans Abwesenheitsnotiz ein gelungenes Meisterwerk ist – nicht zu viel, nicht zu wenig, auf den Punkt – die wortgewordene Essenz eines langjährigen Journalistenlebens. Oder das kleine Schwarze unter den Abwesenheitsnotizen. In diesem Sinne, wünschen wir: schöne Ferien, viel Freude und Entspannung und möge Sie Muse bei der nächsten Abwesenheitsnotiz küssen!