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Marion Koppitz, Geschäftsführerin von i-pointing.

Unser Kunde i-pointing ist Experte in Sachen Präsentationsdesign und richtet seit April 2017 regelmäßig das Event-Format „PowerPoint-Karaoke für Startups“ aus – wir berichteten über die Auftaktveranstaltung. Was Marion Koppitz, Geschäftsführerin von i-pointing, aus rund acht Monaten PowerPoint-Karaoke gelernt hat, hat sie uns in einem Interview erzählt.

  1. Frau Koppitz, wieso PowerPoint-Karaoke?
    Singen kann ich nicht – ne, Spaß beiseite: Wir suchten einen guten Grund, nette Leute in unser schönes Büro zu locken – und PowerPoint können wir, im Gegensatz zum Singen, ausgezeichnet.
  2. Das Format PowerPoint-Karaoke gibt es bereits seit 2008. Wie kamen Sie darauf, sich 2017 ausgerechnet auf die Zielgruppe „Startups“ zu spezialisieren? In München entwickelt sich gerade – trotz Unkenrufen – eine starke Startup-Szene. Wir wollten eine Bühne schaffen und den Kontakt zu unseren Kunden, die eher aus der Corporate-Welt stammen, herstellen. Außerdem finden das unsere jungen Kollegen sooo schick. 🙂
  3. i-pointing überarbeitet die Pitch-Präsentationen der Startups im Voraus. Welche PowerPoint-Fehler sind Ihnen besonders häufig aufgefallen? Die neuen Fehler sind die alten. Die Präsentatoren stecken so tief in der Thematik, dass Sie oft vergessen, den Zuhörer mit nachvollziehbaren Gedanken abzuholen.
  4. Welchen Rat würden Sie anderen Unternehmen mitgeben, die darüber nachdenken, eine eigene Event-Reihe auf die Beine zu stellen? Eine Frage muss zu Anfang und auch währenddessen befriedigend beantwortet werden: Warum mache ich das? Und dann zielgerichtet den Event darauf ausrichten.
  5. Welches Startup oder welches Thema hätten Sie bei einer der nächsten Veranstaltungen gern dabei? Unbedingt, passend zu unserem Behufe, mehr innovative neue (Grafik-)Design Themen – mal sehen wen oder was wir dazu noch finden.
  6. Bei welchem der präsentierten Startups würden Sie selber einsteigen bzw. investieren? Ehrlich? In fast alle, die bislang bei uns waren. Sehr eloquente und kundige Gründer. Aber Schuster, bleib bei deinen Leisten – ich investiere in i-pointing, einem 17 Jahre alten Startup, das immer noch sehr innovativ ist.

Alle Infos zur Veranstaltung und den nächsten Terminen gibt es auf www.reversed-pitching-by-i-pointing.de

Volles Haus beim PowerPoint-Karaoke

 

 

Treten Sie näher, treten Sie näher. Gar schauriges wird sich Ihnen offenbaren. Ein Blick reicht und Sie werden Ihren Augen nicht trauen. Nur die mutigsten Seelen unter Ihnen werden den Blicken der Grausamkeiten standhalten.

Wer jetzt Kuriositäten aus dem frühen 20. Jahrhundert erwartet, wird enttäuscht werden. Aber glücklicherweise mangelt es auch dem frischgeschlüpften 21. Jahrhundert nicht an Fragwürdigem. Und natürlich – wie sollte es anders sein – liegt der Ursprung im Internet. Genauer gesagt in den grauenvoll beliebten Stock-Foto-Datenbänken. Sie suchen ein Bild zum Thema Mitarbeiter? Ein Klick und zack, grinst Ihnen ein topmotiviertes Team entgegen, ein Mitarbeiter reckt auch noch freudestrahlend den Daumen nach oben. Oder das Team ist angeregt am Diskutieren, oder es blickt ganz verträumt, in trauter Einigkeit in den PC. So ein tolles Projekt. Nichts als strahlende Gesichter. Wie im echten Leben halt.

Roboter, Zahlen und die Farbe Blau

Wem diese Stock-Fotos schon die Tränen in die Augen treiben, der sollte jetzt eventuell auf einen anderen unserer Blog-Beiträge ausweichen. Denn: Hier kommt die Digitalisierung. Es gibt beinahe kein Medium, das sich nicht doch irgendwann einmal dazu verleiten ließe, eines dieser Fotos zu nutzen. Was ein richtig tolles Stock-Foto zum diesem Thema mitbringen muss? Definitiv die Farben blau und schwarz. Vor allem Zahlen. Definitiv Zahlen und Buchstaben. Das ist so 101001, total technologisch. Wie in Matrix. Außerdem – und das scheint sehr wichtig zu sein: ein menschlicher Schädel, am besten ohne Haare. Vielleicht sparen wir uns ja in Zukunft den Friseur. Oder Roboterschädel, die sich in Zahlen auflösen oder Gehirne. Gehirne in Form des Sonnensystems, leuchtend. Eine Supernova menschlicher Intelligenz. Oder einfach nur Roboter. Viele Roboter. Man fragt sich, was die Stockfoto-Industrie ohne den Film iRobot gemacht hätte. Will Smith sei Dank! Und noch besser: Wortwolken, blaue Wortwolken. Oder ein Tunnel aus Zahlen. Oder ein Mann, der sein Hemd aufreißt und darunter … blau leuchtende Zahlen, was sonst? Massen von Terminatoren durchstreifen das Netz. Arnold Schwarzenegger als Racheengel der Künstlichen Intelligenz.

Ebenfalls unangefochtener Teil der Hitliste des Grauens: der Datendiebstahl. Menschliche Silhouetten, ganz in schwarz und natürlich Zahlen im Hintergrund. Richtig brenzlig wird es aber erst, wenn ein ganz bestimmter Stock-Foto-Protagonist die Bühne betritt: der Mann mit Kapuze. Digitale Menschen, seid gewarnt. Jetzt kommt’s dick. Buh! Da wird einem schon recht unheimlich zumute.

Buttons und Michelangelo

Aber natürlich schenkt uns die Digitalisierung jede Menge Nutzwert und damit jede Menge Buttons und Touchscreens. Diese dürfen natürlich auch auf den Stockfotos nicht fehlen. Die Auswahl ist riesig: Ein Mann, der auf eine Reihe von Apps klickt, ein Mann der mit seinem Finger eine Glühbirne zum Leuchten bringt oder ein Mann, der das Wörtchen „Change“ anklickt. Besonders schön: Die Erschaffung Adams von Michelangelo – aber ohne Adam, dafür mit Roboter. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ok, Kreativität ist dann vielleicht doch schon zu viel gesagt. Sagen wir mal: Das Angebot ist groß – nur eben irgendwie bescheiden.

Zum Glück gibt es aber auch ein paar wirklich gute Alternativen, die eben nicht nur die typischen Fotos bieten, die schon von weitem: „Stockfoto!“ brüllen. Auch hier empfiehlt es sich wieder, nicht gleich auf die ersten Suchergebnisse zu klicken und andere Datenbanken auszuprobieren. Unsplash ist wohl die bekannteste der alternativen Fotoseiten. Aber auch Pexels und eine Reihe weiterer Seiten wie Jay Mantri (ohne Suchfunktion) bieten qualitativ hochwertige Fotos mit CC0-Lizenzen, fernab des Einerleis aus blauen Zahlen, Robotern und glücklichen Teams.

Endlich Freitag und das Wochenende naht. Ihr sehnt euch nach zwei stressfreien Tagen, in denen ihr alles nachholen werdet, wozu ihr unter der Woche wieder einmal keine Zeit hattet. Wohnungsputz, einkaufen und Wäsche waschen stehen ganz oben auf der To Do-Liste – die wöchentliche Belohnung für fünf arbeitsreiche Tage. Da fragt man sich doch wirklich, wo der Spaß bleibt.

Hartes Leben… Doch wisst ihr eigentlich, dass unser Felix Musiker geworden ist, nur um euch aus eurem Alltagstrott entführen zu können? Cocos Hahn im Korb rockt schon einige Jahre die verschiedensten Bühnen und seit letztem Jahr auch mit seiner Band The Largest Planet On Earth.

Ihr wollt die coolen Boys kennenlernen? Wie wäre es mit heute Abend? Lasst eure Staubwedel fallen, werft euch in Schale, hebt bei der Sparkasse noch schnell ein paar Mark ab, versammelt euch ab 20 Uhr im Feierwerk (München-Westend) und lauscht den Klängen des lieblichen Alternatives und Stoner-Rocks.

Was Euch erwartet? Schaut selbst:

„Karaoke? Ich singe ganz sicher nicht! Auch nicht nach zwei Gläsern Sekt!“ Jaja, wer kennt das nicht. Da trifft man sich nichtsahnend mit Freunden in einer Bar und wird plötzlich vors Mikro gezerrt. Unsere Kundin Marion Koppitz von i-pointing betreibt Karaoke mit Leidenschaft – doch anders als ihr denkt.

Zum fünften Mal veranstaltet i-pointing nun das sogenannte Reversed Pitching, auch als PowerPoint-Karaoke bekannt, in der Rosenheimer Straße in München. Hier muss glücklicherweise niemand singen, denn hier wird gepitcht! Drei Startups rücken mit ihren Unternehmenspräsentationen an, die i-pointing vorher aufgepimpt hat. Aber Momentchen mal, die Veranstaltung heißt doch PowerPoint-Karaoke? Richtig! Jetzt kommt der Clou: Die drei pitchenden Startups stellen dabei die Präsentationen ihrer Konkurrenten vor. Sprich, sie werben nicht für ihr Startup, sondern für das des anderen Karaoketeilnehmers. Und das mit einer Präsentation, die sie vorher noch nie gesehen haben. Da sind Improvisationstalent und Schlagfertigkeit gefragt.

Blut geleckt? Das Event steigt morgen, am 30.11., zum fünften Mal und freut sich immer über interessierte Zuschauer. Alle Informationen findet ihr auch nochmal auf der Homepage: http://www.reversed-pitching-by-i-pointing.de/

Genießt es – ob vor oder vielleicht sogar irgendwann auf der Bühne? 😉

Vor gesunder Ernährung ist niemand mehr sicher. Die breite Masse der Sport- und Ernährungspropheten predigt: Du bist, was du isst. In etwas abgewandelter Form gilt das auch für uns digitale Kommunikationsexperten. Unser Leitmotto: Du bist, was zu zeigst – ob online oder offline. Das klingt jetzt zunächst wie ein Ratschlag für all diejenigen, die ihr Glück als Influencer versuchen wollen, hat aber eine gänzlich andere Stoßrichtung. Unser Ziel im Web: die Social Media-Muskeln spielen lassen und für die Unternehmen repräsentative, informative und unterhaltsame (Social Media-) Kanäle aufzubauen, die weder langweilen noch zu aufdringlich sind. Die Relevanz einer ordentlichen Social Media-Präsenz ist inzwischen jedem klar. Der Zuspruch schwankt zwischen notwendigem Übel und willkommener Möglichkeit zur Kommunikation nach außen und innen.

Die digitale Vitamin-B-Bilanz aufpolieren

Nicht mehr ganz so rosig sehen das viele Kunden aber, wenn es um das Thema Blog geht. Sozusagen das digitale Äquivalent zum Spinat. Wenig beliebt, trotzdem ganz gut für die (digitale) Vitamin-B-Bilanz, also wichtig. So ist der Blog der Content Hub für alle Social Media-Aktivitäten und eine gar nicht mal so teure Möglichkeit für das Unternehmen nach außen zu kommunizieren, sich selbst darzustellen und ganz nebenbei auch eine SEO-Kur für die Webseite.
Entsprechend euphorisch preisen wir den Blog auch bei unseren Kunden an. Doch noch halten sich einige Vorurteile. Aber wieso ist das eigentlich so?

(Vermeintlich) ein riesiger Berg an Arbeit

Die scheinbare Hürde, die ein eigener Corporate Blog darstellt, lässt viele Kunden davor zurückschrecken. Als Begründung wird meist ein riesiger Berg an Arbeit angegeben, den die Verantwortlichen auf sich zurollen sehen. Das ist nur zu verständlich, schließlich weiß jeder, wie viel Zeit einem täglich für Zusatzarbeiten bleibt – so gut wie keine. Dass es so manch einem vor Spinat graut, mag wahr sein, dass Blogs zwangsläufig zu einem immensen Berg an Mehrarbeit führen, ist aber ein Mythos.
Jedes Unternehmen kann es mit oder ohne Hilfe schaffen, da alles eine Sache der Planung und der Erwartungen an den eigenen Blog ist. KPIs sollten deshalb nicht zu hoch angesetzt werden. Setzen Sie sich realistische Ziele und bestimmen Sie Ihre Zielgruppen. Manche Blogs sollen bestehende und potentielle Kunden ansprechen, andere potentiellen neue Mitarbeitern einen Einblick ins Unternehmen geben. Wiederum andere sollen in erster Linie Multiplikatoren – also Journalisten – ansprechen. Nur weil sich nicht aus jedem Blog-Beitrag sofort ein Lead oder neuer Kollege ergibt, heißt es nicht, dass Sie damit keinen wertvollen Beitrag in Ihrer Kommunikation leisten. Es kommt auf das große Ganze an, das Bild, das Sie nach außen darstellen.

Für jedes Problem eine Lösung

Sie müssen nicht in Dauerschleife Inhalte erstellen und das Rad neu erfinden. Ein bis zwei Beiträge in der Woche reichen schon aus. Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter in die Pflicht. Wenn jeder etwas zum Blog beiträgt, verteilt sich die Last auf viele Schultern und bedeutet so nur einen minimalen Aufwand pro Person und Zeiteinheit. Natürlich schreibt nicht jeder gerne und manche ergreift die blanke Panik, wenn ein weißes Papier vor ihnen liegt. Aber das ist lösbar. Entwickeln Sie Formate, die regelmäßig auf dem Blog erscheinen. Das können Fragebögen, aber auch Rankings oder kurze, bildstarke Beiträge sein. Einen Fragebogen beantworten kann jeder und der Vorteil dabei ist, dass die meisten Menschen wesentlich lieber Interviews lesen – die sind schließlich authentischer. Fragebögen sind aber nicht nur etwas für Mitarbeiter. Nutzen Sie Ihre Community. Interviews mit anderen Experten schaffen Mehrwert und machen das Unternehmen sympathisch, denn nichts ist schlimmer als pausenlose Eigenwerbung.

Ist der erste Schritt einmal gemacht, verliert der Unternehmensblog schnell an Grauen. Der digitale Vitamin-B-Spiegel steigt und spätestens, wenn Sie der erste Kunde oder Bewerber auf Ihren gelungenen Blog anspricht, sind alle Strapazen vergessen. Gedruckte Visitenkarten reichen eben nicht mehr aus.

Es ist noch gar nicht lange her, da haben uns die Pressekollegen von humedica e.V. unsere Kollegin Esther weggeschnappt. Da wir aber nicht nachtragend sind, beteiligen wir uns natürlich auch dieses Jahr wieder mit zwei Päckchen bei der humedica-Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“. Worum geht es dabei? Kindern, die unter normalen Umständen an Weihnachten kein Päckchen in den Händen halten würden, eine Freude zu bereiten und ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Die Päckchen erreichen unter anderem Kinder in Brasilien, in Indien, auf den Philippinen, auf Haiti, in Rumänien und natürlich auch bei uns in Deutschland.
Wie man mitmachen kann? Einfach einen schön verzierten Schuhkarton schnappen, Aufkleber festkleben, wie hier angegeben befüllen, Grußkarte ins Päckchen, Deckel drauf, Päckchen mit einem Gummiband verschließen und ab zu einer der bayernweiten Sammelstellen! Wem das jetzt irgendwie zu schnell ging, der schaut einfach Esther zu, die es sehr sympathisch noch einmal erklärt:

Was tut ein Sales Manager, der bei der Telefonakquise einfach niemanden erreicht? Noch mehr Kontakte heraussuchen? Verzweifeln? Oder die beiden Brüder und Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin vom St. Galler Atelier für Sonderaufgaben beauftragen. Die haben den Vertriebler der glas+raum AG nämlich einfach dort hingebracht, wo die potenziellen Kunden sitzen – inklusive seines Büros.

Was nach einem PR-Gag aussieht, ist ernst gemeint. Nach Aussage der Schweizer Konzeptkünstler ist der gezeigte Sales Manager jeden Freitag mit seinem Büro unterwegs, um neue Kunden zu finden – mit Erfolg.

Dass Marketing und Kommunikation von Unternehmen auch abseits von TV-Spots, Plakaten, Display Ads und Pressemitteilungen stattfinden können, hat die mittlerweile dritte UBX (Useful Brand Experience) Konferenz der Münchner Agentur Virtual Identity mit diesem und vielen anderen Beispielen eindrucksvoll bewiesen. Immer mit dem Ziel im Hinterkopf, dem Kunden ein nützliches Erlebnis zu bieten, zeigten Unternehmen wie BMW, Direct Line Group, die Techniker Krankenkasse und der FC Bayern München ihre UBX Cases. Daneben gab es sechs verschiedene Doing Sessions rund um Virtual und Augmented Reality, Future Trends, Little Bits, Daten, Content Marketing und Prototyping.

In den Doing Sessions

In der Content Marketing Session erläuterten zwei Vertreter von Telekom Entertain, welche Themen besonders gut funktionieren und ließen ihre Zuhörer per Handy-App raten, welcher von jeweils vier gezeigten Artikel-Teasern am häufigsten geklickt wurde. Die Moral von der Geschicht‘: Disney- und Horrorthemen funktioniert am besten – vielleicht eine Anregung für die nächsten Gastbeiträge von cocodibu?

Krönender Abschluss der eintägigen Konferenz war die Keynote von Rand Hindi, Data Scientist aus Paris. Er erläuterte in seinem Vortrag „How AI makes technology disappear“ eindringlich, welche Möglichkeiten künstliche Intelligenz uns eröffnet – und welche nicht. Denn diese habe ihre Grenzen, so der Gründer und CEO von Snips, einer Voice Platform für Connected Devices. Ziel von künstlicher Intelligenz sei es vorrangig, Technologie so in den Alltag zu integrieren, dass sie unsichtbar ist. Denn niemand würde sich düstere Zukunftsdystopien wünschen, wie sie in Filmen wie Das fünfte Element, Blade Runner oder Terminator gezeigt werden. Dass die Maschinen irgendwann intelligenter sein werden als wir, das sei seines Erachtens nicht möglich – wenn, dann nur in Kombination mit einem menschlichen Gehirn. Bleiben wir also gespannt, was die Zukunft bringt!

Rand Hindi erklärt das exponentielle Wachstum von Connected Devices und künstlicher Intelligenz.

 

 

„Ich bin bis einschließlich 27. August  nicht in der Agentur.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Krüger“

Diese hoch emotionale Antwort bekommen derzeit alle, die unserem Geschäftsführer Stefan Krüger eine Mail schreiben. Nicht nur Stefan ist in Urlaub. Wir befinden uns gerade mitten in der Abwesenheitsnotiz-Hochsaison und man hat als Mail-Verfasser das Gefühl, der einzige Mensch weit und breit zu sein, der seine Tage vor dem Computer fristen muss. Beinahe jede gründlich durchdachte, strategisch wertvoll aufgebaute Mail, wird mit einer automatischen Antwort gekontert – nicht selten mit dem Zusatz „ggf. komme ich nach meiner Rückkehr auf Sie zu“. Und man munkelt, es gäbe auch Menschen, die kategorisch alle Nachrichten löschen, die sie während ihrer Abwesenheit erreichen. Manche geben sogar offen zu, keine einzige davon zu lesen! Na, das sind ja glänzende Aussichten!

Während die Daheimgebliebenen sich also in ihrem Fernweh, das sich mit jeder empfangenen Abwesenheitsnotiz ins Unermessliche steigert, suhlen, lacht sich so manch ein urlaubender Absender ins cocktailbestückte Fäustchen: Schmort doch vor eurem PC, ihr Nervensägen!

Quelle: Pinterest

Ein bisschen was zu Lachen, gibt es aber auch für diejenigen, die bei den hohen Temperaturen nicht im Pool, sondern am Schreibtisch sitzen, denn einige Abwesenheitsnotizen haben es in sich. Es folgt nun eine kurze Typologie:

Ab ǀ  we ǀ sen ǀ heits ǀ no ǀ tiz, die; [aus d. neuarbeitsdeutschen]; (Plur. Abwesenheitsnotizen) beschreibt die meist unter Urlaubsvorfreude eingestellte Nachricht, die Verfasser von elektronischer Post in Kenntnis setzen soll, dass der oder die Angesprochene die Nachricht in einem bestimmten Zeitraum nicht lesen wird und gerade mit wesentlich Besserem beschäftigt ist.

So ähnlich könnte ein Lexikon-Eintrag für die Abwesenheitsnotiz klingen. Zu beachten ist dabei außerdem, dass die automatische Nachricht einige Hindernisse in den Weg legt und viel über deren Absender aussagt:

  1. Melden Sie sich gerne wieder bei mir … in einem Jahr

Hat nicht jeder schon einmal eine Abwesenheitsnotiz bekommen, die einen – rein physikalisch gesehen – vor eine Raum-Zeit-Herausforderung gestellt hat? Da wird aus dem Jahr 2017 gerne mal 2016 – beam me up, Scotty – oder man erhält am 22.08. die Nachricht, die betreffende Person sei bis einschließlich Juli im Urlaub … Das muss ja dann eher eine Weltreise sein. Wahrscheinlicher ist aber eher der Fall, dass derjenige vergessen hat, die Abwesenheitsnotiz einfach wieder auszuschalten. Shit happens! 🙂

  1. Schrödingers E-Mail

Wohl so ziemlich jeder, der einmal Big Bang-Theorie gesehen hat, kennt Schrödingers Katze. Selbiges Prinzip kann man auch auf Bankkonten („So lange ich mir keinen Kontoauszug hole, ist mein Konto auch nicht leer“) anwenden – oder eben auch bei Abwesenheitsnotizen und zwar nach dem Motto: „Ich bin zwar EIGENTLICH nicht da, aber ab und zu schaue ich in meine Mails – nur um sicher zu gehen.“ Da stellt sich die Frage: Ist der Abwesenheitsnotizler nun erreichbar oder nicht?

  1. Den Ersatzansprechpartner erreichen Sie mit Passierschein A38

Wer liebt sie nicht, die Passierschein A38-Szene aus „Asterix erobert Rom“? Genau wie die beiden Comic-Helden „im Haus, das verrückt macht“, kommt man sich auch manchmal vor, wenn man versucht einen anderen, vertretenden Ansprechpartner zu finden, nachdem man eine Abwesenheitsnotiz erhalten hat. Das passiert nämlich immer genau dann, wenn Absender A, Ansprechpartner B in der Mail als Ersatz nennt und dann ausgerechnet Ansprechpartner B den Absender A als Urlaubsvertretung für denselben Zeitraum angibt. Die Verwirrung ist ihrem Höhenpunkt und man fragt sich, ganz wie Obelix: „Wer soll sich denn da zurechtfinden?“.

  1. Her Majesty Elizabeth the Second, by the Grace of God, of the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland and of her other realms and territories Queen, Head of the Commonwealth, Defender of the Faith – oder 3. Person Singular

Wie man in seiner Abwesenheitsnotiz ebenfalls heraussticht? Wenn man sich mal ganz blaublütig gibt und kein flapsiges „ich“ benutzt – das kann ja schließlich jeder –, sondern einfach mal in der dritten Person von sich spricht: „Wir sind nicht da!“. Ganz unvermittelt zieht so ein Hauch von Glamour auf, der einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

  1. Der mehrsprachige Abwesenheitsnotizler von Welt

Ehrfürchtig blicken wir mit unseren hauptsächlich nationalen Kunden und Kontakten auf die Personen, deren zwei- oder fünf(!)sprachige Abwesenheitsnotizen uns erreichen. Mensch, denken wir uns, E-Mail-Verkehr mit der ganzen Welt müsste man haben. Dann könnte man auch endlich mal ein schönes „Dear all“ in die Nachricht schreiben.

  1. FNK – Freie Nachrichten Kultur

Jeder hat ja so seine eigenen Gründe für die Abwesenheitsnotiz: Manche urlauben auf Balkonien, am Strand von Bali, auf einem norwegischen Postschiff oder nutzen die freie Zeit für Praktisches, Umzüge oder Renovierungsarbeiten am Haus. Einige ziehen dann sogar blank und lassen auch die Mail-Absender an ihren Urlaubsfreuden teilhaben. Manche bitten den Leser sogar um mentale Unterstützung beim Angeln an der Nordsee (Ein paar Flundern wären nett) oder hoffen auf gute Wellen in Portugal. Man stellt sich das Gegenüber prompt in Watthosen und Gummistiefeln oder im hautengem Neoprenanzug vor – ob man will oder nicht. Einen Vorteil hat die FNK-Notiz: Man sammelt die unterschiedlichsten Urlaubsideen – ganz ohne Mérian, National Geographic und Co.

Hat man all diese Punkte gelesen, kommt man zu dem Schluss, dass Stefans Abwesenheitsnotiz ein gelungenes Meisterwerk ist – nicht zu viel, nicht zu wenig, auf den Punkt – die wortgewordene Essenz eines langjährigen Journalistenlebens. Oder das kleine Schwarze unter den Abwesenheitsnotizen. In diesem Sinne, wünschen wir: schöne Ferien, viel Freude und Entspannung und möge Sie Muse bei der nächsten Abwesenheitsnotiz küssen!

Vor einer Woche startete „Emoji – Der Film“ in den deutschen Kinos. Den kann man jetzt gut finden, muss man aber nicht. Was aber richtig gut läuft, sind Emojis. Das beweist nicht nur gefühlt jede Mama mit täglichen Smiley-gespickten WhatsApp-Nachrichten. Lustige Zeichenkombinationen, die Gesichtern ähneln gibt es schon seit Ewigkeiten: das früheste Emoticon ist übrigens 🙂 – 1982 tauchte es zum ersten Mal auf. Emojis sind sozusagen die Emoticons 2.0. Sie gibt es schon seit Ende der 90er Jahre – aber sie stellen im Gegensatz zu ihren Vorläufern eben richtige Bildchen dar. Heute sind sie aus unserer alltäglichen Kommunikation nicht mehr wegzudenken, oder? 🤓 Sogar der Duden hat das Wort „Emoji“ jetzt offiziell aufgenommen.

Und wenn man die Zahlen betrachtet, kann man davon ausgehen, dass Emojis das nächste Trend-Thema in der Werbung werden 🙈. Laut einer Studie sind die Interaktionsraten auf Instagram-Posts 17 Prozent höher, wenn Emojis genutzt werden. Mittlerweile nutzen über 90 Prozent aller Internetuser Emojis für ihre Kommunikation im Netz.

Vorsicht bei Gemüse

Angesichts solcher Zahlen sollte es für Marken und Unternehmen eigentlich auf der Hand liegen, sich die bunten Bildchen mal ein bisschen näher anzusehen. Allerdings gibt es wie bei allen neuen Marketingformen natürlich auch beim Emoji Marketing einige Stolperfallen, die es zu meiden gilt.

So ist es zum Beispiel nicht wirklich cool, einen gesamten Post mit möglichst vielen Emojis vollzuknallen. Ja, wir haben verstanden, dass Emojis gut sind – aber bitte nicht übertreiben. Und bitte setzt die Emojis nicht nur aus dem Grund ein, dass sie bei den jungen Leuten gerade angesagt sind. Denn das ist ungefähr genauso gekonnt, wie Waschmittel von Influencern in Federbetten bewerben zu lassen.

Aus der Kategorie überflüssig, unpassend und verwirrend: eine Pressemitteilung von Chevrolet.

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Ist total klar, was gemeint ist, oder? Wer den Code jetzt auf die Schnelle nicht ganz knacken konnte, bekommt hier  die Übersetzung. In diesem Fall wäre weniger aber definitiv mehr gewesen.

In die gleiche Falle tappte auch Goldman Sachs. Die spickten einen Tweet zur Veröffentlichung einer Studie zu Millenials einfach mal mit ein paar total sinnvollen Emojis. Schließlich bewegen sich diese Millenials ja den ganzen Tag im Netz und kommunizieren ausschließlich über Nachrichten mit kleinen Bildchen. Diese Einstellung ging aber ziemlich nach hinten los – und sorgte für viel Hohn und Spott bei Twitter.

goldmansachs-tweet

 

Gerade global tätige Unternehmen tun gut damit, Emoji-Kampagnen möglichst national auszuspielen. Denn viele Emojis haben in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Bedeutungen. Das Emoji, das wir normalerweise als trauriges Emoji 😪 kennen, bedeutet in Japan „schlafen“. Und wo wir gerade bei unterschiedlichen Bedeutungen sind: Vorsicht, bei der Verwendung von Gemüse-Emojis! Denn sagen wir es mal so: wirbt ein Bioladen mit einem Auberginen-Emoji 🍆, wird sich möglicherweise die falsche Zielgruppe angesprochen fühlen.

Emoji Marketing: So geht’s richtig

Ein Beispiel für gelungenes Emoji Marketing kommt von Domino’s Pizza. Die machten ihr Lieblings-Emoji nämlich kurzerhand zum Gegenstand einer interaktiven Werbekampagne. Schickte man auf Twitter ein Pizzastück-Emoji 🍕 an die US-amerikanische Kette, bestellt man automatisch eine Pizza (natürlich vorausgesetzt, man hatte einen Domino‘s Account, in dem der eigene Twitter-Handle hinterlegt war). Für die Kampagne gab es 2015 sogar den Sieg im Titanium Grand Prix in Cannes. Für die faulen Couchpotatoes unter uns ist das eine ziemlich geniale Idee.

Auch ziemlich erfolgreich im Emoji Marketing ist Coca Cola. Das Unternehmen macht immer mal wieder mit eigens kreierten Emoji-Hashtag Kombinationen von sich reden. 2015 waren sie die erste Marke, die auf Twitter einen eigenen Emoji bekam. Posteten User den Hashtag „#ShareaCoke“, erschienen dahinter zwei Glasflaschen im bekannten Cola-Look. Mit Erfolg: Die Kampagne generierte 170,500 Erwähnungen auf Twitter – innerhalb eines Tages.

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Meine Lieblings-Emoji-Kampagne kam zum Filmstart von Deadpool raus. Auf großen Billboards in Städten und an Highways in den USA wurde nämlich folgendermaßen für den Film getrommelt:

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Screenshot: Adweek.com

Zugegeben, es hat ein bisschen gedauert, die Botschaft zu entschlüsseln – aber der Lacher danach war umso größer. Für alle, die keine Lust auf entschlüsseln haben: Die Kombination liest sich auf englisch Dead+Poo+L. Und die frechen Emojis passen perfekt zum Film – denn der ist schließlich alles andere als brav und angepasst.

Generell sind Emojis also eine gute Sache im Marketing. Und sie haben einen riesigen Vorteil gegenüber unserer Schriftsprache: sie werden fast überall verstanden. Außerdem sind sie wunderbare Eyecatcher – und steigern so nachweislich die Interaktion mit Social Media Posts des Unternehmens.
Für diese lohnt sich der Einsatz von Emojis genau dann, wenn ein bestimmtes Emoji mit der eigenen Marke assoziiert wird. Dann fungiert nämlich jeder Nutzer als Markenbotschafter. Das ist vor allem bei großen Marken der Fall – kleine Marken müssen da schon ein bisschen mehr Hirnschmalz in die Kampagnen stecken.

3.650 Tage, 87.600 Stunden oder auch etwa 75.000 Tassen Kaffee nach unserer Firmengründung (der Start war am 1.7.2007) feierte cocodibu am Donnerstagabend sein 10-jähriges Jubiläum im Cowboy Club München e.V. Mit dabei waren: Etliche unserer Kunden, jede Menge Journalisten, aktuelle und ehemalige cocos sowie langjährige Freunde der Agentur. Zusammen haben wir es uns bei einem stilechten Barbecue, Fassbier und einem guten Glas Whisky einfach mal gut gehen lassen – ein paar schräge Gesangseinlagen inklusive :), die wir im Laufe der Woche in unserem Youtube-Kanal hochladen.

An dieser Stelle noch einmal ein offizielles und dickes Dankeschön an all unsere Gäste! Wir haben tolle Geschenke bekommen (unter anderem legendäre Bud Spencer und Terence Hill-T-Shirts für Christian und Stefan) und die Stimmung war einfach der Hammer.

Und für alle, die es mit dem Pferd leider nicht mehr pünktlich zur Ranch geschafft haben, gibt’s hier jetzt die Best-of-Bilder unserer Western-Party (Fotos: Alexander von Spreti. Danke, Alex!).

Die Cartwrights

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cocodibu vor dem Longhorn-Saloon des Cowboy-Club München