Category: Amüsantes

In unserer Rubrik “Endlich Wochenende” gewähren uns Geschäftsleute aus Wirtschaft und Medien einen kurzen Einblick in ihre Wochenendplanung. Heute verrät uns Dino Leupold von Löwenthal, weiterer Geschäftsführer der verticalAds Group GmbH,  führender Anbieter spezialisierter Performance Marketing-Lösungen, was er am Samstag und Sonntag so vorhat.

1.) Wann beginnt heute für Sie der Feierabend?

Schwierige Frage. Ich würde sagen, wenn die Arbeit endet 😉 Spaß beiseite, das kann man nie vorher wissen. Das Gefühl, Feierabend zu haben, kommt bei mir immer auf, wenn ich mich ins Auto setze, zuhause anrufe und meinen Lieben sage, dass ich auf dem Weg bin und mich auf zu Hause freue.

2.) Was ist üblicherweise Ihre letzte Tätigkeit, bevor Sie den Computer runterfahren?

Nachsehen, ob noch eine wichtige Mail in den Entwürfen hängt und ich alle offenen Dokumente, Tabellen etc. gespeichert habe.

3.) Nehmen Sie Arbeit mit ins Wochenende? Wenn ja: Was?

Ja, unbedingt. Vor allem, wenn ich über manche Sachverhalte in Ruhe nachdenken will, bevor ich eine Entscheidung treffe. Die Ruhe dafür finde ich eher zu Hause als im Büro.

4.) Schalten Sie Ihr Handy am Wochenende ab oder sind Sie always on?

Ich bin always on.

5.) Apropos abschalten: Wie können Sie am besten entspannen, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen?

Mein Ausgleich zum Alltagsstress sind meine Kinder und meine Familie. Abends gemeinsam zu Abendessen und über das Erlebte des Tages sprechen, ist für mich Erholung. Ab und zu sitze ich auch gerne ganz gemütlich vor dem Fernseher oder auf der Terrasse bei einem offenen Feuer. Mit einem guten Getränk in der Hand kann ich abschalten und meine Gedanken schweifen lassen.

6.) Mit wem werden Sie dieses Wochenende verbringen?

Mit meiner Familie, meinen Freunden und dem Handballverein meiner Töchter, wo ich seit kurzem als zweiter Vorstand verantwortlich zeichne.

7.) Reden Sie mit Ihrem Partner/Freundeskreis am Wochenende üblicherweise über Ihren Job?

Naja, üblicherweise ist wohl übertrieben. Aber es kann durchaus vorkommen, dass ich mich im Freundeskreis über Marketing-Themen austausche. Mittlerweile habe ich auch Freunde, die ich in der Branche kennengelernt habe. Viele meiner Freunde und Bekannte verstehen aber bis heute noch nicht genau, was ich eigentlich mache. Das ist okay für mich, denn jeder hat andere Interessen. Trotzdem kann ich mit meinen Freunden über diverse Themen sprechen, auch über Themen, die das Internet betreffen.

8.) Worauf freuen Sie sich dieses Wochenende am meisten?

Ich freue mich, Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen, in der Handballhalle zu stehen und den Garten frühlingsfit zu machen – meine heimliche Leidenschaft: das Handwerken. Weniger freue ich mich auf die Zeitumstellung…

9.) Gibt es ein Ritual, das Sie üblicherweise jedes Wochenende begehen (zum Beispiel das samstägliche Autowaschen)?

Nein, gerade die Wochenenden sind bei uns schon drei Wochen im Voraus ausgebucht, da meine Kinder Handball spielen. Rituale sind zwar wichtig, bergen aber die Gefahr, sich zu langweilen. In der nicht verplanten Zeit sind wir am liebsten spontan.

10.) Gibt es eine Marotte an Ihnen, die Ihren Partner/Ihre Familie am Wochenende regelmäßig auf die Palme bringt?

Nicht nur am Wochenende 😉 Aber das bleibt mein Geheimnis…

11.) Was machen Sie am Wochenende, von dem Ihre Kollegen/Ihr Team sagen, würde/n: Donnerwetter, das hätte ich jetzt nicht erwartet?

Gartenarbeit und Holzwerken wenn mal Zeit ist. Ob das jetzt aber ein „Donnerwetter“ bei anderen auslöst, wage ich zu bezweifeln.

12.) Jogginghose oder Designer-Klamotten: Was ist am Wochenende Ihr Lieblingskleidungsstück?

Eher klassisch: Jeans und Pullover, Polohemd, T-Shirt. Wenn es warm ist, trage ich auch gerne mal Shorts. Abends auf der Couch ist oft die Jogginghose mein bequemstes Kleidungsstück, solange niemand zu Besuch kommt 😉

13.) Stichwort Indoor-Aktivitäten: Welche Musik werden Sie dieses Wochenende auf jeden Fall hören, welche TV-Sendung sehen und welches Buch bzw. welche Zeitung/Zeitschrift werden Sie lesen?

In Sachen Musik habe ich eine ganze Palette anzubieten: Chillout, Bayrischer Rap, Elektro, Ballermann Hits (lässt sich im Handball nicht vermeiden) und B5 Aktuell. Bei TV-Sendungen muss ich passen, denn ich schaue außer der Bundesliga eigentlich kein Free TV mehr. Serien von Netflix und Amazon Video favorisiere ich schon eher.

14.) Stichwort Outdoor Aktivitäten: Welchen Berg werden Sie dieses Wochenende besteigen, welchen Marathon laufen und welches Theaterstück/Konzert bzw. welchen Kinofilm werden Sie besuchen?

  1. Berge besteige ich ungern, höchstens klettere ich den Berg der weisen Erkenntnis ein kleines Stückchen weiter nach oben 😉
  2. Marathon??? Hahaha. Ganz sicher nicht.
  3. Ein Theater oder Konzert werde ich dieses Wochenende nicht besuchen. Dafür gehe ich ins Kino und schaue mir den Cyberpunk-Actionfilm „Alita“ an.

15.) Freuen Sie sich schon auf Montag?
Klar, sonst könnte ich mich ja auch nicht mehr auf das Wochenende freuen und das wäre sehr schade.

Die digitale Welt sah in den 1990er Jahren noch so aus: Marijke Amado stand vor einer glitzernden Zauberkugel und entließ die Ministars auf die große Showbühne des Playback. Kleine Versionen von Michael Jackson, Alice Cooper oder Cyndi Lauper bewegten ihre Lippen zu entsprechenden Songs. Heute heißt das Tik Tok. Nur ohne Kostüm, dafür aber mit jeder Menge Features.

Hauptzielgruppe sind junge Teens, die die 15-sekündigen Videos selbst während der Schulpausen drehen, zusammenschneiden und für ihre Community hochladen. Die „Herz“-Vergabe ist dabei der Ritterschlag unter den Likes.

Wir fallen ja altersmäßig schon nicht mehr in die Zielgruppe und haben daher Sophia, der zehnjährigen Tochter unseres Chefs Stefan, einige Fragen zu Tik Tok gestellt:

  1. Wie oft am Tag benutzt du die App TikTok und wie lange?

Mindestens 30 Minuten bis 1 Stunde. Ich nutze Tik Tok, nachdem ich alles am Morgen erledigt habe, so 10 Minuten, wenn ich überhaupt Zeit habe. Dann nach der Schule und manchmal am Abend. Manchmal benutze  ich sie in der Schule  wenn mir langweilig ist. Dann sperre ich mich mit meinen Freunden im Klo ein und drehe ein paar Tik Toks 🙂

  1. Warum nutzt du ausgerechnet diese App?

Weil man sich viele neue Sachen ausdenken kann und sie dann drehen kann. Man kann da Videos drehen, verschicken, liken, ein Duett mit jemand anderem singen und noch vieles mehr. Ich glaube, der Sinn der Sache ist, dass man daran Spaß haben soll und sich amüsieren soll. Und auch mal komische Videos dreht.

  1. Welche Funktionen nutzt du am meisten?

Die Stift-Funktion. Da kann man malen im Bild und währenddessen filmen 🙂 Diese Funktion kann ich euch ja mal zeigen.

  1. Wer sind deine liebsten Co-Stars?

Ich habe eigentlich keine, aber ,,Maverick Baker“ und ,,Cash Baker“ mag ich sehr. Die beiden sind sehr witzig und unterhalten einen mit viel Spaß. Man kann gut mitlachen und dann vielleicht ein anderes mal dieses Video von den beiden nachmachen. Auch Lisa und Lena mag ich. Sie tanzen oft und man kann dann oft nicht mithalten, wenn man ein Video von den beiden nachdrehen will.

  1. Wie viele Videos / Clips nimmst du wöchentlich auf?

Das ist unterschiedlich. Wenn ich z.B. keine Hausaufgaben habe, darf ich mehr am Handy hängen, so am Tag vielleicht 1h 30 min. Und dann kann ich ja mehr Videos drehen. So ungefähr 8 bis 12 Videos, vielleicht, wenn ich mich beeile 🙂 Wenn ich allerdings nicht so viel Zeit habe, schaff ich (wenn ich schnell bin) 5 bis 7 Videos.

  1. Was ist für dich das Besondere daran?

Man hat viel Spaß an der Sache und weiß, wie man dann Videos zusammenschneidet. Oft gibt es auch sogenannte Tutorials, wo dir jemand zeigt, wie du z.B einen Zaubertrick machst oder ein Video bearbeitest, das dann richtig cool aussieht.

  1. Was gefällt Dir an TikTok nicht so gut?

Dass man nicht so oft auf der For you- Page ist. Aber, wenn man ein Privates Konto hat wie ich, darf man sich nicht wundern, dass man nie gezeigt wird. Außerdem gibt es auch Videos, die nicht für unser Alter geeignet ist, z.B  wenn  jemand Feuer spuckt oder Messer schluckt.

  1. Mit welchem „Star“ würdest du gerne mal einen Clip drehen?

Vielleicht mit Maverick Baker oder Cash Baker, aber am allerliebsten mit Jonny Depp, wenn er überhaubt Tik Tok hat 😉

  1. Redest du mit Freunden über die App?

Nein, eigentlich nicht. Aber ab und zu dikutieren wir, ob sie wirklich für unser Alter bestimmt ist

  1. Oder über Clips?

Nein, eigentlich nicht so oft, aber wir fragen uns manchmal, wie man dies oder das gedreht hat. Oder, warum man dieses Video veröffentlicht hat. Ab und zu fragen wir uns, welches Video man am besten fand oder ob man vielleicht ein Video zusammen drehen will.

  1. Wem zeigst du deine „TikToks“?

Allen meinen Fans oder meinen Eltern. Die amüsieren  sich dann und machen manchmal auch sogar mit 🙂 Leider aber mögen nicht alle meine Tik Toks und fragen mich dann, warum ich so ein dummes Video veröffentlich habe, aber zum Glück liken manche noch. Das beruhigt mich.

Wer weiß, möglicherweise ist Tik Tok bald das neue Instagram? Während mittlerweile jeder einen Facebook-Account besitzt, suchen sich die Teenager von 2019 ihren eigenen digitalen Rückzugsort – eben dort, wo Mama und Papa noch keinen Account haben 😉

Und so sieht ein fertiges Kurzvideo aus (featuring DJböll&TCool):

 

Kleine Outtakes gab es auch (mit Sophia alias @felixsophia2007):

In unserer Rubrik “Endlich Wochenende” gewähren uns Geschäftsleute aus Wirtschaft und Medien einen kurzen Einblick in ihre Wochenendplanung. Heute verrät uns Frank Herold, weiterer Geschäftsführer der EMIRAT AG,  einem international tätigen Risiko-Management-Unternehmen, was er am Samstag und Sonntag so vorhat.

Der Kuchen oder die Städtereise: Frank Herold, Mitglied der Geschäftsführung bei EMIRAT AG, freut sich auf ein paar freie Minuten am Wochenende

1.) Wann beginnt heute für Sie der Feierabend?
Vom Gefühl her geht’s mir wohl wie jedem anderen auf dieser Welt: Jetzt, wo die ersten Sonnenstrahlen einen Hauch von Frühling ankündigen, kündigt sich der Feierabend hoffentlich bald an. Realistisch gesehen dauert es wohl noch bis nach Sonnenuntergang.

2.) Was ist üblicherweise Ihre letzte Tätigkeit, bevor Sie den Computer runterfahren?
Tatsächlich hängt es davon ab, was am Wochenende in Planung ist. Nochmal den Posteingang und den Kalender für Montag zu checken, gehört zur Routine. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich an den Wochenenden oft verreise. Die Wettervorhersage-Webseiten haben dank mir mit Sicherheit die meisten Klicks gewonnen!

3.) Nehmen Sie Arbeit mit ins Wochenende? Wenn ja: Was?
Wenn man Spaß an der Arbeit hat, vermischen sich Berufliches und Vergnügen ziemlich schnell. Wie sollte man auch in einem Supermarkt die vielen Cashback-Aktionen übersehen? Nehmen wir die aktuelle Aktion mit Volvic: So eine Flasche Wasser nehme ich doch gerne mit ins Büro.

4.) Schalten Sie Ihr Handy am Wochenende ab oder sind Sie always on?
Zum Leidwesen meiner Freunde muss ich leider gestehen: Das Handy ist always on. Wie bereits angedeutet, lässt sich Arbeit und Freizeit in unserer Branche nicht strikt trennen. Und da ich nur ein Handy besitze, bin ich immer erreichbar.

5.) Apropos abschalten: Wie können Sie am besten entspannen, wenn Sie heute Abend nach Hause kommen?
HAHA! Da muss ich schon ein wenig schmunzeln, da das oft etwas länger dauert. Aber – auch wenn ich es wahrscheinlich nie aufs Cover der „Men’s Health“ schaffen werde, weil ich dafür viel zu gerne Süßes esse – bin ich ein kleiner „Jogger-Junkie“. Und was mein Glück vollkommen macht? Der anschließende Saunagang :).

6.) Mit wem werden Sie dieses Wochenende verbringen?
Da ich unter der Woche bereits in Berlin fleißig unterwegs war, ist Entspannung angesagt. Für abends habe ich Theaterkarten. Außerdem kann ich nie ausschließen, von meinen Freunden überrascht zu werden: Sie lieben Spontanbesuche. Das liegt vermutlich auch daran, dass ich so zentral in München wohne und sie den Schlenker für Kaffee oder Fußball gerne machen. Am Sonntag werde ich meine Eltern besuchen und mich mit Kuchen verwöhnen lassen.

7.) Reden Sie mit Ihrem Partner/Freundeskreis am Wochenende üblicherweise über Ihren Job?
Ziemlich wenig. Wie schön, dass viele völlig andere Jobs haben und man sich nicht die ganze Zeit um die gleichen Themen kümmert. Aber natürlich bleiben gewisse Themen nie ganz aus. Und wer kennt sie nicht, die Fragen der Eltern am Sonntag: Und, wie läuft es bei der Arbeit?

8.) Worauf freuen Sie sich dieses Wochenende am meisten?
Nun ja, der Kuchen ist schon ein Highlight. Aber abgesehen davon freue ich mich darauf, auch mal ein paar freie Minuten für mich zu haben.

9.) Gibt es ein Ritual, das Sie üblicherweise jedes Wochenende begehen (zum Beispiel das samstägliche Autowaschen)?
Ich habe mir tatsächlich angewöhnt, an den Wochenenden viel zu joggen – am liebsten einmal durch den Englischen Garten. Das könnte man fast als Ritual ansehen, mal abgesehen vom Ausschlafen.

10.) Gibt es eine Marotte an Ihnen, die Ihren Partner/Ihre Familie am Wochenende regelmäßig auf die Palme bringt?
Diese Frage ist sehr einfach zu beantworten: HANDY, HANDY, HANDY! Ohne mein Handy wäre ich aufgeschmissen. Ob ich darüber nun mit Familie und Freunden kommuniziere oder eben auch mit Kunden. Man könnte sagen, das Handy ist mein treuer Gefährte.

11.) Was machen Sie am Wochenende, von dem Ihre Kollegen/Ihr Team sagen, würde/n: Donnerwetter, das hätte ich jetzt nicht erwartet?
Also beim Thema Joggen/Sport sehe ich ab und an schon mal einen Lacher. Was andere aber vermutlich am meisten erstaunt, ist meine Leidenschaft für Städtetrips. Auch an einem ganz normalen Wochenende heißt es bei mir manchmal „One Night in Johannisburg“ – zu großen Distanzen habe ich keine Distanz 😉

12.) Jogginghose oder Designer-Klamotten: Was ist am Wochenende Ihr Lieblingskleidungsstück?
So wie Karl Lagerfeld: eindeutig Designer-Klamotten. Wenn es nicht so unbequem wäre zum Sport eine Jeans oder elegante Hosen zu tragen, hätte ich den Trend längst eingeführt. Meine Kollegen würden beim Anblick wahrscheinlich auch sehr erschrecken: Frank in Jogginghose… .

13.) Stichwort Indoor-Aktivitäten: Welche Musik werden Sie dieses Wochenende auf jeden Fall hören, welche TV-Sendung sehen und welches Buch bzw. welche Zeitung/Zeitschrift werden Sie lesen?
Selbstverständlich werde ich am Ball bleiben was den FCB betrifft. Wenn nicht im Stadion, dann zumindest im Fernsehen. Gibt es etwa andere Gründe ein Sky-Abo zu haben? Was Musik betrifft, bin ich recht flexibel. Tatsächlich lese ich noch ganz normale Bücher und keine eReader – derzeit „Junger Mann“ von Wolf Haas.

14.) Stichwort Outdoor Aktivitäten: Welchen Berg werden Sie dieses Wochenende besteigen, welchen Marathon laufen und welches Theaterstück/Konzert bzw. welchen Kinofilm werden Sie besuchen?
Dieses Wochenende wird es wohl höchstens der Monopteros im Englischen Garten. Ins Theater gehe ich aber auch sehr gerne. Wer mal etwas sehr Unterhaltsames sehen will, wie es hinter den Kulissen bei einer Produktion zugeht, dem empfehle ich „Der nackte Wahnsinn“ im Residenztheater. Und damit meine ich ausnahmsweise mal nicht unsere Firma.

15.) Freuen Sie sich schon auf Montag?
Ich kann mir vorstellen, dass diese Frage wohl des Öfteren mit NEIN beantwortet wird. Dadurch, dass ich ein sehr aktiver Mensch bin, ist es mir relativ gleichgültig, ob wir Montag oder Freitag haben. Spaß am Arbeitsplatz ist bei mir garantiert und ich kann mir die Zeit sehr flexibel und spannend einteilen. Daher hier ein klares JA.

KI, das Buzzword der Stunde, kommt gefühlt zugleich als Fluch und Segen daher. Der Terminator, HAL 9000 aus „2001: Odyssee im Weltraum“ oder Ava aus „Ex Machina“ – in Science-Fiction-Filmen wird künstliche Intelligenz oft als zerstörerisch, bedrohlich und furchteinflößend dargestellt. Dabei liegt es doch an uns Menschen, wie wir unsere künstlichen Gefährten gestalten. Wir bei cocodibu sind für ein positiveres Bild von KI und haben daher unsere liebsten künstlichen Charaktere aus Filmen und Serien zusammengestellt.

Eine unserer liebsten KIs: C-3PO aus Star Wars (Photo by Jens Johnsson on Unsplash)

Data aus „Star Trek – The Next Generation”

Data ist ein Androide und Lieutenant Commander auf dem Raumschiff Enterprise unter Captain Jean-Luc Picard. Er ist zu Beginn der Serie noch recht „mechanisch“, wird aber im Laufe der 178 Episoden immer menschlicher und kann sogar Emotionen empfinden. Sein Positronenhirn kann etwa 60 Billionen Rechenoperationen in der Sekunde durchführen sowie Informationen wertfrei verarbeiten – somit ist er bei vielen Missionen der Enterprise eine große Hilfe. Trotzdem gibt es immer wieder lustige Situationen, da dem goldhäutigen Androiden soziale Fähigkeiten wie Humor, Ironie oder Taktgefühl fehlen. Besonders charmantes Detail: Data besitzt als einziger auf der Enterprise ein Haustier. Er „liebt“ seine Katze Spot, die er immer wieder mit neuen Futterkreationen begeistern möchte.

Data ist eine tolle Vision dafür, dass intelligente Maschinen den Menschen nicht überflüssig machen, sondern uns bei unserer Arbeit unterstützen und tatsächlich zu so etwas wie einem Freund werden können.

Samantha aus „Her“

Machine Learning und Sprachassistenten – diese beiden Trends werden wunderschön im Film „Her“ vereint. Der schüchterne Theodore verliebt sich die die sympathische Stimme seines Betriebssystems „Samatha“, die immer mehr über ihn lernt und eine Art intimer, körperloser Beziehung mit ihm eingeht. Wie es mit den beiden ausgeht, kann man sich jedoch denken…

Der Film zeigt sehr deutlich, wie schwer es uns fällt, scheinbar menschliche Wesen emotionslos zu betrachten. Wer uns persönlich anspricht, mit uns redet und über uns lernt, dem werden wir gemäß unserer menschlichen Natur sofort mit Gefühlen begegnen. Ein Grund mehr, sehr genau darauf zu achten, wie wir unsere KIs programmieren, da sie auch einen großen Einfluss auf unser Gefühlsleben haben werden.

Wall-E aus „Wall-E – Der letzte räumt die Erde auf“

Nachdem er mehrere Jahrhunderte die von den Menschen verdreckte und dann verlassene Erde aufgeräumt hat, entdeckt der kleine Müllroboter Wall-E seinen wahren Daseinszweck: sich zu verlieben. Das Objekt seiner Zuneigung ist der stromlinienförmige, weiße Roboter Eve, der auf der Erde landet, um nach pflanzlichem Leben zu suchen.

Klar, Wall-E ist eine animierte Fantasiefigur, die mit wirklicher KI nicht viel am Hut hat. Trotzdem ist der Film mit dem sympathischen kleinen Roboter eine Warnung an uns Menschen und zeigt uns, was passiert, wenn wir nicht mehr gut mit uns selbst und unserem Planeten umgehen. Schließlich sollten wir nicht nur KIs entwickeln, damit sie das ausbaden, was wir falsch gemacht haben.

R2-D2, C-3PO und BB8 aus „Star Wars“

Wer kennt sie nicht, die drei sympathischen Droiden aus Star Wars? Wenn heute der Hund der beste Freund des Menschen ist, wird es in der von Star Wars beschrieben Zukunft der Droide sein. R2-D2 und BB8 sind Astromech-Droiden, die in diversen Raumjägern eingesetzt werden, um Schäden zu reparieren, den Piloten zu unterstützen oder im Zweifel sogar kurzzeitig ersetzen können. Die beiden können nur Piep- und Pfeiftöne von sich geben und erscheinen dadurch auf gewisse Weise sehr niedlich. Der Protokoll- und Übersetzungsdroide C-3PO dagegen kann beinahe jede Sprache des Star-Wars-Universums sprechen.

George Lucas hat es geschafft, drei künstliche Helden zu schaffen, von denen zwei keinerlei menschliche Attribute und dennoch eine Art Persönlichkeit haben, die man ins Herz schließen kann.

David aus „A.I. – Künstliche Intelligenz“

Was bei Samantha aus „Her“ eher ein Versehen ist, ist bei David aus „A.I.“ von Anfang an fest eingeplant: dass Menschen ihn lieben sollen. Denn Mitte des 22. Jahrhunderts ist die Anzahl der Kinder aufgrund des Ressourcenmangels beschränkt. Da liegt es nahe, einen Kinderroboter mit Bewusstsein zu bauen, der das „Kümmer-Bedürfnis“ von Nicht-Eltern befriedigt und in der Lage ist, sie zu lieben. Doch was passiert, wenn der Roboter zu Hause nicht mehr erwünscht ist?

Die Zukunftsdystopie in A.I. gibt uns die wichtige Frage nach den Emotionen mit auf den Weg. Sind Gefühle tatsächlich nur den Menschen vorbehalten? Was passiert, wenn auch künstliche Wesen Emotionen haben können? Welche Verantwortung haben wir dann für sie?

 

Unsere Beispiele zeigen, dass es nicht nur schreckliche Zukunftsvisionen gibt, sondern auch solche, die uns zeigen, wie KI uns bei der Arbeit und persönlichen Belangen unterstützen und sogar eine Art Freundschaft entstehen kann. Gleichzeitig offenbaren sie auch die ethischen und moralischen Fragen und Probleme, die wir dringend noch klären müssen, um ein harmonisches Miteinander zu gewährleisten – nicht, dass am Ende doch der Terminator an der Tür klopft…

von

Immer mehr Pressemitteilungen, immer weniger Zeit. Unsere Journalisten-Kollegen in den Redaktionen haben es echt nicht leicht – und daher wird es auch für uns immer schwieriger, mit den Themen und Texten unserer Kunden an sie heranzukommen. Schließlich gehört es sich ja auch nicht, ständig wegen jeder Pressemitteilung jeden anzurufen. Wir bei cocodibu lassen uns aber von den kleinen Komplikationen des Alltags natürlich nicht gleich aus der Ruhe bringen und haben ein paar innovative (und nicht ganz ernstzunehmende) Ansätze für Undercover-PR entwickelt.

Noelles Tipp: Atemlos durch die Redaktion
Hattet ihr schon mal einen Ohrwurm von Helene Fischer? Dann wisst ihr sicher auch, wie schwierig es ist, die simpel klingenden Reime wieder aus dem Kopf zu bekommen – ganz egal, wie groß die Abneigung gegenüber deutscher Schlagermusik auch ist. In einer scheinbaren Endlosschleife hängen die Songs in unseren Hirnwindungen fest und graben sich tief darin ein wie ein Parasit, damit wir sie auch ja nicht wieder vergessen. Und genau diesen Automatismus sollte sich die PR endlich zunutze machen. Dank subtil übermittelter Pressemitteilungen im 4/4-Takt lässt sich sicherstellen, dass keiner der angesprochenen Redakteure den Inhalt wieder vergisst. Und mehr noch: Sie werden Etatmeldungen und Studienergebnisse klatschend und auf einer Bierbank stehend mitgrölen können – ob sie wollen oder nicht. Künftig also von uns – die gesungene PM als Audiodatei. Garantiert ein Ohrwurm.

Verenas Tipp: Der beste Freund des Journalisten
Die 90er hatten das „Herzblatt“, heute haben wir den „Bachelor“. Wer sein Privatleben nicht durch die Waschmaschine des Trash-TV gedreht haben möchte und trotzdem auf der Suche nach einer besseren Hälfte ist, der setzt auf Hund. Hunde sind Parship auf vier Beinen. Hunde machen locker und bieten so viel Unterhaltungspotential, dass sogar der letzte Wortmuffel ganz gesprächig wird. In Sachen flauschig sind wir gut ausgestattet: Der Prozentanteil der Mitarbeiterinnen mit Vierbeiner: liegt nämlich bei fast 37 Prozent. Diese Ressource spannen wir dann auch gerne mal für unsere Zwecke ein: Wissen wir von einem Journalisten mit Hundeaffinität, dann schnappen wir uns einfach die Leine, ziehen gelassen unsere Runden um den Block der Redaktion und wenn wir dann zufälligerweise den Weg des auserwählten Journalisten kreuzen, dann lassen wir unsere Partner mit der kalten Schnauze quasi den Rest machen. Wer da nicht dahinschmilzt und sein Herz für jegliche Art von Interviews und Gastbeiträgen öffnet, der wird es wohl nie tun. Oder könntet ihr diesem Blick widerstehen?

Verenas 2. Tipp: Der Gecko
Geckos sind faszinierende Tierchen. Sie bewegen sich an Wänden und Decken als wäre die Schwerkraft nur ein Gerücht. Der nächste Platzierungstipp kommt womöglich aus dem Bereich „Bitte nicht nachmachen!“/illegal. Vorenthalten möchten wir ihn trotzdem nicht. Schon mal in der Mittagspause probiert, wenn die Redaktionen wie leergefegt sind, weil alle bei Chai-Latte und Currywurst in der Kantine sitzen, die Wand des Verlagsgebäudes zu erklimmen, durchs Fenster einzusteigen, sich einen Platz zu schnappen und mal eben die eigene Pressemitteilung ins Redaktionssystem einzupflegen? Wir auch nicht, die Vorstellung finden wir aber trotzdem sehr verlockend.

Ann-Katrins Tipp: Schnitzel mag jeder
Das Telefon klingelt und die PR-Agentur möchte mal wieder etwas „anbieten“ – die heißgeliebte Pressemitteilung. Diese lästige Textform ist nicht unbedingt das, worüber sich der Journalist am anderen Ende des Telefonkabels freut. Doch trotzdem machen die News, die es regelmäßig zu verkündigen gibt, abhängig. Aber vor allem dann, wenn man sie – spannungssteigernd – in kleine Häppchen verpackt. Ihr wisst schon: Ein bisschen wie Mark Felt in Watergate eben. Wir nutzen also die Neugierde der Journalisten und füttern sie wohldosiert mit Informationen – so wie bei einer Schnitzeljagd – bis sie schlussendlich die gesamte Mitteilung (das frische Schnitzel bespickt mit guten „Zutaten“) voller Erwartung und Vorfreude übermittelt bekommen. Wer kann da noch widerstehen?

Lys Tipp: Lasst Blumen sprechen
Blumen sprechen eine ganz besondere Sprache. Daher lautet unser Credo: „Sagt es mit Blumen!“ Und zwar nicht nur am Valentinstag, Muttertag oder zum Geburtstag. Denn jeder Mensch freut sich über einen unerwarteten kleinen Blumengruß ins Büro. Wieso nutzen wir diese Tatsache also nicht, um sowohl den Journalisten, als auch uns eine kleine Freude zu machen? Denn natürlich ist das alles nicht ganz so uneigennützig und geteilte Freude ist doppelte Freude. Was genau damit gemeint ist? Jeder weiß, dass zu einem ordentlichen Blumenstrauß auch eine Grußkarte gehört. Wie wäre es also, wenn unsere Freunde aus der schreibenden Zunft, anstatt einer Grußkarte eine PM vorfinden würden? So ganz zufällig natürlich…Es gab bestimmt noch keine so charmante Art, eine PM zu platzieren.

Anhs Tipp: Ice Ice Baby
Seit Wochen hat die Hitzewelle Deutschland fest im Griff. Wer kann, liegt entspannt am See und genießt den heißen Sommer an einem schattigen Plätzchen. Für den Rest der Republik heißt es bereits vormittags schwitzen am Arbeitsplatz. Also was tun, um cool zu bleiben? Die Lösung: Abkühlung durch ein Eis! Und genau dort soll angesetzt werden. Man mietet sich einen Eiswagen und fährt damit zu den Zielredaktionen. In der sengenden Hitze der Mittagssonne fiebern die Redakteure dem langersehnten Eintreffen des Eiswagens entgegen, der durch seinen nostalgischen Sound das Ende ihres Hitzeleids einläutet. Um jetzt ein erfrischendes Eis zu ergattern, würden sie alles tun. Genau der perfekte Zeitpunkt, um seine Message an den Mann bzw. die Frau zu bringen! Denn wer nimmt nicht dankend einen Beitrag seines mobilen Retters in Not an?

Christianes Tipp: Der Plakatierer
Egal ob bei Vorträgen, in der Werbung oder beim Lernen: Schon früh lernen wir, dass sich wiederholende Dinge viel besser im Kopf bleiben als Fakten, die man nur ein einziges Mal gehört oder gesehen hat. Diesen Umstand kann man mit Hilfe von PR-Plakaten dafür nutzen, um bei Journalisten im Gedächtnis zu bleiben – denn wer hat schließlich gesagt, dass nur Politiker ihre Gesichter und schlechten Parolen auf Plakaten überall in der Stadt aufhängen dürfen? Besonders bei der Platzierung von Geschäftsführern als Experten in den einschlägigen Medien ist es von Vorteil, wenn die anvisierten Journalisten den Herrn oder die Dame schon einmal gesehen haben. So ein paar Plakate sind schnell online bestellt und los geht’s mit Klebeband und Tapetenkleister! Rund um die Verlagsgebäude wird dann plakatiert was das Zeug hält. Jede Wette: Beim nächsten Anruf wird nicht mehr nachgefragt, zu welchen Themen der Geschäftsführer von Firma Ypsilon etwas sagen kann.

Morgen gehts los mit der Fußball-WM im weit entfernten Russland. Wer jetzt bei uns über Zeitzonen stöhnt, weil manche Spiele schon ab 14 Uhr bzw. 16 oder 17 Uhr im Fernsehen laufen, sollte lieber Mitleid mit den Russen selbst haben. Wenn es in Kaliningrad früher Nachmittag (14 Uhr) ist, schlafen die Bewohner der Halbinsel Kamtschatka bereits (2 Uhr nachts).

Wie sieht es im Land des noch amtierenden Weltmeisters mit WM-Schauen während der Arbeitszeit aus? Dürfen die Mitarbeiter am Arbeitsplatz streamen –  geduldet oder sogar offiziell? Ist Fußball-WM-Schauen im Land des Effizienz-Weltmeisters eher verboten? Oder gibt es in unserer kreativen Branche vielleicht sogar Office Viewing? Welche Regelungen sie für die Dauer der WM haben, verraten uns einige unserer Kunden? Los geht’s:

Marion Koppitz, CEO i-Pointing

„Wir haben für unsere Mitarbeiter für die Fußball-WM klare Regeln aufgestellt und vorab kommuniziert: Deutschland-Spiele dürfen ,nebenbei‘ in Bild und Ton verfolgt werden, alle anderen ausschließlich über Liveticker. Pausen dürfen nach Absprache mit dem Vorgesetzten verlegt oder verlängert werden. Das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft werden wir uns am Sonntag gemeinsam im Büro auf der großen Leinwand anschauen – da passt es nur zu gut, dass wir von unserer Hausmesse, die vor kurzem stattfand, noch einige Getränke übrig haben.“

Matthias Chorherr, General Manager mediascale

„Es gibt ja bereits erste Schätzungen, auf wie viel Milliarden sich der Schaden an der Wirtschaft durch die verminderte Produktionskraft beläuft. Diese Einschätzung teilen wir jedoch in keiner Weise. Eigenverantwortung ist bei uns keine Worthülse, sondern Teil unserer Mitarbeiter-DNA. Das bedeutet: Unsere Mitarbeiter entscheiden selbst, ob es gerade möglich ist, die Vuvuzela unter dem Tisch hervorzuholen. Streaming – ob Video oder Audio – ist grundsätzlich möglich, solange Kollegen mit geringerem Interesse dabei nicht gestört werden. Bei aller Flexibilität muss natürlich eine optimale Betreuung und Erreichbarkeit für unsere Kunden weiterhin gewährleistet sein. Dahingehend haben wir jedoch keine Bedenken.

Das Spiel gegen Südkorea am 27. Juni werden wir gemeinsam auf der Leinwand verfolgen. Pizza, ein kühles Bier und ein gutes Spiel – was gibt es Schöneres und was könnte den Kollegenzusammenhalt besser stärken?“

Ewald Pusch, Geschäftsführer Neverest

„Wir haben keine komplett einheitliche Regelung bei uns intern. Die Auftragslage und die Verantwortung des einzelnen Mitarbeiters sind das Regulativ. Bei ,großen‘ Spielen mit allgemeinem Interesse werden wir gemeinsam schauen.“

Kira Schirl, Director Operations trbo

„Wenn jemand nebenher streamt und seine Arbeit dabei nicht vernachlässigt,  ist WM-Schauen für uns kein Problem. Da wir flexible Arbeitszeiten haben, wird bei super spannenden Spielen sicherlich der ein oder andere Fußball-verrückte Kollege früher Feierabend machen, um rechtzeitig zum Anpfiff um 16 oder 17 Uhr ein Spiel im Public Viewing zu sehen. Bei einem spannenden Viertelfinale zur Arbeitszeit mit deutscher Beteiligung werden wir sicherlich im Team zusammen schauen ;-)“

Und wir selbst. Wie handhaben wir das mit Arbeit und Fußball-WM?

Christian Faltin, cocodibu

„Wer bei uns im vollständigen Dress der jeweiligen National-Mannschaft erscheint, darf im Konfi live kucken. Für das deutsche Vorrundenspiel gegen Südkorea, das wir gemeinsam schauen, sammeln wir noch Rezepte mit Kimchi und tüfteln an einer speziellen Bibimbap-Zubereitung. Dazu gibt es Yuja-Tee. Ab dem Achtelfinale wird dann mit unserem internen WM-Beauftragten eine Neuregelung verhandelt.“

 

Mit dem Aufkommen der ersten warmen Sonnenstrahlen steigt bei uns cocos die Lust auf eine cremige Kugel Eis (oder auch zwei oder drei…). Gott sei Dank haben wir in nächster Nähe nicht nur eine große Auswahl an Eisdielen, sondern auch so manchen ausgefallenen Eiscreme-Schatz, den es zu probieren gilt. Dies sind unsere Favoriten – alle natürlich ausgiebig getestet.

  1. Trampolin Eiscafé

1 Kugel: 1,60 Euro
Nordendstraße 62 (200m vom coco-Büro)
http://www.trampolin-eis.de/

Neben unserem Mittagspausen-go-to-Edeka befindet sich die Trampolin Eisdiele mit einer relativ kleinen, aber sehr feinen Auswahl an Eissorten – alle mit Bio-Milch hergestellt. Neben den Klassikern wie Schokolade findet man hier auch Spezialitäten aus exotischen Früchten (auch Sorbets) oder interessante Geschmackskombinationen. Mein Favorit: Mango.

  1. Gelateria Lorenzo Corno

1 Kugel (+ Probierlöffel): 1,60 Euro
Hohenzollernstraße 44 (300m vom coco-Büro)
https://www.facebook.com/Gelateria-Lorenzo-Corno-126435600703265/

In der belebten Hohenzollernstraße fällt der kleine Eisladen von Lorenzo Corno auf den ersten Blick kaum auf. Nur an heißen Tagen, wenn die beiden weißen Bänke vor der Tür voll besetzt sind, fällt der Blick automatisch hinein. Man sollte unbedingt hineingehen – denn das Eis ist herrlich cremig und so manch ausgefallene Sorte sorgt stets für Entscheidungsschwierigkeiten. Als Bonus darf man sich zu jedem Eis noch ein Löffelchen zum Probieren aussuchen.

  1. Bartu Bio Eis & Bio Pizza

1 Kugel: 1,80 Euro (für Kinder 1,50 Euro)
Wilhelmstraße 23 (700m vom coco-Büro)
http://www.bartu-bioeismanufaktur.de/

Eis und Pizza: Eine bessere Kombination gibt es nicht, oder? Bei Bartu wird das Eis wie in Italien mit einem großen Spachtel aus dem altmodischen Eistresen mit Edelstahldeckeln geholt und vorher kräftig umgerührt – für maximale Cremigkeit. Nachteil dieser Eisdiele: Man muss meistens in einer längeren Schlange aus hippen Schwabing-Muttis, -Vatis und -Omis anstehen. Es lohnt sich aber definitiv. Meine Favoriten: Caramel au Beurre salé (Karamel mit Salzbutter) und Schokoladensorbet (ganz ohne Milch, dafür unendlich schokoladig). Die Pizza ist übrigens ebenfalls spitze!

  1. IceGuerilla

1 Kugel: 1,90 €
Leopoldstraße 19 (700m vom coco-Büro)
https://www.iceguerilla.de/static/html/home.html

Wenn einem auf der Leopoldstraße Menschen mit schwarzer Eiswaffel entgegenkommen, weiß man gleich, dass die IceGuerilla dahintersteckt. Das Startup aus Brandenburg, das zunächst mit dem Versand von selbstzusammengestellten Eissorten Furore machte, ist seit 2016 auch in München mit einer Filiale vertreten. Die Besonderheit sind die ausgefallenen Sorten und vor allem die Namen. Von „Uschi Gras“ (Joghurteis mit Hanfsamen) über „Schlagerkoma“ (Eierlikör mit Cookies und Nougatsoße) bis hin zu „Wodka Energy“ für diejenigen, die den Tag zur Nacht machen wollen. Meine Favoriten: „Haselnuss Caramel“ und „Sesam öffne dich“ (Haselnusseis mit Sesamkrokant und Toffee).

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Ok, ab hier befinden wir uns strenggenommen schon in der Maxvorstadt und nicht mehr in Schwabing. Aber man kann die ganzen geschleckerten Eis-Kalorien so herrlich bei einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause wieder loswerden. Zumindest ein paar davon…

  1. IceDate – Die vegane Bio-Eismanufaktur

1 Kugel (+ Mini-Probierkugel): 2,20 €
Amalienstraße 91 (1.100m vom coco-Büro)
https://www.icedate.de/

Eiscreme ohne Zucker und Milchprodukte klingt erst einmal nach einer ziemlich spaßlosen Angelegenheit. Die Gründer der IceDate Eismanufaktur belehren uns aber eines Besseren! Das Eis wird statt Zucker mit Datteln gesüßt (das englische Wort „date“ heißt nicht nur Verabredung, sondern auch Dattel) und die Milch wird durch Cashew-Creme ersetzt. Die Devise des Gründers: Ins Eis kommt nichts, dass man nicht auch so einzeln essen würde. Früchte oder Kakao, Nüsse, das war‘s. Das schmeckt etwas weniger süß als normales Eis, ist aber dennoch sehr lecker und erstaunlich cremig. Die Kugeln sind recht groß und werden entweder im Waffelhörnchen oder in einem kleinen, kompostierbaren Schiffchen serviert. Daumen hoch für diese schöne, nachhaltige Idee, die auch noch köstlich schmeckt!

  1. Der verrückte Eismacher – im Wunderland

1 Kugel (+ Probierlöffel): 1,80 Euro
Amalienstraße 77 (1.200m vom coco-Büro)
https://www.facebook.com/dERvERRUECKTEeISMACHER/

Es gibt immer einen Grund, sich an seinem Nicht-Geburtstag etwas Besonderes zu gönnen – zum Beispiel eine Kugel Eis vom verrückten Eismacher! Das mit dem „verrückt“ wird hier sehr wörtlich genommen, täglich wechselnde Sorten wie Bacon, Weißwurst, süßer Senf, Spinat, aber auch Kombinationen mit Balsamico-Essig oder quitschbunte Sorten wie „Pikachu“ begeistern kleine und große Eisliebhaber. Auch hier lohnt sich definitiv das Anstehen in der Schlange (wenn es zu lange dauert, kann man beim IceDate vorbeischauen) und der Mut, mal etwas Verrücktes auszuprobieren. Immer wieder ein Spaß!

In unserem Montagsmeeting diese Woche habe ich einmal in die Runde gefragt, ob meinen Kollegen spontan ein paar Bücher oder Filme einfallen, die die Themen PR, Medien und Marketing behandeln. Irgendwie hängt ja doch alles zusammen. Mir fiel das zum Beispiel bei dem Buch „Die schnellsten Frauen der Welt“ auf, das ich vor Kurzem gelesen habe: Zu Beginn ging es um eine Wettreise um die Welt, zum Ende hin dann um einen regelrechten Pressekrimi mit einem Feuerwerk an Marketing-Maßnahmen – im 19. Jahrhundert. Doch zurück in unseren Konfi: Gleich hatten meine Kollegen die ersten Tipps parat: Der Klassiker „Thank you for smoking“ zum Beispiel oder „Nightcrawler“ – ein Lehrstück darüber wie zu viel Ehrgeiz im Journalismus erschreckende Konsequenzen haben kann. Hier kommen unsere sieben Favoriten (den Alltime-Favoriten „Die Unbestechlichen“ haben wir hier mal bewusst ausgeklammert):

  1. The Newsroom (TV-Serie, USA 2012-2014, 3 Staffeln)

Assi-TV, Harzt IV-TV, Unterschicht-TV – für das Fernsehprogramm der Privatsender haben wir viele wenig schmeichelhafte Ausdrücke. Warum, fragen wir uns, macht nicht mal jemand eine ehrliche, faktenbasierte und informative Nachrichtensendung ohne Sensationsgier und aufgebauschten Fakten? Genau das hat sich die Nachrichtenredaktion des fiktiven US-amerikanischen Kabelsenders ACN Networks auch gedacht. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn im ständigen Kampf gegen sinkende Einschaltquoten und das Sender-Management, das Werbekunden zufriedenstellen muss, müssen investigativer Journalismus und Moral oft zurückstecken. Sehr spannende Serie von Oscarpreisträger Aaron Sorkin (The Westwing), die vor allem in der ersten Staffel einen guten Einblick in die Mechanismen großer Medienunternehmen gibt und verständlich macht, wie das Geschäft mit dem Journalismus tickt.

  1. Borgen – Gefährliche Seilschaften (TV-Serie, Dänemark 2010-2013, 3 Staffeln)

Was macht eigentlich ein Spin Doctor? Manipulieren, beeinflussen, schönreden? Wie Politik und Journalismus zusammenhängen, sich gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängig sind, zeigt die großartige dänische Serie Borgen (dt. „Burg“, dänische Abkürzung für Christiansborg, den Sitz der dänischen Regierung in Kopenhagen). Im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Serien, scheint Borgen viel dichter an unserer deutschen Politik und Mentalität, was es deutlich glaubwürdiger macht. Ob Angela Merkel & Co. wohl genauso die politischen Fäden ziehen wie die fiktive Premierministerin Birgitte Nyborg?

  1. Nightcrawler (Film, USA 2014)

Ein entscheidendes Argument, wieso man sich diesen Film unbedingt ansehen sollte? Na klar, Jake Gyllenhaal. Dabei gibt es aber noch viele andere gute Argumente. Zum Beispiel die Dynamik des Films. Die Hauptfigur Louis Bloom wird vom Kleinkriminellen zum Nightcrawler – einem Kameramann, der versucht immer die ersten Bilder von Unfällen und Gewaltverbrechen zu bekommen und an die Nachrichtensender weiterzuleiten. Damit wird Bloom immer erfolgreicher und der Fernsehsender, den er beliefert immer anspruchsvoller: mehr Blut, mehr Gewalt, mehr Opfer. Das steigert die Einschaltquoten. Bloom wird nun immer mehr zum Regisseur der Vorfälle und beeinflusst sie so, dass die Bilder immer brutaler werden. Damit wird er zum Herr über Leben und Tod, eine Katastrophe ist unausweichlich. Nightcrawler bringt uns vor allem zum Nachdenken darüber, wo die Grenzen von Berichterstattung liegen. Wie aktuell das Thema auch in Deutschland ist, zeigt nicht zuletzt die Verfilmung des Geiseldramas von Gladbeck: Das öffentlichste Verbrechen, das man hierzulande gesehen hat – für viele der Sündenfall des deutschen Journalismus.

  1. Matthew Goodman: Die schnellsten Frauen der Welt (Sachbuch, 2017, btb)

In diesem Sachbuch nach einer wahren Begebenheit, liefern sich 1889 zwei Amerikanerinnen eine Wettreise um die Welt. Das Ziel: schneller sein als Phileas Fogg, der in Jules Vernes Roman in 80 Tagen um die Welt reist. Losgeschickt werden die beiden von ihren Zeitungen: Nellie Bly startet für die Tageszeitung New York World, Elizabeth Bisland für das Magazin Cosmopolitain. Das Kalkül der Mediengötter von Gotham: Auflagensteigerung. Bald entwickeln sich die Weltreisen – die beiden reisen in entgegen gesetzter Richtung – zu einem Medienspektakel. Täglich berichten Zeitungen im ganzen Land und die World ruft ein Gewinnspiel aus: „Schätzen Sie Nellie Blys Reisedauer auf die Sekunde genau und gewinnen Sie eine Reise!“. Der Clou: Pro Zeitungsexemplar wird nur ein Gewinnspielschein ausgegeben. Nellie Bly wird immer populärer und so wird sie zum wahrscheinlich  ersten Testimonial der Mediengeschichte: Es gibt Mützen, Taschen, Spiele und Geschirr mit ihrem Konterfei. Das Buch beschreibt einfach wunderbar die Funktionsweise von Medien – damals wie heute.

  1. Thank you for smoking (Film, USA 2005 )

Sitzen die PR-Vertreter von Alkohol-, Tabak- und Waffenindustrie an einem Tisch (s.o.) und fachsimplen darüber, wer von den Dreien die meisten Toten in der Gesellschaft zu verantworten hat. Liebe angehende PRler, wenn Ihr wissen wollt, ob Ihr WIRKLICH diesen Beruf ergreifen wollt, ist „Thank you for smoking“ ein Muss. Allein schon deshalb, weil der Mechanismen von Lobbyarbeit und Manipulation via Talkshows schonungslos, vergnüglich sarkastisch bloßlegt. Ein hartes Thema, locker in eine Komödie verpackt. Und natürlich funktioniert PR in Wirklichkeit ganz anders – vorausgesetzt man arbeitet nicht für die Zigaretten-, Alkohol-, Waffen-, Süßwaren-,Kernkraft- oder Automobil -Industrie…. 😉  

  1. Wag the Dog (Film, USA 1997)

Was wir im Fernsehen sehen, ist wahr, oder? Na ja. Nicht erst in den Zeiten schier unendlicher Rechnungspower, virtueller Realität und künstlicher Intelligenz manipulieren uns bewegte Bilder. Fast schon prophetische Züge hat da der Film von Barry Levinson aus den späten Neunzigern. Als einem US-amerikanischen Präsidenten kurz vor seiner Wiederwahl vorgeworfen wird, eine minderjährige Schülerin sexuell belästigt zu haben, inszieniert er mit Hilfe eines Filmproduzenten (Dustin Hoffmann) einen fiktiven Krieg gegen das kleine Albanien, das die amerikanische Öffentlichkeit nicht kennt. Im Filmstudio werden angebliche Augenzeugenberichte produziert, woraufhin in den Nachrichten die Meldung verbreitet wird, die USA zögen gegen Albanien in den Krieg, nachdem albanische Terroristen eine Atombombe in einem Koffer versteckt in die USA schmuggeln wollten. Bis zum sarkastischen Ende des Films vergnügt man sich gruselnd, weil einen vieles an die Nachrichten von gestern erinnert. Und das nicht erst seit Make great Again-Donald. Prädikat: Unbedingt kucken!  

  1. Spotlight (Film, USA 2015)

Der Oscar-Gewinner unter unseren Favoriten beruht auf wahren Ereignissen. Zentrum des Films ist ein Team von Journalisten von The Boston Globe, das den sexuellen Missbrauch  in der Bostoner römisch-katholischen Kirche aufdeckt. Spotlight zeigt, welche Macht – aber vor allem auch Verantwortung – Medien haben, um gegen Unrecht aufzubegehren. Hätten sich ohne die Recherche des kleinen Teams jemals so viele Missbrauchsopfer gemeldet? Wahrscheinlich nicht. Was man bei Spotlight bekommt? Spannung bis zum Schluss, eine Investigativrecherche hautnah und die Dokumentation eines realen Falles.

Ihr habt Tipps für uns, welche Filme, Serien und Bücher über PR und die Funktionsweise der Medien wir noch vorstellen sollten. Dann her damit! 

Treten Sie näher, treten Sie näher. Gar schauriges wird sich Ihnen offenbaren. Ein Blick reicht und Sie werden Ihren Augen nicht trauen. Nur die mutigsten Seelen unter Ihnen werden den Blicken der Grausamkeiten standhalten.

Wer jetzt Kuriositäten aus dem frühen 20. Jahrhundert erwartet, wird enttäuscht werden. Aber glücklicherweise mangelt es auch dem frischgeschlüpften 21. Jahrhundert nicht an Fragwürdigem. Und natürlich – wie sollte es anders sein – liegt der Ursprung im Internet. Genauer gesagt in den grauenvoll beliebten Stock-Foto-Datenbänken. Sie suchen ein Bild zum Thema Mitarbeiter? Ein Klick und zack, grinst Ihnen ein topmotiviertes Team entgegen, ein Mitarbeiter reckt auch noch freudestrahlend den Daumen nach oben. Oder das Team ist angeregt am Diskutieren, oder es blickt ganz verträumt, in trauter Einigkeit in den PC. So ein tolles Projekt. Nichts als strahlende Gesichter. Wie im echten Leben halt.

Roboter, Zahlen und die Farbe Blau

Wem diese Stock-Fotos schon die Tränen in die Augen treiben, der sollte jetzt eventuell auf einen anderen unserer Blog-Beiträge ausweichen. Denn: Hier kommt die Digitalisierung. Es gibt beinahe kein Medium, das sich nicht doch irgendwann einmal dazu verleiten ließe, eines dieser Fotos zu nutzen. Was ein richtig tolles Stock-Foto zum diesem Thema mitbringen muss? Definitiv die Farben blau und schwarz. Vor allem Zahlen. Definitiv Zahlen und Buchstaben. Das ist so 101001, total technologisch. Wie in Matrix. Außerdem – und das scheint sehr wichtig zu sein: ein menschlicher Schädel, am besten ohne Haare. Vielleicht sparen wir uns ja in Zukunft den Friseur. Oder Roboterschädel, die sich in Zahlen auflösen oder Gehirne. Gehirne in Form des Sonnensystems, leuchtend. Eine Supernova menschlicher Intelligenz. Oder einfach nur Roboter. Viele Roboter. Man fragt sich, was die Stockfoto-Industrie ohne den Film iRobot gemacht hätte. Will Smith sei Dank! Und noch besser: Wortwolken, blaue Wortwolken. Oder ein Tunnel aus Zahlen. Oder ein Mann, der sein Hemd aufreißt und darunter … blau leuchtende Zahlen, was sonst? Massen von Terminatoren durchstreifen das Netz. Arnold Schwarzenegger als Racheengel der Künstlichen Intelligenz.

Ebenfalls unangefochtener Teil der Hitliste des Grauens: der Datendiebstahl. Menschliche Silhouetten, ganz in schwarz und natürlich Zahlen im Hintergrund. Richtig brenzlig wird es aber erst, wenn ein ganz bestimmter Stock-Foto-Protagonist die Bühne betritt: der Mann mit Kapuze. Digitale Menschen, seid gewarnt. Jetzt kommt’s dick. Buh! Da wird einem schon recht unheimlich zumute.

Buttons und Michelangelo

Aber natürlich schenkt uns die Digitalisierung jede Menge Nutzwert und damit jede Menge Buttons und Touchscreens. Diese dürfen natürlich auch auf den Stockfotos nicht fehlen. Die Auswahl ist riesig: Ein Mann, der auf eine Reihe von Apps klickt, ein Mann der mit seinem Finger eine Glühbirne zum Leuchten bringt oder ein Mann, der das Wörtchen „Change“ anklickt. Besonders schön: Die Erschaffung Adams von Michelangelo – aber ohne Adam, dafür mit Roboter. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ok, Kreativität ist dann vielleicht doch schon zu viel gesagt. Sagen wir mal: Das Angebot ist groß – nur eben irgendwie bescheiden.

Zum Glück gibt es aber auch ein paar wirklich gute Alternativen, die eben nicht nur die typischen Fotos bieten, die schon von weitem: „Stockfoto!“ brüllen. Auch hier empfiehlt es sich wieder, nicht gleich auf die ersten Suchergebnisse zu klicken und andere Datenbanken auszuprobieren. Unsplash ist wohl die bekannteste der alternativen Fotoseiten. Aber auch Pexels und eine Reihe weiterer Seiten wie Jay Mantri (ohne Suchfunktion) bieten qualitativ hochwertige Fotos mit CC0-Lizenzen, fernab des Einerleis aus blauen Zahlen, Robotern und glücklichen Teams.

Das beruhigende Rauschen von Bäumen im Sommerwind. Bunte Lichtreflexe, die durch das grüne Blätterdach flimmern. Entspannte Menschen auf Picknickdecken und Bänken. Fröhlich juchzende Kinderstimmen in der Ferne. Hunde, die in der Sonne dösen oder freudig nach Stöckchen und Bällen jagen. Das klingt wie das Paradies? Ein bisschen schon. Als Stadtbewohner kommt einem im stickigen, vom Autolärm geprägten Großstadtsommer die kleinste Grünfläche manchmal wie der Garten Eden vor.

Darum treibt es uns (Ann-Katrin, Vera, Verena und Christiane) in fast jeder Mittagspause nach draußen – am liebsten in den Leopoldpark, der ganz versteckt hinter dem „Schweinchenbau“ der LMU an der Leopoldstraße liegt. Ob zum Tischtennis spielen, spazieren gehen, oder einfach nur auf einer Bank im Halbschatten chillen, wir brauchen die tägliche Dosis Grün.

Als wir uns neulich auf einer Bank über Gott und die Welt unterhielten, bremste ein Herr vor uns mit seinem Fahrrad und sprach uns an. Ob wir öfter hier seien, war seine erste Frage. „Na klar! Fast jede Mittagspause!“ unsere Antwort. Es stellte sich heraus, dass er, Wolfgang Strassl, Fotograf ist, bereits eine Fotoserie über den Leopoldpark erstellt hat und nun eine weitere über die Menschen im Park macht.

Am nächsten Tag haben wir uns gleich zum Fotoshooting getroffen. Wenn man schon von einem Fotografen angesprochen wird, sollte man die Gelegenheit natürlich nutzen.

Die Ergebnisse möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten. Die Outfits waren übrigens nicht abgesprochen!

Neben dem Leopoldpark hat Herr Strassl noch viele weitere spannende Fotoprojekte umgesetzt, unter anderem in Jerusalem, Tel Aviv und der Marokkanischen Sahara. Seine Bilder gibt es hier zu sehen.

Vielen Dank für diese außergewöhnliche Mittagspause und die schönen Fotos!