Category: Inside cocodibu

Hallo Zusammen,

ich bin Felix, 24, und vor gut einer Woche bei cocodibu als Volontär an den Start gegangen. Eine gute Gelegenheit also, mich als frischesten Neuankömmling kurz vorzustellen, meine bisherige berufliche Laufbahn Revue passieren zu lassen und einen kleinen Ausblick auf meine Lebens-Chronik zu geben:

Meine Story beginnt im Münchener Süden, wo ich die ersten 18 Jahre meines Lebens in Unterhaching verbrachte. Danach startete ich in Bamberg mein Studium und nach drei fantastischen Jahren in Oberfranken folgte schließlich das unvermeidbare Comeback in die Landeshauptstadt. Voll bepackt mit haufenweise Lebenserfahrung und einem Bachelorabschluss kam ich also zurück. Zunächst als Praktikant in das Großraumbüro des Süßwarenherstellers Wrigley und danach als Freiwilliger in die kleine Regionalverwaltung der Johanniter Oberbayern. Und jetzt: zu den cocos natürlich.

Bevor ich mich aber in das Feld der Kommunikation und PR verguckt habe, hatte ich noch den ein oder anderen spaßigen Job in anderen Bereichen. Wie die meisten Studenten habe ich zeitweise in der Gastronomie gearbeitet, war in einem Callcenter und an der Tankstelle. Zu den ausgefalleneren Berufen gehört die Zeit in der ich nach der Schule von Tür zu Tür Hakawerk-Waschmittel verkauft habe, Betreuer in einer Kindertagesstätte war und für den Immissionsschutz Lautstärkemessungen bei Rockkonzerten in München durchgeführt habe. Ich war Skilehrer (zugegebenermaßen nur für eine Saison) und als Praktikant in der Redaktion von „Achtung Kontrolle! – Einsatz für die Ordnungshüter“. Ich habe im Bamberger Nachtclub Morph sonntagmorgens zwischen vier und acht Uhr sauber gemacht und bei Wöhrl Jeanshosen gefaltet. Ich habe mit mäßigem Erfolg Englisch-Nachhilfe und Gitarrenstunden gegeben, war Schülerlotse, habe Flyer verteilt und war einer der hartnäckigen Promoter, die vor Bars Rauchern gratis Zigaretten andrehen – „Du musst nur hier deine Daten angeben, weiter nichts…“. Kurzgesagt: Ich habe mich ein bisschen umgesehen.

Doch wieso bin ich nun hier? Sicherlich hat mein Studium in Kommunikationswissenschaft mich in diese Richtung gelenkt, aber ich denke einer der bedeutendste Tage auf meinem Weg in die Welt der digitalen Kommunikation war der erste Januar 2014. An diesem Tag ging mein Fernseher kaputt und ich habe beschlossen, keinen neuen zu besorgen. Vielmehr entschied ich, die linearen Medien hinter mir zu lassen und mich voll und ganz in die digitale Welt zu stürzen. Seitdem heißt mein primärer Unterhaltungssender YouTube und mein wichtigstes Informationsmedium heißt reddit. Die Jobausschreibung für ein Unternehmen, das „Digital Business“ schon im Namen trägt, kam für mich also wie gerufen.

Tja und jetzt bin ich also an einem neuen Schreibtisch angekommen und blicke voller Vorfreude in die Zukunft. Ich hoffe, fürs erste einen passenden Arbeitsplatz für mich gefunden zu haben und freue mich, die Kollegen und Blogleser etwas unterhalten zu können.

Das beruhigende Rauschen von Bäumen im Sommerwind. Bunte Lichtreflexe, die durch das grüne Blätterdach flimmern. Entspannte Menschen auf Picknickdecken und Bänken. Fröhlich juchzende Kinderstimmen in der Ferne. Hunde, die in der Sonne dösen oder freudig nach Stöckchen und Bällen jagen. Das klingt wie das Paradies? Ein bisschen schon. Als Stadtbewohner kommt einem im stickigen, vom Autolärm geprägten Großstadtsommer die kleinste Grünfläche manchmal wie der Garten Eden vor.

Darum treibt es uns (Ann-Katrin, Vera, Verena und Christiane) in fast jeder Mittagspause nach draußen – am liebsten in den Leopoldpark, der ganz versteckt hinter dem „Schweinchenbau“ der LMU an der Leopoldstraße liegt. Ob zum Tischtennis spielen, spazieren gehen, oder einfach nur auf einer Bank im Halbschatten chillen, wir brauchen die tägliche Dosis Grün.

Als wir uns neulich auf einer Bank über Gott und die Welt unterhielten, bremste ein Herr vor uns mit seinem Fahrrad und sprach uns an. Ob wir öfter hier seien, war seine erste Frage. „Na klar! Fast jede Mittagspause!“ unsere Antwort. Es stellte sich heraus, dass er, Wolfgang Strassl, Fotograf ist, bereits eine Fotoserie über den Leopoldpark erstellt hat und nun eine weitere über die Menschen im Park macht.

Am nächsten Tag haben wir uns gleich zum Fotoshooting getroffen. Wenn man schon von einem Fotografen angesprochen wird, sollte man die Gelegenheit natürlich nutzen.

Die Ergebnisse möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten. Die Outfits waren übrigens nicht abgesprochen!

Neben dem Leopoldpark hat Herr Strassl noch viele weitere spannende Fotoprojekte umgesetzt, unter anderem in Jerusalem, Tel Aviv und der Marokkanischen Sahara. Seine Bilder gibt es hier zu sehen.

Vielen Dank für diese außergewöhnliche Mittagspause und die schönen Fotos!

3.650 Tage, 87.600 Stunden oder auch etwa 75.000 Tassen Kaffee nach unserer Firmengründung (der Start war am 1.7.2007) feierte cocodibu am Donnerstagabend sein 10-jähriges Jubiläum im Cowboy Club München e.V. Mit dabei waren: Etliche unserer Kunden, jede Menge Journalisten, aktuelle und ehemalige cocos sowie langjährige Freunde der Agentur. Zusammen haben wir es uns bei einem stilechten Barbecue, Fassbier und einem guten Glas Whisky einfach mal gut gehen lassen – ein paar schräge Gesangseinlagen inklusive :), die wir im Laufe der Woche in unserem Youtube-Kanal hochladen.

An dieser Stelle noch einmal ein offizielles und dickes Dankeschön an all unsere Gäste! Wir haben tolle Geschenke bekommen (unter anderem legendäre Bud Spencer und Terence Hill-T-Shirts für Christian und Stefan) und die Stimmung war einfach der Hammer.

Und für alle, die es mit dem Pferd leider nicht mehr pünktlich zur Ranch geschafft haben, gibt’s hier jetzt die Best-of-Bilder unserer Western-Party (Fotos: Alexander von Spreti. Danke, Alex!).

Die Cartwrights

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cocodibu vor dem Longhorn-Saloon des Cowboy-Club München

Mit Markennamen ist das so eine Sache. Wissen Sie was Innogy macht? Oder Livanova? Oder Aurubis? Alles Kunstnamen, meist für Firmen, die fusioniert haben oder Geschäftsbereiche zusammenlegen. Fantasienamen sind auch beliebt bei Startups, deren Lieblings-URL bei der Gründung schon belegt war: An Zalando, Kununu, Xing oder Tirendo haben wir uns schon gewöhnt, viele andere sagen einem rein gar nichts.

Auch in der Werbung stößt man öfter auf komisch klingende Agenturnamen: Zum goldenen Hirschen, Zur schönen Gärtnerin, 4für Texas, Dojofuckingyeah oder Torben,Lucie und die gelbe Gefahr. Klingt beim ersten Mal ziemlich schräg, als Differenzierungskrtíterium mag der ungewöhnliche Name taugen. Dagegen ist die PR-Branche, wirft man einen Blick ins Umsatzranking, relativ langweilig: Agenturen heißen oft so wie Ihre Gründer: Also (Vorname) Nachname PR. Oder sie spiegeln die Branche wider, in der sie tätig sind: IT-PR, Tech-PR, Health-PR oder ähnliches.

Vor der Aufgabe einen eigenen starken Markennamen für eine neue PR-Agentur zu finden, stand ich als Gründer vor exakt 10 Jahren und 3 Monaten. „Faltin PR“ schied aus zwei Gründen aus: 1. Ich mag es gar nicht, meine Person in den Vordergrund zu stellen. 2. Obwohl ich erst einmal alleine an den Start ging, wollte ich langfristig wieder einen Partner mit dazu nehmen. Und Partner auf Augenhöhe finden es gar nicht nett, wenn die Agentur „nur“ so heisst wie der Gründer. Das hätte bedeutet: Wenn Herr Schwarz Frau Weiß neu in die Agentur aufnimmt, muß alles Schwarz&Weiß werden. Unsere Agentur würde heute also Faltin&Krüger-PR heißen und wir hätten uns bereits zwei Jahre nach Gründung umbenennen müssen. Ein No-Go aus Sicht der Markenbildung für ein junges Unternehmen.

Ein generischer Name schied deshalb aus, weil meine frühere Agentur „dot.communications“ hieß. Da wollte ich nicht zu nah ran und IT- bzw. Tech-PR-Agenturnamen gibt es wie Sand am Meer. Also was machen, wenn man sich als „PR-Agentur für die digitale Wirtschaft“ positionieren und differenzieren  will? Diese Lösung kam (Achtung Klischee, stimmt aber wirklich) eines Morgens unter der Dusche. Warum nicht aus der englischen Übersetzung unserer Positionierung (communication consultants for digital business) ein Acronym bilden. also die Anfangsbuchstaben der einzelnen Worte kombinieren? cocodibu klang zwar extrem ungewohnt, aber eine erste Eingabe bei Google ergab: „Kein Treffer. Meinten Sie Krokodil?“ Und alle nötigen Domains waren noch frei.

Es folgte der Hausfrauentest: Menschen im eigenen Umfeld, die unvorbelastet ihre Meinung sagten. Am Ende des Test stand: ein großes Fragezeichen. „cocodiwie“ war dabei sicher die häufigste Frage. Auch der Telefonmeldetest „Christian Faltin, cocodibu“ fiel anfangs wenig erbaulich aus. Meist folgte ein leises Lachen und die Frage: „cocodiwas“? Die nächste Stufe: Ich wollte wissen, was der normale Mensch auf der Straße mit dem Namen cocodibu verbindet. Kollegin Sibylle Thiede (Danke Sibylle nochmals für Deinen Mut) und ich schnappten uns eine Kamera und überfielen mit dem Mikro schamlos Bürger auf offener Straße. Die Antworten waren echt lustig: cocodibu war wahlweise ein Vogel, eine Art Duplo, eine afrikanische Tanzart, ein Cocktail oder eine Insel in der Südsee.

Negative Assoziationen gab es gar keine. Im Gegenteil, die Befragten waren sich einig: cocodibu ist lustig oder macht Spaß! Ohne zu wissen, was cocodibu wirklich macht. Ich fand das so ermutigend, dass der Name blieb. Letztes Pro-Argument war: bebedeoh hat es mit einer ähnlichen Phonetik schließlich auch zu was gebracht.

10 Jahre später lacht in unserer Branche in der Regel keiner mehr über unseren Agenturnamen. Auch Bewerber finden ihn so normal, dass wir die Historie selten erklären müssen. Ab und zu fragt noch ein neuer Kunde, meist aus dem englischsprachigen Raum, kurz nach einer Explanation. Alle anderen werden wir dann ab sofort auf diesen Blogartikel verweisen. Und sollte das Agenturgeschäft eines Tages mal weniger spannend werden, bleibt uns als Rückzugsort immer noch die gleichnamige Vulkaninsel in der Südsee auf der Affen, Krokodile und Robinso Cruso wohnen – irgendwo zwischen Palau und Nanuya gelegen.

Nachdem wir vorletzte Woche in den Genuss von Esthers und Veras Lieblingsklingelton gekommen sind, verraten uns diese Woche Bibi und Franzi, zu welchem Klingelton sie denn so abgehen – oder auch nicht.

Klingelton Charts cocodibu Franzi Bibi

Franzi: Bob Dylan – Like a Rolling Stone

Um ehrlich zu sein, ich bin kein großer Fan von Klingeltönen. Daher ist mein Handy meistens auch auf lautlos. Mich stört hin und wieder einfach die ständige Erreichbarkeit, die das Smartphone zwangsläufig mit sich bringt und den damit verbundenen Druck, sofort reagieren zu müssen. Hört man das Geräusch einer Whatsapp-Nachricht, muss man natürlich auch nachschauen wer geschrieben hat. Manche stellen hier Rekorde von 50 Handychecks die Minute auf 🙂

Beim Anrufen ist es dasselbe. Klingelt das Telefon, geht man auch ran. Alles andere wäre zum einen womöglich unhöflich, zum anderen wurde man ja auch lange genug darauf konditioniert… Aber in dem Beitrag soll es gar nicht darum gehen, dass das Handy überhaupt klingelt, sondern was dann zu hören ist.

Wenn mein Handy auf laut gestellt ist (meistens daheim), ertönt „Like a Rolling Stone“ von Bob Dylan, wenn jemand anruft. Jetzt könnte man da jede Menge hineininterpretieren… Das Leben ist dynamisch, man selber immer in Bewegung, das einzig Stete ist der Wandel, etc. etc. Für den Song und meine persönliche Einstellung mag das durchaus zutreffen, für die Auswahl meines Klingeltons eher weniger. Das war purer Zufall bzw. hat sich einfach gut angehört (Liegt wohl am Song ;-)).

In dem Sinne schließe ich mit dem Song in einer besonders schönen Live-Version, zusammen mit den Stones. Sozusagen (Achtung Flachwitz) Rolling Stones zum Quadrat:

Bibi – Apple iPhone „Timba-Trommel“

Meinen Klingelton habe ich richtig kreativ aus der iPhone-Klingelton Auflistung ausgesucht. Damals, gefühlt im 18. Jahrhundert, als das iPhone 5 noch neu war. Jedoch habe ich nicht den Standardton gewählt, denn, seien wir mal ehrlich, sobald der iPhone-Klingelton-Den-Jeder-Hat in der Öffentlichkeit erklingt, zücken 50% der Menschen ihre Handys – #nervig. Der war also raus, und so ist es die rhythmische Trommel geworden. Zugegebenermaßen werde ich aber eher selten mit den afrikanisch anmutenden Klängen beglückt, denn mein Handy ist eigentlich 24/7 auf lautlos.

Ein zusätzlicher Faktor, der nicht unwesentlich in meine traurige Klingeltonlaufbahn hineinspielt, ist die Tatsache, dass ich einfach keine Ahnung habe, wie sich auf dem komplexen Apple-Gerät ein individueller Klingelton einstellen lässt. Oder ich bin einfach zu lätschert, es herauszufinden. Vielleicht werde ich mich aber doch irgendwann der Technik annehmen…

 

Marketing im Dark Social, also die Distribution von Markeninhalten über Messaging-Dienste, ist relativ neu. Doch die Sache hat einen Haken: Was privat über Kanäle wie WhatsApp und Facebook Messenger geteilt wird, ist nicht direkt messbar. Wohl auch deshalb zögern viele Unternehmen noch. Ein Fehler.

Vor allem die Sport- und Musikbranche ist bereits einen Schritt weiter: Adidas etwa baute in 15 Großstädten weltweit sogenannte Squads auf – Netzwerke, die aus jungen, fußballbegeisterten Influencern bestehen. Die hier vorgestellten News verbreiteten die Markenfans wiederum an ihre Anhänger. Eigentlich klassisches Influencer Marketing – mit dem Unterschied, dass der Sportartikelriese keinen großen Wert darauf legt, dass die Inhalte öffentlich geteilt werden. As Kalkül: Content, der nur privat geshared wird, ist exklusiv und und hat damit einen höheren Stellenwert beim Rezipienten. Ein Mechanismus, der auch in der Musikbranche gerade en vogue ist: Die Sängerin Rihanna und ebenso der Rapper Drake nutzten Dark Social bereits, um ihre aktuellen Alben zu promoten. Rihanna etwa teilte zusammen mit ihrem Sponsor Samsung lediglich Hinweise mit einer ausgewählten Gruppe von Fans, bevor sie schließlich den aktuellen Link ihres Videos mit all ihren Fans teilte. Alles sollte so privat wie möglich wirken.

Dieses Konzept der vertraulichen Kommunikation wird auch „Tribecasting“ genannt. Damit gemeint ist das frühe Einbinden einer ausgesuchten Kerngruppe von Fans – und zwar die Passioniertesten unter ihnen –, die das exklusive Material nach und nach über ihre privaten Kanäle – also im Dark Social – teilen und so gezielt die Neugier von Influencern und im zweiten Schritt auch die der breiten Masse wecken. Ziel ist dabei den Spannungsbogen über einen längeren Zeitraum möglichst hoch zu halten.

Die Mediaagentur MediaCom – Kunde von cocodibu – empfiehlt für den Einsatz von Dark Social werbungtreibender Unternehmen in den Bereichen Kreation und Distribution folgende drei Punkte:

  • Speziellen Content, der an Dark Social bzw. Light Social angepasst ist
  • Personalisierte Nachrichten, die auf die für das Dark Social ausgewählte Anhängerschaft ausgerichtet sind
  • First Release Channels, auf denen eine besondere Fangemeinschaft Zugang zu ausgewähltem Content hat

Was macht man eigentlich als PR-Beraterin bei cocodibu? Für alle, die sich das schon einmal gefragt haben, gibt es jetzt die Antwort auf watchado.

Als wir durch die XING New Work Awards auf das Portal watchado aufmerksam geworden sind, waren wir gleich begeistert: Menschen aus allen (un-)vorstellbaren Berufen erzählen über ihre Arbeit und ihren Werdegang, um jungen Leuten bei der Berufsorientierung zu helfen. Coole Sache – aber halt, da fehlt doch noch etwas! Aus dem Bereich PR und Kommunikation gab es zwar schon einige Videos, aber kein PR-Berater aus einer Agentur hatte bisher seinen Job vorgestellt. Komisch… Das musste natürlich sofort geändert werden!

Also wurde Bene von Flamboyant Media samt Kamera und Beleuchtung engagiert und schon ging es los. Das Ergebnis könnt ihr hier sehen:

In den letzten Wochen haben uns Christiane und Johanna sowie Nadine und Ann-Katrin schon ihre Lieblings-Klingeltöne vorgestellt. Heute sind Vera und Esther an der Reihe und verraten ihre (früheren) Klingeltöne.

Vera und Esther

Vera: Mr. Bombastic

Mmhh, Mr. Lover Lover… Throwback to 2006, als Mr. Bombastic von Shaggy bei jedem Anruf aus meinem Samsung SGH-E350 schrillte. Warum genau dieser Song? Ich weiß es nicht mehr… An die peinlichen Situationen, wenn das Handy in der Bahn oder sogar einmal im Unterricht klingelte, erinnere ich mich allerdings noch sehr gut. Er hat die Leute um mich herum auf jeden Fall immer zum Lachen gebracht – und mir einen roten Kopf beschert. 😉 Dieser Ton war übrigens gefolgt von Bibi Blocksbergs „Hex Hex“. Mittlerweile bin ich aber auf die weniger spektakuläre Standard-Variante Xylophon von Apple umgestiegen.

Esther: The Imperial March (Darth Vader’s Theme) 

Komische Blicke in den Öffentlichen (oder gerne auch mal an der Supermarktkasse) ernte ich ziemlich oft. Mit komisch meine ich auch eigentlich eher verschreckt. Sobald aus meinem Handy in voller Lautstärke der Imperial March aus Star Wars schallt, scheinen einige Leute damit zu rechnen, dass gleich Darth Vader um die Ecke gebogen kommt. Dementsprechend hektisch schauen sie sich dann auch nach der Quelle um – und siehe da, statt Vader ist es dann doch nur ein weniger erschreckendes Mädel mit Yoda-Handyhülle. Die Kombination führt dann meistens dazu, dass sich das hektische Umdrehen nach einem möglichen „Ich bin dein Vater“-Flüstern ziemlich schnell in ein Grinsen verwandelt. Wenn ich nachts mal alleine im Dunkeln unterwegs bin, schalte ich mein Handy lieber auf Vibrationsalarm – sonst erschrecke ich mich noch selbst.