Category: Inside cocodibu

Morgen gehts los mit der Fußball-WM im weit entfernten Russland. Wer jetzt bei uns über Zeitzonen stöhnt, weil manche Spiele schon ab 14 Uhr bzw. 16 oder 17 Uhr im Fernsehen laufen, sollte lieber Mitleid mit den Russen selbst haben. Wenn es in Kaliningrad früher Nachmittag (14 Uhr) ist, schlafen die Bewohner der Halbinsel Kamtschatka bereits (2 Uhr nachts).

Wie sieht es im Land des noch amtierenden Weltmeisters mit WM-Schauen während der Arbeitszeit aus? Dürfen die Mitarbeiter am Arbeitsplatz streamen –  geduldet oder sogar offiziell? Ist Fußball-WM-Schauen im Land des Effizienz-Weltmeisters eher verboten? Oder gibt es in unserer kreativen Branche vielleicht sogar Office Viewing? Welche Regelungen sie für die Dauer der WM haben, verraten uns einige unserer Kunden? Los geht’s:

Marion Koppitz, CEO i-Pointing

„Wir haben für unsere Mitarbeiter für die Fußball-WM klare Regeln aufgestellt und vorab kommuniziert: Deutschland-Spiele dürfen ,nebenbei‘ in Bild und Ton verfolgt werden, alle anderen ausschließlich über Liveticker. Pausen dürfen nach Absprache mit dem Vorgesetzten verlegt oder verlängert werden. Das Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft werden wir uns am Sonntag gemeinsam im Büro auf der großen Leinwand anschauen – da passt es nur zu gut, dass wir von unserer Hausmesse, die vor kurzem stattfand, noch einige Getränke übrig haben.“

Matthias Chorherr, General Manager mediascale

„Es gibt ja bereits erste Schätzungen, auf wie viel Milliarden sich der Schaden an der Wirtschaft durch die verminderte Produktionskraft beläuft. Diese Einschätzung teilen wir jedoch in keiner Weise. Eigenverantwortung ist bei uns keine Worthülse, sondern Teil unserer Mitarbeiter-DNA. Das bedeutet: Unsere Mitarbeiter entscheiden selbst, ob es gerade möglich ist, die Vuvuzela unter dem Tisch hervorzuholen. Streaming – ob Video oder Audio – ist grundsätzlich möglich, solange Kollegen mit geringerem Interesse dabei nicht gestört werden. Bei aller Flexibilität muss natürlich eine optimale Betreuung und Erreichbarkeit für unsere Kunden weiterhin gewährleistet sein. Dahingehend haben wir jedoch keine Bedenken.

Das Spiel gegen Südkorea am 27. Juni werden wir gemeinsam auf der Leinwand verfolgen. Pizza, ein kühles Bier und ein gutes Spiel – was gibt es Schöneres und was könnte den Kollegenzusammenhalt besser stärken?“

Ewald Pusch, Geschäftsführer Neverest

„Wir haben keine komplett einheitliche Regelung bei uns intern. Die Auftragslage und die Verantwortung des einzelnen Mitarbeiters sind das Regulativ. Bei ,großen‘ Spielen mit allgemeinem Interesse werden wir gemeinsam schauen.“

Kira Schirl, Director Operations trbo

„Wenn jemand nebenher streamt und seine Arbeit dabei nicht vernachlässigt,  ist WM-Schauen für uns kein Problem. Da wir flexible Arbeitszeiten haben, wird bei super spannenden Spielen sicherlich der ein oder andere Fußball-verrückte Kollege früher Feierabend machen, um rechtzeitig zum Anpfiff um 16 oder 17 Uhr ein Spiel im Public Viewing zu sehen. Bei einem spannenden Viertelfinale zur Arbeitszeit mit deutscher Beteiligung werden wir sicherlich im Team zusammen schauen ;-)“

Und wir selbst. Wie handhaben wir das mit Arbeit und Fußball-WM?

Christian Faltin, cocodibu

„Wer bei uns im vollständigen Dress der jeweiligen National-Mannschaft erscheint, darf im Konfi live kucken. Für das deutsche Vorrundenspiel gegen Südkorea, das wir gemeinsam schauen, sammeln wir noch Rezepte mit Kimchi und tüfteln an einer speziellen Bibimbap-Zubereitung. Dazu gibt es Yuja-Tee. Ab dem Achtelfinale wird dann mit unserem internen WM-Beauftragten eine Neuregelung verhandelt.“

 

Diese Frage durfte ich mir in Anbetracht meines Deutsch-Studiums mehr als einmal anhören. Sehr viel mehr als einmal, um genau zu sein. Doch was ich eines Tages konkret damit anfangen wollte, das wusste ich damals selbst noch nicht so genau. Irgendwann beschloss ich deshalb, auf eine doofe Frage eine mindestens genauso doofe Antwort zu geben. „Später werd‘ ich Taxifahrerin“, lautete meine Standardantwort dann und damit war das Thema in den meisten Fällen gegessen.

Die neue Volontärin bei cocodibu heißt Noёlle Bölling

Zum Taxifahren bin ich letztlich aber doch nicht gekommen – zum Glück! In der nordhessischen Provinz – und wie mein Name schon vermuten lässt – kurz vor Weihnachten geboren, waren Text und Sprache nämlich stets meine größte Leidenschaft. Im zarten Teenie-Alter versuchte ich mich zunächst als große Schriftstellerin von mehr oder weniger vielsagenden Titeln wie „Cassies Déjà Vus“ oder „21“, musste diese Karriere aus Zeitmangel jedoch bald wieder an den Nagel hängen. Zwischen Bachelor und Master wollte ich dann lieber etwas Handfestes und absolvierte zwei Praktika. Zuerst verbrachte ich acht Wochen im Göttinger Wallstein Verlag, wo ich mich durch unzählige Manuskripte über Napoleon oder den zweiten Weltkrieg wühlte. Im Anschluss daran war ich in der Redaktion des Promi- und Lifestyle-Magazins KIR München. Und diese Praxiserfahrung war er schließlich, durch die ich irgendwie zufällig in meinem Nebenjob als freie Redakteurin landete. Vom Strickwettbewerb bis hin zu Transgender kam ich hier mit so ziemlich jedem Thema in Berührung.

Dass ich nach meinem Studium nach München gehe, stand für mich schon lange fest. Nach meinem Abi im Jahr 2012 fing ich zunächst in Bonn an zu studieren. Ein Jahr später wechselte ich nach Göttingen, in die Nähe meiner Heimat, und habe diese Entscheidung nie bereut. Meine Zeit an der Uni in Göttingen war wirklich ein Traum – vor allem weil ich hier eine ganze Menge lieber Menschen kennenlernen durfte, die genauso große Fans von All-you-can-eat-Buffets und Cocktails-Happy-Hours sind wie ich. Trotzdem war ich nach all den Jahren bereit für etwas Neues – und so landete ich schließlich bei cocodibu. Mit meinem Masterabschluss noch nicht ganz in der Tasche, machte ich mich vom beschaulichen Göttingen aus auf die Suche nach meinem Traumjob. Ein paar Monate und etliche Bewerbungen später stieß ich endlich auf die Schwabinger PR-Agentur, die mit ihrem humorvollen Internetauftritt aus der grauen Masse der immer gleich klingenden Unternehmenswebsites herausstach wie ein bunter Vogel. Glück für mich, dass ich mit meiner kreativen Art gut ins Team hineinzupassen schien. Und hier bin ich nun – bereit für jedes Abenteuer!

Mit dem Aufkommen der ersten warmen Sonnenstrahlen steigt bei uns cocos die Lust auf eine cremige Kugel Eis (oder auch zwei oder drei…). Gott sei Dank haben wir in nächster Nähe nicht nur eine große Auswahl an Eisdielen, sondern auch so manchen ausgefallenen Eiscreme-Schatz, den es zu probieren gilt. Dies sind unsere Favoriten – alle natürlich ausgiebig getestet.

  1. Trampolin Eiscafé

1 Kugel: 1,60 Euro
Nordendstraße 62 (200m vom coco-Büro)
http://www.trampolin-eis.de/

Neben unserem Mittagspausen-go-to-Edeka befindet sich die Trampolin Eisdiele mit einer relativ kleinen, aber sehr feinen Auswahl an Eissorten – alle mit Bio-Milch hergestellt. Neben den Klassikern wie Schokolade findet man hier auch Spezialitäten aus exotischen Früchten (auch Sorbets) oder interessante Geschmackskombinationen. Mein Favorit: Mango.

  1. Gelateria Lorenzo Corno

1 Kugel (+ Probierlöffel): 1,60 Euro
Hohenzollernstraße 44 (300m vom coco-Büro)
https://www.facebook.com/Gelateria-Lorenzo-Corno-126435600703265/

In der belebten Hohenzollernstraße fällt der kleine Eisladen von Lorenzo Corno auf den ersten Blick kaum auf. Nur an heißen Tagen, wenn die beiden weißen Bänke vor der Tür voll besetzt sind, fällt der Blick automatisch hinein. Man sollte unbedingt hineingehen – denn das Eis ist herrlich cremig und so manch ausgefallene Sorte sorgt stets für Entscheidungsschwierigkeiten. Als Bonus darf man sich zu jedem Eis noch ein Löffelchen zum Probieren aussuchen.

  1. Bartu Bio Eis & Bio Pizza

1 Kugel: 1,80 Euro (für Kinder 1,50 Euro)
Wilhelmstraße 23 (700m vom coco-Büro)
http://www.bartu-bioeismanufaktur.de/

Eis und Pizza: Eine bessere Kombination gibt es nicht, oder? Bei Bartu wird das Eis wie in Italien mit einem großen Spachtel aus dem altmodischen Eistresen mit Edelstahldeckeln geholt und vorher kräftig umgerührt – für maximale Cremigkeit. Nachteil dieser Eisdiele: Man muss meistens in einer längeren Schlange aus hippen Schwabing-Muttis, -Vatis und -Omis anstehen. Es lohnt sich aber definitiv. Meine Favoriten: Caramel au Beurre salé (Karamel mit Salzbutter) und Schokoladensorbet (ganz ohne Milch, dafür unendlich schokoladig). Die Pizza ist übrigens ebenfalls spitze!

  1. IceGuerilla

1 Kugel: 1,90 €
Leopoldstraße 19 (700m vom coco-Büro)
https://www.iceguerilla.de/static/html/home.html

Wenn einem auf der Leopoldstraße Menschen mit schwarzer Eiswaffel entgegenkommen, weiß man gleich, dass die IceGuerilla dahintersteckt. Das Startup aus Brandenburg, das zunächst mit dem Versand von selbstzusammengestellten Eissorten Furore machte, ist seit 2016 auch in München mit einer Filiale vertreten. Die Besonderheit sind die ausgefallenen Sorten und vor allem die Namen. Von „Uschi Gras“ (Joghurteis mit Hanfsamen) über „Schlagerkoma“ (Eierlikör mit Cookies und Nougatsoße) bis hin zu „Wodka Energy“ für diejenigen, die den Tag zur Nacht machen wollen. Meine Favoriten: „Haselnuss Caramel“ und „Sesam öffne dich“ (Haselnusseis mit Sesamkrokant und Toffee).

* * *

Ok, ab hier befinden wir uns strenggenommen schon in der Maxvorstadt und nicht mehr in Schwabing. Aber man kann die ganzen geschleckerten Eis-Kalorien so herrlich bei einem kleinen Spaziergang in der Mittagspause wieder loswerden. Zumindest ein paar davon…

  1. IceDate – Die vegane Bio-Eismanufaktur

1 Kugel (+ Mini-Probierkugel): 2,20 €
Amalienstraße 91 (1.100m vom coco-Büro)
https://www.icedate.de/

Eiscreme ohne Zucker und Milchprodukte klingt erst einmal nach einer ziemlich spaßlosen Angelegenheit. Die Gründer der IceDate Eismanufaktur belehren uns aber eines Besseren! Das Eis wird statt Zucker mit Datteln gesüßt (das englische Wort „date“ heißt nicht nur Verabredung, sondern auch Dattel) und die Milch wird durch Cashew-Creme ersetzt. Die Devise des Gründers: Ins Eis kommt nichts, dass man nicht auch so einzeln essen würde. Früchte oder Kakao, Nüsse, das war‘s. Das schmeckt etwas weniger süß als normales Eis, ist aber dennoch sehr lecker und erstaunlich cremig. Die Kugeln sind recht groß und werden entweder im Waffelhörnchen oder in einem kleinen, kompostierbaren Schiffchen serviert. Daumen hoch für diese schöne, nachhaltige Idee, die auch noch köstlich schmeckt!

  1. Der verrückte Eismacher – im Wunderland

1 Kugel (+ Probierlöffel): 1,80 Euro
Amalienstraße 77 (1.200m vom coco-Büro)
https://www.facebook.com/dERvERRUECKTEeISMACHER/

Es gibt immer einen Grund, sich an seinem Nicht-Geburtstag etwas Besonderes zu gönnen – zum Beispiel eine Kugel Eis vom verrückten Eismacher! Das mit dem „verrückt“ wird hier sehr wörtlich genommen, täglich wechselnde Sorten wie Bacon, Weißwurst, süßer Senf, Spinat, aber auch Kombinationen mit Balsamico-Essig oder quitschbunte Sorten wie „Pikachu“ begeistern kleine und große Eisliebhaber. Auch hier lohnt sich definitiv das Anstehen in der Schlange (wenn es zu lange dauert, kann man beim IceDate vorbeischauen) und der Mut, mal etwas Verrücktes auszuprobieren. Immer wieder ein Spaß!

In unserem Montagsmeeting diese Woche habe ich einmal in die Runde gefragt, ob meinen Kollegen spontan ein paar Bücher oder Filme einfallen, die die Themen PR, Medien und Marketing behandeln. Irgendwie hängt ja doch alles zusammen. Mir fiel das zum Beispiel bei dem Buch „Die schnellsten Frauen der Welt“ auf, das ich vor Kurzem gelesen habe: Zu Beginn ging es um eine Wettreise um die Welt, zum Ende hin dann um einen regelrechten Pressekrimi mit einem Feuerwerk an Marketing-Maßnahmen – im 19. Jahrhundert. Doch zurück in unseren Konfi: Gleich hatten meine Kollegen die ersten Tipps parat: Der Klassiker „Thank you for smoking“ zum Beispiel oder „Nightcrawler“ – ein Lehrstück darüber wie zu viel Ehrgeiz im Journalismus erschreckende Konsequenzen haben kann. Hier kommen unsere sieben Favoriten (den Alltime-Favoriten „Die Unbestechlichen“ haben wir hier mal bewusst ausgeklammert):

  1. The Newsroom (TV-Serie, USA 2012-2014, 3 Staffeln)

Assi-TV, Harzt IV-TV, Unterschicht-TV – für das Fernsehprogramm der Privatsender haben wir viele wenig schmeichelhafte Ausdrücke. Warum, fragen wir uns, macht nicht mal jemand eine ehrliche, faktenbasierte und informative Nachrichtensendung ohne Sensationsgier und aufgebauschten Fakten? Genau das hat sich die Nachrichtenredaktion des fiktiven US-amerikanischen Kabelsenders ACN Networks auch gedacht. Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn im ständigen Kampf gegen sinkende Einschaltquoten und das Sender-Management, das Werbekunden zufriedenstellen muss, müssen investigativer Journalismus und Moral oft zurückstecken. Sehr spannende Serie von Oscarpreisträger Aaron Sorkin (The Westwing), die vor allem in der ersten Staffel einen guten Einblick in die Mechanismen großer Medienunternehmen gibt und verständlich macht, wie das Geschäft mit dem Journalismus tickt.

  1. Borgen – Gefährliche Seilschaften (TV-Serie, Dänemark 2010-2013, 3 Staffeln)

Was macht eigentlich ein Spin Doctor? Manipulieren, beeinflussen, schönreden? Wie Politik und Journalismus zusammenhängen, sich gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängig sind, zeigt die großartige dänische Serie Borgen (dt. „Burg“, dänische Abkürzung für Christiansborg, den Sitz der dänischen Regierung in Kopenhagen). Im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Serien, scheint Borgen viel dichter an unserer deutschen Politik und Mentalität, was es deutlich glaubwürdiger macht. Ob Angela Merkel & Co. wohl genauso die politischen Fäden ziehen wie die fiktive Premierministerin Birgitte Nyborg?

  1. Nightcrawler (Film, USA 2014)

Ein entscheidendes Argument, wieso man sich diesen Film unbedingt ansehen sollte? Na klar, Jake Gyllenhaal. Dabei gibt es aber noch viele andere gute Argumente. Zum Beispiel die Dynamik des Films. Die Hauptfigur Louis Bloom wird vom Kleinkriminellen zum Nightcrawler – einem Kameramann, der versucht immer die ersten Bilder von Unfällen und Gewaltverbrechen zu bekommen und an die Nachrichtensender weiterzuleiten. Damit wird Bloom immer erfolgreicher und der Fernsehsender, den er beliefert immer anspruchsvoller: mehr Blut, mehr Gewalt, mehr Opfer. Das steigert die Einschaltquoten. Bloom wird nun immer mehr zum Regisseur der Vorfälle und beeinflusst sie so, dass die Bilder immer brutaler werden. Damit wird er zum Herr über Leben und Tod, eine Katastrophe ist unausweichlich. Nightcrawler bringt uns vor allem zum Nachdenken darüber, wo die Grenzen von Berichterstattung liegen. Wie aktuell das Thema auch in Deutschland ist, zeigt nicht zuletzt die Verfilmung des Geiseldramas von Gladbeck: Das öffentlichste Verbrechen, das man hierzulande gesehen hat – für viele der Sündenfall des deutschen Journalismus.

  1. Matthew Goodman: Die schnellsten Frauen der Welt (Sachbuch, 2017, btb)

In diesem Sachbuch nach einer wahren Begebenheit, liefern sich 1889 zwei Amerikanerinnen eine Wettreise um die Welt. Das Ziel: schneller sein als Phileas Fogg, der in Jules Vernes Roman in 80 Tagen um die Welt reist. Losgeschickt werden die beiden von ihren Zeitungen: Nellie Bly startet für die Tageszeitung New York World, Elizabeth Bisland für das Magazin Cosmopolitain. Das Kalkül der Mediengötter von Gotham: Auflagensteigerung. Bald entwickeln sich die Weltreisen – die beiden reisen in entgegen gesetzter Richtung – zu einem Medienspektakel. Täglich berichten Zeitungen im ganzen Land und die World ruft ein Gewinnspiel aus: „Schätzen Sie Nellie Blys Reisedauer auf die Sekunde genau und gewinnen Sie eine Reise!“. Der Clou: Pro Zeitungsexemplar wird nur ein Gewinnspielschein ausgegeben. Nellie Bly wird immer populärer und so wird sie zum wahrscheinlich  ersten Testimonial der Mediengeschichte: Es gibt Mützen, Taschen, Spiele und Geschirr mit ihrem Konterfei. Das Buch beschreibt einfach wunderbar die Funktionsweise von Medien – damals wie heute.

  1. Thank you for smoking (Film, USA 2005 )

Sitzen die PR-Vertreter von Alkohol-, Tabak- und Waffenindustrie an einem Tisch (s.o.) und fachsimplen darüber, wer von den Dreien die meisten Toten in der Gesellschaft zu verantworten hat. Liebe angehende PRler, wenn Ihr wissen wollt, ob Ihr WIRKLICH diesen Beruf ergreifen wollt, ist „Thank you for smoking“ ein Muss. Allein schon deshalb, weil der Mechanismen von Lobbyarbeit und Manipulation via Talkshows schonungslos, vergnüglich sarkastisch bloßlegt. Ein hartes Thema, locker in eine Komödie verpackt. Und natürlich funktioniert PR in Wirklichkeit ganz anders – vorausgesetzt man arbeitet nicht für die Zigaretten-, Alkohol-, Waffen-, Süßwaren-,Kernkraft- oder Automobil -Industrie…. 😉  

  1. Wag the Dog (Film, USA 1997)

Was wir im Fernsehen sehen, ist wahr, oder? Na ja. Nicht erst in den Zeiten schier unendlicher Rechnungspower, virtueller Realität und künstlicher Intelligenz manipulieren uns bewegte Bilder. Fast schon prophetische Züge hat da der Film von Barry Levinson aus den späten Neunzigern. Als einem US-amerikanischen Präsidenten kurz vor seiner Wiederwahl vorgeworfen wird, eine minderjährige Schülerin sexuell belästigt zu haben, inszieniert er mit Hilfe eines Filmproduzenten (Dustin Hoffmann) einen fiktiven Krieg gegen das kleine Albanien, das die amerikanische Öffentlichkeit nicht kennt. Im Filmstudio werden angebliche Augenzeugenberichte produziert, woraufhin in den Nachrichten die Meldung verbreitet wird, die USA zögen gegen Albanien in den Krieg, nachdem albanische Terroristen eine Atombombe in einem Koffer versteckt in die USA schmuggeln wollten. Bis zum sarkastischen Ende des Films vergnügt man sich gruselnd, weil einen vieles an die Nachrichten von gestern erinnert. Und das nicht erst seit Make great Again-Donald. Prädikat: Unbedingt kucken!  

  1. Spotlight (Film, USA 2015)

Der Oscar-Gewinner unter unseren Favoriten beruht auf wahren Ereignissen. Zentrum des Films ist ein Team von Journalisten von The Boston Globe, das den sexuellen Missbrauch  in der Bostoner römisch-katholischen Kirche aufdeckt. Spotlight zeigt, welche Macht – aber vor allem auch Verantwortung – Medien haben, um gegen Unrecht aufzubegehren. Hätten sich ohne die Recherche des kleinen Teams jemals so viele Missbrauchsopfer gemeldet? Wahrscheinlich nicht. Was man bei Spotlight bekommt? Spannung bis zum Schluss, eine Investigativrecherche hautnah und die Dokumentation eines realen Falles.

Ihr habt Tipps für uns, welche Filme, Serien und Bücher über PR und die Funktionsweise der Medien wir noch vorstellen sollten. Dann her damit! 

Wenn das kein guter Start für uns ins neue Jahr 2018 ist: Die Koelnmesse, Veranstalter der DMEXCO, hat den PR-Etat für die globale Business- und Innovationsplattform der digitalen Wirtschaft für 2018 an cocodibu vergeben. Wir übernehmen ab Januar die internationale und nationale Medienarbeit für die Kongressmesse. Bisher hatte den Etat Faktor 3 betreut.

cocodibu war bereits bei der Premiere der dmexco im Jahr 2009 sowohl für die Medienarbeit als auch für die Kongressplanung zuständig und ich persönlich hatte bereits über mehrere Jahre die PR der Vorgängerveranstaltung betreut. Dass wir nun erneut das Mandat für die globale Leadveranstaltung der digitalen Wirtschaft übertragen bekommen, freut uns natürlich ganz besonders. 

„Bei der Weiterentwicklung der dmexco spielen Kommunikation und Content eine ganz wichtige Rolle. Mit cocodibu haben wir einen Partner an der Seite, der sowohl jede Menge Erfahrung als auch innovative Ideen beisteuern wird“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse

Und wir bedanken uns ganz herzlich bei den KollegInnen der Koelnmesse für das Vertrauen. Viva Colonia!

von

Weihnachtsfeiern sind ja so ein Ding: Je nach Firma changiert  das zwischen peinlich, langweilig, ungezwungen und exzessiv bis ganz nett und prima Klima. Wir bei cocodibu haben uns dieses Jahr entschieden, zum Lachen in den Keller zu gehen. Genauer gesagt: In den Escape-Room (nicht zu verwechseln mit dem Dark Room!) im Keller der Escape Game München (bei uns ums Eck in der Tengstr. 20).

Wer von Euch das Prinzip der Escape Rooms noch nicht kennt: 1 Raum, sechs Spieler, 60 Minuten. Die Gruppe wird in einen Raum eingeschlossen und soll zusammen Rätsel lösen. Am Ende soll die Gruppe alle Rätsel gelöst und nach 60 Minuten einen anderen Ausgang des Raums gefunden haben. Jeder Raum steht unter einem unterschiedlichen Motto: Wir waren im „Geisterhaus“ und entdeckten die „Kunst des Klauens“.

Um das Ende vorwegzunehmen: Es war mega! Spannend, lustig, intellektuell fordernd, toll in der Gruppe und teilweise auch gruselig. Kurz: Entertainment at its best. Solltet Ihr eine nette Idee für Eure Firmenfeier suchen: Wir können es nur empfehlen!

coco-Team 1 (Stefan, Sibylle, Christiane, Vera, Ann-Katrin und Felix) betätigte sich als Kunsträuber

coco Team 2 (Franzi, Karoline, Verena (sitzend), Nadine, Christian und Anh) gruselte sich unscharf und schemenhaft im Geisterhaus

Team cocodibu (v.l.n.r.) goes Osteria: Christian, Karoline, Stefan, Anh, Ann-Katrin, Verena, Christiane, Vera, Sibylle, Felix, Franzi, Nadine

Völlig ermattet von den wagenradgroßen Pizzen und erschöpft von den intellektuellen Anforderungen der Escape-Rooms verabschieden wir uns an dieser Stelle von allen Kunden, Partner, Journalisten und Freunden des Hauses. Wir wünschen Euch schöne Weihnachten, ein paar ruhige Tage zwischen den Jahren und jede Menge Spaß im neuen Jahr.

Endlich Freitag und das Wochenende naht. Ihr sehnt euch nach zwei stressfreien Tagen, in denen ihr alles nachholen werdet, wozu ihr unter der Woche wieder einmal keine Zeit hattet. Wohnungsputz, einkaufen und Wäsche waschen stehen ganz oben auf der To Do-Liste – die wöchentliche Belohnung für fünf arbeitsreiche Tage. Da fragt man sich doch wirklich, wo der Spaß bleibt.

Hartes Leben… Doch wisst ihr eigentlich, dass unser Felix Musiker geworden ist, nur um euch aus eurem Alltagstrott entführen zu können? Cocos Hahn im Korb rockt schon einige Jahre die verschiedensten Bühnen und seit letztem Jahr auch mit seiner Band The Largest Planet On Earth.

Ihr wollt die coolen Boys kennenlernen? Wie wäre es mit heute Abend? Lasst eure Staubwedel fallen, werft euch in Schale, hebt bei der Sparkasse noch schnell ein paar Mark ab, versammelt euch ab 20 Uhr im Feierwerk (München-Westend) und lauscht den Klängen des lieblichen Alternatives und Stoner-Rocks.

Was Euch erwartet? Schaut selbst:

Es ist noch gar nicht lange her, da haben uns die Pressekollegen von humedica e.V. unsere Kollegin Esther weggeschnappt. Da wir aber nicht nachtragend sind, beteiligen wir uns natürlich auch dieses Jahr wieder mit zwei Päckchen bei der humedica-Weihnachtsaktion „Geschenk mit Herz“. Worum geht es dabei? Kindern, die unter normalen Umständen an Weihnachten kein Päckchen in den Händen halten würden, eine Freude zu bereiten und ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Die Päckchen erreichen unter anderem Kinder in Brasilien, in Indien, auf den Philippinen, auf Haiti, in Rumänien und natürlich auch bei uns in Deutschland.
Wie man mitmachen kann? Einfach einen schön verzierten Schuhkarton schnappen, Aufkleber festkleben, wie hier angegeben befüllen, Grußkarte ins Päckchen, Deckel drauf, Päckchen mit einem Gummiband verschließen und ab zu einer der bayernweiten Sammelstellen! Wem das jetzt irgendwie zu schnell ging, der schaut einfach Esther zu, die es sehr sympathisch noch einmal erklärt:

…und hier kommt auch schon der nächste Neuzugang bei den cocos: Hey, ich bin Anh. 23 Jahre alt und die neue Volontärin bei cocodibu.

Doch fangen wir einmal beim Urschleim an: Ich wurde in Halle an der Saale als Phuong Anh Nguyen geboren. Warum ich das so explizit sage? Naja, meine Eltern wollten mich eigentlich „Lien Xo“ nennen, was aus dem Vietnamesischen übersetzt „Sowjetunion“ bedeutet – dann lieber noch „Harper Seven“ oder „North West“. Jedenfalls verbrachte ich meine Kindheit und Schulzeit in diesem süßen Städtchen. Mit dem Abitur in der Tasche, entschied ich mich direkt im Anschluss, für mein Studium der Politik- und Kommunikationswissenschaft nach Dresden zu ziehen. Dort angekommen, begann für mich das Studentenleben ganz nach dem Jodel-Post:

„Studieren ist wie Schlittenfahren.
Nur ohne Schlitten.
Und ohne Schnee.
Und ohne Spaß.
Aber geht bergab.“

Okay, ganz so dramatisch war’s nicht 😉 Neben der sehr effektiven Technik des Bulimielernens, wobei ich mich zwei Wochen vor der Klausurphase ins unterste Stockwerk der Bibliothek verkroch und „dahinvegetierte“, habe ich gelernt, dass es okay ist, Fehler zu machen. Denn selbst wenn Vorhaben nicht zum Erfolg führen, wird man doch um eine Erfahrung reicher und neue Perspektiven erschließen sich.

Wie ich zu cocodibu gekommen bin? Nachdem ich mein Studium im Juli so gut wie in der Tasche hatte, dachte ich, dass es mal wieder Zeit für frischen Wind wäre. Das Ziel war auch schon klar: Ab in den Süden! Es geht nach München! Dort wollte ich schon immer einmal leben. Denn zwischen den Bergen, so nah an Italien, fühlt es sich für mich dauerhaft wie Urlaub an. Da ich bereits einige Erfahrungen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsarbeit gesammelt habe und mich dort pudelwohl fühle, kam für mich als nächste Karrierestation auch keine Alternative, als der PR-Bereich, in Frage. Hoch motiviert und offen für neue Herausforderungen ging es also für mich in die Bewerbungsphase. Besonders positiv fiel mir bei der Suche nach passenden Unternehmen das lustige coco-Video zum PR-Alltag und natürlich der Blog auf. Ehe ich mich versah, war ich schon mittendrin.

Und hier bin ich. Ich freue mich auf eine tolle Zeit bei cocodibu und hoffe, euch ab und an mit Blogbeiträgen unterhalten zu können. Bis dahin: haltet die Ohren steif! 🙂

Hallo Zusammen,

ich bin Felix, 24, und vor gut einer Woche bei cocodibu als Volontär an den Start gegangen. Eine gute Gelegenheit also, mich als frischesten Neuankömmling kurz vorzustellen, meine bisherige berufliche Laufbahn Revue passieren zu lassen und einen kleinen Ausblick auf meine Lebens-Chronik zu geben:

Meine Story beginnt im Münchener Süden, wo ich die ersten 18 Jahre meines Lebens in Unterhaching verbrachte. Danach startete ich in Bamberg mein Studium und nach drei fantastischen Jahren in Oberfranken folgte schließlich das unvermeidbare Comeback in die Landeshauptstadt. Voll bepackt mit haufenweise Lebenserfahrung und einem Bachelorabschluss kam ich also zurück. Zunächst als Praktikant in das Großraumbüro des Süßwarenherstellers Wrigley und danach als Freiwilliger in die kleine Regionalverwaltung der Johanniter Oberbayern. Und jetzt: zu den cocos natürlich.

Bevor ich mich aber in das Feld der Kommunikation und PR verguckt habe, hatte ich noch den ein oder anderen spaßigen Job in anderen Bereichen. Wie die meisten Studenten habe ich zeitweise in der Gastronomie gearbeitet, war in einem Callcenter und an der Tankstelle. Zu den ausgefalleneren Berufen gehört die Zeit in der ich nach der Schule von Tür zu Tür Hakawerk-Waschmittel verkauft habe, Betreuer in einer Kindertagesstätte war und für den Immissionsschutz Lautstärkemessungen bei Rockkonzerten in München durchgeführt habe. Ich war Skilehrer (zugegebenermaßen nur für eine Saison) und als Praktikant in der Redaktion von „Achtung Kontrolle! – Einsatz für die Ordnungshüter“. Ich habe im Bamberger Nachtclub Morph sonntagmorgens zwischen vier und acht Uhr sauber gemacht und bei Wöhrl Jeanshosen gefaltet. Ich habe mit mäßigem Erfolg Englisch-Nachhilfe und Gitarrenstunden gegeben, war Schülerlotse, habe Flyer verteilt und war einer der hartnäckigen Promoter, die vor Bars Rauchern gratis Zigaretten andrehen – „Du musst nur hier deine Daten angeben, weiter nichts…“. Kurzgesagt: Ich habe mich ein bisschen umgesehen.

Doch wieso bin ich nun hier? Sicherlich hat mein Studium in Kommunikationswissenschaft mich in diese Richtung gelenkt, aber ich denke einer der bedeutendste Tage auf meinem Weg in die Welt der digitalen Kommunikation war der erste Januar 2014. An diesem Tag ging mein Fernseher kaputt und ich habe beschlossen, keinen neuen zu besorgen. Vielmehr entschied ich, die linearen Medien hinter mir zu lassen und mich voll und ganz in die digitale Welt zu stürzen. Seitdem heißt mein primärer Unterhaltungssender YouTube und mein wichtigstes Informationsmedium heißt reddit. Die Jobausschreibung für ein Unternehmen, das „Digital Business“ schon im Namen trägt, kam für mich also wie gerufen.

Tja und jetzt bin ich also an einem neuen Schreibtisch angekommen und blicke voller Vorfreude in die Zukunft. Ich hoffe, fürs erste einen passenden Arbeitsplatz für mich gefunden zu haben und freue mich, die Kollegen und Blogleser etwas unterhalten zu können.