Category: Inside cocodibu

Alles neu macht der Mai – ach nee, nicht ganz. Diesmal wird schon ab Februar etwas umgekrempelt: Aus der Münchner Webwoche wird die MucDigital: Und wir unterstützen die Veranstalter, Isarnetz e.V., ab sofort mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Vom 16. bis 25. Mai 2019 findet in München zum 8. Mal die Projektwoche statt. Dieses Jahr unter dem Motto „Erleben, Gestalten, Vernetzen“. Dazu starten wir auch gleich das passende Format: Wir küren 2019 zum ersten Mal die 100 führenden Köpfe der Digital- und Kreativszene in München. Erste Vorschläge haben wir bereits gesammelt, aber ab dieser Woche können Vorschläge auch offiziell direkt über die MucDigital-Webseite eingereicht werden. Egal ob CEO, Venture Capitalist, Business Angel, Digitalmanager*In, Start-up-Gründer*In, Visionär*In, Frei- und Querdenker*In, Schüler*In oder Studierender. Egal, aus welcher Branche und unabhängig von Funktion und klassischer Hierarchie – im Mittelpunkt unseres Rankings stehen keine Jobtitel. Wir wollen wissen, wer die Digital- und Kreativwirtschaft in der Metropolregion München wirklich prägt. Also ran an die Tastatur, wir freuen uns über Eure Nominierungen.

Seit 2012 wird die Münchner Webwoche vom Isarnetzwerk e.V. ausgerichtet und wächst seitdem stetig. Auch die thematische Bandbreite hat sich stark gewandelt: Künstliche Intelligenz, Mixed Reality, Blockchain – alles Themen, die im Fokus stehen. Um diesem Wandel gerecht werden, wird die Webwoche deshalb in MucDigital umbenannt.

Das Kommunikationsteam der MucDigital beim 1. Kickoff (v.l.n.r.): Rafael Reyeros (R+R), Irene Walker und Ly Doan (beide cocodibu), Manuela Freese-Wagner (Isarnetz), Evelyn van Kempen (zomppp), Peter Onderschka (Isarnetz), Christian Faltin (cocodibu), Konrad Späth (zomppp), Wolf Gross (Isarnetz), Nadine Aug (R+R)

2018 fanden während der Projektwoche 50 Veranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmenden in Zusammenarbeit mit 70 Partnern statt. Wir sind gespannt, was die Münchner Unternehmer, Firmen, Organisationen und Verbände in diesem Jahr auf die Beine stellen! Wir selbst beteiligen uns mit einem besonderen Event, einer Premiere: Mit den Superheroes on Tour organisieren wir am 23. Mai ein heldenhaftes Recruiting-Event für die Digitalwirtschaft. Dazu werden wir Euch in Kürze mehr verraten.   

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen – Was auf dem Papier (oder Bildschirm) gut klingt, fällt im Alltag oft hinten runter, da man in Eile leider zur Unachtsamkeit neigt. Da wird in der Mittagspause schnell zum abgepackten Salat in der Plastikschachtel gegriffen und die Plastikverpackung gedankenlos in den erstbesten Mülleimer geschmissen. Wir bei cocodibu haben uns einiges einfallen lassen, um unser „Ressourcen-Karma“ wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Denn wenn alle nur einen kleinen Beitrag leisten, kann man gemeinsam ganz schön viel bewirken! Vielleicht sind diese Ideen ja ein guter Vorsatz für dein Büro?

1. Mülltrennung

Ja, es ist leider sehr profan, doch wenn in der Einbauküche unter der Spüle nur ein Mülleimer eingebaut ist, wird eben dort alles hineingeworfen – und der Mülleimer ist beinahe jeden zweiten Tag voll. Dem Müll-Wahnsinn haben wir nun schon vor einiger Zeit ein Ende gesetzt und vier zusätzliche Müllbehälter angeschafft. Und siehe da: Es hat gar nicht so lange gedauert, bis Plastik/Verpackungen, Papier, Dosen/Alu, Biomüll sowie der Restmüll (weiterhin unter der Spüle) von jedem fein säuberlich auseinander gehalten werden. Bei Unklarheiten, was wohin gehört, steht uns unsere selbsternannte Umweltbeauftragte Susanne stets zur Seite. Und mit dem gemeinsamen „Müll runterbringen“ am Freitagnachmittag haben wir noch ein nettes kleines Team-Event dazugewonnen.


2. Schluss mit dem Plastikwahnsinn!

Nach der Mülltrennung kommt die Müllvermeidung. Klar, jeder von uns schafft es nicht immer, jeden Abend etwas für die Mittagspause vorzukochen und greift dann zu abgepacktem Sushi, Salat & Co. Aber wenn man abends sowieso kocht, ist es gar nicht so schwer, einfach die doppelte Menge zuzubereiten und am nächsten Tag in einer wiederverwendbaren Dose mit zur Arbeit zu nehmen. Wer lieber Brot isst: Auch hier ist die Anschaffung einer schönen Brotdose deutlich umweltfreundlicher und auf Dauer günstiger, als die Stulle jeden Tag in Alufolie einzuwickeln.

3. Neues Equipment? Frag mal in die Runde!

Vor kurzem ist unsere Mikrowelle in der Büroküche kaputt gegangen – ein Drama! Mussten wir doch alle unsere mitgebrachten Nudeln (siehe Punkt 2) umständlich auf dem Zwei-Platten-Herd aufwärmen. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus: Unsere Kollegin Susanne hat zu Hause noch eine Mikrowelle, die sie nicht benutzt. Wir alle haben sicherlich diese Staubfänger zu Hause, die zu schade zum Wegschmeißen sind, aber dennoch nicht benutzt werden. Daher: Sollte bei dir im Büro der Wasserkocher kaputt gehen, mehr Kaffeebecher benötigt werden oder im Sommer noch ein Ventilator fehlen, frag doch erst einmal alle Kollegen, ob nicht jemand noch etwas im Keller, in der Garage oder auf dem Dachboden stehen hat. So wird weniger neu gekauft und der Kollege hat mehr Platz daheim – eine Win-Win-Situation!


4. Swapping Queen statt Shopping Queen: Kleidertausch-Party

Bei einem Büro voller junger Damen kann man davon ausgehen, dass es in den Kleiderschränken der Mitarbeiterinnen viele Schrankleichen und Fehlkäufe gibt. Daher haben wir vor kurzem zur Kleidertausch-Party aufgerufen: Jede von uns hat ihren Kleiderschrank einmal gründlich durchforstet und Teile, die nicht mehr getragen werden, mit ins Büro gebracht. Freitagnachmittag kurz vor Wochenendbeginn haben wir dann alles in einem Büro gesammelt und fleißig probiert und getauscht. Alle Teile, die keine neue Besitzerin gefunden haben, haben wir dem Oxfam Shop gespendet, der die Sachen verkauft und die Einnahmen für wohltätige Projekte verwendet. Das geht natürlich nicht nur mit Kleidung, sondern auch mit Haushaltsgegenständen, Deko-Artikeln und vielem mehr – und macht jede Menge Spaß!

5. I want to ride my bicycle

Unser Büro hat eine super Lage mitten im schönen Schwabing. Mit dem Auto zu Kundenterminen in der Innenstadt zu fahren wäre nicht nur ein Umweltfrevel, sondern auch ziemlich nervig wegen der Parkplatzsuche. Daher greifen wir immer öfter auf den Bike-Sharing-Dienst der Deutschen Bahn zurück, wenn es zum Kunden geht. Das ist nicht nur günstiger (1 Euro für 30 Minuten), schneller und unkomplizierter – man hat dazu auch noch einen herrlich frischen Teint, der von den Kunden oft bewundert wird!

Und nicht vergessen: Kleinvieh macht auch Mist!

Wie heißt es so schön: „Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“. Daher lohnt es sich, sämtliche Gewohnheiten einmal zu überprüfen, ob man sie nicht doch etwas nachhaltiger gestalten könnte. Wir zum Beispiel…

… kaufen nur noch Getränke in Mehrweg-Glasflaschen.
… geben in den Kaffee Bio-Milch statt Milch aus konventioneller Tierhaltung.
… stellen die Heizkörper abends und übers Wochenende auf eine Temperatur von 20 Grad, anstatt der 22 bis 23 Grad, die wir tagsüber haben.
… haben einen Bewegungsmelder im Flur, damit dort nicht ständig das Licht brennt.

Unser Ziel für 2019: Die klimaneutrale Agentur

Für das neue Jahr werden wir aber darüber hinausgehen. cocodibu wird 2019 zum klimaneutralen Unternehmen. Wie man das anstellt und wie man seinen CO2-Fussabdruck genau berechnet und ausgleicht, berichten wir Euch in einem gesonderten Beitrag.

Du hast noch weitere Ideen, wie wir unser Büro nachhaltiger und ressourcenschonender machen könnten? Dann immer rein damit in die Kommentare!

Nach 90 Posts und 69 Stories mit unzähligen Hashtags und Markierungen ziehe ich heute eine Zwischenbilanz aus dem Leben einer Schwabinger PR-Agentur auf Instagram.

Neben Schnappschüssen am Rande von Events, Kundenmeetings und Team-Bildern posten wir vor allem softere Beiträge wie unsere süßen Agenturhunde, Food Content aller Art sowie inspirierende Eindrücke aus unserem Alltag bei cocodibu.

Da ich selbst ein Instagram-Junkie bin und regelmäßig Inhalte auf meinem eignen Profil poste, lag es nahe, dass ich den coco-Account nach dem Abschied unserer Kollegin Nadine im Mai übernehme. Denn in meiner Bewerbungsphase war es mir selbst sehr wichtig, dass die Unternehmen, bei denen ich mich beworben habe, auf den sozialen Netzwerken vertreten waren und ihre Accounts auch gut pflegten. Dadurch bekam ich wertvolle Backstage-Eindrücke des potenziellen Arbeitgebers. Damit das auch für unsere nachfolgenden Cocollegen gewährleistet ist, bin ich nun die Instagram-Beauftragte von cocodibu 🙂

cocodibu-Account auf Instagram

Closeup: coco-Content

Natürlich ist nicht jedes (spontane) Foto oder Video für Instagram geeignet. So achte ich besonders auf die Bildqualität und -komposition sowie unterschiedliche Bilderkategorien. Denn unscharfe oder verwackelte Bilder sowie viel zu schnell gefilmte Videos stören den Flow.

Hier meine Tipps:

  1. Weniger ist mehr: Ich versuche die Bilder so natürlich wie möglich zu posten. Denn legt man fünf Filter über ein Bild werden die Farben verfälscht und das Bild wirkt super unauthentisch.
  2. Nutzt den berühmten „Goldenen Schnitt“: Um einen spannenden Bildaufbau zu erzeugen, kommt es wesentlich auf die Bildkomposition an. Durch diese Methode wirkt das Bild dynamischer und ausgewogener zugleich.
  3. Legt Bilderkategorien fest: Als Agentur haben wir viel zu erzählen. Ein Pressefrühstück hier, ein Team-Event dort. Um das Interesse unserer Follower zu wecken, zeigen wir viele Insights aus unserer Arbeit. So haben wir beispielsweise die Rubriken „coco on tour“, Food- und Dog Content sowie besondere Anlässe, wie Geburtstage, Promi-Treff und Mitarbeiterabschiede, in die wir unseren Instagram-Account aufgliedern.
  4. Teamwork makes the Dream Work: Aber natürlich bin ich nicht immer überall dabei und habe unbegrenzt Zeit. Sind meine Kollegen beispielsweise auf einem spannenden Event, übernehmen sie den coco-Account und berichten in Echtzeit über Trends und Themen.

Content-Ranking: Welche Posts ziehen am besten?

Den mit Abstand größten Traffic generierte die coco-Stellenanzeige Ende Februar. Auf der Suche nach einem „PR-Fuzzi“ oder einer „PR-Trulla“ bekam dieser Beitrag 249 Likes und 50 Kommentare. Gefolgt wird der Insta-Favorit von Posts mit Promis wie Jérôme Boateng, Nico Rosberg und der Beauty-Youtuberin Tara vom Kanal tamtambeauty. Aber auch unsere Teamfotos, Dog Content und unser Sektfreitag schnitten ziemlich gut ab. So bekamen die Bilder durchgängig im Schnitt 30 bis 40 Likes.

coco-Stellenanzeige

Stefan Krüger beim Presse-Event von Boateng zum Launch von BOA

coco-Teamfoto

Wie könnten wir unseren Account noch verbessern?

Luft nach oben gibt es immer! So könnte noch an der einheitlichen Bildsprache gefeilt werden. Unsere Posts könnte durch einen einheitlichen Rahmen geschmückt werden oder die einzelnen Kategorien, wie Events und Konferenzen, Team- und Hundebilder, deutlicher voneinander abgegrenzt werden. Um mehr Follower zu generieren und eine höhere Reichweite zu erzielen, müssten wir außerdem in regelmäßigeren Abständen posten. Ein gutes Beispiel ist hierfür gyro Munich.

Unser Fazit

Als Recruiting-Plattform ist Instagram für uns optimal geeignet. Neben Xing, LinkedIn und den Berufsportalen können wir uns und unseren Agenturalltag hier super präsentieren. Der Unterschied zu reinen Business-Plattformen ist, dass es hier die Möglichkeit gibt, das eigene Unternehmen persönlicher darzustellen. Wer sind die Mitarbeiter im Unternehmen? Wie ist die Unternehmenskultur? Und was gibt die Firma überhaupt von sich Preis? All diese Fragen lassen sich wunderbar über Instagram beantworten. Kein Wunder also, dass der Bilderdienst mittlerweile über eine Milliarde Nutzer zählt und auch bei B2B-Unternehmen immer beliebter wird.

 

Bald ist Weihnacht (auch in Bayern),
welch wunderbarer Grund zu feiern!
Doch 14 coco-Arbeitsbienen
sollten Bier und Wein sich erst verdienen.

Also los zum Escape Room,
da gab es einiges zu tun:
Nen Banktresor knacken mit vielen Zahlen,
wer Mathe kann, kam hier zum Strahlen.
Dank Rechner und dem Christian
kamen wir schließlich an die Lösung ran.
Am Ende gab’s nen Edelstein –
einen Diamanten, um genau zu sein.

Doch nebenan im Nachbarraum
ging‘s zu wie in nem schlechten Traum.
Schreie, markerschütternd, laut und schrill,
da blieb niemand lange still.
Das Ziel, das war der Trank des Lebens,
die Suche, die war nicht vergebens.

Nach Fragen, Rätseln, Abenteuern,
durften wir endlich das Wirtshaus ansteuern.
Beim Weinbauern war es sehr gemütlich,
an Wein und Schnitzeln taten wir uns gütlich.

Für Freude sorgte Instagram
mit all dem Filter-Foto-Kram.
Auch die Chefs blieben nicht verschont,
und wurden mit herrlichen Bildern belohnt.

Danke, liebe cocollegen,
der Abend war ein großes Vergnügen.
Nach all der vielen Kundenarbeit
wird’s sicher eine wunderbare Weihnachtszeit!

Die neue Volontärin bei cocodibu heißt Noёlle Bölling

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Noёlle, die seit Mai 2018 zu unserem Team gehört, von ihrem Einstieg in die PR-Welt. Vorher studierte sie Deutsche und Englische Philologie an der Uni Göttingen.

1. Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?

Dass ich gerne schreibe, wusste ich schon immer. Mein Studium der Deutschen und Englischen Philologie eröffnete mir außerdem viele neue Perspektiven, die ich durch zwei Praktika und meine freie Mitarbeit bei verschiedenen Magazinen noch weiter ausbauen konnte. Hier merkte ich auch, dass ich mich für viele Themen begeistern kann – da muss es nicht immer um die offensichtlichen Probleme des Alltags gehen.
Auf cocodibu stieß ich am Ende meines Masters eher durch Zufall. Da ich München schon lange als neue Wahlheimat für mich auserkoren hatte, machte ich mich frühzeitig auf die Suche nach passenden Unternehmen und stolperte dabei über die humorvolle und inzwischen ziemlich berühmte Stellenausschreibung von cocodibu, in der sie nach einer „PR-Trulla“ suchten. Nach all den immer gleich klingenden Job-Floskeln war das eine willkommene Abwechslung und so war schnell klar: Da will ich mich bewerben! Meine fehlenden Vorkenntnisse, was das Digitale betrifft, waren für mich überhaupt kein Hindernis. Ganz im Gegenteil: Der neue Themenbereich weckte meine Neugier und versprach, wieder etwas ganz anderes dazu lernen zu können.

2. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?

Aufregend – so wie Bewerbungsgespräche nun einmal sind. Zum Glück gaben die beiden Chefs mir von Anfang an ein sehr angenehmes Gefühl, sodass sich meine Anspannung schnell legte. Am tollsten für mich war, auch direkt einige meiner (vielleicht) zukünftigen Kolleginnen kennenlernen zu dürfen. Das fehlt bei vielen anderen Vorstellungsgesprächen ja leider komplett. Bei cocodibu war das aber ganz anders und so fiel es mir die Vorstellung nicht schwer, bald selbst an einem der Bürotische zu sitzen.

3. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?

Telefonieren, telefonieren, telefonieren – und dabei cool zu bleiben. Obwohl mir ansonsten das Schreiben sehr viel leichter fällt, ist auch das nach sechs Monaten bei cocodibu (fast) kein Problem mehr für mich. Inzwischen führe ich sogar einmal die Woche einen Call auf Englisch, wodurch meine leicht eingerosteten Uni-Skills gut in Übung bleiben.

4. Was hast Du noch nicht gelernt?

Einen Kunden als Speaker auf einem Event zu platzieren zum Beispiel.

5. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?

Die Wiesn ist natürlich immer ein Erlebnis. Deshalb war es cool, für unseren Kunden Nano Interactive das alljährliche Journalistentreffen anlässlich des Oktoberfests zu planen – und am Ende sogar mit dabei zu sein.

6. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …

… würde ich jedem Mitarbeiter eine Welpentherapie sponsorn – und zwar mindestens einmal im Monat!

7. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?

Nach der Uni hat man ja immer irgendwie Angst vor dem „Ernst des Lebens“, doch im Alltag stellt sich schnell die Erkenntnis ein, dass auch hier nur mit Wasser gekocht wird. Tatsächlich muss nicht immer alles bierernst sein. Zumindest mit meinen Kolleginnen gehört der ein oder andere Spaß definitiv dazu.

8. Was machst Du in zehn Jahren?

Hoffentlich auf einem Kreuzfahrtschiff in den Sonnenuntergang schippern und meinen 15. Bestsellerroman schreiben. Nein, Quatsch, Spaß beiseite! Wer weiß schon, was in zehn Jahren ist? Heute vor zehn Jahren saß ich vermutlich am PC und habe via ICQ mit meinen Freundinnen über die letzte Folge von „Deutschland sucht den Superstar“ gechattet. Damals hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass ich heute im schönen München lebe. Auf jeden Fall hoffe ich, dann immer noch etwas zu machen, das mir viel Freude bereitet.

9. Welcher Ordnungstyp bist Du?

Wie heißt es so schön? Das Genie überblickt das Chaos. Dabei bin ich eigentlich gar nicht mal sooo unordentlich. Es häuft sich einfach immer irgendwie alles an – Papierberg hier, Kaffee- und Teetasse da und den üblichen Kleinkram wie Taschentücher, Handcreme und Co. muss man als Frau natürlich auch immer parat haben. Um nichts aus den Augen zu verlieren, bin auch ich ein großer Fan von Notizblöcken und To-Do-Listen und damit fahre ich zum Glück auch ganz gut.

10. Du in den Augen Deiner Bürokollegen?

Anh: Noëlle war mir vom ersten Tag an sympathisch. Als ich ihr „damals“ die Tür öffnete und sie fragte, ob sie aufgeregt sei, bekam ich prompt die Antwort: „Ich hab‘ schon einen Herzinfarkt hinter mir. Jetzt geht’s aber.“ Damit war unsere Zusammenarbeit besiegelt. Seither unterstützt mich die Kommata-Expertin bei allen kleinen und großen Eskapaden des Arbeitsalltags.

Tea: Noëlle und ich sitzen uns gegenüber. Wenn sie nicht gerade mit Phrasen der deutschen Sprache jongliert, neigt sie schon mal dazu, im Duo bzw. Trio Balladen des ballermann’schen Klassikensembles zu trällern. Dies führt dazu, dass sämtliche Lachmuskeln aktiviert werden und wir uns kurzzeitig über unsere Bildschirme hinweg Face-to-Face auch mal sehen können.  Zudem besitzt sie einen unglaublich lustig-trockenen Humor. Avocado, Avocado. Das ist hier die Frage.

Hey!

Mein Name ist Tea Crnković, ich klopfe allmählich an die dirty thirty an und bin gebürtige Kroatin (bei uns ist die minimale Verwendung an Vokalen Gang und Gäbe 😉 ). Wie Goethe bereits schrieb und scheinbar wusste: Zwei Seelen wohnen – ach! in ihrer Brust: eine deutsche und eine kroatische. Kritisch wird es bei internationalen Länderspielen, aber das ist eine andere Geschichte.

Aufgewachsen in der mittelhessischen Oranienstadt,  hat es mich nach dem Abitur zum Freiwilligen Sozialen Jahr nach München verschlagen. An der LMU stürzte ich mich ins Abenteuer Gymnasiales Lehramt für Germanistik und Geschichte. Diese Beziehung war nicht von Dauer, daher entschied ich mich für das Studium der romanischen Sprachwissenschaft. Wenn wir nicht auf Deutsch miteinander sprechen können, so hätte ich noch vier weitere Sprachen in petto. Ansonsten finde ich immer einen Weg, um zu kommunizieren.

Nach dem Studium verschlug es mich erstmal in den Eventbereich. Dort merkte ich schnell, dass sich meine Begeisterung für die PR und Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr unterdrücken ließ. Während ich das World Wide Web nach ansprechenden Agenturen akribisch durchforstet habe, bin ich auf cocodibu gestoßen. Weil die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft schon längst in unserem Alltag angekommen ist, empfand ich diesen Bereich als brandaktuell und zukunftsorientiert. Also habe ich mich kurzerhand bei cocodibu als PR-Volontärin beworben.

Und schon sind wir hier: Seit September bin ich die neue Volontärin bei cocodibu. Ich freue mich auf eine spannende und abwechslungsreiche Zeit! Wir werden uns mit Sicherheit das ein oder andere Mal auf unserem Blog begegnen. In diesem Sinne: Krk (Insel in nördl. Adria), vrt (Garten) und smrt (Tod) gehören nicht zu Ausdrücken einer unvollendeten Comicsprache, sondern sind bei uns in Kroatien alltäglich verwendete Substantive.

Erfahrene DMEXCO-Besucher wissen: In der Woche nach der Kongressmesse ist traditionell Luftholen und Durchschnaufen angesagt. Und natürlich die persönlichen DMEXCO-Rückblicke. Davon gab es in diesem Jahr ein paar sehr erfreuliche, beispielsweise bei der Internetworld, der Horizont oder bei The Drum, was uns als verantwortliche PR-Agentur der DMEXCO natürlich besonders freut.   

Wir wollen euch an dieser Stelle nicht den x-ten Messerückblick geben: „Puh, ein anstrengender Tag geht zu Ende“ – auch wenn die Tage echt anstrengend waren. Nein, wir haben uns einmal umgehört, was die „angrenzenden Dienstleister“, also Taxifahrer und Fotografen, so über das Highlight im Event-Kalender der Digitalbranche denken. Und natürlich wollt ihr wissen, warum Kollegin Ann-Katrin fast mit Nico Rosberg Taxi gefahren wäre.

Wenn man wissen will, was eine Stadt von einer Messe denkt, dann fragt man den Taxifahrer. Das funktioniert in München, in Berlin und natürlich auch in Köln. Unser Taxler, der uns vom Flughafen ins Burns fair & more Hotel brachte, war schwer begeistert, dass rund um die DMEXCO so viele Partys stattfinden. Dadurch bekomme er nämlich nachts immer ganz viele Aufträge. Sein Fazit: „DMEXCO, beste Messe, die isch kenne!“  

Dass die Digitalmarketing-Branche zu feiern weiss, bestätigte uns das Fotografen-Team, das auf der Koelnmesse im Einsatz war. Ihr Fazit: “Bei der DMEXCO wird am meisten getrunken.” Man habe schon um 17 Uhr zahlreiche Messebesucher bei Standpartys mit Bier in der Hand gesehen. Und mit Margheritas. Und Gin Tonic. Da könnten die Jungspunde von der Gamescom lange nicht mithalten!

Ob die Digitalbranche das mit dem Feiern tatsächlich so gut drauf hat, wollten wir natürlich selbst einmal testen. Auftakt war das VIP-Opening am Vorabend des ersten Messetages. Hier war die Stimmung der Digi-Marketer noch eher verhalten, der Rahmen in der Kölner Flora aber sehr beeindruckend. Unser Highlight: die Candy-Bar, die die anschließende Nacht im Hotel wirklich versüßte.


Das DMEXCO VIP-Opening ließ Naschkatzen-Herzen höher schlagen.

Einen Tag später, am Abend des ersten Messetages, hatte sich die Community schon warmgelaufen. Das richtige Feier-Event, die offizielle DMEXCO-Party in der Wolkenburg, wartete. Mit „I love Engtanz“ hatten die Organisatoren der DMEXCO ein erfolgreiches Berliner Partyformat nach Köln geholt, das dafür gesorgt hat, dass die Party schon Tage im Voraus ausverkauft war. Zu recht! Auch wenn das Motto für ein Business-Event erst einmal komisch anmutet, waren die Location, das Essen, die Getränke, die Deko mit roten Luftballons und Konfetti und natürlich die Musik großartig. Von Britney Spears über die Backstreet Boys bis hin zu Justin Timberlake war alles dabei, was Millenials auswendig mitsingen können. Unsere Befürchtung, mit fremden Menschen eng tanzen zu müssen, hat sich dabei nicht bewahrheitet. Dafür haben wir „Mr. Supergeil“ Friedrich Liechtenstein getroffen, der sich freundlicherweise für Selfies zur Verfügung gestellt hat. Unser Fazit: Ja, feiern können sie wirklich, diese Digital-Marketer!


Ein supergeiles Team: Presse-Team, Social Media-Team und Friedrich Liechtenstein.

Eigentlich waren wir aber nur am Rande zum Feiern da. Als Pressestelle der DMEXCO gehörten natürlich auch jede Menge Interviews zu unserem Job. Am zweiten Messetag wurde der ehemalige Formel 1-Champion Nico Rosberg des öfteren im Pressezentrum gesichtet. Da ließ sich ein Selfie mit unserer Kollegin Ann-Katrin und Michaela aus dem Social Team fast nicht vermeiden. Fast wäre Ann-Katrin mit Nico auch noch im Taxi zum Flughafen gefahren, nur leider leider wurde der Podcast von Alex Wunschel dann doch vor Ort produziert .


Michaela, Nico, Ann-Katrin


Danach haben wir mit Thomas Koch alias Ufomedia und DMEXCO Chief Advisor Dominik Matyka  noch eine flüssige Friedenspfeife geraucht.

Neben dem Verfassen der Echtzeit-Pressemitteilungen haben wir natürlich auch jede Menge Presseanfragen in Köln beantwortet. Aber nicht nur. Man wird auch mit zahlreichen organisatorischen Anfragen im Pressezentrum konfrontiert – ob das nun ein Anruf vom anderen Ende der Messe mit der Frage nach Mülltüten ist oder die nach dem Ort, wo die Speaker verkabelt werden (na hinter der Bühne natürlich!) oder wo der nächste Apple Store sei. Kein Problem! Das iPhone reparierten wir mal eben schnell selbst. Unser absolutes Highlight aber war der Besuch einer Hostess in unserem Büro und ihre Frage: „Da vorne steht ein Mann mit Würstchen. Wo sollen die hin?“ Tja, da war selbst die PR sprachlos. Ansonsten hat der Kölner Taxifahrer total Recht gehabt: „DMEXCO, beste Messe!“

Hier das Gruppenbild einer erschöpften, aber glücklichen DMEXCO-Mannschaft.


@Koelnmesse/Max Hampel

Abschlussbild mit Philipp (graues Sakko), Dominik (rosa Sakko) und Christoph (schwarzer Anzug) und (fast) allen anderen (es fehlt Verena, die zeitgleich die PM im Pressezentrum verschickte) aus dem DMEXCO-Team 2018.

 

@Koelnmesse/Max Hampel

Nie war mehr Lametta: Thank you all and see you in 2019!

Er hat einen Kopf, zwei Arme, zwei Beine und wenn man ihm ein Küsschen gibt, dann wird er rot. Nein, es geht nicht um meinen neuen Freund, sondern um Roboy, einen humanoiden Roboter. Ich hatte das Vergnügen, ihn bei der Quantcast Nova, einer eintägigen KI-Konferenz unseres Kunden Quantcast, zu interviewen. Science-Fiction-Filme wie „I, Robot“ und „Ex Machina“ schaue ich wirklich gerne, aber als ich diesem menschlich wirkenden Wesen dann tatsächlich gegenüberstand, ist mir doch etwas mulmig geworden. Er und sein „Chef“ Rafael Hostettler von der TU München haben mir aber sehr freundlich alle meine Fragen beantwortet.

Roboy im Interview

Was ich an mir und auch an den anderen Besuchern beobachten konnte: Obwohl Roboys Schaltkreise sichtbar sind und er augenscheinlich kein Mensch ist, nimmt man ihn trotzdem als Lebewesen wahr, findet ihn sympathisch und agiert mit ihm wie mit einer Person. So war er dann auch der beliebteste Selfie-Partner an diesem Nachmittag.

„It was such an amazing event here at Quantcast. I loved every second of it!”

https://vimeo.com/274446337

Roboy ist ein Forschungsprojekt rund um den menschlichen Körper, das 2013 gemeinsam von Studenten und Doktoranden der TU München, Forschern, Unternehmen und Künstlern ins Leben gerufen wurde. Die Studenten sollen sich dabei genauer mit dem menschlichen Körper auseinandersetzen und Wege finden, ihn mit all seinen Muskeln und Sehnen nachzubilden. Denn es ist immer noch nicht möglich, Maschinen zu bauen, die sich so gut bewegen können wie der Mensch. Die größte Herausforderung dabei ist die interdisziplinäre Aufgabenstellung: Mechanik, Mechatronik, Elektronik, Steuerungsalgorithmen und die Programmierung eines kognitiven System müssen zusammenspielen, um einen funktionierenden Roboter zu bauen. Um die Bewegungen zu lernen, aber auch für das Sprachsystem kommt dabei künstliche Intelligenz zum Einsatz. Zum Beispiel anhand von Filmdialogen kann Roboy lernen, wie Interaktion funktioniert.

Seit Beginn des Projekts sind bereits mehrere Modelle des Roboy entstanden – immer mit dem Ziel, den menschlichen Körper und seine Funktionen so gut wie möglich nachzuempfinden. Ein festes Team aus Doktoranden führt dabei jedes Semester neue Studenten der TU in die Tiefen der Robotik ein und gemeinsam entwickeln sie den Roboy weiter.

Ein sehr spannendes Projekt. Ich bin sehr gespannt, ob ich irgendwann das Vergnügen haben werde, auch ein „Rogirl“ interviewen zu dürfen!

Mehr über Roboy gibt es auf https://roboy.org/

von

Immer mehr Pressemitteilungen, immer weniger Zeit. Unsere Journalisten-Kollegen in den Redaktionen haben es echt nicht leicht – und daher wird es auch für uns immer schwieriger, mit den Themen und Texten unserer Kunden an sie heranzukommen. Schließlich gehört es sich ja auch nicht, ständig wegen jeder Pressemitteilung jeden anzurufen. Wir bei cocodibu lassen uns aber von den kleinen Komplikationen des Alltags natürlich nicht gleich aus der Ruhe bringen und haben ein paar innovative (und nicht ganz ernstzunehmende) Ansätze für Undercover-PR entwickelt.

Noelles Tipp: Atemlos durch die Redaktion
Hattet ihr schon mal einen Ohrwurm von Helene Fischer? Dann wisst ihr sicher auch, wie schwierig es ist, die simpel klingenden Reime wieder aus dem Kopf zu bekommen – ganz egal, wie groß die Abneigung gegenüber deutscher Schlagermusik auch ist. In einer scheinbaren Endlosschleife hängen die Songs in unseren Hirnwindungen fest und graben sich tief darin ein wie ein Parasit, damit wir sie auch ja nicht wieder vergessen. Und genau diesen Automatismus sollte sich die PR endlich zunutze machen. Dank subtil übermittelter Pressemitteilungen im 4/4-Takt lässt sich sicherstellen, dass keiner der angesprochenen Redakteure den Inhalt wieder vergisst. Und mehr noch: Sie werden Etatmeldungen und Studienergebnisse klatschend und auf einer Bierbank stehend mitgrölen können – ob sie wollen oder nicht. Künftig also von uns – die gesungene PM als Audiodatei. Garantiert ein Ohrwurm.

Verenas Tipp: Der beste Freund des Journalisten
Die 90er hatten das „Herzblatt“, heute haben wir den „Bachelor“. Wer sein Privatleben nicht durch die Waschmaschine des Trash-TV gedreht haben möchte und trotzdem auf der Suche nach einer besseren Hälfte ist, der setzt auf Hund. Hunde sind Parship auf vier Beinen. Hunde machen locker und bieten so viel Unterhaltungspotential, dass sogar der letzte Wortmuffel ganz gesprächig wird. In Sachen flauschig sind wir gut ausgestattet: Der Prozentanteil der Mitarbeiterinnen mit Vierbeiner: liegt nämlich bei fast 37 Prozent. Diese Ressource spannen wir dann auch gerne mal für unsere Zwecke ein: Wissen wir von einem Journalisten mit Hundeaffinität, dann schnappen wir uns einfach die Leine, ziehen gelassen unsere Runden um den Block der Redaktion und wenn wir dann zufälligerweise den Weg des auserwählten Journalisten kreuzen, dann lassen wir unsere Partner mit der kalten Schnauze quasi den Rest machen. Wer da nicht dahinschmilzt und sein Herz für jegliche Art von Interviews und Gastbeiträgen öffnet, der wird es wohl nie tun. Oder könntet ihr diesem Blick widerstehen?

Verenas 2. Tipp: Der Gecko
Geckos sind faszinierende Tierchen. Sie bewegen sich an Wänden und Decken als wäre die Schwerkraft nur ein Gerücht. Der nächste Platzierungstipp kommt womöglich aus dem Bereich „Bitte nicht nachmachen!“/illegal. Vorenthalten möchten wir ihn trotzdem nicht. Schon mal in der Mittagspause probiert, wenn die Redaktionen wie leergefegt sind, weil alle bei Chai-Latte und Currywurst in der Kantine sitzen, die Wand des Verlagsgebäudes zu erklimmen, durchs Fenster einzusteigen, sich einen Platz zu schnappen und mal eben die eigene Pressemitteilung ins Redaktionssystem einzupflegen? Wir auch nicht, die Vorstellung finden wir aber trotzdem sehr verlockend.

Ann-Katrins Tipp: Schnitzel mag jeder
Das Telefon klingelt und die PR-Agentur möchte mal wieder etwas „anbieten“ – die heißgeliebte Pressemitteilung. Diese lästige Textform ist nicht unbedingt das, worüber sich der Journalist am anderen Ende des Telefonkabels freut. Doch trotzdem machen die News, die es regelmäßig zu verkündigen gibt, abhängig. Aber vor allem dann, wenn man sie – spannungssteigernd – in kleine Häppchen verpackt. Ihr wisst schon: Ein bisschen wie Mark Felt in Watergate eben. Wir nutzen also die Neugierde der Journalisten und füttern sie wohldosiert mit Informationen – so wie bei einer Schnitzeljagd – bis sie schlussendlich die gesamte Mitteilung (das frische Schnitzel bespickt mit guten „Zutaten“) voller Erwartung und Vorfreude übermittelt bekommen. Wer kann da noch widerstehen?

Lys Tipp: Lasst Blumen sprechen
Blumen sprechen eine ganz besondere Sprache. Daher lautet unser Credo: „Sagt es mit Blumen!“ Und zwar nicht nur am Valentinstag, Muttertag oder zum Geburtstag. Denn jeder Mensch freut sich über einen unerwarteten kleinen Blumengruß ins Büro. Wieso nutzen wir diese Tatsache also nicht, um sowohl den Journalisten, als auch uns eine kleine Freude zu machen? Denn natürlich ist das alles nicht ganz so uneigennützig und geteilte Freude ist doppelte Freude. Was genau damit gemeint ist? Jeder weiß, dass zu einem ordentlichen Blumenstrauß auch eine Grußkarte gehört. Wie wäre es also, wenn unsere Freunde aus der schreibenden Zunft, anstatt einer Grußkarte eine PM vorfinden würden? So ganz zufällig natürlich…Es gab bestimmt noch keine so charmante Art, eine PM zu platzieren.

Anhs Tipp: Ice Ice Baby
Seit Wochen hat die Hitzewelle Deutschland fest im Griff. Wer kann, liegt entspannt am See und genießt den heißen Sommer an einem schattigen Plätzchen. Für den Rest der Republik heißt es bereits vormittags schwitzen am Arbeitsplatz. Also was tun, um cool zu bleiben? Die Lösung: Abkühlung durch ein Eis! Und genau dort soll angesetzt werden. Man mietet sich einen Eiswagen und fährt damit zu den Zielredaktionen. In der sengenden Hitze der Mittagssonne fiebern die Redakteure dem langersehnten Eintreffen des Eiswagens entgegen, der durch seinen nostalgischen Sound das Ende ihres Hitzeleids einläutet. Um jetzt ein erfrischendes Eis zu ergattern, würden sie alles tun. Genau der perfekte Zeitpunkt, um seine Message an den Mann bzw. die Frau zu bringen! Denn wer nimmt nicht dankend einen Beitrag seines mobilen Retters in Not an?

Christianes Tipp: Der Plakatierer
Egal ob bei Vorträgen, in der Werbung oder beim Lernen: Schon früh lernen wir, dass sich wiederholende Dinge viel besser im Kopf bleiben als Fakten, die man nur ein einziges Mal gehört oder gesehen hat. Diesen Umstand kann man mit Hilfe von PR-Plakaten dafür nutzen, um bei Journalisten im Gedächtnis zu bleiben – denn wer hat schließlich gesagt, dass nur Politiker ihre Gesichter und schlechten Parolen auf Plakaten überall in der Stadt aufhängen dürfen? Besonders bei der Platzierung von Geschäftsführern als Experten in den einschlägigen Medien ist es von Vorteil, wenn die anvisierten Journalisten den Herrn oder die Dame schon einmal gesehen haben. So ein paar Plakate sind schnell online bestellt und los geht’s mit Klebeband und Tapetenkleister! Rund um die Verlagsgebäude wird dann plakatiert was das Zeug hält. Jede Wette: Beim nächsten Anruf wird nicht mehr nachgefragt, zu welchen Themen der Geschäftsführer von Firma Ypsilon etwas sagen kann.

von

Die coco-Familie bekommt Zuwachs! Hallo zusammen, ich bin die Ly, 27 Jahre alt und die neue Volontärin bei cocodibu. Und bevor jemand fragt: Ja, mein Name ist wirklich so kurz. Ausgesprochen wird er übrigens „Li“, obwohl ich im Laufe der Zeit schon alle möglichen Variationen wie „Lai“, „Lu“ oder „Lü“ zu Ohren bekommen habe.

Als Münchner Kindl mit vietnamesischen Wurzeln habe ich die Studienzeit in meiner Heimatstadt verbracht. Denn: Warum soll man gehen, wenn’s hier doch am schönsten ist? 🙂
Während meines Studiums in Anglistik, Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Kommunikation habe ich meine Zeit natürlich nicht nur an der Isar oder im Englischen Garten verbracht, sondern in einem EU-Forschungsprojekt fleißig PR-Erfahrungen gesammelt. Bevor ich bei cocodibu angekommen bin, hat es mich aber noch kurzfristig in die Lehre und sogar in den Vertrieb verschlagen. Doch schnell wurde mir klar: Nein ich möchte nichts anderes – PR it has to be.

Wie also begann meine Geschichte bei cocodibu? Nun, als mein Entschluss fest stand, begann erst einmal eine intensive Internet-Recherche über verschiedene Münchner-PR-Agenturen. Dabei bin ich auf cocodibu gestoßen und merkte sofort: Diese Agentur hebt sich von anderen PR-Agenturen ab! Dinge wie dieser Blog oder auch das Video zum Agentur-Alltag gaben einen ziemlich guten Einblick und passten so gar nicht in das gängige Agenturklischee. Kurzentschlossen schickte ich meine Bewerbung ab und hatte einige Tage später auch schon mein Bewerbungsgespräch. Direkt an der Tür wurde ich von meiner netten Kollegin Verena begrüßt und auch das Gespräch selbst verlief positiv. Stefan hat mich dann noch an der Tür verabschiedet und versprochen sich relativ bald zu melden. Und das Ende der Geschichte: Heute sitze ich hier in unserem Mädelsbüro mitten in Schwabing und werde so bald nicht verschwinden! 😉