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Facebook-Fans plus 38 Prozent, Twitter-Follower plus 11 Prozent! Die Kommunikationsfachmedien wachsen weiter im Social Web! Das ist das Ergebnis unseres aktuellen Social Media-Rankings, dessen letztes Update fast auf den Tag genau zwei Monate zurückliegt.

Die Bestandsaufnahme kurz vor dem Jahresende 2010 zeigt: Auch im Dezember werden beide Rankings von w&v angeführt (20 Punkte), es folgen kress und dwdl mit jeweils 16 und 15 Punkten. In den Rangliste selbst gibt es kaum Verschiebungen. Den größten Sprung bei Facebook machte "meedia“, mit einem Fanzuwachs von sagenhaften 179 Prozent.

Dass Facebook sich mit plus 38 Prozent (im Durchschnitt aller aufgeführter Medien) in den vergangenen zwei Monaten (fast) durch die Bank dynamischer als Twitter (plus 11 Prozent) entwickelte, verwundert nicht. Ist doch die Facebook-Fanpage bei den meisten Medien später dazugekommen und weist Facebook in Deutschland doch stark wachsende Nutzerzahlen auf. 17 Millionen deutschsprachigen Facebook-Nutzern (Quelle: facebook.biz) stehen derzeit etwas 350.000 deutschsprachige Twitterer (Quelle: Webevangelisten) gegenüber. Ein Größenverhältnis von 49:1. 

Erstaunlich, dass das Verhältnis von Followern zu Fans bei den Kommunikations-Fachmedien derzeit noch umgekehrt ist: w&v hat beispielsweise noch fast doppelt so viele Follower auf Twitter wie Fans auf Facebook.Und fast exakt so viele Follower wie die verkaufte Printauflage.  

Dargestellt in der Übersicht (zur Vergrößerung anklicken) sind Fan- und Followerzahlen vom 12.08.2010, 15.10.2010, die aktuellen Zahlen des heutigen Tages und deren Differenz in absoluten Zahlen und Prozent. Die o.g. Punkte (jeweils 1-10) wurden den jeweiligen Plätzen zugeordnet (1. Platz = 10 Punkte. 2. Platz = 9 Punkte etc. ).

 

SocialMediaRankingDezemberTabelle

Links:

Facebook-Fanpages

W&V Horizont DWDL Internet World kress Report Meedia turi2 iBusiness media-TREFF Adzine Absatzwirtschaft Acquisa

 

Twitter

W&V kress report DWDL turi2 Meedia Internet World Horizont Acquisa iBusiness media-TREFF Adzine One to One Absatzwirtschaft

 

Patricia Langen/Christian Faltin

In der Steinzeit von Twitter, in der sich noch heute etliche Accounts befinden, galt auf Twitter das Gesetz: "Folgst Du mir, folge ich Dir." Später, als man sich über allzuviel Belanglosigkeiten in der Timeline aller Follower ärgerte, wurde dann wieder fleißig entfolgt. Heute verfahren viele der erfahrenen Twitterer nach dem Prinzip: Erst der Check und danach das Follow. Dies führt zu der Entwicklung, dass interessante Twitterer deutlich mehr Follower haben als Followings.  

So zumindest lautet heute unsere These. Aber ab welchem Verhältnis von Following zu Follower ist man auf Twitter ein erfolgreicher Influencer oder Meinungsbildner? Bin ich, Christian Faltin, mit einem Verhältnis von 1 : 1,5 bereits ein Multiplikator? Ist es Thomas Koch alias @ufomedia mit einem Verhältnis von 1 : 7,7 oder doch erst Michael Prätorius mit einer Quote von 1 : 11,6? 

Oder sind Twitterer mit hohe Quoten einfach non-social und arrogant, weil sie anderen nicht folgen?

Ab wann ist ein Twitterer ein Influencer oder Netzmultiplikator? Wie lautet Eure Meinung? Auf >>>http://twtpoll.com/opzo0f<<< haben wir eine Umfrage gestartet. Das Ergebnis der Abstimmung wird in Kürze hier im Blog ergänzt.

Christian Faltin/Patricia Langen

Social Media ist ja bekanntlich das Wachstumsfeld in der Kommunikationsbranche. Und so verwundert es nicht, dass natürlich auch die klassischen Werbeagenturen das Thema für sich entdeckt haben. 360 Grad-Kommunikation ohne Einbeziehung von Web 2.0? Im Jahre 2010 undenkbar. Kaum eine Woche vergeht, in der nicht eine Agentur den Ausbau des eigenen Social Media-Departments ankündigt. Werfen wir also mal einen Blick auf die eigenen Social Media-Aktivitäten der größten deutschen inhabergeführten Werbeagenturen:

                                        Facebook-Fans     Twitter-Follower          

1.) Jung von Matt/Neckar       1.192                    2.412

2.) Scholz & Friends                691                    6.111   

3.) Grabarz & Partner               343                        44

4.) Kolle Rebbe                       281                          —

5.) Zum goldenen Hirschen       180                        627

6.) Fischer Appelt                     91                        235

7.) Serviceplan HH                    68                        143

8.) Media Consulta                   36                         179

9.) GVK                                    1                          —

10.) Dialogfeld                         –                            —

Übrigens: Kaum eine der hier genannten Agenturen hat ihren Facebook-Account mit der Homepage verlinkt.

Ok, ok, Quantität ist nicht alles. Was zählt, ist natürlich der persönliche Dialog auf Twitter. Sagen alle. Aber warum brüstet sich die ditale Elite dann mit Ihren Followerzahlen? Weil wir Deutschen Rankings lieben! Deshalb, und natürlich nur deshalb, haben wir mal zusammengestellt (Stand 13.4., 16 Uhr), wieviel Twitternasen denn w&v, kress & Co. so folgen. Vielleicht ganz interessant zum Vergleich: Sascha Lobo hat fast so viele Follower wie die ersten vier twitternden Fachmedien zusammen.

Hier die Rangliste:

                                             Follower

 1. w&v                                     15240

 2.kressZwitscher                      10625

 3. DWDL                                   6580

 4. turi2                                      6247   

 5. meedia                                  5182             

 6. internet_world                         5171

 7. Off-the-record                         4568

8. HorizontNet                            4114

9. acquisa                                  2329

10. onetoone_de                          477

11. aswonline                              194

Damit liegen die deutschen Kollegen im Internationalen Vergleich gar nicht so schlecht, mal abgesehen von den US-Kollegen der Advertising Age. Da schlägt sich der größere Markt und die längere Twitter-Historie nieder. 

adage                   
              84200

Newmediaage                        10150

MarketingWeekEd   
              4700

strategies1       
                    3634

Sollten wir jemand vergessen haben, bitte einen kurzen Kommentar
hinterlassen. In diesem Fall sind wir nachtragend.(CF)

Für eine persönliche Jahresbilanz ist es noch ein bißchen früh, für eine Bilanz der dmexco sicher noch nicht zu spät: Eine breite Medien-Berichterstattung in Fach- und
Wirtschaftsmedien, 4.800 Mitglieder in der entsprechenden Xing-Gruppe,
14 Medienpartner, 1.500 Twitter-Follower, 146 Videos zur Messe und, und, und. Dass die Premiere der dmexco auch unter Kommunikationsaspekten ein so großer Erfolg wurde, hat das
cocodibu-Team mit Stolz erfüllt. Deshalb an dieser Stelle erst einmal ein herzliches "Danke schön" an
Frank Schneider und das gesamte dmexco-Team der Koelnmesse für die tolle Zusammenarbeit. 

Diese Zusammenarbeit hatte ja eine längere Tradition: Insgesamt acht Jahre, mit Ausnahme des Jahres 2008, zeichnete ich seit 2001 als Pressesprecher der jeweils führenden Kongressmesse für Digitales Marketing verantwortlich. Erst für die Online Marketing Düsseldorf (2001bis 2007) und in diesem Jahr für die Premiere der dmexco in Köln. Presse- und Öffentlicheitsarbeit, Social Media-Aktivitäten (Twitter, Xing, Messeblog) sowie Programmgestaltung, Referentenakquise und Umsetzung von "Europas Top-Kongress für das digitale Marketing" waren nur einige der zahlreichen spannenden Aufgaben für die Messe. 

Aber wie es mit Traditionen so ist: Manchmal muss man sie in Frage stellen. Deshalb haben wir an der Ausschreibung um den PR-Etat für 2010 – über den wuv.de und die Internet World heute berichten – nicht mehr teilgenommen. Die freiwerdenden Ressourcen haben wir stattdessen in das Neukundengeschäft gesteckt. Mit Erfolg: AdScale, explido und die Netzpiloten haben sich in den vergangenen Wochen für uns entschieden. Aber selbstverständlich werden wir im September 2010 trotzdem wieder nach Köln pilgern und unsere Kunden vor Ort unterstützen. In diesem Sinne: Adieu dmexco und auf Wiedersehen. (Christian Faltin)

Wer nicht zitiert werden darf, hat einen schweren Stand. Erst recht nicht auf einer Veranstaltung, bei der es um die Kommunikation von morgen geht – wie etwa dem Münchner Twittwoch. Dazu hatten die Veranstalter mit Thomas Walter, Online Redakteur des Versicherungs-Dickschifffs Allianz, und Richard Gutjahr, Moderator und Social Media Experte des Bayerischen Rundfunks, zwei Vertreter eingeladen, die direkt aus dem Nähkästchen berichten sollten.In der Praxis sah das so aus: Allianz-Mann Walter entschuldigte sich gleich mal dafür, dass der Twitter-Account der Allianz lediglich 687 Follower hat und betonte mehrfach, dass er für diese Sache auch keinen offiziellen Kommunikations-Auftrag hat. Deshalb an dieser Stelle natürlich auch keine Quotes von dem umsichtigen Thomas Walter – nicht, dass es noch Ärger mit der Allianz-Pressestelle gibt. Der öffentlich-rechtliche Richard Gutjahr wollte seinem Vorredner natürlich in nichts nachstehen: Noch vor seinem Vortrag wies er fast bittend darauf hin, dass er auf gar keinen Fall als BR-Repräsentant zitiert werden darf, um dann ausführlichst die Historie des Senders darzustellen, die erklären soll, wieso es im Web 2.0 für den BR nur in ganz kleinen Schritten voran geht. Naja, dass er seine mitgebrachten Flipcharts als Web 4.0-Offensive verkaufte, brachte immerhin ein paar Lacher.

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Fazit: Auch mal los lassen können, die Herren. Wem schon der Hauch von Meinungs-Pluralität Angst macht, sollte sein Web 2.0-Engagement vielleicht nochmal überdenken. Oder glaubt noch jemand, künftig alle Communities und Twitter-Accounts mit offiziellen Presse-Statements zupflastern zu können? Ein Umdenken ist wohl nötig. Vielleicht erkennt man dann ja auch, dass die richtige Zielgruppe wichtiger als Reichweite ist. Auch 687 "richtige" Follower können wichtige Multiplikatoren sein, die die Inhalte über das ganze Netz verstreuen. Ich freue mich auf den nächsten Twittwoch! (sib)

Happy wie groggy  – so steht's um uns am ersten Tag nach der dmexco. Happy vor allem natürlich über das große mediale Feedback. Nahezu alle relevanten Publikumstitel haben über Europas Leitmesse für das digitale Marketing berichtet  – von der FTD übers Manager Magazin bis hin zur Zeit. Zusätzlich die zahlreichen großen Themen-Features in der Fachpresse – beispielsweise in der  Internet World, Horizont und Werben & Verkaufen. Genug auf die eigene Schulter geklopft? Naja, eines haben wir noch – die Bilanz im Web 2.0: Über 4.700 Mitglieder in der dmexco-Gruppe bei Xing und 1.400 Follower bei Twitter. Die dmexco gehört damit vom Start weg zu den Top 5 der twitternden Messen. Okay, jetzt reicht's aber wirklich mit dem Eigenlob.
Nach zwei anstrengenden Tagen Köln hat uns München jetzt wieder. Spricht also einiges für einen kurzen Wiesn-Abstecher am Wochenende.

Gute Frage, nur die Antwort ändert sich laufend. Hier ein Kommentar, den cocodibu-Geschäftsführer Christian Faltin für die Printausgabe der Zeitschrift Internet World Business (vom 27.April 2009) verfaßt hat:

Twitter
und die Markenkommunikation

„Welcher Schwachsinnige liest sich
denn dieses ganze Zeugs durch? Die Zeit hat doch keiner?“ O-Ton eines Markenverantwortlichen
über Twitter. Wortstoffhof im Internet, Bühne für
Digital-Exhibitionisten klingen nur etwas netter. Weil aber sogar namhafte Medien
über das Mikrobloggen in 140 Zeichen berichten, legen sich jetzt selbst größte
Skeptiker aus Marketing und Kommunikation einen Account zu. Sie wollen das
Phänomen selbst testen. Mit oft verheerenden Folgen: Kaum jemand folgt ihnen,
weil Updates gar nicht oder spärlich verfasst werden. Das Urteil braucht dann weniger
als 140 Zeichen:

Twitter ist Zeitvergeudung. Völlig überflüssig! Ja, für alle Kurzbesucher! Nein,
für alle, die sich länger damit beschäftigen!

Twitter ist faszinierend. Ein neues Glied ganz am
Anfang der Kommunikationskette. Wenn ihre Multiplikatoren twittern, ist die
Zeit dort äußerst sinnvoll investiert. Nur, wer sich über Twitter mit seiner (Fach-)Community austauschen
will, muss sich rechtzeitig vernetzen. Wer nicht die richtigen oder nicht
genügend Follower hat, kann seine Botschaft nicht streuen. Planen Sie für den
Aufbau mindestens vier Wochen ein. Denn wer Twitter ernsthaft angeht, muss den Kanal dauerhaft
betreiben. Das kostet Zeit – und damit auch Geld.

Dafür ist Twitterein prima Teasermedium! Es eignet
sich u.a. für…


 die unkomplizierte und
schnelle Kontaktaufnahme zu Multiplikatoren
– d
as Anreißen wirklich wichtiger News
– als schnelle Plattform für Richtigstellungen
– das bewußte Lancieren von Projekten im Entwicklungsstadium
– das Gewinnen von Testern/Journalisten für Beta-Phasen
– das Verlosen von Veranstaltungskarten
– Kurzumfragen in eingrenzbaren Zielgruppen (via Twittpoll)
– das Bündeln von Live-Berichterstattung zu Veranstaltungen (Messen, Kongresse
etc.)
– Wissenswertes und kurze Tipps für die Community…

…und für vieles mehr. Weil Twitter als Teasermedium oft verlinkt, benötigen
Sie aber ein Blog oder eine Webseite, um die Effekte direkt zu erleben.

Wollen Sie angebliche Tweets von
Promis oder CEO's 
verfassen, die Fake oder Auftragsarbeit sind? Bitte haken
Sie Twitter
schnell ab.
Vergessen
Sie Twitter auch, wenn Sie Pressemitteilungen ohne
Newswert oder platte Werbebotschaften streuen wollen. Und Menschen, die Twitter nicht kontinuierlich nutzen wollen, sollten
sich die Zeit schenken, sich einzuarbeiten. 

Für alle anderen ist Twitterso faszinierend, weil allein durch
Experimentieren mit dem Kanal ein vielgestaltiges Medium heranwächst:
Ergebnisse entstehen spontan, durch den Austausch von Meinungen. Die Mischung
aus sinnfreien Inhalten (prima Kaffee hier) und Sinnvollem, aus Privatem und
Beruflichem hat einen ganz eigenen Charme. Kurze Texte zwingen zu griffiger
Sprache. Und die Effekte von Twitter
sind sofort messbar, durch viele kostenlose, frei zugängliche Webtools. Und weil Twitter über die iPhones dieser Welt so einfach zu
bedienen ist, stellt es das perfekte Erlebnistool für das mobile Internet dar. Mit Twitter führt man die Generation Blackberry an das
Mobile Web jenseits von Mails heran.

Zwar hat Twitter für sich selbst noch kein erfolgsträchtiges
Businessmodell gefunden. Doch die Fangemeinde entwickelt bereits erste Ansätze:
Da werden Hintergrundbilder als Werbefläche genutzt, Werbetweets verkauft oder
Tausende von Followern verlost.

Twitter
wäre vielleicht besser beraten, seine Follower das Businessmodell entwickeln zu
lassen. Und die Reichweite? Der Tausendkontaktpreis
ist kein Kriterium, das Twitter nur annähernd gerecht wird. Große
Reichweiten (mit mehr als einer halben Million Follower) erzielen Britney
Spears, Lance Armstrong oder Barack Obama. Deshalb eignet sich Twitter auch nicht für jede Branche. In Deutschland
ist es derzeit vor allem noch ein Spiel-Medium der Kommunikations-, Medien-,
Web- und Werbebranche. Wer News für diese Gemeinde hat, kommt an Twitter aber kaum mehr vorbei.

Übrigens: Die Redaktion der Internet World Business wurde
via Twitterauf diesen Beitrag aufmerksam. Und nur
ein Satz indiesem Kommentar hat mehr als 140 Zeichen. Ihr
www.twitter.com/cfaltin

Wie immer, wenn ein neuer Medienkanal auftaucht, gibt es zu Anfang jede Menge Fragezeichen, welche Rolle dieser Kanal übernehmen kann. So auch bei Twitter, dem exponentiell wachsenden Mikroblogging-Dienst, und dem Einsatz der Kurznachrichten für die Marken- und Unternehmenskommunikation. In vielen Gesprächen der vergangenen Wochen haben wir mit Kolleginn/en aus Unternehmen über die Chancen und Risiken von Twitter diskutiert. Hier eine kurze Zusammenfassung. Über Ergänzungen und andere Meinungen würden wir uns freuen:

Twitter ist ein Teasermedium

Twitter eignet sich u.a. für
– das Anteasern wirklich wichtiger News
– als schnelle Plattform für Gegendarstellungen
– das bewußte Lancieren von Projekten im Entwicklungsstadium
– das Gewinnen von Testern/Journalisten für Beta-Phasen
– das Verlosen von Veranstaltungskarten
– Kurzumfragen in eingrenzbaren Zielgruppen (via Twittpoll)
– das Bündeln von Live-Bereichterstattung zu Veranstaltungen (Messen, Kongresse etc.)
– für die unkomplizierte und schnelle Kontakaufnahme zum Unternehmenssprecher
– Infos mit Mehrwert (Link, Foto, etc.)
– Wissenswertes und kurze Tipps für die Community

Twitter eignet sich nicht für
– angebliche Tweets von CEO's, die von der Corporate Communication verfasst werden
– Pressemitteilungen ohne starken Nachrichtenwert
– für platte Werbebotschaften
– für Menschen, die Twitter nicht kontinuierlich nutzen 

Wer über Twitter mit seiner (Fach-)Community kommunizieren will, muss sich rechtzeitig vor dem Worst- oder Best Case vernetzen! Denn wer nicht die richtigen oder nicht genügend Follower hat, kann seine Botschaft nicht streuen. Und das dauert mindestens drei bis vier Wochen. Wer Twitter ernsthaft angeht, muss den Kanal dauerhaft betreiben. Das kostet Zeit – und damit auch Geld.

Ist Twitter etwas für jede Branche? Nein! Twitter ist in Deutschland derzeit noch vor allem ein Medium für die Kommunikations- und Medienbranche, mit starkem Hang zur Selbstbespiegelung. Wer aber News für die Web-, Marketing- oder Mediengemeinde hat, kommt an Twitter nicht mehr vorbei. (CF)   

Zugegeben, die Zahl der Follower allein ist kein Gradmesser für die Qualität eines Fach- oder Wirtschaftsjournalisten bzw. -mediums. Aber auch der Grad der Vernetzung via Twitter gibt gerade in der digitalen Wirtschaft einen ganz guten Überblick, wer in den neuen Kommunikationskanälen das Sagen hat. Deshalb hier eine aktuelle Momentaufnahme (Stichprobe am 2.4. zwischen 15 und 16 Uhr), wer das beliebte Followerranking im Bereich Medien/Online/Marketing anführt. Aufgenommen wurden deutsche Medien, Journalisten und Autoren, die sich mit Online-Themen beschäftigen. Haben wir jemanden vergessen? Ergänzungen gerne im Blog oder via www.twitter.com/cfaltin.  

1. Nicole Simon :                             7634 Follower
2. Sascha Lobo:                                            7521
3. Klaus Eck:                                                  3697
4. Thomas Knüwer (Handelsblatt):             3268
5. turi2:                                                            2575
6. Kress:                                                          2341
7. DWDL:                                                         1915
8. Off the Record (Horizont):                        1869
9.  Meedia:                                                       1675
10.  Holger Schmidt (FAZ): 1419                            
11. Internet World :                                          1238
12. Medium Magazin:                                     1224
13. Dirk Baranek (StZ):                                   1160
14. Martin Meyer-Gossner:                             1089
15. Basic Thinking:                                          1071
16. Ulrike Langer:                                             591
17. Christiane Schulzki-Haddouti:                371
18. PRJournal:                                                   316
19.Sebastian Badenberg (Webselling):       306
20. Doris Eichmeier:                                         224
21. Frank Zimmer (w&v online):                     175

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Armin Wolf (Zeit im Bild 2/ORF)                       2871
Jürg Vollmer (Zürich):                                          169