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Nachdem Verena und Marvin letzte Woche die cocodibu Klingelton-Charts gestartet haben, legen diese Woche Johanna und Christiane mit ihren persönlichen Bimmelims nach.

Christiane – Coldplay “Viva la Vida”

Ein treibender, erwartungsfroher Rhythmus, gespielt von Streichern – die ersten Takte von Coldplays „Viva la Vida“ waren für mich die perfekten Töne, um mich kurz von meinem Handy aus dem Alltag reißen zu lassen. Spätestens, seit ich die sympathischen Briten im Sommer 2009 Open Air bei ihrer Viva la Vida-Tour in Hannover erleben durfte, bin ich großer Fan – und kann jedem Musikliebhaber einen Konzertbesuch ans Herz legen. Das Problem bei dem Song: Er gefällt mir auch nach Jahren immer noch so gut, dass ich ihn mir lieber anhöre, anstatt ans Telefon zu gehen…

Daher bin ich vor einiger Zeit dann doch auf einen Apple Standard-Klingelton umgestiegen. „An der Strandpromenade“. hat zwar was von Fahrstuhlmusik, aber die gefällt mir ja ziemlich gut, wie bereits im Dezember bei meinen liebsten Arbeits-Songs erwähnt. Wer Lust auf die zehnminütige Dauerschleife hat, dem sei dieses YouTube-Video ans Herz gelegt:


Johanna – Apple iPhone „Auftakt“

 Die Apple-Klingeltöne gefallen mir immer ganz gut, weil sie schlicht und unauffällig sind. Das sind die einzigen Ansprüche, die ich an Klingeltöne habe. Früher mochte ich „Save tonight“ von Eagle Eye Cherry als Klingelton ganz gerne, aber nach der x-ten Wiederholung konnte ich den Song nicht mehr hören. Damit der Zauber guter Lieder nicht verpufft, verwende ich lieber keine tollen (Lieblings-)Songs mehr. Heute nehme ich beim Klingeln von „Auftakt“ ab, dahinter steckt aber keine tiefere Bedeutung.

Im Dezember hat das gesamte cocodibu-Team ja schon einen Einblick in seine Office-Playlists gegeben. Jetzt wird es noch persönlicher: Wir verraten unsere Klingelton-Dauerbrenner, schließlich offenbaren diese ja eine Menge über den Smartphone-Besitzer. Den Anfang machen Marvin und Verena.

Marvin – Titelsong „Parks and Recreation“

Mein Klingelton ist seit Jahren der Titelsong meiner Lieblingsserie Parks and Recreation. Die Comedy-Serie erinnert stark an The Office und begleitet eine Gruppe Beamter in der amerikanischen Provinz. In Deutschland lief die Serie mit mäßigem Erfolg, wahrscheinlich kann man sich hier einfach nicht vorstellen, dass Beamte lustig sein können. Können sie aber, zum Beweis einfach mal Ron Swanson bei Youtube eingeben. Vielleicht steht Parks and Recreation der große Durchbruch hier auch noch bevor, schließlich hat mit Chris Pratt einer der Darsteller in Hollywood mittlerweile den großen Durchbruch geschafft.

Der Song selbst ist ein lockerer Jingle ohne Vocals, ein typisches Serien-Intro eben. Gut gelaunt, aber unaufdringlich, genau richtig für die S-Bahn. An dieser Stelle ein kleiner Insider-Tipp für alle Klingelton-Amateure: Wählt als Rufton niemals euren Lieblingssong – denn egal wie cool er ist, über Handylautsprecher hat er das Swagniveau von Sandalen mit Socken.

Verena – Should I Stay or Should I Go

Im Moment habe ich keinen richtigen Klingelton, sondern eine eher uninspirierte Melodie aus der Klingeltonliste meines Handys. Dieser Blogbeitrag ist aber ein guter Anstoß, um aus dem Klingelton-Einerlei auszubrechen und endlich wieder einen richtigen Song durch die S-Bahnen dieser Welt schallen zu lassen. Schließlich muss ich mir auf meinem Arbeitsweg oft genug „Lieder“ anhören, die sich auf einer Skala zwischen Barbie Girl und You’re beautiful befinden. Man ahnt: Meine Mit-Pendler sind nicht die Zurechnungsfähigsten unter den Musikfans.

Grund genug für mich, den Spieß umzudrehen und anderen meine Musik auf‘s Auge – oder eben Ohr – zu drücken. Ich entscheide mich für Should I Stay or Should I Go von The Clash. Das Lied ist eines meiner absoluten Gute-Laune-Lieder und eine meiner ersten Berührungen mit Punkmusik, an die ich mich erinnern kann. Die Riffs zu Beginn, das „Wuu!“ und der frühe Text eignen sich perfekt als Klingelton. Ich bin nämlich nicht die Schnellste, wenn es um das Annehmen von Anrufen geht (natürlich nur privat!). Meistens merke ich das Handy erst, wenn es schon zu spät ist.

Ähnlich wie bei Marvin, erinnert mich das Lied außerdem an eine meiner Lieblingsserien: Stranger Things. Der Song Should I Stay or Should I Go spielt in der Serie eine kleine Nebenrolle und ist immer wieder zu hören.

von

Wir cocos hören viel Musik – nicht anstatt, sondern um zu arbeiten! Musik hilft gerade beim Texten, um inmitten des hektischen Agenturalltags etwas Ruhe zu finden. Unsere Lieblingssongs des Jahres wollen wir euch nicht vorenthalten. Heute gewähren Marvin und Johanna im dritten Teil unserer Blogreihe einen Einblick in ihre „Top 5 Arbeitshits 2016“.

Marvin

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Chance the Rapper – Same Drugs

Perfekte Mischung aus Rap und Soul. Höre ich in der letzten Stunde vor Feierabend, um entspannt in den Tages-Endspurt zu gehen.

Kanye West – Famous

Im Agenturalltag kann es schon mal verrückt zugehen. Dann höre ich Kanye, der ist noch verrückter. Gute Musik macht er auch.

Creedence Clearwater Revival – Fortunate Son

Rock hilft mir immer, um aus dem Nachmittagstief zu kommen. Außerdem will man ja nicht der Agentur-Asi sein, der nur Rap hört.

Raf Camora, Bonez MC – Palmen aus Plastik

Ok, doch der Agentur-Asi. Aber ist halt ein Hit, macht -trotz Sommer-Feeling- sogar in der Weihnachtszeit noch Spaß.

Klassik

Wenn ich volle Konzentration für einen Text brauche, hilft nur Klassik. Interpret und Titel sind da zweitrangig, bin da auch nicht so bewandert. Aber beim Texten mit klassischer Musik fühle ich mich immer wie ein Monarch, der die Schlossordnung verfasst.

 

Johanna

img_3677Whethan –  Can’t Hide

Jede Excel-Tabelle wird damit zum Highlight. 😉 Damit werde ich wohl immer meine erste Zeit bei cocodibu verbinden, da ich diesen Song  hier zum ersten Mal gehört habe.

Wallis Bird – Blossoms in the street

Eine Erinnerung an alte (Studien-)Zeiten: sorgt immer für Power und ein Lächeln. Hierzu empfehle ich einfach einmal nackt durch die Wohnung zu dancen oder ein bisschen mehr aufs Gaspedal zu drücken.  Obwohl der Sängerin als Kind die Finger der linken Hand mit dem Rasenmäher abgetrennt wurden, schrubbt sie die Gitarre mit vier wieder angenähten  Fingern und fünf weiteren Fingern wunderbar.

Milky Chance – Flashed Junk Mind

Trotz hundertfachem Anhören der beste Song für Leichtigkeit. Diese wirkt sich dann auch auf die Basketball-Kunst aus, denn mit Leichtigkeit gewinne ich doch des Öfteren gegen Marvin. Milky Chance verdanke ich also den Großen Bauer, Zimt-Crispy und Pflaume.

Kanye West  ft. Jamie Foxx- Gold Digger

Speziell für den Feierabend am Freitag geeignet: Startzeichen für den Aufbruch ins Münchner Nachtleben. Und falls ich doch zu müde sein sollte, dann male ich mir aus, wie ich gedanct hätte 🙂

Robert Schumann – Kinderszenen

Für Besinnlichkeit und Ausgeglichenheit (nicht nur in der Weihnachtszeit). Dieses Stück begleitet mich tatsächlich meistens beim Putzen oder Lesen. Außerdem werden damit Kindheitserinnerungen wach: gemütliche Abende mit der Familie im Winter Wonderland Wallgau.

Wir cocos hören viel Musik – nicht anstatt, sondern um zu arbeiten! Musik hilft gerade beim Texten, um inmitten des hektischen Agenturalltags etwas Ruhe zu finden. Unsere Lieblingssongs des Jahres wollen wir euch nicht vorenthalten. Heute gewähren Vera und Nadine im zweiten Teil unserer Blogreihe einen Einblick in ihre „Top 5 Arbeitshits 2016“.

Vera

Mein Arbeitsjahr in Liedern: Eigentlich habe ich während der Arbeitszeit nie Musik gehört, da ich mich am besten konzentrieren kann, wenn es absolut still um mich herum ist. Aber mit drei anderen Mädels – den besten Kolleginnen überhaupt 🙂 – im Raum, ist es doch manchmal recht laut und ab und an ist ja auch mal Konzentration gefragt ;-). Da ist es perfekt, sich die Kopfhörer auf die Ohren zu schnallen und sich den täglichen Aufgaben zu widmen.Vera-Musik

Lana del Rey – Ride: Eins meiner Lieblingslieder und auch meine Lieblingssängerin. Der Song war total passend zu meinem Start bei cocodibu. Als ich angefangen habe im September hatte ich nämlich erst nur einen Kunden und mein Alltag war im Vergleich zu jetzt noch ziemlich ruhig. Da konnte ich mich bei „Ride“ erstmal angenehm in alles einlesen.

Nicky Minaj – Don‘t hurt me: Ich liebe es, wenn mich Lieder an Urlaube erinnern und so ist es bei diesem Song. Im Sommer war ich auf Bali und habe den Song täglich am Strand und am Pool gehört. Wenn’s hier also mal stressig wird, beame ich mich quasi im Geiste wieder zurück nach Bali. Die passende Temperatur hole ich mir dann mithilfe der Heizung, die ich heimlich auf 24 Grad stelle. 😀

David Guetta, Cedric Gervais & Chris Willis – Would I Lie To You: Das Original mag ich super gerne und in der neuen Version von David Guetta ist das ein richtiges Gute-Laune-Lied. Habe mich leider schon fast satt daran gehört, weil der Text auch nicht so abwechslungsreich ist, sodass ich mir fürs nächste Jahr sicher einen Ersatz suchen muss.

Hitimpulse – I’m in Love with the Coco: Das Lied höre ich seit dem Sommer rauf und runter und erinnert mich an die warmen Tage. Den Song kann ich gut hören wenn komplizierte Texte anstehen, da ich den Sound und die Stimme des Sängers sehr angenehm finde.

Blink 182 – I miss you: Das ist seit 12 Jahren schon mein absoluter Lieblingssong. Es gibt kaum einen anderen Song, an dem ich mich nach so häufigem Hören nicht leid gehört habe. Den habe ich auch schon gehört als ich meine Bachelor- und Masterarbeit geschrieben habe, geht also auch bei anspruchsvollen Themen hier, in die ich mich erstmal hereinfuchsen muss.

Nadine

Wenn es für mich darum geht, das vergangene Jahr in Songzeilen zu packen, dann ist die Auswahl mindestens genauso durcheinander wie die Zeit vor der dmexco. Im musikalischen Stil bin ich mir zugegebenermaßen nicht immer treu geblieben. Anders aber sieht es mit den einzelnen Titeln aus. Hier also meine Top-5 Working-Titles aus 2016:Nadine-Musik

Jessi J – Masterpiece: Melodie trifft Power! Jessi Js Masterpiece ist die absolute Inspiration: Ein melodischer Beat, dem ich wirklich stundenlang lauschen könnte. Dazu die starke Stimme einer noch stärkeren Frau. Der Songtext – authentisch, kraftvoll und leidenschaftlich. So mag und brauch ich das, wenn ich mich mal wieder in einen längeren Beitrag reinhangeln muss.

Yann Tiersen/Klangkünstler – Die elektronische Welt der Amélie: Definitiv nicht nur mein Arbeits-Favorit, sondern auch mein Alltime-Favourite. Hinter dem Song steckt nicht zuletzt auch eine persönliche Geschichte –unabhängig von diesem  Background ist es aber auch der Song gewesen, der mich während meiner Uni-Zeit durch die knüppelharten Lernphasen gebracht hat.  Damals schon pushte er meine Konzentration ins Unendliche, und so ist es eben bis heute geblieben.

Hans Zimmer – Lost but won: Der Song ist eine Ode an die Formel 1 – zugegebenermaßen nicht unbedingt meine Sportart. Trotzdem saß ich damals im Film „Rush“ und kämpfte mit den Tränen. 1:07min:  mehr geht in Sachen Melodie wirklich nicht. Dieser Song geht absolut unter die Haut und reißt einen mit an einen Ort fernab dieser Welt. Für mich perfekt, um den Fokus auf Kompliziertes zu richten.

Alan Walker – Faded: Wenn ich Faded einlege, überkommt mich spätestens in Sekunde 32 die Gänsehaut. Dazu die himmlische Stimme der Sängerin. Eben der perfekte Song, um sich aus dem Alltag herauszukatapultieren und von seinen Gedanken – gerne auch mal technischer Natur – leiten zu lassen.

The Chainsmokers – Dont let me down: Freitagnachmittag 16.00h: Zeit für die Chainsmokers. Kräftige Stimme, eine geniale Melodieführung und ein Hauch von Techno ( 😉 ). So sieht der perfekte Wochenendspurt-Song aus!  Hier besteht nur extreme Gefahr des Mitwippens – daher ist er nur für weniger komplexe Aufgaben gedacht. Ansonsten einfach auch mal Zuhause laut aufdrehen und ab 2:40min kräftig mitschreien! Wirkt Wunder! 😉

Ps: Ich weiß, meine lieben Kollegen hätten gerade im Bereich „Schnulzen“ von Enrique Iglesias oder „Karneval-Kracher“ à la Atemlos mehr von mir erwartet. Aber sorry, das hör‘ ich wirklich nur privat! 😉

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Wir cocos hören viel Musik – nicht anstatt, sondern um zu arbeiten! Musik hilft gerade beim Texten, um inmitten des hektischen Agenturalltags etwas Ruhe zu finden. Unsere Lieblingssongs des Jahres wollen wir euch nicht vorenthalten und gewähren in unserer Blogreihe einen Einblick in die „Top 5 Arbeitshits 2016“.

Verena 

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Dirty Deeds Done Dirt Cheap – AC / DC

Ich höre wahnsinnig gerne Rock und besonders gerne die absoluten Klassiker wie AC / DC, die Stones und The Clash. „Dirty Deeds“ steht hier stellvertretend für eine ganze Menge weiterer Songs – ob Hardrock oder Punk –,  die mich zum Auspacken der Luftgitarre verleiten. 🙂

Child in Time – Deep Purple

Weil ich eben im Herzen ein Kind der 70er bin! Das Lied ist für mich ein absoluter Klassiker, der nie seine musikalische Genialität verliert. Das Lied dauert im Original 10 Minuten und die sind es absolut wert.

Off To The Races – Lana del Rey

Dieses Lied steht stellvertretend für so ziemlich jedes Lied von Lana del Rey. Ihre Songs sind für mich die perfekte Musik zum Schreiben von Texten. Lanas sanftes Gesäusel blendet die Geräusche um mich herum aus, lenkt aber nicht ab!

Like A Rolling Stone – Bob Dylan

Weil mir zu „Like A Rolling Stone“ nicht viel mehr als das Wort „genial“ einfällt. Bob Dylans Songs sind für mich absolute Wohlfühlmusik. Und wer lauscht als Germanistin nicht gerne den Songs eines echten Nobelpreisträgers? 🙂

Narben – Alligatoah

Gerade läuft bei mir das aktuelle Live-Album von Alligatoah. Ich mag Musik, die eine konkrete Botschaft hat und dazu immer auch eine gute Portion Ironie mitschwingen lässt. Zusammen mit seiner genialen Stimme eine super Kombination!

Christiane 

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Jacon Karlzon 3 – Running

Zum Schreiben von Texten höre ich zur Konzentration am liebsten Jazz. Ruhig, aber mit dem richtigen Drive ist „Running“ vom Jacob Karlzon 3 (= Trio) für mich das perfekte Stück, um in den Flow zu kommen.

Alexi Murdoch – Breathe

Neben Jazz höre ich auch gerne Singer/Songwriter-Musik zum Arbeiten. Mein Top-Titel, wenn es im Büro mal hektisch wird: „Breathe“ von Alexi Murdoch.

Phoenix – 1901

Das Mittagstief lässt grüßen? Um nach einem ausgiebigen Mittagessen wieder in Schwung zu kommen, eignet sich für mich besonders meine Lieblings-Indie-Band Phoenix aus Frankreich. Eins meiner Lieblingslieder ist „1901“ von dem Album „Wolfgang Amadeus Phoenix“.

Walter Wanderley – The Bobo

Für einen entspannt-produktiven Nachmittag höre ich gerne Jazz aus der Kategorie „Fahrstuhlmusik“. Leicht, chillig und mit Samba-Feeling ist „The Bobo“ von Walter Wanderley mein absoluter Top-Hit. Ein Hoch auf die Hammond-Orgel!

Midnight Juggernauts – Into the Galaxy

Endspurt vor dem Feierabend! Ein letztes Mal so richtig in Arbeitswut komme ich am besten mit den Midnight Juggernauts und „Into the Galaxy“. Das Lied kommt übrigens aus der französischen Komödie „IT-Boy“, die ich für den Feierabend wärmstens empfehlen kann.