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Je nach charakterlicher Disposition kann man nach Lektüre des Manager Magazins zwei Gemütszustände erreichen: schlechte Laune oder unendliche Schadenfreude. So gesehen: das Blatt lässt einen nicht kalt. Mittelstand in Lebensgefahr, Systemabsturz bei BMW, Machtkampf bei der Telekom, Fehlschläge im Boxgeschäft bringen Constantin ins Wanken, heißt es etwa in der aktuellen Ausgabe. Soll heißen: Die Wirtschaftswelt da draußen bricht gerade mal wieder zusammen – wie eben jeden Monat aufs neue. Puh, denkt man sich da, während man in Wochenendlaune ein wenig vor sich hin tippt, in was für einer beschaulich-harmonischen B-to-B-Welt wir doch leben.

Wenn uns jede Neukundenpräsentation da nicht garantiert wieder rausreißen würde… Sei jede präsentierte PR-Idee, jedes Content Marketing-Konzept oder auch jede Social-Aktion noch so außergewöhnlich (also aus unserer Sicht zumindest), am Ende folgt mal selbstbewusst, mal ein wenig kleinlaut die Frage: Sagt mal, könnt Ihr uns auch ins Manager Magazin bringen?  Besser nicht, denkt man sich da, während der ProSieben-Top-Manager, der von dem Blatt martialisch als Gott des Gemetzels tituliert wurde und der Gruner + Jahr-Vorstand, dem die Durchschlagskraft einer Spielzeuglokomotive beschieden wurde, gerade im Geiste an einem vorbeiziehen.  Man muss schon ein übler Misanthrop sein, um Kunden hier guten Gewissens zu sagen: Ja, das ist in jedem Fall genau euer Umfeld. Und es erfordert ja ein schier unermessliches Talent zur Schönfärberei: Für viele kaum vorstellbar, aber es gibt da draußen tatsächlich auch Wirtschaftsjournalisten, die nicht bei jedem KI basierten, performance-getriebenen, prozessoptimierenden, garantiert innovativen Auswertungstool begeistert in die Hände klatschen.

Daran erkennen Sie garantiert eine gute PR-Agentur: Sie lässt sich immer eine Hintertür offen

Prinzipiell dem Ansinnen, mal einen Aufschlag im Manager Magazin zu bekommen, eine Abfuhr zu erteilen – das ist für PR-Agenturen natürlich die denkbar schlechteste Option. Und so lassen wir hier natürlich auch ein Hintertürchen offen: Wenn das Unternehmen eben noch nicht ganz den Bekanntheitsgrad von Siemens hat, die selbst entwickelte Technologie ganze Branchen noch nicht Tesla like auf links drehen kann, so bleibt nur das Management. Echte Charakterköpfe, die eben nicht mit Hoodie, Turnschuhen und Bällebad in der Firma zeitgemäße Berufsjugendlichkeit ausstrahlen wollen, sind selten geworden. Interessant sind Gegensätze und scheinbare Widersprüchlichkeiten. Der Vorstandschef einer auf T-Shirts spezialisierten Online-Plattform, der am liebsten ausgerechnet Hemden trägt und statt im Hotel in der Gartenlaube nächtigt, der CEO einer bedeutenden Mediaagentur, der eben nicht golft oder wie wild Marathon läuft, sondern am liebsten Street-Basketball spielt oder der Online-Pionier, der seit über 20 Jahren mit viel Start Up-Spirit unbeirrt an seiner Unternehmenskultur und seinem Geschäftsmodell festhält. So etwas kann bei Medien wie Manager Magazin oder auch Brand eins ziehen. Wahrscheinlich, weil solche Typen sich trotz aller Stakeholder-Erwartungen und ökonomischer Zwänge ein Höchstmaß an eigener Unabhängigkeit bewahrt haben. Und das ist selten geworden.

Und auch wenn es immer wieder heißt, gerade Manager müssten doch eine Marke sein, so lässt sich dies nur bedingt konzeptionell planen und entsprechend umsetzen. Vor allem, weil Journalisten meist ein untrügliches Gespür dafür haben, was nun Attitüde und was echt ist. Ein Beispiel: Wenn plötzlich alle Top-Manager auf Anzug und Krawatte verzichten und unternehmensweit zum vertraulichen „Du“ übergehen, so ist das nur auf den ersten Blick ein Bruch mit dem bisherigen System. Es zeigt vor allem, wie konform sich die Wirtschaftselite verhält. Zumal ja nie nachgewiesen wurde, was ein solcher Effekt je gebracht haben soll.  Den Autopionier Gottlieb Daimler jedenfalls sieht man auf Fotos überwiegend mit Anzug und Fliege. Inwieweit ihn das bei der Motorenentwicklung gestört hat, ist nicht überliefert.

Mein Name ist Lara. Inspiriert wurden meine Eltern bei der Namensgebung von keinem geringeren als Doktor Schiwago. Ein Klassiker schlechthin! Geboren in Minga, aufgewachsen in Giasing, a wasch’ echtes Münchner Kindl mit schwyzerdütsch-belgischem Background. Was mich zu cocodibu geführt hat? Der Sinn nach neuen Herausforderungen.

Mit der Hochschulreife in der Tasche startete ich meine Karriere im sozialen Bereich, genauer gesagt in einer städtischen Montessori-Schule und in der Münchner Aids-Hilfe. In der integrativen Schule betreute ich behinderte Kinder und in der „MüAH“ war ich Teil des Tagungszentrums. Diese Zeit hat zwar meine soziale Ader gestärkt, jedoch gab es neben den Menschen stets zwei andere große M’s in meinem Leben. Und zwar Medien und Mode. Um Einblicke in die Medien- und Modewelt zu gewinnen, absolvierte ich ein Praktikum bei der Burda Media GmbH und kam so mit diesen beiden Spektren näher in Berührung. Während meiner Zeit bei Playboy und ELLE entstand die Begeisterung für das Texten und die Neugierde für die PR, da ich dort auch viel mit diesem Bereich in Kontakt kam – nur aus einer anderen Perspektive. Ich verfasste Artikel für die Online-Redaktion, verwaltete die Social Media Kanäle und interagierte kontinuierlich mit PR-Agenturen. Somit kam das Interesse für die Pressearbeit und ich bewarb mich umgehend bei einigen Agenturen. Doch nur eine stach mir direkt ins Auge: cocodibu! Mit ihrer witzigen Aufmache auf der Homepage war das Team mir direkt sympathisch – sie hatten mich bereits bei den Hashtags. Ich bewarb mich also bei cocodibu, landete kurz darauf beim Vorstellungsgespräch und zwei Tage später kam die Zusage vom Chef.

Um auf den Punkt mit den Herausforderungen zurückzukehren: Da ich verhindern wollte, dass man mich in eine Schublade steckt – „Die kann ja nur das!“ – habe ich mich für den Pfad Digitale Wirtschaft entschieden. Mir war es wichtig, meine Fühler nach Neuem auszustrecken und mich noch mehr dieser Materie zu widmen.

Tschüssikowski, Ihr werdet bald mehr von mir lesen.

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Wenn Entscheider in Unternehmen einen PR-Dienstleister suchen, dann verlassen Sie sich in viele Fällen vor allem auf Empfehlungen. Von Kollegen aus der eigenen Firma, aber gerne auch von Kontakten in anderen Unternehmen. Manchmal fragen PR- und Marketing-Entscheider sogar wichtige Fachjournalisten nach einem Tipp. Schließlich ist die konkrete Erfahrung mit einer Agentur viel wert, denn nicht selten bieten Dienstleister austauschbare klingende Services an. Die Qualität der Arbeit kann aber nur beurteilen, wer mit der Agentur und vor allem mit den Menschen dort bereits gearbeitet hat .

google

Wer allerdings keinen Multiplikatoren im Netzwerk hat, den er fragen kann oder wer schon Erfahrungen hat, der sucht immer häufiger im Netz. Und dort – nach unserer Erfahrung – meist ganz banal über die Suchmaske. Entweder wird nach einer Agentur aus dem jeweiligen Fachbereich oder nach einem Dienstleister am Standort gegoogelt: Sucht ein Münchner eCommerce-Unternehmen also beispielweise einen PR-Dienstleister, gibt es sehr häufig entweder „PR-Agentur+eCommerce“ oder „PR-Agentur+München“ in die Suchmaske ein. Es erscheinen ganz oben: Bezahlte Links (meist von Agenturmatching-Plattformen, die aber relativ selten genutzt werden) und danach die Webseiten diverser Agenturen, die mehr oder minder passend sind, je nachdem wie SEO-optimiert die Webseite der Agentur ist.

Für das Unternehmen gilt es dann, sich durch die Seiten der Agenturen zu klicken, Services zu vergleichen, einige Favoriten herauszupicken und diese dann zu kontaktieren. Ob der Fokus dann auf der lokalen Nähe liegt oder auf der Fachkompetenz der Agentur, wird von den Kunden unterschiedlich gehandhabt. Hier ein paar gute Argumente für beide Seiten:

Die Lösung „Münchner Agentur“

– Sie kennt die Medien in München (breite Medienszene mit General Interest, Special-Interest und Fachmedien sowie vielen TV- und Radiosendern)
– Sie sitzt beim Kunden „um die Ecke“ und kann im Bedarfsfall mal eben schnell vorbeikommen

ABER: Eine Agentur mit lokaler Kompetenz hat häufig keinen Draht in die Branche des Kunden und auch keine Kontakte zu den relevanten Branchenmedien.

Die Lösung „Fachagentur“

– Sie kennt alle Medienvertreter und wichtige Multiplikatoren ihrer Branche durch häufige, persönliche Kontakte
– Sie kennt die Branche des Kunden gut, weil sie meist mehrere Firmen aus einem Segment betreut und muss nicht aufwändig eingearbeitet werden
– den Standortnachteil gleicht eine Fachagentur in der Regel durch intensiveren Kontakt über Telefon oder über Video-Meetings und Skype Calls aus

Die optimale Lösung für den Kunden ist es natürlich, wenn er eine spezialisierte Agentur an seinem Standort findet. So lassen sich die Stärken beider Modelle verbinden. cocodibu ist als spezialisierte PR-Agentur für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft ein Fachdienstleister. Da aber München ein wichtiger Standort für das Digital Business ist, kommt die eine Hälfte unserer Kunden aus München, die andere Hälfte hat ihre Standorte über ganz Deutschland verteilt.

 

 

Teil 3 unseres Fünf-Jahres-Rückblicks:

Gerade als neu gegründete Agentur pendelt man ja anfangs heftig zwischen aufkeimender Euphorie (dem Jubel über jede Kundenanfrage) und drückenden Alltagssorgen (Mitarbeiter, Büro und vieles mehr zahlen) – und hofft, dass sich dieser Zustand mit fortgeschrittener Marktpräsenz in einen stabilen Fluß gleichmäßiger Auftragseingänge wandeln möge. Sie ahnen es: Auch mit mehr Mitarbeitern, zusätzlichen Kunden, einer schöneren Webseite und neuen Kontakten bleibt in unserer Branche der stetige Wandel die einzige Konstante.

Das trifft auch auf cocodibu zu. Nach rund anderthalb Jahren Untermiete in bester Lage (im Nachhinein hätten wir die Mittagspause doch öfter im englischen Garten verbringen sollen) war klar, die Büro-Gemeinschaft  würde mittelfristig aufgelöst werden. Wir brauchten im Spätherbst 2008 ein neues Domizil. Welch glückliche Fügung, dass sich unser damaliger Internet-Dienstleister (dem wir auch unsere derzeit noch aktuelle Webseite verdanken) ebenfalls ein neues Zuhause suchen mußte – und bereits etwas gefunden hatte: Einen Traum von einem Haus. Ruhig und an geschichtsträchtiger Stätte gelegen: vor 300 Jahren tobte dort die Sendlinger Bauernschlacht.

Die zweite Heimat von cocodibu: ein Sendlinger Schmuckstück in der Kidlerstr.10, nur wenige Minuten vom Harras entfernt

Im Haus selbst: Wandtapeten aus den Originalstoffen des Nymphenburger Schlosses, verwinkelte Auf- und Abgänge, ein Laden als Konferenzraum, drei Räume nur für uns und als Vermieter ein Einrichtungsprofi, der jahrelang Schlösser und Theater ausstattete. Beste Voraussetzungen auch durch unseren Hauptmieter, die Agentur zur schönen Gärtnerin, die langjährige Web- und Programmierungskompetenz in die neue WG mitbrachte. Und einen Namen, gegen den cocodibu geradezu einfach und simpel zu erklären war. Denn die schöne Gärtnerin pflanzte nichts an, war fast ausschließlich männlich (bis auf Annette) und pflegte Kontakt zu den Augustiner Mönchen, wo in einer der Schankstätten auch der Name entstanden war.

Kristalllüster von Kare, Wandtapete aus den Stoffresten des Nymphenburger Schlosses: Das Büro in der Kidlerstr. 10 verdankt seinen ganz eigenen Stil einem Inneneinrichter für Theater und Schlösser.

Aus der WG entwickelten sich im Laufe der Zeit gemeinsame Projekte und die Erkenntnis, dass Programmierer und PRler doch teilweise unterschiedliche Vorlieben pflegen, zu denen bei cocodibu weniger die abendlichen Multi-Player-Shooter zählten. Dem Jahr 2008 verdanken  wir außerdem persönliche Begegnungen mit einem Doyen des deutschen Werbegeschäftes, Eberhard Wensauer, in dessen Ludwigsburger Agentur wir häufiger zu Gast waren. Und die Bekanntschaft mit Jochen Wegner, dem damaligen Focus Online-Chefredakteur. Außerdem lernte ich Uwe Heinrich, den Chef der hiesigen Agentur Signalwerk, kennen und schätzen, mit dem ich bis heute nicht nur gemeinsame Projekte, sondern auch harte Tennismatches austrage.

 

Apropos hart: 2009 hatte da Einiges zu bieten. Beispielsweise die Premiere der dmexco, für die wir zum Start die Kommunikation und die Kongressorganisation übernommen hatten. Wer die Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf kennt, kann sich ungefähr vorstellen, was passiert, wenn Deutschlands zentrale Messe für digitales Marketing den Standort am Rhein wechselt. In einem Pitch hatte die Kölnmesse im Frühjahr 2008 die Spitzen von OVK und BVDW überzeugt, ihr den Zuschlag zu geben. Die Düsseldorfer IGEDO freilich wollte nicht kampflos aufgeben und mit der „alten“ OMD (deren Pressearbeit wir lange Jahre zuvor betreut hatten) die neue „dmexco“ (deren Pressearbeit wir zum Start betreuten) aus dem Feld schlagen. Klar war: Es kann (auf Dauer) nur eine Messe geben. Im Dezember 2008 strich die OMD die Segel, die Aussteller hatten das Konzept der dmexco favorisiert. Heuer findet die dmexco erst zum vierten Mal statt und ist unbestritten Europas führende Messe für digitales Marketing mit großem internationalem Flair. An die OMD werden sich nur noch wenige erinnern, Lorbeer welkt manchmal schnell.

Hektisches Treiben: cocodibu im Pressezentrum der dmexco 2009 - ein erfolgreicher Start für eine neue Messe

Die Herausforderungen 2009 führten auch mich persönlich an eine Grenze, an der auch mit Disziplin und Willen, dem Körper nicht mehr alles zugemutet werden konnte. Es war Zeit, cocodibu auf eine breitere Basis zu stellen und die nächste Phase einzuläuten. Die Agentur brauchte einen neuen Partner!

In der nächsten Folge lesen Sie: Warum Stefan Krüger einsteigt und welche Rolle eine Eckkneipe in unserer Agenturgeschichte spielt.

 

Teil 2 unseres Fünf-Jahres-Rückblicks:

Der Kicker fehlt – bis heute. Und einen Tretroller, Agenturhund oder Privatmasseur hatten wir auch noch nie. Irgendwie war cocodibu von Anfang an kein hippes Start-Up, in dem sich gutgelaunte Anfangszwanziger in Liegekissen tummelten. Das lag zum einen am fortgeschrittenen Alter des Gründers (43 damals). Das Agenturgeschäft war gelernt, das Netzwerk vorhanden und das Businessmodell im Vorleben lange Jahre erprobt. Zum anderen lag es auch am Selbstverständnis als Agentur, dass, wer eine gute Beratung liefern will, auch (Berufs-)Erfahrung braucht.

Deshalb war ich besonders stolz, dass es mir gelang, nur wenige Monate nach dem Start zwei erfahrene und gestandene Kolleginnen aus bestehenden Arbeitsverhältnissen loszueisen (danke Silke, danke Sonja!), die cocodibu in den ersten beiden Jahren die nötige Power verliehen.

Das cocodibu-Team im Sommer 2008 (v.l.n.r.): Silke Berg, Sonja Zajontz, Christian Faltin und Sabine Segerer

Mit verstärkten Team ging es von Null los, aber gleich in die Vollen: mit der damals größten Messe für Onlinemarketing, der OMD in Düsseldorf, die wir als externe Pressestelle betreuten und als kleine Feuertaufe vor Ort das Pressezentrum managten. Die Messe war ein großer Erfolg, und trotzdem gibt es sie heute nicht mehr. Auch daran sind wir ein kleines bisschen mit Schuld, aber dieses Thema klären wir noch im Laufe der Woche auf.

Ein bisschen stolz sind wir als Team heute auch, dass wir im Laufe des Jahres 2008 zwei Kunden gewinnen konnten, die uns bis heute treu geblieben sind: Valueclick Deutschland und die webguerillas. Die Buzz-Guerilleros um David Eicher haben sich in den vergangenen Jahren zur größten Full-Service-Agentur für nichtklassische Werbung im deutschsprachigen Raum (D-CH) entwickelt, Valueclick seine Position als einer der führenden Onlinevermarkter in Deutschland, Europa und den USA behauptet.

Weil der Kicker fehlte, war noch Platz in der Agentur für ein paar Accessoires, die sich im Lauf der Jahre angesammelt. Hier ein kleiner Überblick:

Gänzlich undigital und ganz und gar retro: Das Grundig-Radio meines Großvaters ist ein Stück persönlicher Mediengeschichte und funktionierte bis vor einiger Zeit noch. Jetzt gilt: iTunes statt Hilversum. Unseren Konfi schmückt es trotzdem noch.

 

 

cocodibu-Chefsessel: Modell "Chairman" steht heute noch im Büro von Stefan Krüger und ersetzt das rote Telefon

Kaktus im selbstgebastelten Zier-Blumentopf, den meine Tochter mir zum Start der Firma schenkte. Ein dornenreicher Weg war es nur manchmal.

Und weil meine Tochter kreativ blieb, malte sie auch gleich noch ein afrikanisch anmutendes Firmenwappen

 

 

 

 

 

 

  Und morgen lesen Sie endgültig: Warum die schöne Gärtnerin nichts anpflanzt und wie wir mit der serbischen Unterwelt in Kontakt kamen.

Das Schöne an der Eigen- und der Fremdwahrnehmung ist,  dass man selbst ganz selbstverständlich der Ansicht ist, dass man gar keine andere Sichtweise haben könne als die Eigene. Dieses etwas philosophisch angehauchte Entrée bringt uns direkt zum Thema Social Media Know-how.  In dem von newsaktuell und Faktenkontor dankenswerterweise stetig aktualisierten Trendmonitor wurde diesmal das Thema „Social Media in Unternehmen, Redaktionen und PR-Agenturen“ untersucht. Ein Ergebnis, sie ahnen es: beim Thema Social Media Know-How gibt es eine deutliche Kluft zwischen Eigeneinschätzung und Fremdwahrnehmung. In Zahlen: 39 Prozent der Unternehmenskommunikatoren sagen, die eigenen Firmen seien „gut oder sehr gut“ für Social Media gerüstet.  75 Prozent der befragten PR-Agenturen aber sind der Meinung, dass Ihre Kunden (die Unternehmen) „mittelmäßig oder schlecht“ für den Umgang mit Social Media gerüstet sind.

Social Media Trendmonitor 2012

 

Jetzt gibt es mindestens zwei Möglichkeiten, dieses Ergebnis zu deuten:

1. Die Unternehmens-Kommunikatoren haben beim Thema Social Media die rosarote Brilla auf, die normalerweise die Agenturen tragen (insbesondere dann, wenn es gilt, die Umsatzentwicklung des kommenden Jahres einzuschätzen)

2. Die Agenturen stufen die Qualitäten Ihrer Kunden, selbst erfolgreich mit dem Thema Social Media umzugehen, herunter, weil sie noch jede Menge Beratungsdienstleistung verkaufen wollen.

Für alle Befürworter von Variante 2 möchten wir an dieser Stelle aus dem kontinuierlich erhobenen aktuellen „Interaktiv-Wirtschaftsklima“ der Kollegen von iBusiness zitieren

„Das Thema Social Media ist also ein echtes Hype-Thema. Denn ist die Differenzierung der Gesamtbranche positiver als die Einschätzung der eigenen Umsätze sprechen wir von einem Hype. Damit ist die Stimmung was das Social-Media-Geschäft betrifft, in den vergangenen Monaten dramatisch gekippt. Im Herbst 2011 lagen beide Indexwerte mit 1,79 (allgemein) und 1,80 (eigene Umsätze) nahe beieinander auf einem relativ hohen Niveau. Im Vergleich zu allen anderen Marktsegmenten wurden im Bereich Social Media sogar noch vor wenigen Monaten die höchsten Umsätze erwirtschaftet. Das heißt, binnen eines halben Jahres ist aus einem boomenden Markt ein Markt mit wenig Umsatz- und noch weniger Gewinnerwartung geworden.“

Wenn die Agenturen aber weniger Geld mit Social Media-Projekten für Unternehmen verdienen, könnte das auch bedeuten, dass Unternehmen sich schlau gemacht haben und mittlerweile auch ohne externe Unterstützung mit Facebook, Twitter & Co. klarkommen.

Man müßte fast schwarzsehen, wären da – als kleiner Hoffnungsschimmer für alle Social Media-Dienstleister – nicht die 56 Prozent Unternehmens-Kommunikatoren, die ihre Firmen selbst bisher nur mäßig  für Social Media gerüstet sehen. Also: Am besten einfach die richtige Brille aufsetzen und dann ab in die Sonne.

P.S: Wir bei cocodibu sind übrigens der Ansicht, dass ein externer Dienstleister beim Thema Social Media prima beraten, aufsetzen und schulen kann – gerade weil er die Erfahrung aus mehreren Projekten mitbringt. Mittel- und langfristig aber müssen die meisten Social Media-Projekte aus dem Unternehmen heraus gesteuert werden (Stichwort: Authentizität!) 

P.P.S: Was das Thema Journalisten und Social Media betrifft, hat sich Christian Jakubetz ein paar amüsante und lesenswerte Gedanken gemacht.

 

Der PR-Branche ist es ja berufsbedingt (vor) gegeben, am Horizont stets rosarote Wolken zu sichten. Das gilt natürlich auch, wenn es um die Geschäftsentwicklung der eigenen Branche geht. Regelmäßig fragen dankenswerterweise newsaktuell und Faktenkontor im PR-Trendmonitor Agenturen und Pressestellen nach ihren  Umsatzerwartungen. Und regelmäßig sind die Agenturen optimistischer als die, die Aufträge vergebenden Unternehmen. Hoffnung statt Realismus? Oder eine selbsterfüllende Prophezeiung?

Leider nicht! Denn da gibt es ja auch noch Gerhard Pfeffers regelmäßiges PR-Ranking, in dem die Agenturen – hoffentlich – ihre realen Umsätze melden: 2009 steht da aktuell ein Minus von 3,4 Prozent. Und was hatten die Agenturen vorab prophezeit: 70 Prozent erwarteten einen steigenden oder stabilen Umsatz (30 steigend, 40 Prozent stabil). Hm? "Läuft" würde Stromberg sagen. 

Und wie geht es 2010 weiter? Sie ahnen es bereits: Fast 42 Prozent der Agenturen erwarten steigende Umsätze. Und wieder mal nur 16 Prozent der Unternehmens-Pressestellen. Sind das 26 Prozentpunkte Zweckoptimismus? Gerhard A. Pfeffer wird uns im April 2011 aufklären.

Verdunkeln sich Ihre Geschäftsaussichten auch? Dann bitte die Sonnenbrille abnehmen und bei Fielmann ein Exemplar mit rosa Gläsern ordern.

P.S.: Übrigens keine Frage, dass wir bei cocodibu 2010 selbstverständlich einen stark steigenden Honorarumsatz erwarten.(CF)

Wie versprochen – heute morgen haben wir, Anna und Miriam, uns sofort an die Arbeit gemacht, um unser
nächstes Projekt fertig zu stellen: Das Praktikanten-Interview.
Zugegeben, wir waren
weniger motiviert als gestern. Dieses Mal lag es immerhin an uns selbst – Das
Blatt hat sich gewendet und die Regisseure wurden zu den „Opfern der Kamera“.
Schön, dass sich die Kollegen heute umso mehr über unser Ergebnis amüsieren
konnten. Ein klarer Racheakt – aber ein nett gemeinter
;-).

Alles in allem hatten wir
dennoch sehr viel Spaß. Und mal ehrlich: Für eine PR-Agentur ist das doch die
ideale Lösung, Werbung für sich zu schalten. Schnappt euch zwei
Praktikanten, eine Kamera und… „Action!“.

 P.s.: Die Statisten
(Praktikantinnen) wurden nicht für ihre Kommentare bezahlt
😉


Nur allzu häufig geht in unserem Berufsalltag um Performance, Targeting und Affiliate. Der Montag abend vergangener Woche war dagegen das glatte Kontrastprogramm. Im Kurhaus Wiesbaden zählte nur eines: Schönheit. Geladen hatte die MVG Medien Verlagsgesellschaft mit ihrem High class-Monatstitel Cosmopolitan. Ausgezeichnet wurden an diesem Abend die besten Beauty-Produkte beim Prix de Beauté, dem Oscar der Kosmetikbranche. Mehr als 300 Gäste aus der Beauty-Industrie und den Media-Agenturen folgten der Einladung von MVG-Geschäftsführerin Waltraut von Mengden. Darunter eben auch cocodibu. Die Präsenz einer auf die digitale Wirtschaft spezialisierten PR-Agentur bei einem solchen Event vermag dabei nur auf den ersten Blick zu verwundern. Die Lösung: cocodibu konzipierte und realisierte den multimedialen Auftritt des Prix de Beauté im Internet. Für alle die neugierig geworden sind: Hier geht's zum Prix de Beauté.

Wenn wir, die Agentur cocodibu, einen Workshop unter dem Motto "Gipfelstürmer" initiieren, ist das natürlich wörtlich zu nehmen. Und weil auch der Slogan des von und gewählten Hotels ("Ich bin dann mal weg") nur wenig Interpretationsspielraum zulässt, kann es nur eine Deutung geben: cocodibu hat kurzerhand mal die Büroräume in München-Sendling verlassen und sich in die Bayerischen Alpen zurückgezogen – in ein kleines Hotel direkt am Kochelsee. Wie man sich das Wochenende eben in einer PR-Agentur vorstellt: Freitag abend und Samstag gefüllt mit Brainstormings, Meetings und Konzeptentwürfen.  Gut, ein wenig Spaß war auch mit dabei, wie die Fotos dokumentieren. Die konkreten Arbeitsergebnisse, liebe Kunden, werden wir Ihnen in den nächsten Tagen und Wochen präsentieren.