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Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen – Was auf dem Papier (oder Bildschirm) gut klingt, fällt im Alltag oft hinten runter, da man in Eile leider zur Unachtsamkeit neigt. Da wird in der Mittagspause schnell zum abgepackten Salat in der Plastikschachtel gegriffen und die Plastikverpackung gedankenlos in den erstbesten Mülleimer geschmissen. Wir bei cocodibu haben uns einiges einfallen lassen, um unser „Ressourcen-Karma“ wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Denn wenn alle nur einen kleinen Beitrag leisten, kann man gemeinsam ganz schön viel bewirken! Vielleicht sind diese Ideen ja ein guter Vorsatz für dein Büro?

1. Mülltrennung

Ja, es ist leider sehr profan, doch wenn in der Einbauküche unter der Spüle nur ein Mülleimer eingebaut ist, wird eben dort alles hineingeworfen – und der Mülleimer ist beinahe jeden zweiten Tag voll. Dem Müll-Wahnsinn haben wir nun schon vor einiger Zeit ein Ende gesetzt und vier zusätzliche Müllbehälter angeschafft. Und siehe da: Es hat gar nicht so lange gedauert, bis Plastik/Verpackungen, Papier, Dosen/Alu, Biomüll sowie der Restmüll (weiterhin unter der Spüle) von jedem fein säuberlich auseinander gehalten werden. Bei Unklarheiten, was wohin gehört, steht uns unsere selbsternannte Umweltbeauftragte Susanne stets zur Seite. Und mit dem gemeinsamen „Müll runterbringen“ am Freitagnachmittag haben wir noch ein nettes kleines Team-Event dazugewonnen.


2. Schluss mit dem Plastikwahnsinn!

Nach der Mülltrennung kommt die Müllvermeidung. Klar, jeder von uns schafft es nicht immer, jeden Abend etwas für die Mittagspause vorzukochen und greift dann zu abgepacktem Sushi, Salat & Co. Aber wenn man abends sowieso kocht, ist es gar nicht so schwer, einfach die doppelte Menge zuzubereiten und am nächsten Tag in einer wiederverwendbaren Dose mit zur Arbeit zu nehmen. Wer lieber Brot isst: Auch hier ist die Anschaffung einer schönen Brotdose deutlich umweltfreundlicher und auf Dauer günstiger, als die Stulle jeden Tag in Alufolie einzuwickeln.

3. Neues Equipment? Frag mal in die Runde!

Vor kurzem ist unsere Mikrowelle in der Büroküche kaputt gegangen – ein Drama! Mussten wir doch alle unsere mitgebrachten Nudeln (siehe Punkt 2) umständlich auf dem Zwei-Platten-Herd aufwärmen. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus: Unsere Kollegin Susanne hat zu Hause noch eine Mikrowelle, die sie nicht benutzt. Wir alle haben sicherlich diese Staubfänger zu Hause, die zu schade zum Wegschmeißen sind, aber dennoch nicht benutzt werden. Daher: Sollte bei dir im Büro der Wasserkocher kaputt gehen, mehr Kaffeebecher benötigt werden oder im Sommer noch ein Ventilator fehlen, frag doch erst einmal alle Kollegen, ob nicht jemand noch etwas im Keller, in der Garage oder auf dem Dachboden stehen hat. So wird weniger neu gekauft und der Kollege hat mehr Platz daheim – eine Win-Win-Situation!


4. Swapping Queen statt Shopping Queen: Kleidertausch-Party

Bei einem Büro voller junger Damen kann man davon ausgehen, dass es in den Kleiderschränken der Mitarbeiterinnen viele Schrankleichen und Fehlkäufe gibt. Daher haben wir vor kurzem zur Kleidertausch-Party aufgerufen: Jede von uns hat ihren Kleiderschrank einmal gründlich durchforstet und Teile, die nicht mehr getragen werden, mit ins Büro gebracht. Freitagnachmittag kurz vor Wochenendbeginn haben wir dann alles in einem Büro gesammelt und fleißig probiert und getauscht. Alle Teile, die keine neue Besitzerin gefunden haben, haben wir dem Oxfam Shop gespendet, der die Sachen verkauft und die Einnahmen für wohltätige Projekte verwendet. Das geht natürlich nicht nur mit Kleidung, sondern auch mit Haushaltsgegenständen, Deko-Artikeln und vielem mehr – und macht jede Menge Spaß!

5. I want to ride my bicycle

Unser Büro hat eine super Lage mitten im schönen Schwabing. Mit dem Auto zu Kundenterminen in der Innenstadt zu fahren wäre nicht nur ein Umweltfrevel, sondern auch ziemlich nervig wegen der Parkplatzsuche. Daher greifen wir immer öfter auf den Bike-Sharing-Dienst der Deutschen Bahn zurück, wenn es zum Kunden geht. Das ist nicht nur günstiger (1 Euro für 30 Minuten), schneller und unkomplizierter – man hat dazu auch noch einen herrlich frischen Teint, der von den Kunden oft bewundert wird!

Und nicht vergessen: Kleinvieh macht auch Mist!

Wie heißt es so schön: „Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“. Daher lohnt es sich, sämtliche Gewohnheiten einmal zu überprüfen, ob man sie nicht doch etwas nachhaltiger gestalten könnte. Wir zum Beispiel…

… kaufen nur noch Getränke in Mehrweg-Glasflaschen.
… geben in den Kaffee Bio-Milch statt Milch aus konventioneller Tierhaltung.
… stellen die Heizkörper abends und übers Wochenende auf eine Temperatur von 20 Grad, anstatt der 22 bis 23 Grad, die wir tagsüber haben.
… haben einen Bewegungsmelder im Flur, damit dort nicht ständig das Licht brennt.

Unser Ziel für 2019: Die klimaneutrale Agentur

Für das neue Jahr werden wir aber darüber hinausgehen. cocodibu wird 2019 zum klimaneutralen Unternehmen. Wie man das anstellt und wie man seinen CO2-Fussabdruck genau berechnet und ausgleicht, berichten wir Euch in einem gesonderten Beitrag.

Du hast noch weitere Ideen, wie wir unser Büro nachhaltiger und ressourcenschonender machen könnten? Dann immer rein damit in die Kommentare!