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Hey!

Mein Name ist Tea Crnković, ich klopfe allmählich an die dirty thirty an und bin gebürtige Kroatin (bei uns ist die minimale Verwendung an Vokalen Gang und Gäbe 😉 ). Wie Goethe bereits schrieb und scheinbar wusste: Zwei Seelen wohnen – ach! in ihrer Brust: eine deutsche und eine kroatische. Kritisch wird es bei internationalen Länderspielen, aber das ist eine andere Geschichte.

Aufgewachsen in der mittelhessischen Oranienstadt,  hat es mich nach dem Abitur zum Freiwilligen Sozialen Jahr nach München verschlagen. An der LMU stürzte ich mich ins Abenteuer Gymnasiales Lehramt für Germanistik und Geschichte. Diese Beziehung war nicht von Dauer, daher entschied ich mich für das Studium der romanischen Sprachwissenschaft. Wenn wir nicht auf Deutsch miteinander sprechen können, so hätte ich noch vier weitere Sprachen in petto. Ansonsten finde ich immer einen Weg, um zu kommunizieren.

Nach dem Studium verschlug es mich erstmal in den Eventbereich. Dort merkte ich schnell, dass sich meine Begeisterung für die PR und Öffentlichkeitsarbeit nicht mehr unterdrücken ließ. Während ich das World Wide Web nach ansprechenden Agenturen akribisch durchforstet habe, bin ich auf cocodibu gestoßen. Weil die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft schon längst in unserem Alltag angekommen ist, empfand ich diesen Bereich als brandaktuell und zukunftsorientiert. Also habe ich mich kurzerhand bei cocodibu als PR-Volontärin beworben.

Und schon sind wir hier: Seit September bin ich die neue Volontärin bei cocodibu. Ich freue mich auf eine spannende und abwechslungsreiche Zeit! Wir werden uns mit Sicherheit das ein oder andere Mal auf unserem Blog begegnen. In diesem Sinne: Krk (Insel in nördl. Adria), vrt (Garten) und smrt (Tod) gehören nicht zu Ausdrücken einer unvollendeten Comicsprache, sondern sind bei uns in Kroatien alltäglich verwendete Substantive.

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Ann-Katrin von ihrem Einstieg in die PR-Welt. Ann-Katrin studierte Medien- und Kommunikationsmanagement und gehört seit Mai 2017 zu unserem Team.

Ann-Katrin Lochmann1. Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?

Nach Abschluss meines Studiums bin ich tatsächlich erstmal in einem ganz anderen Bereich, nämlich Sales, gelandet. Doch schnell war klar: Ich möchte das praktizieren, was ich auch studiert habe. Auf der Suche nach der geeigneten Arbeitsstätte bin ich auf einige Agenturen im Münchener Raum gestoßen. cocodibu hat mich mit schlagenden Argumenten direkt überzeugt: authentische Mitarbeiter und Chefs, ein toller Blog mit sowohl lustigen als auch interessanten Beiträgen und zufälligerweise eine auf mich zugeschnittene Stellenausschreibung.

  1. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?

Ich bin kein aufgeregter Typ, ein bisschen angespannt war ich natürlich trotzdem. Ungefähr vierzig Minuten lang habe ich Christian und Stefan von mir und meinem Leben erzählt, wieso ich mich bewerbe und weshalb ich die Richtige für cocodibu bin. Anschließend hat mich Stefan mit Handschlag und dem Versprechen, sich zu melden, an der Agenturtür verabschiedet. Sein Wort hat er gehalten 🙂

  1. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?

Momentan befinde ich mich im vierten Monat bei den cocos und habe schon einiges gelernt. Christian hat mir gezeigt, wie ich mir bei Journalisten Gehör verschaffe und meine Kolleginnen schulen mich in allem, was es täglich zu bewältigen gilt. Ein gutes Zeitmanagement gepaart mit To-do-Listen ist definitiv das Erfolgsrezept effizienter und effektiver Arbeit.

  1. Was hast Du noch nicht gelernt?

In meinem Mädelsbüro die hundertprozentige Konzentration zu bewahren, wenn ich an einem Text sitze. So manches Mal zieht mich dann doch die Süffisanz eines Gesprächsthemas in ihren ganz eigenen Bann.

  1. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?

Der Social Media Workshop für borisgloger consulting.

  1. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …

…würde ich die Büroeinrichtung etwas modernisieren. Zudem bin ich eine Befürworterin der New Work-Bewegung: Flexibilität und Agilität, zwei wunderschöne Worte.

  1. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?

Inzwischen habe ich verstanden, wie PR in der Praxis läuft. Als Dienstleister ist die Arbeit nicht immer ganz einfach, gerade darin liegt die Herausforderung. Am Ende eines erfolgreichen Projekts oder eines platzierten Textes können die Lorbeeren geerntet werden: für mich muss Erfolg messbar sein und gute PR zeigt ihre Ergebnisse.

  1. Was machst Du in zehn Jahren?

Auf meinem Brotzeitbrettl steht: Nach dem Studium werde ich Prinzessin. Vielleicht kann ich mir diesen Traum ja in zehn Jahren erfüllen. Oder ich schreibe Bücher und manage nebenbei mein Unternehmen Namens Familie. Wer weiß das schon.

  1. Welcher Ordnungstyp bist Du?

Auf mich trifft das cocodibu-interne Synonym für der Kleingeist hält Ordnung zu: gut gewenzelt ist halb gewonnen.

  1. Du in den Augen Deiner Bürokolleginnen?

Verena: Ann-Katrin ist hat sich super schnell ins Team integriert – nicht nur was unsere Essgewohnheiten (spätestens um 11 Uhr spricht einer aus, was alle denken: „Ich hab so Hunger!“) und unseren coco-Slang angeht. Ihrem Motto aus ihrer Vorstellung in der ersten Woche „Schweigen ist Silber, Reden ist Gold“ macht sie alle Ehre – noch etwas, dass hier ziemlich gut passt! Das Einzige was an Ann-Katrin fehlt? Ein Lautstärkeregler beim Telefonieren 😉

Christiane: Ann-Katrin aka AK macht ihrer Herkunft – dem Sauerland – absolut keine Ehre, denn sauer habe ich sie noch nie erlebt. Eher kann man sie als rheinische Frohnatur bezeichnen, die sich von Anfang an bestens in die hiesigen Sitten und Gebräuche integriert hat. Ihr souveränes Auftreten gegenüber Kunden, Chefs und Mitarbeitern wird ihr sicherlich zu einer glänzenden Karriere in der PR-Branche verhelfen. Ich sage nur: à la bonne heure!

von

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Johanna von ihrem Einstieg in die PR-Welt. Johanna studierte Soziolgie und Cultural and Cognitive Linguistics und gehört seit November 2016 zu unserem Team.

1. Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?
Gegen Ende meines Studiums ist die PR-Branche immer interessanter für mich geworden. Da ich bisher noch keine Erfahrungen in diesem Bereich hatte, habe ich einfach im Internet recherchiert. Gleichzeitig stand für mich fest, dass ich in München bleiben wollte. Vor allem die liebevoll gestaltete Website und die Referenzen haben mich von cocodibu überzeugt. Im Gegensatz zu den Websites anderer PR-Agenturen erfährt man sehr gut, was cocodibu macht. Nicht zuletzt durch Beiträge wie diesen hier. Außerdem habe ich während meines Masters bei einem Startup gearbeitet, das den Fokus auf die Digitalisierung von Magazinen gelegt hat. Ich bin der Meinung, dass die Themenbereiche von cocodibu ganz gut zu meiner bisherigen, beruflichen Erfahrung passen.

2. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?
Leider kann ich mich nicht mehr ganz so gut entsinnen, da ich ziemlich aufgeregt war. Doch erinnere ich mich noch daran, dass mir – ein Tag nach Abgabe der Masterarbeit – gesagt wurde, dass es nicht ganz so überaus wichtig sei, was ich studiert habe, denn die praktische Erfahrung zählt um einiges mehr. An dieser Stelle musste ich leider passen, so dass ich erst einmal mit einem Praktikum bei cocodibu anfangen durfte. Das Bewerbungsgespräch im Allgemeinen war wirklich sehr angenehm und locker. Und die wirklich sehr sympathische Begrüßung an der Tür (Danke liebe Nadine!) hat mir auch die erste Aufregung genommen.

3. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?
Da ich noch nicht allzu lange bei cocodibu bin, habe ich vor allem noch Einiges vor mir. Doch durfte ich mich bereits mit Pressemitteilungen auseinandersetzten, ein Telefontraining absolvieren, Clippings erstellen, Präsentationen vorbereiten und mich mit den verschiedenen Themen unserer Kunden beschäftigen: Produktdatenmanagement, Agilität, Programmatic Advertising und profilbasiertes Targeting. Ich traue mich zu behaupten, dass fast kein Tag vergeht, an dem man nicht etwas dazu lernt.

4. Was hast Du noch nicht gelernt?
Vieles habe ich noch nicht gelernt, z.B. Events zu organisieren und PR-Konzepte zu erstellen. Mir fehlen außerdem praktische Erfahrungen in so ziemlich allen Bereichen der externen Kommunikation (Interviews begleiten, Hintergrund-Gespräche, Pressereise, etc.).

5. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?
Da ich gerade am Anfang von vielen Pojekten stehe, kann ich mich nicht festlegen. Generell beschäftige ich mich am liebsten mit Texten und dem Texten. Im Moment macht mir die Korrektur von Website-Texten Spaß. Außerdem liebe ich Brainstormings im Team, die bisher immer sehr unterhaltsam waren, denn meine Kollegen zeichnen sich durch einen unschlagbaren Humor und eine humorvolle Schlagfertigkeit aus.

6. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …
…würde ich den roten Teppich ausrollen und ein weiteres Regal für unsere Medien bestellen.

7. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?
Da ich schon während meines Studiums die eine oder andere Werkstudententätigkeit und verschiedene Praktika hinter mir habe, hat sich der Blick auf das Berufsleben nicht so sehr verändert.

8. Was machst Du in zehn Jahren?
Lächeln und Winken.

9. Welcher Ordnungstyp bist Du?


Die Gedanken sind frei, also muss der Ort des gedanklichen Geschehens auch frei sein – von Chaos.

10. Du in den Augen Deiner Bürokollegen?
Marvin: Manchmal müssen wir Johanna ermahnen, auch mal Mittagspause zu machen. Hinter Fleiß und Wissbegierde können wir also einen Haken machen. Im Bürobasketball ist sie eine ernstzunehmende Gegnerin, im Airhockey sehe ich noch Defizite – das kriegen wir aber im Laufe des Volos in den Griff. Ansonsten hat sie in ihrer Zeit hier schon einen frischen Wind ins Büro gebracht, weil sie mit ihrer Meinung nie hinterm Berg hält. So bezeichnet sie „50 erste Dates“ als einen der schlechtesten Filme aller Zeiten, was natürlich völliger Quatsch ist. Aber lieber so, als ein stilles Mäuschen ohne eigene Meinung.

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Verena von ihrem Einstieg in die PR-Welt. Verena studierte Germanistik und Buchwissenschaft und gehört seit September 2016 zu unserem Team.

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1. Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?

Während meines Master-Studiums – eher etwas Ausgefallenes nämlich Buchwissenschaft (Verlagspraxis) –  und den dazugehörigen Praktika, merkte ich, dass mir Pressearbeit Spaß macht und meinem Naturell entspricht: Ich bin sehr kommunikativ, und ich bringe Themen auch gerne zu Papier.

Als ich dann kurz vor Beginn der Masterarbeit in minimale Bewerbungspanik verfiel, konterte ich mit einer ausführlichen Online-Recherche, stieß dabei unter anderem auf cocodibu und war gleich hin und weg. Der Blog, der mit genau solchen Beiträgen, wie den, den ich hier gerade schreibe, direkt meine Fragen als PR-Einsteigerin beantwortete, das Video mit Augenzwinkern und die Themen der Agentur, das alles gefiel mir sehr gut.

Die Frage war nur, ob ich mit meinem bisherigen, eher verlagsgeprägtem Lebenslauf auch auf das Profil der Agentur passen würde. Wer sich gar nicht erst bewirbt, der hat die Chance aber bekanntlich schon verpasst, also schickte ich initiativ eine Bewerbung ab – mit Erfolg!

2. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?

Mein Bewerbungsgespräch war sehr angenehm und der Einstieg eher ungewöhnlich – es ging nämlich um meine musikalischen Vorlieben (Ich höre am liebsten Rock- und Punk, gerne älter als ich.). Das war ganz anders als meine bisherigen Vorstellungsgespräche und so sympathisch, dass ich das Vorstellungsgespräch für den nächsten Tag gleich absagte. Vielleicht ein bisschen zu mutig, aber letztendlich habe ich das Volontariat ja bekommen. 🙂

3. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?

Das schöne ist, hier lernt man jeden Tag etwas dazu. Ich darf an den verschiedensten Projekten mitarbeiten und auch meine eigenen kleinen Projekte betreuen. Gelernt habe ich bisher auf jeden Fall wie man verschiedene Text-Sorten verfasst, auf was es bei einem guten Text ankommt und eine Menge aus den Fachgebieten unserer Kunden wie Programmatic Advertising, Content Marketing, New Work und SEO. Da kommt aber mit Sicherheit auch noch einiges auf mich zu!

4. Was hast Du noch nicht gelernt?

Konzepte erstellen, Journalistengespräche begleiten, Veranstaltungen planen… da fällt mir schon noch einiges für die nächsten Monate ein!

5. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?

Da es wirklich viele Projekte gibt, die sehr Spaß machen, finde ich es ziemlich schwierig mich für ein Lieblingsprojekt zu entscheiden. Mein Lieblingsprojekt aktuell ist das Journalisten-Event, das wir für unseren Kunden QUISMA auf die Beine stellen und so viel kann ich verraten: Es geht um die Wurst!

Generell steht Texte schreiben aber immer ganz oben auf meiner persönlichen Lieblings-To-Dos-Liste.

6. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …

… würde ich am Freitag ein bisschen früher Schluss machen.

7. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?

Eigentlich gar nicht. Ich habe im Bachelor schon angefangen Praktika zu machen und nebenbei als Werkstudentin gearbeitet. Das längste Praktikum dauerte acht Monate, da hat man schon einen guten Einblick wie das im Berufsleben so läuft. Obwohl ich immer gerne studiert habe, habe ich mich zum Schluss des Studiums aber richtig auf das Berufsleben gefreut.

8. Was machst Du in zehn Jahren?

Hoffentlich immer noch etwas, das ich gerne mache. Ob ich dann in Gummistiefeln auf meiner eigenen Lama-Farm stehe, PR für Bücher oder Rock-Bands mache oder mich als Autorin versuche, das kann ich jetzt noch nicht sagen. Und das macht es ja so spannend.

9. Welcher Ordnungstyp bist Du?

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Ich würde mich als ganz ordentlich beschreiben. To Do-Listen erleichtern mir meinen Arbeitsalltag und ich weiß in 99% der Fälle, wo ich was finde. Angrenzend an meinen Schreibtisch, findet man aber einen um einiges ordentlicheren Schreibtisch – den von meiner Kollegin Christiane, der inoffiziellen (selbsternannten) Ordnungsbeauftragten der Agentur. 🙂

10. Du in den Augen Deiner Bürokollegen?

Marvin: Wenn man ihre Fütterungszeiten einhält, ist Verena eine Vorzeigevolontärin. Erstaunlicherweise kann man mit ihr trotz Bücherwurmhaftigkeit sehr viel Spaß haben – so war sie gleich Feuer und Flamme dafür, ein Mini-Air Hockey fürs Büro zu kaufen.

Christiane: Verena hat sich sehr schnell integriert – sowohl persönlich als auch arbeitstechnisch. Sie lernt fix dazu, arbeitet selbstständig und hat eine super Auffassungsgabe. Ihr Alter Ego Vanesa Reisner bringt immer jede Menge Schwung und gute Laune in den Arbeitsalltag!

Für mich hieß es am vergangenen Freitagnachmittag nicht etwa „Hoch die Hände, Wochenende!“, sondern „Auf nach Kaufbeuren“. Was ich da wollte? Für mich stand das Medienkoordinatoren-Training von humedica auf dem Plan. Warum ich das mache? cocodibu-GF Stefan Krüger gibt schon seit längerem den Blogging-Workshop für das Training. Gemeinsam mit Steffen Richter, Sachgebietsleiter Kommunikation und Pressesprecher von humedica, entstand die Idee: Statt eines Redaktionspraktikums (kleiner Einschub: bei cocodibu absolvieren die Volontäre ein Praktikum entweder in einer Redaktion oder in der Pressestelle eines Unternehmens) sollten wir coco-Volontäre als Medienkoordinator am Einsatztraining und (falls gewünscht) auch an einem Einsatz mit humedica teilnehmen. Da war ich natürlich gleich Feuer und Flamme.

Was ist humedica?

humedica ist eine internationale Hilfsorganisation mit Sitz in Kaufbeuren. Sie leistet seit 1979 humanitäre Arbeit mit Schwerpunkt auf medizinischer Hilfe – und das in mehr als 90 Ländern – entweder über langfristige Hilfsprojekte oder über blitzschnell organisierte Not- und Katastropheneinsätze. Um an einem Einsatz teilnehmen zu können, müssen die Helfer vorab ein Einsatztraining absolvieren. Für mich stand der erste Teil des Einsatztrainings  an: das Medienkoordinatoren-Training. Wenn humedica in einen Einsatz geht, wird dieser oft von Journalisten begleitet. Zusätzlich gehen natürlich auch sehr viele Presseanfragen dazu ein. Die Aufgabe des Medienkoordinators ist es dann, Journalisten vor Ort zu betreuen, telefonische Anfragen zu beantworten, Interviews zu geben und zu vermitteln, aber auch Berichte und Blogbeiträge zu schreiben und Bildmaterial zu sammeln, das dann von der humedica-Presseabteilung verwendet werden kann. Auf diese Aufgaben wurde ich mit acht weiteren Teilnehmern am Wochenende intensiv vorbereitet.

Die humedica-Zentrale in Kaufbeuren, im Hintergrund unsere Zelte

Die humedica-Zentrale in Kaufbeuren, im Hintergrund unsere Zelte

Medienkoordinatoren-to-be in der Neugabronx

Meine spätere  Zeltnachbarin Hanna, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Hoffnungszeichen e.V., traf ich gleich am Bahnhof. Dort wurden wir von humedica-Mitarbeiter und Mitteilnehmer Manuel abgeholt und mit dem Bulli zur Zentrale gebracht. Die liegt im Kaufbeurener Stadtteil Neugablonz – von den Einheimischen auch gerne mehr oder weniger liebevoll „Neugabronx“ genannt. Nachdem wir unsere Zelte im Garten der humedica-Zentrale bezogen hatten, hatten wir Medienkoordinatoren-to-be erst einmal Zeit uns kennenzulernen.

Medienkoordinatoren im Training (v.l.n.r.): Jannik, Monika, Esther, Christine, Magdalena, Anna, Hanna (nicht im Bild: Manuel und Olivia)

Medienkoordinatoren im Training (v.l.n.r.): Jannik, Monika, Esther, Christine, Magdalena, Anna, Hanna (nicht im Bild: Manuel und Olivia)

Danach holte mich die Arbeit schon wieder ein – das Training begann mit einem Workshop von Stefan zum Thema Bloggen für den Einsatz. Am Ende des Workshops (es war mittlerweile gegen 22 Uhr) schrieb jeder noch einen kurzen Blogbeitrag über seine Anreise – kein Druck für mich, wenn der eigene Chef den Workshop gibt :). Nach dem Workshop fielen wir alle  auf unsere Isomatten – gespannt, was das Wochenende noch für uns in petto haben wird.

„Don’t touch that f**** Zoom-Button!“

Der Samstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück und war vollgepackt mit Workshops zu allen wichtigen Aspekten des Medienkoordinatoren-Daseins. Eine sehr spannende Einführung bekamen wir von Ruth Bücker, ehemalige humedica-Mitarbeiterin, heute bei Ärzte der Welt e.V. Sie hatte selbst einige Einsätze als Medienkoordinatorin mit humedica absolviert und konnte uns so wichtige Tipps und Erfahrungen aus erster Hand vermitteln. Die erste wichtige Gattung der Berichterstattung – Bilder – wurde uns von Steffen Richter nahegebracht. Von ihm lernten wir die wichtigsten Regeln im Umgang mit der Kamera (Stichwort: Goldener Schnitt) und die wichtigsten Typen von Fotos, die humedica für die spätere Berichterstattung braucht. Nach dem Mittagessen stand dann das Thema Printjournalismus auf dem Plan. Natalie Kettinger von der Münchner Abendzeitung gab uns zunächst Einblicke in den Alltag einer Printjournalistin. Im folgenden Gespräch erklärte sie uns ihre Anforderungen an uns Medienkoordinatoren im Einsatz.

Im letzten Workshop des Tages drehte sich alles um das Thema Bewegtbild. Christian Schmidt (videoredaktion.de) gab uns wertvolle Tipps mit auf den Weg, um gute Videos aus dem Einsatz zu drehen. Die wichtigste Botschaft: „Don’t touch that f**** Zoom-Button!“ (gar nicht so einfach!). Damit war der Samstag geschafft. Nach einem gemeinsamen Spaziergang hieß es ab in den Schlafsack, denn auch am Sonntag standen noch Vorträge auf dem Programm.

Medienkoordinatoren – Die Augen, Ohren und Münder im Einsatz

Der Sonntag begann früh mit der nächsten wichtigen Mediendisziplin: Hörfunkjournalismus. Rupert Waldmüller vom BR konnte uns anhand seiner eigenen Erfahrung als Journalist im Einsatz mit humedica genau aufzeigen, wie wir als Medienkoordinatoren seine Arbeit unterstützen können. Dazu gab es einen Crashkurs in Sachen Interview und O-Ton. Letzter Workshop des Tages war dann die Keynote von Alexander Drechsel, Journalist im „Reporter und Recherche“-Team beim SWR. Seine Einblicke, die er sowohl als Rettungssanitäter im Katastropheneinsatz als auch als Journalist im Einsatz gewonnen hat, umspannten noch einmal die Themen des gesamten Wochenendes. Der perfekte Abschluss für ein sehr lehrreiches Wochenende mit unglaublich viel Input!

Beim Pizza-Essen zum Abschluss waren wir uns einig: Dank der spannenden Einblicke von allen Referenten, die das gesamte Medienspektrum abgebildet haben, sind wir meiner Meinung nach jetzt gewappnet, das theoretisch Gelernte im späteren Einsatztraining auch praktisch umzusetzen. Ich freue mich schon drauf – und halte euch natürlich auf dem Laufenden!

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Esther von ihrem Einstieg in die PR-Welt. Esther studierte Amerikanistik und gehört seit Oktober 2015 zu unserem Team.

 1. WaruEsther Schwanm hast du Dich bei cocodibu beworben?

Dass ich gerne in die PR wollte, war mir „schon“ in den letzten Zügen meines Studiums klargeworden. Nach meinem Abschluss wollte und musste ich erstmal ein Praktikum machen, um abzuklopfen, ob mir mein Wunsch dann auch in der Praxis wirklich liegt. Nach dem Praktikum war klar: PR it is. Da ich mein Volontariat unbedingt in einer Agentur machen wollte, habe ich also nach guten PR Agenturen in München gesucht. Ein bisschen Recherche später stand für mich cocodibu fest: Spannende Kunden, zufriedene Mitarbeiter und Digital Business als zukunftsträchtige Branche? Da muss ich mich bewerben!

2. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?

Ich war ganz schön aufgeregt, da ich das Volontariat ja unbedingt haben wollte. Die Aufregung war aber ziemlich schnell verflogen und ich hab mich während des Gesprächs sogar wohl gefühlt. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Stefans Begeisterung für meine auf den ersten Blick doch recht eigenwillige Studienfachwahl. Vorher hatte ich da immer eher ein „Was denn das und was bringt das?“ geerntet.

3. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?

Ich stecke ja noch mitten in meinem Volontariat, deshalb habe ich auch bestimmt noch einiges zu lernen. Auf der anderen Seite habe ich bisher auch schon richtig viel mitgenommen. Pressemitteilungen, Blogbeiträge, Gastbeiträge und mehr standen schon auf dem Programm. Was ich besonders gut finde: das Wissen wird nicht theoretisch vermittelt, sondern ich nehme es praktisch mit (das hat mir vor allem während meines Studiums doch eher gefehlt).

4. Was hast Du noch nicht gelernt?

Schlagfertigkeit… Und dem Scanner beizubringen, genau das zu machen, was ich möchte…

5. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?

Es gab schon einige Projekte, die mir sehr viel Spaß gemacht haben und es werden sicherlich noch einige dazukommen. Mir gefallen die Triple-A Auswertungen der webguerillas wirklich gut. Manchmal brauche ich dann doch eine gute Ladung Zahlen, in die ich mich erstmal verbeißen kann, um danach daraus eine spannende PM zu schreiben.

6. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …

…würde ich ein Spielzimmer mit Hundewelpen einrichten 😉

7. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?

Bisher hat sich mein Blick eigentlich noch gar nicht verändert. Außer, dass die Horrorgeschichten, die mal teilweise über Agenturen hört (Wochenendarbeit und Überstunden ohne Ende) zum Glück auf cocodibu nicht zutreffen.

8. Was machst Du in zehn Jahren?

Quelle: tumblr

Quelle: tumblr

Siehe Bild… Scherz… Was ich in zehn Jahren machen werde, das weiß ich in zehn Jahren. Für solche langfristigen Pläne ist die Unsicherheit doch ein bisschen hoch.

9. Welcher Ordnungstyp bist Du?

Nur das Genie beherrscht das Chaos 😉 Spaß beiseite. Ich pendle stetig zwischen Chaot und Organisator. Ich brauche alles immer griffbereit um mich herum, schreibe vieles handschriftlich, weshalb es für den ungeschulten Beobachter sicherlich auf den ersten Blick ziemlich chaotisch aussieht.

Esthers Arbeitsplatz bei cocodibu

Esthers Arbeitsplatz bei cocodibu

10. Du in den Augen Deiner Bürokollegin?

Nadine: „ESTHER: Nicht nur ein effizient arbeitender „Roboter“ zur Erstellung professioneller PR-Texte, sondern auch noch eine talentierte und liebe Kollegin, mit der man in konzentrationsschwachen Momenten richtig Spaß haben kann. Das Allgemeinwissens-Paket war bei ESTHER übrigens inklusive – täglich informiert sie mich daher über globale Krisenherde samt relevanter Protagonisten sowie aktuelle – doch eher lokale – Einsätze der Münchner Feuerwehr. Das Schwan’sche Rundum-sorglos-Paket quasi! :)“

 

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir regelmäßig Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet Caroline, intern „Caro“ genannt, von ihrem Einstieg in die PR-Welt.  Caroline studierte Medienkommunikation und gehört seit Januar 2015 zu unserem Team.

Caroline Klausener1. Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?

Nach meinem Studium und trotz einiger praktischer Erfahrungen in der Kommunikationsbranche musste ich 2014 feststellen, dass der Bachelor-Abschluss mir leider doch nicht den direkten Berufseinstieg als Junior Manager oder Berater ermöglicht – deshalb musste ein Volontariat her! Ich begab mich auf die Suche nach geeigneten Stellen in Münchner PR-Agenturen und wurde bei cocodibu fündig. Der erste Eindruck vom Team, das außergewöhnliche Agenturvideo (Watch it!) und die vielfältigen Kunden aus der Digitalbranche sagten mir direkt zu. Digital kann ja nie verkehrt sein!

2. Wie war Dein Bewerbungsgespräch?

Kurz, knackig und entspannt. Naja, fast. Ich war ziemlich nervös. Aber nachdem ich schon sehr freundlich begrüßt wurde, konnte es nur positiv werden. Neben den üblichen Fragen: „Was hast du bis jetzt gemacht?“, „Warum hast du dich bei cocodibu beworben?“ musste ich mich aber auch der anspruchsvolleren Frage stellen wie „Warum willst du unbedingt ein Volontariat in einer Agentur machen, die sich auf die Digitalbranche spezialisiert hat?“. Nach dem Gespräch und einem kurzen Telefonat mit der Familie, deren Worte jetzt noch in meinen Ohren klingen: „Was? So ein kurzes Vorstellungsgespräch? Naja schauen wir mal, was daraus wird!“, bin ich froh jetzt hier zu sein!

3. Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?

Vieles. Vor allem das Verfassen von Pressemitteilungen, Gastbeiträgen, das Erstellen von Reportings sowie Social Media und den Umgang mit Unternehmensblogs. Nicht zu vergessen, wie ein PR-Manager mehrere Kunden und ihre Wünsche parallel unter einen Hut bringt oder es zumindest versucht… 🙂

4. Was hast Du noch nicht gelernt?

Smalltalk und die innere Gelassenheit bei vielen verschiedenen ToDos bewahren.

5. Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?

Ich habe eher mehrere Projekte, die mir viel Spaß bereitet haben. Von Social Media Postings für einen Lifestyle-Kunden über die Vorbereitung eines Hackathons bis hin zu dem Pflegen unseres DigitalWiki Onlineglossars.

6. Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …

…würde ich den Mitarbeitern freitags immer um 16 Uhr Feierabend geben. Da sind die Kunden (meistens) auch schon im Wochenende und abhängig vom Tagesgeschäft kann man den letzten Tag der Woche dann flexibler gestalten… 🙂

7. Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?

Um ehrlich zu sein gar nicht. Was das Berufsleben alles mit sich bringt war mir schon vorher bewusst, aber vielleicht erfährt man durch das Volontariat noch genauer, was Verantwortung bedeutet.

8. Was machst Du in zehn Jahren?

Ich bin nicht so der Zukunftsdenker. Aber schön wären ein Haus am Meer und ein Job, der mir Spaß macht.

9. Welcher Ordnungstyp bist Du?

Für mich gehört eine gewisse Ordnung definitiv zum Arbeiten dazu. Allerdings muss ich gestehen, arbeite ich mit einer Zettelwirtschaft – gedruckt ist mir vieles lieber als digital!

Carolines Schreibtisch bei cocodibu

Caros Arbeitsplatz bei cocodibu

 

10. Du in den Augen Deiner Bürokollegin?

Nadine: „An Caro schätze ich besonders ihre direkte, aufmerksame und hilfsbereite Art! In unseren Dialekten liegt wahrscheinlich auch schon die größte Differenz zwischen uns beiden − so ergänzen wir uns gerade in Sachen Gossip, Arbeit, Humor, Leben und Familie wirklich super. Kurzum: eine Kollegin, für die man dankbar ist!“

In unserer Blog-Reihe „My way to cocodibu“ befragen wir unsere Kolleginnen zu ihrem Volontariat bei cocodibu. Heute berichtet unsere ehemalige Volontärin Maren von ihrem Einstieg in die PR-Welt. Sie hat ihr Volontariat 2013 bei uns angefangen und arbeitet jetzt als PR-Managerin bei cocodibu. Studiert hat sie Theaterwissenschaft, Germanistik und Psychologie, wobei sie vor allem bei Letzterem einen Zusammenhang zur PR sieht.

Maren Scholz

1.    Warum hast du Dich bei cocodibu beworben?

Es war eher ein glücklicher Zufall, dass ich bei cocodibu gelandet bin. Zuvor war ich bei der W&V und habe dort von dem Volontariat bei coco erfahren. Über einen Mittelsmann bin ich dann bei cocodibu gelandet. 🙂

2.    Wie war Dein Bewerbungsgespräch?

Im Detail erinnere ich mich nicht mehr daran – es war aber eine lockere Atmosphäre und mehr ein gegenseitiges Kennenlernen – wie es sein sollte. Mir wurde gleich ein Volo-Plan ausgehändigt, sodass ich wusste, welche Stationen ich bei cocodibu kennenlernen werde.

3.    Was hast Du in Deinem Volontariat gelernt?

Neben den grundlegenden PR-Instrumenten und dem Texten habe ich Folgendes fürs Leben und den Berufsalltag gelernt:

  • Zu Priorisieren ist wichtig
  • Eine gewisse Gelassenheit ist essentiell in diesem Job
  • PR ist oft auch Psychologie
  • Selbst die unleserlichste Schrift lässt sich nach ein paar Jahren Übung mühelos entziffern

4.    Was hast Du noch nicht gelernt?

Arbeit abzugeben

5.    Was war Dein Lieblingsprojekt während des Volontariats?

Da gab es einige. Spontan würde ich aber den Aufbau der PR-Strategie für den Kunden Boris Gloger Consulting nennen. Es war herausfordernd, absolut unbekanntes Terrain mit dem Thema Scrum zu betreten. Zudem war die Zusammenarbeit immer sehr angenehm. Ein Wunschkunde!

6.    Wenn Du Chef von cocodibu wärst, dann …

…würde ich ein etwas flexibleres Arbeitszeitmodell einführen.

7.    Wie hat sich durch Dein Volontariat der Blick auf das Berufsleben verändert?

Gar nicht. Mir war nur nicht so bewusst, dass die Zeit mit Eintritt ins Berufsleben tatsächlich zu fliegen scheint.

8.    Was machst du in zehn Jahren?

Ich angle auf den Lofoten und brutzle den Fisch danach in meinem Ferienhaus. In der Nacht flitze ich mit meinen Husky-Schlitten durchs Niemandsland und genieße die Nordlichter.

9.    Welcher Ordnungstyp bist Du?

Ordnung? Siehe Bild meines Geschirrtuchs:

Volobogen

So ähnlich handhabe ich es auch im Büro, das Licht wird eh selten angeknipst – da fällt das nicht so auf. Ein paar Mal im Jahr packt mich eine Aufräumwut – danach finde ich meist nichts wieder.

cocodibu, PR, Volontariat, Agentur, Berufseinstieg

Marens Arbeitsplatz bei cocodibu

10.    Du in den Augen Deiner Bürokollegin?

Nadine: „Wunderbare Kollegin mit ganz viel Humor, super viel Know-how und zwei offenen Ohren.  Dummerweise filtern ihre Ohren auch das Geräusch ihrer eigenen Papier-Zerreiß-Tiraden.  Aber man kann ja nicht alles haben. :-)“