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Warum ist der erste Eindruck so wichtig?

01.12.2016 München. 08:00 Uhr. Universität. Studium. Medien- und Kommunikationswissenschaften…

Eine Gruppe von Studenten bekommt eine auf den ersten Blick unlösbare Aufgabe: im Rahmen eines Forschungsprojektes an der LMU München zum Thema „Beratungsresistenz in der PR-Beratung“ Interviews mit PR-Beraterinnen und PR-Beratern durchzuführen und (PR-) Beratung aus Sicht der Systemtheorie und des funktionalistischen Ansatzes darzustellen. Klingt kompliziert? Dann brauche ich nicht zu erklären, wie kompliziert es tatsächlich war, dieses unrealisierbare Projekt zu realisieren!  PR-Beratungsresistenz – derzeit immer noch ein Tabuthema. cocodibu war die einzige PR-Agentur, die komplett offen war, das Interview mit mir durchzuführen – mehr als 50 Dienstleister hatten wir dafür angefragt.

So hat cocodibu vor fünf Jahren mein Forschungsprojekt gerettet und mit dem Interview einen wissenschaftlichen Beitrag geleistet. Was ich im Rahmen des Projektes gelernt habe: Agenturen stresst vor allem das fehlende Verständnis der Kunden für PR und eine unrealistische Erwartung an den Berater bzw. die Agentur. Aber das war natürlich nur die Theorie. Meine erste Begegnung mit cocodibu und somit mein erster Eindruck waren bleibender als ich dachte. Es hat mich dazu bewegt, den Kontakt mit der Agentur wiederaufzunehmen und jetzt bin ich hier – PR-Volontärin bei cocodibu.

Mein bisheriger Lebensweg fängt in Tbilisi, Georgien an, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Studium im Ausland? – Ehrlich gesagt, das war nie mein Traum. Demgegenüber kann ich Medien- und Kommunikationswissenschaften als meinen Traumstudiengang bezeichnen. Das ist der wichtigste Grund warum ich seit meinem siebzehnten Lebensjahr in Deutschland lebe. Studium im Ausland sowie das Leben in Deutschland waren aus einer spontanen Idee geboren. Aber gut, die Entscheidung war gefallen, jetzt musste also ein wenig improvisiert werden. So bin ich ganz spontan in einem Land namens Deutschland und in einer Stadt namens München gelandet.

München ist die Stadt, die mich warmherzig aufgenommen hat, wo ich sechs Jahre lang studiert habe und im September 2020 meinen Master mit der Fachrichtung Interkulturelle Kommunikation abgeschlossen habe. Warum Presse – und Öffentlichkeitsarbeit? Das Ansehen einer Marke zu verändern, neue Zielgruppe zu erreichen, Meinungen zu bilden sowie dem Kunden richtig zuzuhören und seine Wünsche richtig zu erkennen – dies sind besonders interessante und herausfordernde Aufgaben für mich.

Bevor ich mich verabschiede, möchte ich noch zehn Blitzfragen beantworten und meine Persönlichkeit in diesem Format kurz zusammenfassen:

Kochen oder bestellen? … bestellen

Gitarre oder Klavier? … Klavier

Rucksack oder Koffer? … Koffer

Berge oder Strand? … Strand

Tag oder Nacht? …Tag

Chaos oder Ordnung? …Ordnung im Chaos

Schwarz oder weiß? … keine

Improvisieren oder einem Plan folgen? …improvisieren

Regeln folgen oder brechen? …lernen zu folgen, um sie gezielt zu brechen

Zukunft oder Vergangenheit?… Zukunft!

Eines habe ich jetzt schon beim Verfassen dieses Artikels gelernt: Über sich selbst zu schreiben, ist verdammt schwer. Alles was man über sich sagt, ist Werbung. PR ist das, was andere über einen sagen…

 

 

 

 

 

 

…wer möchte das nicht? Vor allem dann, wenn es sich um die Träume oder Herzenswünsche von Kindern handelt. Unser Kunde Aktion Kindertraum kümmert sich tagtäglich dank zahlreicher Spenden um solche Themen.  Die gemeinnützige GmbH aus Hannover fokussiert sich hierbei auf die Bedürfnisse von gesundheitlich beeinträchtigten Kindern und deren Geschwister. Seit 1998 konnten Geschäftsführerin Ute Friese und ihr Team schon über 3000 Wünsche erfüllen.

Über eine dieser Erfüllungen freuen wir coco’s uns aber besonders, da sie mit unserer Spende realisiert werden konnte: Der siebenjährige Ziani aus Thüringen erhielt eine Playstation 5 – heiß begehrt und schwer zu bekommen!
Ursprünglich wollte er mit seiner Familie eine kleine Reise mit dem Wohnwagen auf einen Campingplatz unternehmen, aber wegen der Corona-Pandemie ist das unglücklicherweise auf unbestimmte Zeit nicht möglich. Daher überlegte sich Ziani, was er sich stattdessen in der aktuellen Situation wünscht – eine PS5 mit Zubehör.

Ziani erkrankte vor vier Jahren an Leukämie und erlitt 2019 erneut einen Rückfall. Seit dem 01. September 2019 war der Junge fast ausschließlich im Krankenhaus, doch nun ist ein Ende dieser schweren Zeit abzusehen. Ziani freute sich riesig, als er einmal wieder von einem Krankenhausaufenthalt für ein paar Tage heimkam und die Playstation vorfand.

Wir hoffen auf möglichst schnelle Genesung und wünschen Ziani und seiner Familie nur das Beste für die Zukunft.

Einmal Traumerfüller sein… ein gutes Gefühl

PS: Kleiner Funfact am Rande – das Geld für die Spende haben wir uns erspielt. Keine Sorge, wir coco’s betreiben kein Glücksspiel – zumindest nicht im Casino-Stil. Wir haben intern ein digitales Xmas-Quiz ausgerichtet und pro richtiger Antwort Geld gesammelt. Wir sind sehr stolz auf die Summe, die wir erreichen konnten und vor allem, für was wir sie genutzt haben.

Justin Trudeau und Emmanuel Macron kommen auf LinkedIn auf bis zu 4,5 Millionen Follower. In Deutschland nutzen Politiker das Netzwerk bislang mit angezogener Handbremse. Dabei bietet es vielseitige Möglichkeiten, sich zu positionieren und Reichweite zu generieren.

Für die deutsche Politik hat das weltweite Netzwerk LinkedIn in etwa eine Bedeutung wie die Lüneburger Heide. Gut, vielleicht eine geringfügig größere. Etwa 50 Berufspolitiker besitzen in Deutschland einen LinkedIn-Account mit einer nennenswerten Reichweite. Wir werten das als Agentur jeden Monat mit unserem Polit-Check aus. Mit knapp 4.000 Followern schafft es Oliver Luksic, Landesvorsitzender der FDP Saar, schon in die Top 10. Mit über 7.000 Followern platziert sich der FDP-Vorsitzende Christian Lindner in den Top 5. Ganz weit vorn liegt Gerhard Schröder. Der Account des ehemaligen Bundeskanzlers wächst Woche für Woche prozentual zweistellig und vereinte schon drei Monate nach Start rund 20.000 Follower hinter sich. Ein Ex einsam an der Spitze?

Es wirkt, als hätten deutsche Politiker das Business-Netzwerk nicht auf dem Schirm. Fakt ist: LinkedIn hat in der gesamten DACH-Region rund 16 Millionen Nutzer – nach soziodemografischen Kriterien wertigere als auf anderen Plattformen. Der Diskurs ist deutlich sachlicher und überwiegend fundierter als etwa auf Facebook. Es gibt weniger Hatespeech und Fake-Accounts. Die Darstellungsmöglichkeiten sind immens: Lange Artikel, kurze Beiträge, Grafiken, Bilder, Videos – alles ist möglich. Erst vor wenigen Wochen hat LinkedIn das Feature LinkedIn Live gelauncht, ein Videoformat, bei dem sich die User mit Fragen einschalten können. Die Premiere unter den Politikern hatte im Juli Jens Spahn. Längst ist die Plattform mehr als ein Business-Netzwerk. Im Ausland ist LinkedIn gesetzt. Spitzenpolitiker wie Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, Indiens Premierminister Narendra Modi oder der kanadische Premierminister Justin Trudeau kommen hier inzwischen auf bis zu 4,5 Millionen Follower. Und auch Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (über 45.000 Follower) nutzt die Plattform regelmäßig für sein Agenda Setting. Aber wie funktioniert das in der Praxis? Wie bauen Politiker – und analog andere Personen des öffentlichen Lebens – erfolgreich ein Profil auf dem Netzwerk auf? Ein paar Faktoren gibt es, die einen Erfolg auf LinkedIn begünstigen.

PR ist nicht alles. Aber ohne PR ist alles nichts.

Die Social-Media-Plattformen werden immer noch häufig als Kanäle bezeichnet. Das ist trügerisch. Weil es suggeriert, wer in dem Kanal am schnellsten schwimmt, kommt als Erstes ans Ziel. Manchmal ist es ratsam, einen Social-Media-Kanal einfach mal zu verlassen. Bei LinkedIn ist das auch so. Sicher kann jeder über mehr oder weniger gezielte Anfragen sein Kontaktnetzwerk ausbauen und über pointierte Beiträge und Artikel für ausreichend Buzz sorgen. Doch sollte man nicht die Wechselwirkung von PR und LinkedIn unterschätzen. Deshalb: Kanalübergreifend Themen setzen. Veröffentlichungen in den klassischen Medien parallel für LinkedIn-Debatten nutzen, exklusive LinkedIn-Artikel den Medien vorab stecken. Spätestens seit Donald Trump wissen wir, dass die klassischen Medien keine Berührungsängste mehr haben, Twitter & Co. als Quellen zu zitieren. Das hilft natürlich enorm, den Account bekannt zu machen. Auf diesen Mechanismus kann hierzulande natürlich auch jeder Kommunal-  und Regionalpolitiker zurückgreifen. Forderungen stellen, Missstände benennen, Lösungen aufzeigen. Auf LinkedIn ausführlich analysiert und für die Medien vor Ort entsprechend aufbereitet.

Auf Tuchfühlung mit Influencern

Influencer – da denkt jeder an die Teens und Twens auf Instagram und Tiktok. Vielleicht ist Multiplikator deshalb der passendere Begriff – also Fachexperten, Journalisten/ Blogger, Unternehmer mit entsprechender Expertise und Followerschaft auf LinkedIn. Sicher, nicht jeder hat das Glück, LinkedIn-Größen wie Carsten Maschmeyer (knapp 100.000 Follower) in seinem Bekanntenkreis zu haben. Der Unternehmer und Start-up-Investor beglückwünschte auf seinem Account etwa Ex-Kanzler Gerhard Schröder zu dessen LinkedIn-Debüt, was dessen Followerzahl stark ansteigen ließ. Doch jeder kennt in seiner Region oder in seinem Fachgebiet (hoffentlich) die Meinungsmacher, die im Social Web Themen den richtigen Spin geben. Man kann dem Zufall natürlich ein bisschen auf die Sprünge helfen. Eigene LinkedIn-Artikel vorab den Influencern stecken und so eine langfristige Bindung aufbauen. Besonders gut funktioniert eine Kombination aus PR und Einbindung von Multiplikatoren – etwa wenn die klassischen Medien und die Meinungsmacher im Web gleichermaßen die eigenen auf LinkedIn publizierten Thesen und Themen aufgreifen. Mit etwas Glück entwickelt sich hier eine Eigendynamik – wenn etwa klassische Medien die involvierten Multiplikatoren in die Berichterstattung einbeziehen und die die Artikel auf ihren Accounts posten.

Die LinkedIn-Redaktion kontaktieren

LinkedIn hat eine kleine, aber sehr engagierte und professionelle Redaktion. Sie schreibt selbst Beiträge, kuratiert Artikel und stellt daraus den morgendlichen Newsletter für alle Mitglieder zusammen. Was gerade angesagt ist, wird allen Usern rechts oben auf der LinkedIn-Seite in der Box „Aktuell und diskutiert“ angezeigt. Zudem arbeitet die Redaktion an neuen audiovisuellen Formaten wie eben LinkedIn Live. Alles in allem ein enormer Reichweitenbooster also, wenn man es schafft, mit seinen Themen hier berücksichtigt zu werden. Zwar scannt die Redaktion selbst das Netzwerk nach interessanten Aufhängern, doch sich selbst mit seinen Themen bei der Redaktion ins Gespräch zu bringen, kann nie schaden.

Mut zur eigenen Meinung

Der FDP-Politiker Thomas Sattelberger fragte neulich (rhetorisch) auf LinkedIn: „Welche Politiker wollen wir? Glatt gebügelte Homunkuli und Barbies? Sind Karrieresysteme von Parteien Windhundrennen?“ In den Sozialen Netzwerken jedenfalls haben all die blassen Technokraten mit ihrer floskelhaften Sprache keine Chance. Wer wirklich Thought Leadership beweisen möchte, muss auch mal gegen den Strom schwimmen. Positionen vertreten, die vielleicht nicht 100-prozentig auf Parteilinie sind, die viel mehr der eigenen Überzeugung entsprechen als dem gängigen Mainstream. Gerhard Schröder positioniert sich auf LinkedIn klar für Autoprämien, für eine stärkere Zusammenarbeit mit Russland und für Nord Stream 2. Nur so entstehen wirklich Debatten. Nichts ist schlimmer als ein Account ohne Reaktionen. Den straft LinkedIn mit seinem Algorithmus ab. Wer keinen Buzz erzeugt, taucht im Newsfeed kaum mehr auf. LinkedIn ist in weiten Teilen ein Business Netzwerk. Doch um hier im Nachrichten-Stream aufzufallen, lohnt es, hin und wieder auch etwas Privates von sich preiszugeben. Kultur, Sport, Zeitgeschehen, Literatur – was auch immer, Hauptsache, es entspricht der eigenen Persönlichkeit. Gesundheitsminister Jens Spahn begrüßte seine Community zum LinkedIn-Start etwa mit einem handschriftlichen Schreiben und ermunterte hier zum Austausch und Dialog. Das Feedback war immens.

Im Gespräch mit der Community bleiben

Einer der größten Fehler auf LinkedIn ist, ausschließlich in den Broadcast-Modus zu gehen – also einfach Botschaften zu senden, ohne die Tuchfühlung mit der Community aufzunehmen. Das gezielte, aktive Kommentieren ausgewählter Beiträge gehört deshalb zweifellos zu den wichtigsten Spielregeln auf LinkedIn. Und auch hier gilt: Kontinuierlich alle Kommentare scannen und über die LinkedIn-Rubrik „Inhalte“ checken, was ggf. über einen selbst publiziert wurde. Sachlichen Dialog mit eigenen Kommentaren fördern, Hate Speech ignorieren beziehungsweise dem Netzwerk melden.

Die Medienvielfalt nutzen

LinkedIn bietet die Möglichkeit für kurze Beiträge, die häufig auf externe Inhalte verlinken und in der Regel mit einem entsprechenden Kommentar des Autors versehen sind. Politiker nutzen dies häufig für knappe, pointierte Einschätzungen zu aktuellen Ereignissen. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron postete beispielsweise kurz hintereinander zu den EU-Verhandlungen über das Corona-Rettungspaket und verzeichnete einmal etwa 4.000 und einmal 16.000 Reaktionen. Für noch mehr User-Engagement sorgen in der Regel Artikel. Das sind deutlich längere Texte, die jeder User auf der Plattform veröffentlichen kann. Über einen kurzen Teaser und ein entsprechendes Aufmacher-Bild werden sie im Nachrichten-Stream der User angerissen. Aus unserer Erfahrung verzeichnen die Artikel deutlich weniger Views als die Beiträge, proportional dazu aber deutlich mehr Reaktionen/Kommentare. Zwar beschäftigen sich offensichtlich weniger Nutzer mit diesen längeren Artikeln – die dafür umso intensiver. Wichtig ist, die Texte mit entsprechendem Bild-/ Videomaterial zu ergänzen. Fotos von Politikern wirken auf LinkedIn inzwischen fast so plakativ wie Wahlplakate. Ein großes Porträtfoto und davor ein pointiertes, farblich markiertes Statement aus einem Interview/Beitrag – Hauptsache, schnell auffallen. Empfänge, Politiker-Treffen, Medien-Interviews – all das wird auf LinkedIn natürlich zudem per Foto festgehalten und um die wesentlichen Aussagen der Treffen ergänzt. Weniger Arbeitslose in der Region? Mehr Industrieansiedelung? Oder einfach ein Bevölkerungszuwachs, der auf eine steigende Attraktivität der Region hindeutet? All das lässt sich nicht nur wunderbar für den eigenen Wahlkampf nutzen, sondern auch auf LinkedIn grafisch aufbereiten. Auch hier hat die filigrane Infografik längst das einfache Balkendiagramm abgelöst. Wer nicht kamerascheu ist, setzt auch auf LinkedIn auf kurze, originelle Videos. Selbst mit dem Smartphone lassen sich hier inzwischen ganz respektable Ergebnisse erzielen.

Altkanzler Gerhard Schröder ist Deutschlands erfolgreichster Politiker auf der Social-Business-Plattform LinkedIn. In Summe verfügt er über die höchste Reichweite und das größte prozentuale Wachstum im Vergleich zu seinen Polit-Kolleg*innen. Dies hat jetzt der „LinkedIn-Polit-Check“ von cocodibu offengelegt. 

Erstmals wurden mit der Untersuchung explizit deutsche Politiker und ihre Performance auf dem gerade in Wirtschaftskreisen so wichtigen Netzwerk LinkedIn untersucht. Kriterien hierfür waren die Anzahl der Follower sowie das prozentuale Wachstum innerhalb des Untersuchungszeitraums vom 01. Juni bis 01. Juli 2020. Daraus wurde jeweils ein Top-10-Ranking erstellt. Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder führt beide Rankings souverän an. Bemerkenswert ist das Ergebnis vor dem Hintergrund, dass Schröder erst seit Mai dieses Jahres auf LinkedIn aktiv ist.

 

Zum Stichtag 1. Juli 2020 verzeichnet das LinkedIn-Profil Schröders bereits 9.185 Follower. Damit liegt er weit vor dem Zweitplatzierten Thomas Jarzombek (CDU, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt), der 5.421 Follower vereint. Insgesamt, so zeigt der „LinkedIn-Polit-Check“ von cocodibu, wird das Ranking klar von Mitgliedern der FDP dominiert. Mit Thomas Kemmerich (5.020 Follower), Thomas Sattelberger (4.068 Follower), Christian Lindner (3.777 Follower), Oliver Luksic (3.591 Follower) und Daniel Föst (2.969 Follower) stellen die Freien Demokraten die Hälfte der Top 10. Als einziges Mitglied der CSU und einzige Frau hat es die Münchner Kommunalreferentin Kristina Frank mit 3.500 Followern auf Platz sieben geschafft. Frank kandidierte 2020 für das Amt der Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt München und nutzte die sozialen Netzwerke offensiv für ihren Wahlkampf. 

Mit einem Zuwachs von 58 Prozent liegt Schröder auch klar auf Platz eins des Wachstum-Rankings. Mit großem Abstand dahinter folgt der FDP-Bundes- und Fraktionsvorsitzende Christian Lindner mit einer Steigerung der Followerzahl von 15 Prozent im Juni, Platz drei sichert sich Andreas Steier (Bundestagsabgeordneter für Trier und Trier-Saarburg) von der CDU mit knapp sechs Prozent Wachstum. Auf den weiteren Plätzen folgen der Landesvorsitzende der FDP Saar Oliver Luksic (plus fünf Prozent) und dessen FDP-Kollege Thomas Sattelberger (plus fünf Prozent). Kristina Frank kommt mit einem Zuwachs von knapp einem Prozent auf Platz neun. Seit dem Ende ihres Wahlkampfs sinkt Franks Engagement auf LinkedIn kontinuierlich. 

Die cocodibu-Studie zeigt: LinkedIn als Kommunikationskanal wird von deutschen Politikern noch vielfach vernachlässigt. Abgesehen von Christian Lindner ist kein deutscher Spitzenpolitiker auf der Plattform aktiv bzw. hier erfolgreich. Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken etwa liegt mit 1.595 Follower und einem Wachstum von 0,5 Prozent deutlich abgeschlagen.  Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sind auf dem Business-Netzwerk überhaupt nicht vertreten.

Außerhalb Deutschlands ergibt sich ein gänzlich anderes Bild: In Europa punkten etwa Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron (zirka 1,8 Millionen Follower) und Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (zirka 41.000 Follower) mit großem Engagement auf LinkedIn. Weltweit ist Justin Trudeau, Premierminister von Kanada, mit rund 4,4 Millionen Followern der reichweitenstärkste Politiker auf LinkedIn. 

„Im Ausland ist LinkedIn für die politische Kommunikation längst gesetzt – hierzulande besteht noch großer Nachholbedarf. Die Abstinenz bzw. das mangelnde Engagement der deutschen Politiker verwundert. Sie erreichen ihre potenziellen Wähler hier schließlich direkt, der Diskurs ist anders als auf anderen Plattformen weitestgehend wertschätzend in einem sachlich-neutralen Kontext“, analysiert cocodibu-Geschäftsführer Stefan Krüger.

Der Fahrplan steht, die HR-Verantwortlichen der Unternehmen tüfteln schon an ihren Konzepten. Jetzt liegt es an euch, liebe StudentInnen, AbsolventInnen und Young Professionals, die ihr in der Kommunikations- oder Digitalbranche arbeiten wollt. Am Donnerstag, den 23.Mai 2019, gehen in München erstmals die „Superheroes on Tour„. Mit dabei sind prominente, faszinierende Unternehmen, die in der Landeshauptstadt gerade Nachwuchs suchen:

  • Condé Nast Germany, internationales Medienhaus mit Sitz in München
  • diva-e, Deutschlands führender Digital Solution Provider
  • fischerAppelt, eine der bundesweit größten Content-Marketing-Agenturen
  • GroupM, das weltweit größte Media-Network
  • Ray Sono, dominierende deutsche Agentur für digitale Kommunikation und Interaktion
  • i-pointing, Marktführer für professionelles PowerPoint-Design und Grafiksupport
  • Serviceplan, Deutschlands größte inhabergeführte Agentur
  • VerbraucherRitter, Münchner Legal-Tech Start-Up

Du planst einen spannenden Berufseinstieg oder schaust dich nach einer neuen Herausforderung um? Dann bist du bei den Superheroes on Tour genau richtig! Insgesamt stehen maximal 140 Tickets  zum Preis von jeweils 15 Euro auf www.superheroes-on-tour.de zur Verfügung. Also ran an die Tasten, denn es gilt das Motto: First come, first serve.

Lange Nacht der Musik meets Tag der offenen Tür – so ähnlich kannst du dir die Superheroes on Tour vorstellen. Wir bringen dich mit den angesagtesten Agenturen und Unternehmen in München zusammen. Und das mit sechs gelben amerikanischen College-Bussen, die die Unternehmen direkt anfahren – Musik und Getränke inklusive.

Sechs amerikanische College-Busse werden euch durch München shutteln. Foto: Alex von Spreti

Bist du Captain Content oder Doctor Design? Fühst du dich als Lead Lantern oder Bird of PRey? Oder schlummert ein Media Rocket oder Super O.M.G in dir? Dann geh‘ mit uns auf Tour!

Das Superheroes-Team von cocodibu freut sich auf dich!                                             Foto: Alex von Spreti

Kooperationspartner unseres Recruiting-Events sind u.a. die auf die Kommunikationsbranche spezialisierte private Hochschule Macromedia und das Recruiting-Netzwerk experteer. Für die ReDI School reserviert cocodibu eigene Plätze in den Bussen.

Unterstützt wird das neue Recruiting-Event vom Mediennetzwerk Bayern sowie der Landeshauptstadt München. Ein besonderes Dankeschön geht an die Design-Helden von SIGNALWERK, die die CI, das Key Visual sowie die einzelnen Superheroes-Charaktere und die Werbemaßnahmen gestalten. Über fast übernatürliche WordPress-Kräfte verfügt Markus Schraudolph, der uns bei der Superheroes on Tour-Website zur Seite stand.

 

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen – Was auf dem Papier (oder Bildschirm) gut klingt, fällt im Alltag oft hinten runter, da man in Eile leider zur Unachtsamkeit neigt. Da wird in der Mittagspause schnell zum abgepackten Salat in der Plastikschachtel gegriffen und die Plastikverpackung gedankenlos in den erstbesten Mülleimer geschmissen. Wir bei cocodibu haben uns einiges einfallen lassen, um unser „Ressourcen-Karma“ wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Denn wenn alle nur einen kleinen Beitrag leisten, kann man gemeinsam ganz schön viel bewirken! Vielleicht sind diese Ideen ja ein guter Vorsatz für dein Büro?

1. Mülltrennung

Ja, es ist leider sehr profan, doch wenn in der Einbauküche unter der Spüle nur ein Mülleimer eingebaut ist, wird eben dort alles hineingeworfen – und der Mülleimer ist beinahe jeden zweiten Tag voll. Dem Müll-Wahnsinn haben wir nun schon vor einiger Zeit ein Ende gesetzt und vier zusätzliche Müllbehälter angeschafft. Und siehe da: Es hat gar nicht so lange gedauert, bis Plastik/Verpackungen, Papier, Dosen/Alu, Biomüll sowie der Restmüll (weiterhin unter der Spüle) von jedem fein säuberlich auseinander gehalten werden. Bei Unklarheiten, was wohin gehört, steht uns unsere selbsternannte Umweltbeauftragte Susanne stets zur Seite. Und mit dem gemeinsamen „Müll runterbringen“ am Freitagnachmittag haben wir noch ein nettes kleines Team-Event dazugewonnen.


2. Schluss mit dem Plastikwahnsinn!

Nach der Mülltrennung kommt die Müllvermeidung. Klar, jeder von uns schafft es nicht immer, jeden Abend etwas für die Mittagspause vorzukochen und greift dann zu abgepacktem Sushi, Salat & Co. Aber wenn man abends sowieso kocht, ist es gar nicht so schwer, einfach die doppelte Menge zuzubereiten und am nächsten Tag in einer wiederverwendbaren Dose mit zur Arbeit zu nehmen. Wer lieber Brot isst: Auch hier ist die Anschaffung einer schönen Brotdose deutlich umweltfreundlicher und auf Dauer günstiger, als die Stulle jeden Tag in Alufolie einzuwickeln.

3. Neues Equipment? Frag mal in die Runde!

Vor kurzem ist unsere Mikrowelle in der Büroküche kaputt gegangen – ein Drama! Mussten wir doch alle unsere mitgebrachten Nudeln (siehe Punkt 2) umständlich auf dem Zwei-Platten-Herd aufwärmen. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus: Unsere Kollegin Susanne hat zu Hause noch eine Mikrowelle, die sie nicht benutzt. Wir alle haben sicherlich diese Staubfänger zu Hause, die zu schade zum Wegschmeißen sind, aber dennoch nicht benutzt werden. Daher: Sollte bei dir im Büro der Wasserkocher kaputt gehen, mehr Kaffeebecher benötigt werden oder im Sommer noch ein Ventilator fehlen, frag doch erst einmal alle Kollegen, ob nicht jemand noch etwas im Keller, in der Garage oder auf dem Dachboden stehen hat. So wird weniger neu gekauft und der Kollege hat mehr Platz daheim – eine Win-Win-Situation!


4. Swapping Queen statt Shopping Queen: Kleidertausch-Party

Bei einem Büro voller junger Damen kann man davon ausgehen, dass es in den Kleiderschränken der Mitarbeiterinnen viele Schrankleichen und Fehlkäufe gibt. Daher haben wir vor kurzem zur Kleidertausch-Party aufgerufen: Jede von uns hat ihren Kleiderschrank einmal gründlich durchforstet und Teile, die nicht mehr getragen werden, mit ins Büro gebracht. Freitagnachmittag kurz vor Wochenendbeginn haben wir dann alles in einem Büro gesammelt und fleißig probiert und getauscht. Alle Teile, die keine neue Besitzerin gefunden haben, haben wir dem Oxfam Shop gespendet, der die Sachen verkauft und die Einnahmen für wohltätige Projekte verwendet. Das geht natürlich nicht nur mit Kleidung, sondern auch mit Haushaltsgegenständen, Deko-Artikeln und vielem mehr – und macht jede Menge Spaß!

5. I want to ride my bicycle

Unser Büro hat eine super Lage mitten im schönen Schwabing. Mit dem Auto zu Kundenterminen in der Innenstadt zu fahren wäre nicht nur ein Umweltfrevel, sondern auch ziemlich nervig wegen der Parkplatzsuche. Daher greifen wir immer öfter auf den Bike-Sharing-Dienst der Deutschen Bahn zurück, wenn es zum Kunden geht. Das ist nicht nur günstiger (1 Euro für 30 Minuten), schneller und unkomplizierter – man hat dazu auch noch einen herrlich frischen Teint, der von den Kunden oft bewundert wird!

Und nicht vergessen: Kleinvieh macht auch Mist!

Wie heißt es so schön: „Auch der weiteste Weg beginnt mit dem ersten Schritt“. Daher lohnt es sich, sämtliche Gewohnheiten einmal zu überprüfen, ob man sie nicht doch etwas nachhaltiger gestalten könnte. Wir zum Beispiel…

… kaufen nur noch Getränke in Mehrweg-Glasflaschen.
… geben in den Kaffee Bio-Milch statt Milch aus konventioneller Tierhaltung.
… stellen die Heizkörper abends und übers Wochenende auf eine Temperatur von 20 Grad, anstatt der 22 bis 23 Grad, die wir tagsüber haben.
… haben einen Bewegungsmelder im Flur, damit dort nicht ständig das Licht brennt.

Unser Ziel für 2019: Die klimaneutrale Agentur

Für das neue Jahr werden wir aber darüber hinausgehen. cocodibu wird 2019 zum klimaneutralen Unternehmen. Wie man das anstellt und wie man seinen CO2-Fussabdruck genau berechnet und ausgleicht, berichten wir Euch in einem gesonderten Beitrag.

Du hast noch weitere Ideen, wie wir unser Büro nachhaltiger und ressourcenschonender machen könnten? Dann immer rein damit in die Kommentare!

von

Wer arbeitet im Jahr 2018 noch nine to five? Wohl nur noch die wenigsten. Gut, dass es Kollaboration-Tools gibt, die das gemeinsame Arbeiten mit Projektpartnern und Kunden – die zu verschiedenen Zeiten an unterschiedlichen Orten arbeiten – möglich macht.

Christiane hat uns in unserer neuen Reihe schon das Tool Google Drive vorgestellt. Ich führe euch heute in die Irrungen und Wirrungen des Gruppenchats namens Microsoft Teams ein, das vom größten Software-Hersteller weltweit speziell für virtuell vernetzte Teams entwickelt wurde.

Die Plattform, die auf den ersten Blick dem Chat-Portal Knuddels ähnelt, bietet neben klassischen Gruppen- und Einzelgesprächen auch die Möglichkeit, Anhänge hochzuladen. Das ist natürlich noch nicht alles – hier kommen meine drei Pros und Kons:

Pro Microsoft Teams

  • Praktisch: Jeder, der sich in einer „Besprechung“ befindet, kann dort Dateien direkt hochladen und mit allen anderen Teilnehmern teilen und nachbearbeiten.
  • Kompatibel: Das Tool kann Social Media-Kanäle wie Twitter anzeigen.
  • Und für alle, die unterwegs sind: Microsoft Teams gibt es selbstverständlich auch als App.

Kontra Microsoft Teams

  • Sehr schade: Über die App können weder Sprach- oder Videonachrichten versendet, noch Locations geteilt werden. Gerade Sprachnachrichten gehören in der heutigen Zeit dazu wie… äh, die Luft zum Atmen?
  • Kein Must Have, aber ein Nice to Have: Der Absender einer Nachricht erhält keine Lesebestätigung – weder in 1:1-Unterhaltungen noch in Gruppen-Chats.
  • Brandaktuell: Thema Datenschutz. Leider basiert dieser nicht auf der DSGVO, sondern auf US-Recht.

Mein Fazit

Microsoft Teams gehört sicherlich zu den beliebtesten zentralen Kommunikations-Hubs, nicht zuletzt, weil der Name Microsoft Vertrauen weckt. Jedenfalls ging es mir so, als ich zum ersten Mal von dem Tool hörte. Für virtuelle Teams, oder klassische Dienstleister-Kunden-Verhältnisse ist es hilfreich. Schnell ist der richtige Ansprechpartner erreicht, der sich durch seinen für alle sichtbaren Status auch nicht „verstecken“ kann. Doch die großen Mankos des Hubs sind der Datenschutz und die doch noch nicht dem Zeitalter angemessene App. Da bleibt zu überlegen, wie wichtig einem in der Microsoft Cloud gespeicherte Verläufe und WhatsApp-ähnliche Funktionen wirklich sind.

Erfahrene DMEXCO-Besucher wissen: In der Woche nach der Kongressmesse ist traditionell Luftholen und Durchschnaufen angesagt. Und natürlich die persönlichen DMEXCO-Rückblicke. Davon gab es in diesem Jahr ein paar sehr erfreuliche, beispielsweise bei der Internetworld, der Horizont oder bei The Drum, was uns als verantwortliche PR-Agentur der DMEXCO natürlich besonders freut.   

Wir wollen euch an dieser Stelle nicht den x-ten Messerückblick geben: „Puh, ein anstrengender Tag geht zu Ende“ – auch wenn die Tage echt anstrengend waren. Nein, wir haben uns einmal umgehört, was die „angrenzenden Dienstleister“, also Taxifahrer und Fotografen, so über das Highlight im Event-Kalender der Digitalbranche denken. Und natürlich wollt ihr wissen, warum Kollegin Ann-Katrin fast mit Nico Rosberg Taxi gefahren wäre.

Wenn man wissen will, was eine Stadt von einer Messe denkt, dann fragt man den Taxifahrer. Das funktioniert in München, in Berlin und natürlich auch in Köln. Unser Taxler, der uns vom Flughafen ins Burns fair & more Hotel brachte, war schwer begeistert, dass rund um die DMEXCO so viele Partys stattfinden. Dadurch bekomme er nämlich nachts immer ganz viele Aufträge. Sein Fazit: „DMEXCO, beste Messe, die isch kenne!“  

Dass die Digitalmarketing-Branche zu feiern weiss, bestätigte uns das Fotografen-Team, das auf der Koelnmesse im Einsatz war. Ihr Fazit: “Bei der DMEXCO wird am meisten getrunken.” Man habe schon um 17 Uhr zahlreiche Messebesucher bei Standpartys mit Bier in der Hand gesehen. Und mit Margheritas. Und Gin Tonic. Da könnten die Jungspunde von der Gamescom lange nicht mithalten!

Ob die Digitalbranche das mit dem Feiern tatsächlich so gut drauf hat, wollten wir natürlich selbst einmal testen. Auftakt war das VIP-Opening am Vorabend des ersten Messetages. Hier war die Stimmung der Digi-Marketer noch eher verhalten, der Rahmen in der Kölner Flora aber sehr beeindruckend. Unser Highlight: die Candy-Bar, die die anschließende Nacht im Hotel wirklich versüßte.


Das DMEXCO VIP-Opening ließ Naschkatzen-Herzen höher schlagen.

Einen Tag später, am Abend des ersten Messetages, hatte sich die Community schon warmgelaufen. Das richtige Feier-Event, die offizielle DMEXCO-Party in der Wolkenburg, wartete. Mit „I love Engtanz“ hatten die Organisatoren der DMEXCO ein erfolgreiches Berliner Partyformat nach Köln geholt, das dafür gesorgt hat, dass die Party schon Tage im Voraus ausverkauft war. Zu recht! Auch wenn das Motto für ein Business-Event erst einmal komisch anmutet, waren die Location, das Essen, die Getränke, die Deko mit roten Luftballons und Konfetti und natürlich die Musik großartig. Von Britney Spears über die Backstreet Boys bis hin zu Justin Timberlake war alles dabei, was Millenials auswendig mitsingen können. Unsere Befürchtung, mit fremden Menschen eng tanzen zu müssen, hat sich dabei nicht bewahrheitet. Dafür haben wir „Mr. Supergeil“ Friedrich Liechtenstein getroffen, der sich freundlicherweise für Selfies zur Verfügung gestellt hat. Unser Fazit: Ja, feiern können sie wirklich, diese Digital-Marketer!


Ein supergeiles Team: Presse-Team, Social Media-Team und Friedrich Liechtenstein.

Eigentlich waren wir aber nur am Rande zum Feiern da. Als Pressestelle der DMEXCO gehörten natürlich auch jede Menge Interviews zu unserem Job. Am zweiten Messetag wurde der ehemalige Formel 1-Champion Nico Rosberg des öfteren im Pressezentrum gesichtet. Da ließ sich ein Selfie mit unserer Kollegin Ann-Katrin und Michaela aus dem Social Team fast nicht vermeiden. Fast wäre Ann-Katrin mit Nico auch noch im Taxi zum Flughafen gefahren, nur leider leider wurde der Podcast von Alex Wunschel dann doch vor Ort produziert .


Michaela, Nico, Ann-Katrin


Danach haben wir mit Thomas Koch alias Ufomedia und DMEXCO Chief Advisor Dominik Matyka  noch eine flüssige Friedenspfeife geraucht.

Neben dem Verfassen der Echtzeit-Pressemitteilungen haben wir natürlich auch jede Menge Presseanfragen in Köln beantwortet. Aber nicht nur. Man wird auch mit zahlreichen organisatorischen Anfragen im Pressezentrum konfrontiert – ob das nun ein Anruf vom anderen Ende der Messe mit der Frage nach Mülltüten ist oder die nach dem Ort, wo die Speaker verkabelt werden (na hinter der Bühne natürlich!) oder wo der nächste Apple Store sei. Kein Problem! Das iPhone reparierten wir mal eben schnell selbst. Unser absolutes Highlight aber war der Besuch einer Hostess in unserem Büro und ihre Frage: „Da vorne steht ein Mann mit Würstchen. Wo sollen die hin?“ Tja, da war selbst die PR sprachlos. Ansonsten hat der Kölner Taxifahrer total Recht gehabt: „DMEXCO, beste Messe!“

Hier das Gruppenbild einer erschöpften, aber glücklichen DMEXCO-Mannschaft.


@Koelnmesse/Max Hampel

Abschlussbild mit Philipp (graues Sakko), Dominik (rosa Sakko) und Christoph (schwarzer Anzug) und (fast) allen anderen (es fehlt Verena, die zeitgleich die PM im Pressezentrum verschickte) aus dem DMEXCO-Team 2018.

 

@Koelnmesse/Max Hampel

Nie war mehr Lametta: Thank you all and see you in 2019!

Ok, als PR-Agentur der DMEXCO sind wir natürlich auch ein bißchen befangen. Aber auch unabhängig von unserem Job finden wir die Kunstwerke von Albrecht Behmel wirklich cool. Dass der Künstler jetzt das Motto der #DMEXCO18 „Take C.A.R.E.“ in seine typische Optik umgesetzt hat, ist ein Genuss.  Jeder der vier Buchstaben ist Teil des  Gemäldes und mit einem Blockchain-Zertifikat versehen. Die Werke werden auch auf der DMEXCO 2018 ausgestellt. Und ein Original wird sogar im Rahmen einer Social Media-Challenge vergeben.

Diese Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen und haben im Team gemalt, was die Buntstifte hergaben. Hier kommt unser cocodibu-Video (danke Anh und Martin) für die Blockchain Originals-Challenge (im Hochformat, weil es eine Insta-Challenge ist):

Drückt uns die Daumen, vielleicht hängt ein Original-Behmel ja nach der DMEXCO bei uns im Konfi.

Stefan hatte es hier bereits angekündigt: Viele Projektmanagement- und Kollaborations-Tools buhlen gerade um unsere Aufmerksamkeit. Beinahe jeder unserer Kunden hat bereits DAS Tool entdeckt. Zeit, etwas Licht ins Dunkel des Tools-Dschungels zu bringen. „Speicher den Text doch als Google Doc, dann können alle ihre Änderungen einfügen.“ ist die moderne Variante von „Viele Köche verderben den Brei“. In unserer Reihe zu Kollaborations-Tools beginnen wir mit dem Praxis-Check von Google Drive. Fangen wir ganz vorne an: Heißt es jetzt Google Drive, Google Docs, Google Sheets? Bei der Benennung des Cloud Computing Tools herrscht im alltäglichen Büro-Sprachgebrauch oft Unklarheit. Daher hier einmal aufgeschlüsselt:

Google Drive ist der Filehosting-Dienst von Google. Das heißt, hier kann man Dateien und Dokumente in der Cloud speichern und für andere Nutzer zugänglich machen. Das können alle möglichen Dateiformate (auch JPGs und PDFs) sein, aber hauptsächlich werden Google Docs, Sheets und Slides genutzt. Man kann – wie auch in Windows oder Mac – in Google Drive Ordner anlegen und die Dateien so verwalten. Um Google Drive zu nutzen, muss man sich mit einem Google-Konto anmelden.

Erstellt man einen Ordner oder ein Dokument und möchte es mit anderen teilen, kann man einstellen, ob es komplett öffentlich sein soll (dann wird es in die Google-Suche mit einbezogen), ob nur Leute mit dem direkten Link Zugriff haben dürfen und ob sie das Dokument nur lesen oder auch bearbeiten dürfen.

Google Docs ist das in Google Drive enthaltene Textverarbeitungsprogramm und entspricht einer abgespeckten Version von Microsoft Word. An einem Text in Google Docs können beispielsweise mehrere Leute gleichzeitig ihre Korrekturen und Kommentare einfügen.

Google Sheets ist das Microsoft Excel-Pendant für die Tabellenkalkulation, ebenfalls nicht mit dem ganzen Funktionsumfang – vor allem, was das Formatieren von Tabellen angeht.

Daneben gibt es noch Google Slides für die Präsentationserstellung sowie Google Forms, mit dem man Fragebögen erstellen kann.

Pro

  • Google Drive ist kostenlos und man muss nichts installieren.
  • Es macht Abstimmungen und Freigaben mit mehr als zwei Personen einfacher.
  • Änderungen sind in Echtzeit einsehbar – man muss nicht warten, bis jemand das Dokument zurückgeschickt hat.
  • Wer sich mit den Microsoft Office Programmen auskennt, kommt automatisch auch mit den Google-Pendants klar.

Contra

  • Es ist kostenlos – wir bezahlen also mit unseren Daten. Sollte man Unternehmensdaten wirklich Google zur freien Verfügung bereitstellen? Nur mal so gefragt…
  • Sorgloser Umgang: Hat man Dokumente einmal für jemanden freigegeben, denkt so gut wie niemand daran, die Freigabe zu ändern, wenn man die Zusammenarbeit beendet.
  • Es wird schnell zur Linkschleuder. „Kannst du mir nochmal den Link zum Statusreport von Kunde X schicken?“ ist ein häufig gehörter Satz bei uns. Klar, man kann sich auch bei Google einloggen, auf Google Drive gehen und aus den ganzen freigegebenen Dateien die richtige auswählen. Macht man aber irgendwie nicht.
  • Wer kennt es nicht. Entspricht die Google-Mail-Adresse nicht der normalen Firmenadresse, steht man oft vor dieser Meldung und muss beim Ersteller des Dokuments den Zugriff anfragen und warten…

Fazit

Google Drive, Docs und Sheets sind tolle Tools, um schnell und einfach mit anderen Texte, Tabellen und Dokumente zu teilen. Vor allem für Agenturen sind sie super geeignet, um Dinge für Kunden zugänglich zu machen – besonders wenn es auf Kundenseite mehrere Personen gibt, die ein Dokument abstimmen und freigeben müssen. Mit den ganzen Links und Freigaben, die per E-Mail verschickt werden, kann es in Sachen Praktikabilität jedoch schnell unübersichtlich werden. Ein gänzlicher Verzicht auf die gute alte E-Mail ist mit diesem Tool also nicht möglich.