IronShark

Projekt

Zeitraum

seit 2021

Wir sind Online-Jäger!

Projekt Info

IronShark ist der Ansprechpartner, wenn es darum geht Digital/Online Marketing-Maßnahmen zu optimieren und Schwachstellen bzw. Engpässe bei der Digital Strategie zu identifizieren. Die Expert:innen bei IronShark helfen ihren Kunden dabei, sich von der Konkurrenz abzusetzen und so zur Nr. 1 zu avancieren oder aber diese zu bleiben. IronShark ist der Experte, wenn es um Online-Marketing, eCommerce und App-Entwicklung geht. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Jena wird geführt von Claus Weibrecht (im Bild li.) und Bastian Keil (re.).

TYNTEC

Stephanie Wissmann, Chief Growth Officer

„Es gibt vor allem zwei Dinge, die ich an cocodibu sehr schätze. Zum einen, dass sie so proaktiv sind. Es kommen immer Vorschläge was möglich wäre, eigene Ideen und sehr viel Engagement. Und zum anderen das Agile und Innovative: Weit über klassiche Print-PR hinaus, kommen sie immer wieder mit neuen Formaten, springen schnell auf Züge auf und verknüpfen das ganze multimedial miteinander.“

Koelnmesse

Gerald Böse, CEO

„Bei der Weiterentwicklung der DMEXCO spielen Kommunikation und Content eine ganz wichtige Rolle. Mit cocodibu haben wir einen Partner an der Seite, der sowohl jede Menge Erfahrung als auch innovative Ideen beisteuert.“

European netID Foundation

Sven Bornemann, CEO

„Branchenkompetenz, Erfahrung und Expertise - cocodibu vereint unserer Meinung nach alles, was eine Kommunikationsberatung braucht. Für uns als European netID Foundation sind sie daher genau der richtige Partner.“

Mediascale

Wolfgang Bscheid, Managing Partner

„Mit cocodibu haben wir einen Agenturpartner gefunden, der unsere teilweise sehr komplexen Inhalte versteht, bestens aufbereitet und gleichzeitig auch multimedial denkt (egal ob LinkedIn, Clubhouse, Podcast oder Fachmedien). Da arbeiten pragmatische Profis, bei denen das Ergebnis bisher immer gestimmt hat – mittlerweile seit über dreizehn Jahren. Darauf legen wir als Performance-Experten Wert.“

Aktion Kindertraum gGmbH

Ute Friese, Geschäftsführerin

„Wir haben mit cocodibu einen verlässlichen und innovativen Agenturpartner gefunden, der uns immer wieder positiv überrascht. Sei es mit der Organisation von Kampagnen oder auch mit ungewöhnlichen Eventideen. cocodibu hilft dabei, uns als NGO besser zu positionieren und neue Zielgruppen zu erreichen. So können wir noch mehr Kindern einen Traum erfüllen.“

eqolot

Jan Homann, Geschäftsführer

„Mit ihrer Fachexpertise, kreativen Ansätzen und sehr guten Zugängen zu relevanten Branchenmedien konnte das cocodibu Team unsere Brand Awareness steigern und uns als Brandtech Unternehmen stark im DACH-Markt positionieren. Vielen Dank!``

Die Online Marketing Rockstars gingen vergangene Woche in Hamburg über die Bühne. Weil über das Event auf Social Media, in Blogs und in der Fachpresse schon so viel gesagt und analysiert wurde, lassen wir jetzt mal den Macher zu Wort kommen:  Philipp Westermeyer. Hier im Blog zieht er Bilanz und gibt einen ersten – sehr vagen – Ausblick auf die kommenden Aktivitäten.

Philipp Westermeyer Online Marketing Rockstars
Philipp Westermeyer, Gründer der Online Marketing Rockstars

Philipp, der beste und wohl auch begehrteste Platz war der an der Bar auf der Bühne. Sag mal, was wurde da während des ganzen Konferenztages so weggetrunken? 
Philipp Westermeyer: Ich weiß es gar nicht genau, aber wir hatten da schon einiges vor. Im letzten Jahr war auch unser Buddy Paul Ripke sehr gut dabei. Er hält auf jeden Fall den Promille-Rekord.
Der erste, hochprozentige  Drink ging ja gleich am morgen von Andrew Bosworth direkt an Dich. Hattest Du danach leicht einen sitzen?
Ich kann zwar wenig vertragen, aber es ging noch.
In Deiner Eröffnungsrede sagtest Du: Deutschland ist Weltklasse im Performance Marketing. Tatsächlich fielen in der Konferenz immer wieder Sätze wie „ads suck, content rocks“. Was heißt das fürs Performance Marketing?
Ich glaube Performance Marketing ist nach wie vor sehr wichtig und ein elementarer Bestandteil erfolgreicher Digital-Firmen. Nur ganz alleine reicht es nicht mehr aus, um eine Firma weit nach vorne zu bringen. Vor ein paar Jahren war das anders.
Wobei hast Du mehr geschwitzt: Bei dem Auftritt von Fanta4 oder bei Verena Papik (musical.ly)?
Bei beiden, aber aus ganz anderen Gründen. Am Ende sind alle Profis und dann klappt es doch immer, wobei Verena natürlich sehr vorsichtig war mit ihren Aussagen.
Was war Dein persönliches Highlight der OMR17, und was würdest Du im Nachhinein nicht nochmal machen?
Mein Highlight war, dass ich durch Zufall um kurz nach 12 am Donnerstagabend im Speaker-Hotel den angeheiterten Thees Uhlmann traf, was sehr kurios war, zumal ich seine Sachen sehr schätze. Auf der rein inhaltlichen Seite fand ich das Gespräch von Trivago-Gründer Rolf Schrömgens mit Sven Schmidt sehr stark.
Du bist ja ganz gut mit dem Wacken-Veranstalter Holger Hübner. Was heißt das für die Online Marketing Rockstars im kommenden Jahr?
Tja Holger zeigt, was alles möglich ist und ist da sehr inspirierend. Wie sich das genau äußert, das müssen wir noch mal genau durchdenken.
Zum-Rockstar-Alltag gehören auch die Tourneen. Wann startet Ihr entsprechende Satelliten-Events außerhalb Hamburgs?
Da denken wir immer wieder drüber nach. Einmal im Jahr im September kommen wir ja mit einer Party zur dmexco nach Köln. Im Juni werden wir auf der K5 in Berlin am Vormittag eine Bühne bespielen und vielleicht kommt da noch das eine oder andere dazu. Ideen gibt es auch in der Mischung aus Marketing-Inhalten, Digital und Musik oder einfach Kunst.
Und: Wer ist eigentlich auf die Idee gekommen, Euer Event Online Marketing Rockstars zu nennen?
Das war meine Idee, aber sehr stark inspiriert von vielen Freunden aus der Venture Capital-Szene, die die Vokabel gerne für tolle Gründer, Software-Entwickler oder halt Marketing-Experten verwenden.
 
Für alle, die nicht vor Ort waren: Hier das Recap-Video

 

Wie sieht der Journalismus von morgen aus? Was müssen Journalisten heute schon können? Und wie werden sie sich künftig finanzieren? Es passiert gerade ziemlich viel in der Medienwelt. Welche Richtung dies nimmt, weiß keiner so genau. Und trotzdem: Junge, talentierte Schreiber zieht es weiterhin in den Journalismus. Wir stellen sie  in unserer Reihe Junge Journalisten vor:  Redakteure, Reporter, Blogger und Publizisten unter 33, die sich schwerpunktmäßig vor allem mit der Online-Branche beschäftigen. Heute im Gespräch: Tina Bauer, Redakteurin bei OnlineMarketing.de.

Copyright: Miriam Bundel
Tina Bauer/Copyright: Miriam Bundel

1. Seit wann steht für Dich der Berufswunsch Journalist fest? Was gab den Ausschlag?
Zu meinem jetzigen Beruf bin ich eher zufällig gekommen. Zwar wollte ich schon während der Schulzeit Journalismus studieren, bin von den Plänen aber wieder abgekommen und habe mich letztendlich für Sozialwissenschaften entschieden. Nach dem Abschluss und einigen kurzen Irrwegen stand für mich fest, dass ich in der Onlinebranche arbeiten will. Dass es  letztendlich doch Journalismus geworden ist, war dann wohl Schicksal.
2. Ist Dein Arbeitsalltag wie Du ihn Dir vorgestellt hattest, oder gab es im positiven wie negativen Sinne Überraschungen?
Negative Überraschungen gab es überhaupt nicht, das liegt größtenteils sicher am Arbeitsklima bei uns. Redaktionsarbeit ist in der Regel mit viel Stress und Zeitdruck verbunden. Beides gibt es bei uns natürlich auch mal, aber das sind Ausnahmen. Manche Themen sind extrem zeitkritisch, aber auch das macht unglaublich viel Spaß, erst da merkt man, was man eigentlich leisten kann. Positiv „überraschend“ ist die Abwechslung bei den Aufgaben, die Selbstbestimmung und die Kompetenz, die man in einem vernünftigen Startup schnell erlangt.
3. Was war Dein skurrilstes Erlebnis bisher in Deiner Berufslaufbahn?
Wo soll ich anfangen? Nein, im Ernst:  Neben absolut absurden Praktikumserfahrungen mit latent grenzwertig gelaunten Vorgesetzten, gab es einen skurrilen Kunden während meiner Fotodesigner-Laufbahn: Während des Studiums habe ich Haustiere fotografiert und hatte gewissermaßen einen Namen, so dass ich beauftragt wurde, einen Katalog zu bebildern. Die Tierbesitzer bekamen dann ein Gratisshooting, Fotos und Belegexemplare. Alle waren hocherfreut, nur einem Katzenzüchter dauerte die Nachbearbeitung zu lange. Nachdem ich nach zwei Wochen (ich habe nebenbei studiert und weiterhin kostenpflichtige Shootings durchgeführt, um meinen Lebensunterhalt finanzieren zu können) immer noch nicht mit seinen Bildern um die Ecke kam, schrieb er mir, ich könne mir die Fotos seiner Katzen „dahin schieben, wo die Sonne nicht scheint“.
4. Inwieweit nutzt Du das Social Web für Themen-Recherche und -Inspiration?
Bei mir läuft Facebook den ganzen Tag nebenbei, da habe ich alle für mich relevanten Publisher abonniert und jede Neuigkeit sofort im Blick. Ansonsten schaue ich 2-3x täglich bei Feedly rein, auch da: gleiches Spiel. Social ist aber auch mehr oder weniger mein Ressort bei uns, da sollte ich dem gegenüber schon eine gewisse Affinität aufweisen.
5. Blogger werfen (bewusst) viele der althergebrachten Regeln über den Haufen. Sie schreiben viel subjektiver, kommentierender. Wie wird das den klassischen Fachjournalismus Deiner Meinung nach verändern?
Ich weiß nicht, ob Blogger so einen großen Einfluss auf den klassischen Journalismus haben. Ich vertrete allerdings die Ansicht, dass man die Gesellschaft nicht verändern kann, sondern sich auf die Veränderungen einstellen muss. Konsumenten legen immer mehr Wert auf Authentizität und vertrauen auf „echte“ Meinungen. Da kann die Neutralität etablierter Medien manchmal schon zum Nachteil sein. Ich finde beides hat seine Daseinsberechtigung und glaube nicht, dass der Qualitätsjournalismus unter Bloggern leiden muss. Kolumnen gab es ja auch schon immer und auch die spiegeln die Meinung des Autors wider. Diskutabel ja, das ist ja auch Sinn und Zweck – aber verändert haben auch die den Journalismus nicht zum Negativen. Sie sind die Würze. Gerade im Onlinebereich müssen Publisher sich auf die Bedürfnisse der Konsumenten einstellen, um überhaupt Erfolg haben zu können. Ich denke, die Entwicklung in der nächsten Zeit wird spannend.
6. Ein Artikel über Dich: Welche Überschrift müsste der haben?
Digital Nomad: Deutsche Redakteurin verlegt ihren Arbeitsplatz dauerhaft an karibischen Strand 😀
7. Was ist Dein Trick, um ruhig Blut vor dem Redaktionsschluss zu bewahren?
Zum Glück gibt es so etwas bei uns nicht. Aber, wie oben schon beschrieben, kommen hin und wieder ziemlich zeitkritische Meldungen rein und da ist es dann wichtig, wirklich Vollgas zu geben. Und ich kann die Uhr danach stellen, dass, wenn es mich trifft, im gesamten Büro lautstark über Fußball geredet wird. Ruhig Blut bewahre ich, indem ich meine Kopfhörer aufsetze und Konzentrationsmusik höre. Klingt komisch, bringt aber tatsächlich viel.
8. Wie schaltest Du vom Job ab, oder denkst Du rund um die Uhr an die Headline von morgen?
Wenn ich jeden Tag sehe, wie die Gedanken bei einigen Leuten 24/7 um den Job kreisen, fällt es mir sehr leicht den Cut zu machen, nachdem ich die Bürotür hinter mir zugezogen habe. Ganz selten denke ich auf Formulierungen oder Themen rum, aber das nimmt mich nicht ein und macht auch noch Spaß. Und letzteres ist bei jedem Job das Wichtigste. Dann klappt’s auch mit dem Abschalten.
9. Wenn wir hier mal den besten Fachartikel küren würden: Welchen Deiner Berichte würdest Du einreichen? Und warum?

Das kann ich so gar nicht sagen. Ich mag generell gern Stories aus den Social Networks. Vor kurzem etwa ging es in einer Geschichte um die erste Instagram Userin, die es mit ihren Bildern in die renommierte Tate Galerie London geschafft hat, indem sie ihre Follower hinters Licht geführt hat.
10. Kein Mensch ist perfekt. Welchen Ratschlag wolltest Du Deinem Chefredakteur immer schon mal geben?
Er soll bitte so bleiben, wie er ist.
11. Was machst Du in fünf Jahren?
Das weiß ich in fünf Jahren.

Start-Up sein ist nicht leicht: Kein Geld, kein Know-how, keine Erfahrung. Dafür jede Menge Motivation und unzählige Ideen, was man mit den verdienten Millionen mal anstellen will. Bis es soweit ist, versuchen sich viele Gründer am Trial-and-Error-Prinzip. Einige sind erfolgreich, viele scheitern. Da ist jeder Tipp aus der Praxis Gold wert. Das Gründerfestival „Bits & Pretzels“ brachte diese Woche zum zweiten Mal Visionäre, Investoren und Unternehmer zusammen. Insgesamt lauschten weit mehr als 3.000 Teilnehmer den Vorträgen und Panels im Internationalen Congress Center der Messe München.

Eins sei gleich vorweg gesagt: Abo- und Komfort-Modelle surfen derzeit die Welle des Erfolgs. Wer zwischen Angeboten wie Airbnb, Uber, Dropbox oder Netflix noch eine rentable Nische entdeckt, hat gute Chancen, in ein paar Jahren selbst auf der Bits & Pretzels zu referieren. Vorausgesetzt, er traut sich dann überhaupt auf die Bühne. Denn laut Prezi-Gründer Peter Avai ist Präsentieren die größte Angst des Menschen – egal ob junges Start-Up oder erfahrener Unternehmer. Sterben belegt in dieser Studie übrigens Platz 7.

Weil sharing bekanntlich caring ist – um bei den Anglizismen zu bleiben, plauderten an zwei Konferenztagen mehr als 100 ehemalige Gründer und erfolgreiche Unternehmer aus dem Nähkästchen. Die wichtigsten 10 Tipps für Start-Ups haben wir hier zusammengefasst:
1.    Don’t be afraid!
Probiere so viele Dinge aus wie du kannst. Hab keine Angst vor dem Scheitern.
2.    Find your passion.
Springe nicht auf jeden (Karriere)Zug, der gerade vorbei fährt. Entdecke deine Leidenschaft – auch wenn du schon Mitte 40 bist – und stürze dich mit Feuereifer in die Arbeit.
3.    Don’t stay within the limits.
In San Francisco lernt man, größer zu denken. Während Gründer noch vor sieben, acht Jahren in Dänemark kaum Zukunft hatten, gab es in Kalifornien bereits eine eigene Start-Up-Kultur. Deren Weisheit: Wer innerhalb der Konventionen bleibt, wird immer nur Teil von etwas, nie aber das große Ganze sein.
4.    Don’t let anyone tell you you’re too young.
Denn dieses bekannte Modell gilt für alle:

5.    Face it: You have 99 per cent chance of failure.
Am Anfang sitzt jeder Gründer in einem Paddelboot. Ist er erfolgreich, wird daraus ein Speedboat. Die Herausforderung liegt darin, das schnelle Wachstum in ein stetes Business zu überführen, daraus aber bloß keinen trägen Tanker zu machen.
6.    Done is fucking better than perfect.
Einfach machen.
7.    Create motivation instead of satisfying needs.
Wer Zahnschmerzen hat geht zum Arzt. Der Bedarf nach einer Behandlung wird befriedigt. Eine Motivation, öfter mal zum Zahnarzt zu gehen, entsteht daraus nicht. Kunden kaufen selten, weil sie etwas brauchen. Sie kaufen, weil sie etwas wollen. Hier setzen erfolgreiche Start-Ups an.
8.    Customers are not only revenue; they are your marketing and sales machine.
Kurz gesagt: Empfehlungsmarketing ist der heiße Shit.
9.    Fuck the web, it’s all about apps …
… ist DER Spruch im Silicon Valley. Wen wundert’s: Schon heute wachsen Kinder nicht mehr mit dem klassischen Desktop-Gerät auf. Ihr erster Computer ist das Smartphone. 75 Prozent der Start-Ups in den USA sind deshalb schon „App only“.
10.    Think about internationalization from the beginning.
Was passiert mit meiner deutschen .com-Website, wenn ich plötzlich in die USA expandiere? In welchen Märkten (aktuell Rumänien und Iran zum Beispiel) macht es Sinn, zu den Early Movern zu gehören? Wie gehe ich damit um, wenn Andere meine Idee in ihrem Markt umsetzen – zum Beispiel, weil ich zu langsam war?
Wer hat’s gesagt: (1) Arne Friedrich, ehemaliger Fußball-Profi (2) Steffi Czerny, DLD (3,4,5,8) Mikkel Svane, Zendesk (4,5) Florian Gschwandtner, Runtastic (6,7) Curt Simon Harlinghausen, Starcom Mediavest (7,9,10) Kaspar Szymanski, Searchbrothers.com (9) Marcus Tandler, onpage.org (10) Aleyda Solis, Orainti